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«1. Gott als Designer – einiges zur Entstehung des Themas Gutes Design ist gefragt, und Designer sind begehrt. Wer eine Lampe, einen Stuhl oder ...»

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Michael Beintker

Gott als Designer?

Christlicher Schöpfungsglaube und naturwissenschaftliches

Weltverständnis

1. Gott als Designer – einiges zur Entstehung des Themas

Gutes Design ist gefragt, und Designer sind begehrt. Wer eine Lampe, einen Stuhl oder

Schmuck vom Designer besitzt, kann sich der Bewunderung durch seine Mitwelt sicher sein.

Manche lassen sich auch zum Designer oder zur Designerin ausbilden, zum Beispiel an der

Hochschule für Kunst und Design im benachbarten Halle. Designer sind Entwerfer und Gestalter, wobei die Verwendung des Wortes im Deutschen eine besondere Kunstfertigkeit im Entwerfen und Gestalten nahelegt. Im Englischen geht es technischer zu: Hier macht schon das Geschick zum Zeichnen oder Konstruieren komplizierter Technik den Designer.

Läßt sich diese Berufsbezeichnung auch auf Gott übertragen? Ist Gott ein Former und Gestalter und also ein Formgestalter? Einige willkürlich herausgegriffene Aussagen aus den Schöpfungserzählungen der Genesis: „Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels. Und Gott schuf große Walfische und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art.

Und Gott sah, daß es gut war.“ (Gen 1,20f.) Oder: „Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“ (Gen 2,7) Oder: „Und Gott der Herr machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen.“ (Gen 2,19) Oder im Lob des Schöpfers in den Psalmen: „Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ (Ps 139,13f) Oder bei Amos: „Denn siehe, er ist’s, der die Berge macht und den Wind schafft; er zeigt dem Menschen, was er im Sinne hat. Er macht die Morgenröte und die Finsternis, er tritt einher auf den Höhen der Erde – er heißt ‚Herr, Gott Zebaoth’.“ (Am 4,13) So wie das Werk des Künstlers den Künstler lobt, loben die Werke der Schöpfung ihren himmlischen Schöpfer: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.“ (Ps 19,2) „Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich, das Meer brause und was darinnen ist; das Feld sei fröhlich und alles, was darauf ist; es sollen jauchzen alle Bäume im Walde vor dem Herrn …“ (Ps 96,11) Auch wenn den biblischen Autoren bewußt war, daß sich das Schaffen Gottes vom menschlichen Machen und Fabrizieren deutlich unterscheidet, würden sie die Frage, ob man von Gott wie von einem Former und Gestalter reden dürfe, eindeutig bejahen. Das gehört ganz selbstverständlich zu ihrem Verständnis von Schöpfung. Gott könnte im Kontext der biblischen Rede von der Schöpfung sehr wohl als Schöpfer und zugleich Designer unserer Wirklichkeit angesprochen werden. Schließlich ist sein Schaffen der Ursprung allen Schaffens, aller Kreativität, allen Schöpfertums; und alle menschliche Kreativität kann und darf als ein Abbild seiner Kreativität gewürdigt werden.

Gleichwohl ist Nachdenklichkeit angebracht. Schon die Bibel macht einen großen Unterschied zwischen göttlichem und menschlichem Schaffen; kein Mensch vermag so schöpferisch zu sein wie der Schöpfer. Biblische Autoren benutzen Metaphern und Bilder, um das Schaffen Gottes zum Ausdruck zu bringen. Sie tragen dem auch Rechnung, daß von Vorgängen die Rede ist, die sich der menschlichen Anschauung entziehen. Wo war der Mensch „im Anfang“ (Gen 1,1; Joh 1,1)? Es wäre lächerlich, wollte man behaupten, hier über die Schulter des Schöpfers geschaut zu haben. Man soll sich Gott nicht wie einen transzendenten Handwerksmeister vorstellen und die Welt nicht wie eine überdimensionierte, aber immer noch beschauliche Werkstatt: „Wer mißt die Wasser mit der hohlen Hand, und wer bestimmt des Himmels Weite mit der Spanne und faßt den Staub der Erde mit dem Maß und wiegt die Berge mit einem Gewicht und die Hügel mit einer Waage? Wer bestimmt den Geist des Herrn, und welcher Ratgeber unterweist ihn? Wen fragt er um Rat, der ihm Einsicht gebe und lehre ihn den Weg des Rechts und lehre ihn Erkenntnis und weise ihm den Weg des Verstandes? Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn

auf der Waage. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein.“ (Jes 40,12-15) Gott fragt Hiob:

„Wo warst du, als ich die Erde gründete? Sage mir's, wenn du so klug bist! Weißt du, wer ihr das Maß gesetzt hat oder wer über sie die Richtschnur gezogen hat?“ (Hi 38,4) Gottes Frage an Hiob hat sich nicht erledigt. Sie hat an Gewicht sogar noch gewonnen, seit es uns möglich ist, mit den Erkenntnismitteln der modernen Naturwissenschaften in die Wirklichkeit einzudringen und zur Entstehung des Kosmos und zur Entstehung des Lebens physikalische, chemische und biologische Theorien zu entwickeln. Wo warst du, als ich die Erde gründete? Wo warst du, Mensch, vor 13,7 Mrd. Jahren, in der Situation des sogenannten Urknalls, als in der unvorstellbaren Spanne von 10-43 Sekunden das Universum aus einem winzigen Punkt in die Unendlichkeit expandierte? Wo warst du, Mensch, als vor 4,5 Mrd. Jahren die ersten Biomoleküle entstanden?





Kann man Gottes Frage an Hiob so aktualisieren und in den Horizont unserer modernen wissenschaftlichen Weltdeutung übertragen? Ich vertrete die Auffassung, daß das möglich ist und daß man so fragen kann. Es gibt freilich Christenmenschen, die gerade das bedenklich finden und die biblische Sicht der Schöpfung für die einzig richtige halten. Ja sie würden schon die Bemühungen um eine Koexistenz zwischen dem Glauben an den Schöpfer im biblischen Sinn und den Hypothesen über Kosmo- und Biogenese und die Evolution des Lebens ablehnen, weil sie darin einen faulen, glaubensfeindlichen Kompromiß zu erkennen glauben. Zwischen Darwin und der Bibel und auch zwischen Stephen Hawking und der Bibel muß man sich nach ihrer Auffassung entscheiden. Die Welt sei so entstanden, wie es die Genesis schildert, deren Berichte als inspiriertes, unfehlbares Zeugnis des Geistes Gottes gelesen werden. Demnach wäre das Universum nicht 13,7 Mrd. Jahre alt, sondern gerade mal 5767 Jahre – gerechnet vom ersten Schöpfungstage an.

Die Absage an die Evolutionslehre firmiert unter dem Titel „Kreationismus“ (abgeleitet von creatio, dem lat. Wort für Schöpfung). Der Kreationismus, von dem es mehrere Typen und Spielarten gibt, vertritt die wörtliche Auslegung der biblischen Schöpfungstexte. Sein ausgemachter Hauptfeind ist der Darwinismus. Damit reagiert der Kreationismus auch auf die weltanschauliche Überinterpretation evolutionstheoretischer Annahmen, wie sie gelegentlich ein antikirchlicher „Ultradarwinismus“ verfochten hat. Der Kreationismus macht sich die Lücken und Ungereimtheiten und bis heute ungeklärten Fragen der Evolutionslehre zunutze und greift zur Verteidigung seiner Positionen gerne auf moderne wissenschaftliche Einsichten zurück, die er selektiv (d.h. immer dann, wenn es vorteilhaft für ihn ist) rezipieren kann.

Genaugenommen ist der Kreationismus ein nordamerikanisches Phänomen, insbesondere eine Erscheinung in den Südstaaten des sog. „Bible Belt“. In Europa war man für den Kreationismus kaum anfällig. Hier setzte sich schrittweise die Einsicht durch, daß naturwissenschaftliche und theologische Auffassungen sehr wohl miteinander harmonieren können und nicht gegeneinander ausgespielt werden müssen. Allerdings lassen sich seit etwa 20 Jahren zunehmend auch Sympathien für den Kreationismus in Europa ausmachen – überall dort, wo evangelikale Einflüsse aus den USA zur Geltung kommen. Insofern handelt es sich um ein Importphänomen. Auch in Asien (z.B. Südkorea) ist der Kreationismus auf dem Vormarsch. Ich erinnere mich an einen koreanischen Doktoranden, der mit einer Untersuchung über die Genesis promovierte, aber in seinem Heimatland nicht durchsickern lassen durfte, daß er mit den hiesigen Standardhypothesen über die Entstehung dieses Textes gearbeitet hatte.

Da der Kreationismus häufig mit christlichem Fundamentalismus identifiziert und auf diese Weise problematisiert wurde, haben seine Verfechter und Sympathisanten zielgerichtet an seiner wissenschaftlichen Weiterentwicklung und Veredlung gearbeitet. Das Ziel, den Kreationismus so auszugestalten, daß er wissenschaftsfähig ist und als seriöse Alternative zur Evolutionslehre an Schule und Hochschule bis in die Bildungs- und Lehrpläne hinein Eingang findet, firmiert nunmehr als wissenschaftlicher Neokreationismus. Neokreationisten können die Kontroversen um die wörtliche Auslegung der Bibel auf sich beruhen lassen und beharren auch nicht zuerst auf der biblisch berechneten Terminierung des Weltalters. Sie diffamieren freilich das vorherrschende naturwissenschaftliche Weltverständnis als Ausdruck des Atheismus. Es gebe Phänomene, die sich nur auf übernatürliche Weise erklären ließen.

Insbesondere die Evolution des Lebens könne nicht unter das Diktat des Zufallsprinzips gerückt werden. Die Grundannahmen der Evolutionslehre seien zu problematisieren. So werden ständig wissenschaftliche Beweise gegen eine Evolution gesucht. Die Gesetzmäßigkeiten und Funktionszusammenhänge des Universums und des Lebens könnten am besten durch eine Intelligenz als Ursache erklärt werden und nicht durch einen vom Zufall geleiteten Evolutionsprozeß. Die Annahme einer solchen Intelligenz führt zur Theorie des „intelligent design“, die mich wiederum zu der Frage provozierte, ob Gott denn ein Designer sei. „Intelligent design“ sei eine wissenschaftliche Theorie, die die Wirklichkeit besser erklären könne als die uns vertrauten naturwissenschaftlichen Hypothesen.

Die Anhänger des „intelligent design“ haben sich mit dem Discovery Institute in Seattle Washington eine beachtliche, finanziell potente Institution geschaffen, von der aus sie ihren Einfluß in der nationalen und internationalen Wissenschaftslandschaft geltend zu machen versuchen. Bei Wikipedia findet man dazu folgenden Eintrag: „Das Discovery Institute ist eine christlich-konservative Denkfabrik, die als gemeinnützige Bildungsstiftung organisiert […] ist. Sie gilt als Knotenpunkt der vom christlichen Fundamentalismus verbreiteten Lehre des Kreationismus (auch Intelligent Design genannt) […] Das Institut verbreitet wissenschaftlich gut recherchierte Filme, deren Schlussfolgerungen jedoch auf die Schöpfungslehre des Kreationismus hinauslaufen, so daß der nichtgeschulte Laie den Eindruck gewinnt, der Kreationismus sei eine wissenschaftlich abgesicherte Theorie, die der Evolutionstheorie in Augenhöhe gegenübersteht.“ Die Stoßrichtung des Instituts ist der Welt der Wissenschaft also bekannt und wird als Pseudowissenschaft abgelehnt. Im September 2005 haben 38 Nobelpreisträger eine Erklärung veröffentlicht, in der es heißt: „intelligent design is fundamentally unscientific; it cannot be tested as scientific theory, because its central conclusion is based on belief in the intervention of a supranatural agent”. Muß noch eigens erwähnt werden, daß natürlich auch der amtierende amerikanische Präsident zu den Förderern des Instituts gehört?

Wir werden sehen, daß man für „intelligent design“ auf theologische und philosophische Annahmen zurückgreifen kann, daß aber das damit verbundene Konzept im Horizont der modernen Naturwissenschaften nicht abgebildet werden kann. Der entscheidende Denkfehler der Neokreationisten besteht darin, daß sie mit Hilfe naturwissenschaftlicher Methoden das Eingreifen Gottes in die Evolution von Kosmos und Biosphäre plausibel und insofern darstellbar machen möchten. Man möchte dem Wirken Gottes mit den Methoden heutiger Wissenschaften auf die Spur kommen. Und genau das kann nicht gelingen.

2. Die Wirklichkeit in der Perspektive des Glaubens an den Schöpfer Wir fragen zunächst: Wie entsteht die Gewißheit, daß Gott die Welt geschaffen hat? Wenn wir hier den biblischen Erkenntnisweg beachten, müssen wir sagen: Der Glaube an den Schöpfer entsteht nicht unmittelbar durch die Betrachtung der Natur oder des Universums.

Er entsteht auch nicht dadurch, daß noch die plausibelsten Theorien Erklärungslücken aufweisen und morgen veraltet sein können. Der biblische Glaube an Gott entsteht vielmehr so, daß Menschen sein Heilshandeln erfahren und sich gefallen lassen. Das Urdatum der Gotteserfahrung Israels ist die Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft: „Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.“ (Ex.

20,2) So stellt sich der Gott Israels vor. Das läßt sich auf das Urdatum christlicher Gotteserkenntnis übertragen und etwa folgendermaßen variieren: „Ich bin der Herr, dein Gott, der ich mich für dich in Jesus Christus der äußersten Erniedrigung und dem tiefsten Leiden ausgesetzt habe, um dich aus der Knechtschaft in Sinnlosigkeit und Schuld zu befreien“.

Damit möchte ich deutlich machen: Der Ort, an dem Gott Menschen berührt und in seiner Wirklichkeit für sie aufleuchtet, ist das Unheil, in dem sie sich befinden. Aus diesem Unheil möchte Gott sie herausbekommen. Und indem sie aus diesem Unheil gerettet werden, erfahren sie, wer Gott ist. Gotteserkenntnis bedeutet immer: Ich darf und soll gerade dort Gottes Nähe am intensivsten erfahren, wo ich in Not bin. Indem ich „im finstern Tale“ (Ps 23,4) Gott vertraue, indem ich also glaube, merke ich, wer er ist und was ich an ihm habe.

Dabei wird Gottes Geheimnis weiterhin gewahrt. Genaugenommen erfassen wir nur gerade so viel von ihm, wie wir fassen können und wie es gut für uns ist.



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