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«“Sklaverei in der homerischen und altorientalischen Welt. Vergleichende Betrachtungen” I WEILER GOMAR Published in Melammu Symposia 5: Robert ...»

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THE MELAMMU PROJECT

http://www.aakkl.helsinki.fi/melammu/

“Sklaverei in der homerischen und altorientalischen Welt. Vergleichende

Betrachtungen”

I WEILER

GOMAR

Published in Melammu Symposia 5:

Robert Rollinger and Christoph Ulf (eds.),

Commerce and Monetary Systems in the Ancient World.

Means of Transmission and Cultural Interaction.

Proceedings of the Fifth Annual Symposium of the Assyrian and Babylonian Intellectual Heritage Project.

Held in Innsbruck, Austria, October 3rd-8th, 2002 (Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2004), pp. 270-91.

Publisher: http://www.steiner-verlag.de/

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http://www.aakkl.helsinki.fi/melammu/ The Melammu Project investigates the continuity, transformation and diffusion of Mesopotamian culture throughout the ancient world. A central objective of the project is to create an electronic database collecting the relevant textual, art-historical, archaeological, ethnographic and linguistic evidence, which is available on the website, alongside bibliographies of relevant themes. In addition, the project organizes symposia focusing on different aspects of cultural continuity and evolution in the ancient world.

The Digital Library available at the website of the Melammu Project contains articles from the Melammu Symposia volumes, as well as related essays. All downloads at this website are freely available for personal, non-commercial use. Commercial use is strictly prohibited.

For inquiries, please contact melammu-db@helsinki.fi.

SKLAVEREI IN DER HOMERISCHEN UND ALTORIENTALISCHEN WELT.

VERGLEICHENDE BETRACHTUNGEN

Ingomar Weiler Der homerischen Welt hat man immer wieder einen patriarchalischen Charakter nachgesagt. Ausführlicher begründet haben diese These vor allem J. A. Lencman und H. Strasburger. Der sowjetische Althistoriker hat, so scheint es, getreu dem marxistisch-leninistischen Geschichtsverständnis eine Entwicklung für die Antike angenommen, nach der die patriarchalische Sklaverei der griechischen Frühzeit in nachhomerischer Zeit von einer Ausbeutersklaverei, die aus einer Zweiklassengesellschaft von freien Eigentümern und unfreien Produzenten bestanden habe, abgelöst wurde. Dabei nennt Lencman als Kennzeichen für das patriarchalische

System, bei dem nicht der Mehrwert, sondern die „Produktion unmittelbarer Subsistenzmittel“ im Mittelpunkt stand, drei Komponenten:

1. die wirtschaftliche Selbständigkeit einiger Sklaven;

2. das Fehlen deutlicher Unterschiede zwischen Sklaven und Freien;

3. die milde Behandlung der Sklaven und die Ergebenheit der letzteren ihren Herren gegenüber.1 Die Lektüre des Buches macht an vielen Stellen deutlich, dass Lencman die homerischen Textstellen, welche von den negativen Seiten des Sklavenlebens sprechen, ebenso berücksichtigt, so dass eine Idealisierung oder Idyllisierung keineswegs im Vordergrund steht. Im übrigen ist der Autor der Auffassung, man sollte die sozialökonomische Vorstufe zur homerischen Welt, die Palastwirtschaft in Mykene oder Pylos „mit den nahöstlichen Königs- und Tempelwirtschaften“ vergleichen, denn ein solcher Vergleich sei „weitaus fruchtbarer“ als jener mit der klassischen Polis.2 Mit der epischen Schilderung der vier herrschaftlichen Haushalte von Odysseus, Alkinoos, Menelaos und Nestor habe der Dichter den Typus der Königswirtschaft geprägt wie er auch schon aus den Linear B Täfelchen abzulesen sei.3 Etwas anders verhält es sich m. E. mit H. Strasburgers Darstellung der homerischen Sklaverei.4 Bei seiner Schilderung möchte ich etwas länger verweilen. Hier sei Odysseus „mild wie ein Vater“ (path\r w(j h)/pioj), er gilt dem Autor als ein „Urbild der patriarchalischen Daseinsform“ und als „der menschliche Mittelpunkt 1 Lencman 1966, 294. Methodologisches zur Gesellschaftsanalyse: Ulf 2002, 324f.; 335f.

2 Lencman 1966, 305. Der Autor unterscheidet zwischen Tempel- und Königswirtschaft und betont, dass Pylos zum Typus der Königswirtschaft, nicht zum erstgenannten Typus zu rechnen sei (Lencman 1966, 181). Nach der Einwanderung der Dorier seien die „großen Palastwirtschaften“ auf der Balkanhalbinsel verschwunden. Es ist die Auffassung von Lencman 1966, 200, dass die Königs- und Tempelpaläste des 3. und 2. Jahrtausends in Ägypten und im Zweistromland, im Hethiterreich und in Syrien bei aller Verschiedenheit einen „einheitlichen Typus einer sozialen Organisation“ repräsentierten, der auch für die mykenischen Paläste, nicht aber für die spätere griechische Welt beansprucht werden könne.

3 Lencman 1966, 312.

4 Strasburger: Zum antiken Gesellschaftsideal. Heidelberg 1976.

Ingomar Weiler dieses Kosmos“. Und weiter heißt es: „Die Grundeigenschaften, die vom homerischen König gefordert werden, sind schnell benannt: Überragende persönliche Tapferkeit, unermüdliche Fürsorge für sein Volk, Gerechtigkeit und Milde.“5 Dazu kommt, dass Telemach den Sklaven Eumaios als ‘Väterchen’ (a)/tta), die Sklavin Eurykleia als ‘Mütterchen’ (mai=a) angeredet und Nausikaa ihr Schlafzimmer mit zwei jungen Sklavinnen geteilt habe.6 Eumaios repräsentiere den zufriedenen Sklaven, den Oberhirten, der selbst wieder über einen Sklaven verfügte und der von Laertes „‘fast’ wie ein Kind des Hauses aufgezogen“ worden sei. Schließlich sei „das eigenartigste und äußerste Beispiel, welches der Dichter ersonnen hat, um das unbedingte Treueverhältnis in der Hausgemeinschaft zu symbolisieren, [...] die Geschichte mit dem altersschwachen Hund Argos, der erst in dem Augenblick sterben kann, als er sich mit dem Herrn nach zwanzigjähriger Trennung wiedererkannt hat.“7 Die Sklaverei sei eben, so Strasburger, „natürlicher Bestandteil der Gesellschaftsordnung“ und „rechtmäßige und gottgefällige Lebens- und Wirtschaftsordnung.“8 Dem entspricht durchaus auch der Versuch, die homerischen Götter als „Wächter der menschlichen eu)nomi/h“ im Sinne eines soziomorphen Weltbildes zu interpretieren.9 In diesem sklavenfreundlichen ‘antiken Gesellschaftsideal’ möchte Strasburger eine „[...] Einheitlichkeit der Prinzipien von der Odyssee bis [...] mindestens Columella“10 erkennen. Dabei werden zwar die aus der frühen epischen Tradition bekannten Mißhandlungen von Sklavinnen und Sklaven nicht übergangen, sie gelten aber als Ausnahmeerscheinungen „entarteter Herren,“ was einer Immunisierung des Konzeptes nahe kommt. Die „durchschnittliche antike Realität,“ um deren Rekonstruktion sich Strasburger bemüht, habe anders ausgesehen.11 Etwas nüchterner wird die Einschätzung der Sklaverei in der homerischen Gesellschaft als „overall picture [...] between masters and their female domestic and male agricultural dependants“ auf der Grundlage der Odyssee von N. Fisher geschildert.12 Hier wird zwar auf der einen Seite festgehalten, dass Sklaven bei Homer nicht als bloßes Eigentum („mere property“) behandelt worden und sie in „the moral system of reciprocal giving of honour, hospitality and respect“ integriert seien, auf der anderen Seite zögert Fisher nicht, diese Abhängigen, seien sie 5 Strasburger 1976, 21 (Zitat: Od. 2, 47); 16; 18; 20.





6 Od.16,13-31; 19,16; 6,18f.; alle Belege (und weitere) bei Strasburger 1976, 26-30.

7 Strasburger 1976, 30.

8 Ebd. 23.

9 Ebd. 17.

10 Ebd. 53.

11 Ebd. 14 und 32f.

12 Fisher 1995, 49-55; Zitat: 49. – Für die generellen soziologischen Rahmenbedingungen der frühgriechischen Welt, die allerdings die Sklavenfrage kaum berücksichtigen vgl. Finley 1968, 72-113, Ulf 1990, 213-268 (hier wird abschließend auch der Frage des Beitrages der homerischen Epen zur „Lösung der neuen gesellschaftlichen Probleme“ nachgegangen), ders.: 2002, 319-354, und Cartledge 2000, 11-22.

272 Sklaverei in der homerischen und altorientalischen Welt nun Kriegsbeute oder Raubgut der Piraten „as essentially chattel slaves“ zu bezeichnen.13 Es geht nun im Folgenden nicht um eine Auflistung von Übelständen im Umgang mit unfreien Menschen, sondern um vier grundsätzliche Aspekte, die die Einstellungen gegenüber der Sklaverei betreffen, wie sie in der homerischen Dichtung sichtbar werden (1. Der halbe Mensch, 2. Die Freilassung, 3. Die Sklavenflucht, 4. Das Lösegeld). Im Anschluss daran soll auf der Grundlage dieser vier Punkte ein Vergleich mit der Welt des Alten Orients versucht werden.

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So ist Gesinde: sobald der Herr nicht treibt und gebietet, Werden sie säumig im Dienst und gehn nicht gern an die Arbeit.

Nimmt ja doch der waltende Zeus einem Manne die Hälfte Seiner Tauglichkeit (arete), sobald nur einer zum Knecht wird.14 Mit diesen vier Versen, deren Authentizität nicht unumstritten ist, haben sich zahlreiche Kommentatoren befasst. Der erste in dieser Reihe war wohl Platon, der in einer sich polarisierenden Diskussion, ob man Sklaven trauen darf, behauptete, „daß an einer Sklavenseele nichts Gesundes ist und dass ein Mann mit Verstand (no/oj / nou=j) dieser Sorte von Menschen niemals auch nur das geringste Vertrauen schenkt.“15 Als Argument dafür wird auf Zeus und „unseren weisesten Dichter“ (o(

de\ sofw/tatoj h(mi=n tw=n poihtw=n) verwiesen, bei dem es heißt:

Halb den Verstand raubt Zeus, der weithindonnernde Herrscher, Männern, welche der Tag der jähen Knechtschaft ereilet.

Der Dichter, von dem diese Hexameter stammen, legte sie dem Sklaven Eumaios in den Mund, was m. E. den Gehalt der Aussage noch steigert. Das lässt sich der Platonstelle nicht entnehmen, die übrigens an Stelle der arete von nous spricht.16 Trotz dieser Unterschiede gibt es einen Konsens beider Zitate: „Die Abwertung eines Menschen um die Hälfte als Folge seiner Versklavung.“17 Über diese ‘Halbierung’ des Wertes eines Menschen ist, wie schon angedeutet, viel nachgedacht und geschrieben worden. Für die Genese des Begriffspaares eleutheros / doulos in der archaischen Epoche wählte K. Raaflaub bei seiner Textanalyse die Formel in der Ilias vom Raub des ‘Tages der Freiheit’ (e)leu/qeron h)=mar) als 13 Fisher ebd. 49 und 53.

14 Od. 17,320-323: Üs. J. H. Voss / E. R. Weiss. dmw=ej d¡ eu)=t¡ a\)n mhke/t¡ e)pikrate/wsi a)/naktej, ou)ke/t¡ e)/peit¡ e)qe/lousin e)nai/sima e)rga/zesqai: h(/misu ga/r t¡ a)reth=j

a)poai/nutai eu)ru/opa ZeuÜ» a)ne/roj, eu)=t¡ a)/n min kata\ dou/lion h)=mar e(/l$sin.

15 Plat. leg. 776e-777a (Üs. K. Schöpsdau): h(/misu ga/r te no/ou, fhsi/n, a)pamei/retai eu)ru/opa Zeu¢j: a)ndrw=n, ou(=j a)\n dh\ kata\ dou/lion h)=mar e(/l$si.

16 Wickert-Micknat 1983, 231.

17 Bellen 2001, 13.

Ingomar Weiler Ausgangspunkt und konfrontierte sie mit der oben zitierten Odysseestelle.18 Für mich liegt die Quintessenz dieser Gegenüberstellung von doulion emar und eleutheron emar in der Erkenntnis, dass die Rede auf den ‘Tag der Freiheit’ und den ‘Tag der Sklaverei’ in der homerischen Welt nur dort vorkommt, „wo das Augenmerk auf der Tatsache und dem Augenblick des Freiheitsverlustes liegt. Mit der Handlung der Ilias und den frühgriechischen Kriegssitten hängt es zusammen, dass eleutheros nur in kriegerischem Kontext und nur im Hinblick auf Frauen erscheint.“19 Im modernen Schrifttum hat als einer der letzten Altertumswissenschaftler N. Fisher diese Odysseestelle kommentiert. Seiner Ansicht nach signalisiert der Dichter mit der Versklavung einer Person deren definitiven Freiheitsverlust; Fisher nennt das „the sudden, and final, loss of one’s former social status and identity, and the beginning of a wholly new, and inferior and degrading, life.“20 Als Vergleichsbeispiele könnte man („one may [...] compare this insight...“), so der Autor, an die Konzentrations- und Vernichtungslager des Nationalsozialismus und an O. Pattersons Gleichsetzung von Versklavung und sozialem Tod denken.21 Zuletzt hat H. Bellen diese Homerstelle zum Ausgangspunkt für seine Studie „Vom halben zum ganzen Menschen“ gewählt, in der, wie der Untertitel präzisiert, der umgekehrte Weg eingeschlagen wird: „Der Übergang aus der Sklaverei im Spiegel des antiken und frühchristlichen Freilassungsbrauchtums.“ Ohne auf die Einzelheiten hier näher eingehen zu können, verdient es unsere Aufmerksamkeit, dass Bellen eine Reihe von Belegen anführt, die den Sklaven als „halben Menschen“ einstufen. Das ist vor allem dort der Fall, wo bei gleichem Delikt Strafsummen für Freie und Unfreie verdoppelt oder halbiert werden. Genannt werden dazu das Stadtrecht von Gortyn (Wegführen einer Person: 10 bzw. 5 Statere), das römische Zwölftafelrecht (Knochenbruch: 300 bzw. 150 römische Pfund), die Catilinarische Verschwörung, wo für Anzeigen 200000 bzw. 100000 HS Belohnung gezahlt werden. Aber auch in den frühmittelalterlichen „Leges Visigothorum“ ist den Eltern eines getöteten Kindes ein Pfund bzw. ein halbes Pfund Gold als Bußgeld zu entrichten.22 Die pauschale Aussage, dass der Mann, sobald er zum Sklaven wird, nur mehr halb soviel wert sei wie früher, mag zwar angesichts der zentralen These von O. Patterson, Sklaverei und ‘social death’ seien gleichsetzbar bzw. sie sei ‘a liminal state of social death’, noch als harmlos erscheinen,23 sie kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Unfreien in der homerischen Welt prinzipiell einen inferioren Status innehatten. Daran ändern auch noch so warmherzige Verse über Eumaios und Eurykleia und die modernen Interpretationen einer wohlwollenden Patriarchalität irgendetwas.

18 Raaflaub 1985, 29f. und 32. Il. 6,455; 16,831; 20,193.

19 Raaflaub 1985, 30.

20 Fisher 1995. 53.

21 Fisher ebd.

22 Nehlsen 1972, 174.

Patterson 1982, 293f.

274 Sklaverei in der homerischen und altorientalischen Welt

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In der homerischen Welt ist diese Institution nicht dokumentierbar. Der Feststellung von Patterson, „slavery [...] required manumission as an essential precondition,“24 kann daher nicht vorbehaltslos zugestimmt werden. Sieht man von den nicht ganz geklärten Freilassungen im Rahmen der Hierodoulie ab,25 so reichen die frühesten Zeugnisse in Griechenland nicht in die homerische Epoche zurück.



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