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«Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) dem Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg ...»

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Gesundheit am Arbeitsplatz:

Meta-Analysen zum Zusammenhang von Arbeitsmerkmalen und Depression

Dissertation

zur

Erlangung des Doktorgrades der Naturwissenschaften

(Dr. rer. nat.)

dem

Fachbereich Psychologie

der Philipps-Universität Marburg

vorgelegt von

Susanne Schmidt

aus Wiesbaden

Marburg/Lahn

im Mai 2012

Vom Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg als Dissertation am

21.05.2012

_____________________________ angenommen.

Erstgutachter: Prof. Dr. Renate Rau Zweitgutachter: Prof. Dr. Bernd Röhrle 13.06.2012 Tag der mündlichen Prüfung am ___________________________.

Für meine Familie.

Inhaltsverzeichnis 4 Inhaltsverzeichnis Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 6 Zusammenfassung 7

1. Einleitung 9

2. Theoretischer Hintergrund 10

2.1 Depression 10 2.1.1 Störungsbild der Depression 10 2.1.1.1 Depressive Symptomatik 10 2.1.1.2 Diagnostische Kriterien der Major Depression 11 2.1.1.3 Prävalenzraten 11 2.1.2 Erklärungsansätze für die Entstehung von depressiven 12 Störungen 2.1.2.1 Risikofaktoren 13 2.1.2.2 Erklärungsmodelle der klinischen Psychologie 13 2.1.3 Auffassungen zum Depressionskonzept und die Bedeutung für 13 die arbeits- und organisationspsychologische Forschung

2.2 Relevanz des Themas Depression am Arbeitsplatz 14 2.2.1 Veränderung der Arbeitswelt 14 2.2.2 Arbeitsunfähigkeitstage 15 2.2.3 Entstehende Kosten 15

2.3 Erklärungsmodelle für den Zusammenhang von Arbeitstätigkeiten und 17 Depression 2.3.1 Das Job Demand-Control-Modell

–  –  –

Depressive Störungen führen zum einen zu erheblichen Einschränkungen des täglichen Lebens und zum anderen auch zu hohen betriebs- und volkswirtschaftlichen Kosten. Die Global Burden of Disease Study (WHO, 2008) sagt vorher, dass depressive Störungen im Jahr 2020 an zweiter Stelle (Murray & Lopez, 1997) und im Jahr 2030 an erster Stelle (WHO, 2008) der Erkrankungen stehen werden, die für Morbidität und eine vorzeitige Mortalität verantwortlich sind. Die Betroffenen empfinden oftmals einen hohen Leidensdruck. Betriebs- und volkswirtschaftliche Kosten sind enorm.

Während das Thema Depression am Arbeitsplatz in den letzten zwei Jahrzehnten stärker auf Primärstudienebene untersucht wurde, sind Überblicksarbeiten immer noch rar.

Wenige Reviews existieren, die spezifische Merkmale einer Tätigkeit mit Depression in Bezug setzen (Tennant, 2001; Bonde, 2008; Netterstrøm et al., 2008; Siegrist, 2008; van der Doef & Maes, 1999). Eine erste Meta-Analyse untersucht Tätigkeitsmerkmale und deren Zusammenhang zu den breiter angelegten „common-mental disorders“ (Stansfeld & Candy, 2006). Eine umfassende Meta-Analyse, welche Merkmale des Arbeitsplatzes bzw.

der Arbeitstätigkeit erfasst und diese in Relation zu Depression auswertet, ist nicht präsent.

In der vorliegenden Arbeit wurde vor dem Hintergrund möglicher Prävention geprüft, ob es Arbeitsmerkmale gibt, die einen Zusammenhang zu Depression am Arbeitsplatz aufweisen und als eventuell begünstigende Faktoren wirken. Hierzu wurden Meta-Analysen erstellt, welche die Zusammenhänge verschiedener Merkmale von Arbeitstätigkeiten und Depression betrachten, indem sie Ergebnisse vorhandener Primärstudien meta-analytisch integrieren. Weiterhin wurden Analysen der untersuchten Konzepte durchgeführt, um so inhaltliche Erkenntnisse zu gewinnen. Zwei Publikationen wurden verfasst.

Als erste Meta-Analyse in diesem Forschungsfeld untersuchte Publikation 1 den Zusammenhang von Rollenstress und Depression. Dabei wurden Rollenkonflikte sowie Rollenambiguität nach Kahn, Woelfe, Quinn, Snoek, and Rosenthal (1964) als interessierende Variablen betrachtet. Die Ergebnisse zeigen einen positiven Zusammenhang von Rollenambiguität und Depression sowie einen etwas höheren positiven Zusammenhang von Rollenkonflikten und Depression. Bei einer Korrektur der Ergebnisse um den Einfluss der anderen Rollenvariable zeigten sich weiterhin Korrelationskoeffizienten in bedeutender Höhe. Zudem wurde die Unabhängigkeit der beiden Rollenvariablen meta-analytisch untersucht. Die Ergebnisse zeigten eine gemeinsame Komponente der Variablen, welche in Zusammenfassung 8 dem grundlegenden Konzept begründet sein könnte. Inhaltliche Überlegungen stützen jedoch auch ein Resultieren aus der Arbeitsumgebung. Ein statistisch signifikanter Moderator wurde extrahiert und zeigte erstmals einen moderierenden Einfluss der geographischen Region, in der die Daten erhoben wurden, auf. Diese Ergebnisse gehen einher mit Primärforschung von Hofstede (1994), der sechs Dimensionen identifizierte, die sich in regionalen Kulturgruppen unterscheiden.

Die zweite Publikation unterteilt sich in zwei inhaltlich und methodisch getrennte Fragestellungen.

Zum einen wurde der Zusammenhang der Variablen des Job Demand-Control Modells (Karasek, 1979; Karasek & Theorell, 1990) und Depression meta-analytisch untersucht. Zum anderen stand die Angemessenheit der konzeptionellen Erfassung von jobdemands im Vordergrund. Die meta-analytischen Ergebnisse zeigten kleine bis moderate, aber signifikante Zusammenhänge. Den höchsten Zusammenhang fand sich für die Variable iso-strain (hohe Arbeitsanforderungen/wenig Kontrolle/sozial isolierte Arbeitsbedingungen). Detaillierte Analysen zeigten, dass job-strain unter isolierten Arbeitsbedingungen besonders bei Frauen einen hohen Zusammenhang zu Depression zeigt. Moderierende statistische Variablen wurden aufgezeigt.





Die Ergebnisse der zweiten Fragestellung zeigten, dass bisherige Messinstrumente zur adäquaten Erfassung heutiger Arbeitsbedingungen dringend überarbeitet werden sollten und lieferten damit direkt praktische Implikationen. Es wurde deutlich, dass das Antwortverhalten der untersuchten Arbeitnehmer sich in den letzten zwei Jahrzehnten nicht merklich verändert hat. Trotzdem stieg der Zusammenhang zwischen Arbeitsanforderungen und Depression an. Die Ergebnisse legen nahe, dass die bisherigen Messinstrumente die zunehmende Konzentration der Arbeitswelt (z.B. steigende qualitative und quantitative Arbeitsanforderungen, die von einer geringeren Anzahl an Mitarbeitern bewältigt werden müssen) nicht mehr adäquat abbilden.

Einleitung 9

–  –  –

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Zusammenhängen von Tätigkeitsmerkmalen und Depression. Die Relevanz des Themas zeigt sich in der Fülle an Beiträgen in aktuellen Medien. Der Spiegel Wissen (1/2012) hat in seinem Themenheft „PATIENT SEELE – wie die Psyche wieder ins Gleichgewicht kommt“ arbeitsbedingter Depression

gleich mehrere Kapitel gewidmet. Darin findet sich folgende Aussage:

„Die Arbeitswelt erwartet heute große Flexibilität und permanenten Einsatz. Grenzen werden überschritten – geographische, zeitliche und menschliche.“ (S. 41).

Diese Aussage verdeutlicht die wachsenden Anforderungen, die heutzutage an Erwerbstätige gestellt werden. Projektgruppen mit Mitgliedern, die sich noch nie persönlich begegnet sind, steigender Termindruck bei der Fertigstellung von Aufträgen, eine Verdichtung der Arbeitswelt, in der weniger Mitarbeiter immer mehr leisten müssen sowie ständige Erreichbarkeit sind nur einige Beispiele, die zu einer höheren Beanspruchung der Arbeitenden führen.

Auch die Süddeutsche Zeitung widmet sich dem Thema in mehreren Artikeln. Die Titel lauten z.B. „Immer mehr Fehltage wegen psychischer Erkrankungen“ (2012) oder „Stress lass nach! Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz“ (2011). Weitere Artikel finden sich in FOCUS ONLINE, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder auch der ZEIT.

Die Aktualität der Thematik Arbeit und psychische Gesundheit ist überall sichtbar.

Die vorliegende Arbeit greift diese Aktualität auf und untersucht, inwiefern bestimmte Arbeitsmerkmale einen Zusammenhang mit Depression aufweisen. Dabei geht es einerseits um einen theoretischen Erkenntnisgewinn, andererseits wird ein besonderes Augenmerk auf die Bedeutung der Ergebnisse für die Praxis gelegt.

Theoretischer Hintergrund 10

2. Theoretischer Hintergrund

Im Folgenden wird der theoretische Hintergrund der vorliegenden Arbeit vorgestellt.

Dazu wird zuerst ausführlich auf das Störungsbild Depression eingegangen. Folgend wird auf die Bedeutung des Depressionskonzepts für die arbeits- und organisationspsychologische Forschung eingegangen. Anschließend wird die Relevanz des Themas Depression am Arbeitsplatz diskutiert. Das Kapitel schließt mit einer kurzen Darstellung der gängigen Erklärungsmodelle zur Entstehung einer Depression bzw. zur Erläuterung des Zusammenhangs zwischen Tätigkeitsmerkmalen und Depression.

2.1 Depression 2.1.1 Störungsbild der unipolaren Depression In diesem Abschnitt wird zuerst die depressive Symptomatik vorgestellt.

Anschließend werden die diagnostischen Kriterien der Major Depression erläutert. Die Darstellung von Prävalenzraten auf weltweiter, europäischer sowie nationaler Ebene bildet den Abschluss.

2.1.1.1 Depressive Symptomatik Die depressive Symptomatik äußert sich auf verschiedenen Ebenen. Beesdo-Baum & Wittchen (2011) sprechen hier von „Gesichter(n) der Depression“ (S. 880) und unterscheiden zwischen emotionalen, kognitiven, physiologisch-vegetativen und behavioralen/motorischen Symptomen. Die emotionale Ebene ist beispielsweise durch Traurigkeit, Niedergeschlagenheit, Schuldgefühle, Ängstlichkeit oder auch Schwermut, Reizbarkeit und Gefühllosigkeit gekennzeichnet. Rief, Exner & Martin (2006) nennen zusätzlich den Verlust von Freude und Interesse sowie Hoffnungslosigkeit. Auf der kognitiven Ebene zeigen sich beispielsweise ein intensives Grübeln und Pessimismus, negative Einstellungen gegenüber der eigenen Person, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen oder Suizidgedanken. Die physiologisch-vegetative Ebene äußert sich durch Energieverlust, Erschöpfung, Schlafstörungen, innere Unruhe, Appetit- und Gewichtsveränderungen sowie Libidoverlust. Auf der Verhaltensebene sind vor allem ein sozialer Rückzug und eine geringere Aktivitätsrate sowie Probleme bei der Bewältigung alltäglicher Anforderungen zu beobachten (Berking & Radkovsky, in Druck).

Theoretischer Hintergrund 11 2.1.1.2 Diagnostische Kriterien der Major Depression Depressive Störungen zählen zu den affektiven Störungen und können mit Hilfe des „Diagnostische(n) und Statistische(n) Manual(s) Psychischer Störungen“ (DSM-IV; APA, 1994, 2000) klassifiziert werden. Zu den depressiven Störungen zählen die Diagnosen „Major Depression“, „Dysthyme Störung“ sowie „Nicht näher bezeichnete Depression“.

Für die vorliegende Arbeit war neben subklinisch-depressiven Symptomen die Major Depression von Relevanz, weshalb im Folgenden näher auf sie eingegangen wird. Hierbei wird sich auf die Klassifikation nach DSM-IV (APA, 1994, 2000) bezogen, da die zugrunde liegenden Studien sich auf diese beziehen.

Die Episode einer Major Depression nach DSM-IV (APA, 1994, 2000) wird begleitet von einem mindestens zweiwöchigen Auftreten depressiver Verstimmung an fast allen Tagen, für die meiste Zeit des Tages oder ein mindestens zweiwöchiger Verlust an Interesse oder Freude an fast allen Aktivitäten, an fast allen Tagen. Weiterhin müssen mindestens vier der folgenden Symptome auftreten: Deutliche Veränderungen in Appetit und/oder Gewicht, deutliche Veränderungen im Schlafverhalten, Veränderungen in psychomotorischer Aktivität, sowie an jeweils fast allen Tagen Müdigkeit und Energieverlust, Schuldgefühle oder Gefühle der Wertlosigkeit, Konzentrationsprobleme und/oder Entscheidungsprobleme und wiederkehrende Gedanken an den Tod, Suizidvorstellungen, -planung oder -versuch.

Die Symptome dürfen nicht die Kriterien einer gemischten Episode erfüllen und müssen in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Einschränkungen verursachen. Zudem sollten sie nicht auf direkte körperliche Wirkung von Substanzen oder medizinischen Faktoren zurückgehen und nicht besser durch einfache Trauer erklärbar sein.

Die Major Depression kann nach Schweregrad (leicht, mittel, schwer), nach Verlauf (einzeln, rezidivierend) und dem Vorliegen weiterer Merkmale (z.B. psychotische) unterteilt werden.

2.1.1.3 Prävalenzraten Nach Angaben der World Health Organization (WHO, 2012) sind weltweit etwa 121 Millionen Menschen von einer unipolaren Depression betroffen. Kalkuliert über Männer und Frauen aller Altersgruppen wird die Depression im Jahr 2030 an erster Stelle der Erkrankungen stehen, die für Morbidität und eine vorzeitige Mortalität verantwortlich sind.

Theoretischer Hintergrund 12 Die Lebenszeitprävalenz für Frauen beträgt ca. 25%, die für Männer ca. 12% (WHO, 2008).

Wittchen & Jacobi (2005) analysierten auf europäischer Ebene Daten von 27 epidemiologischen Studien. Die Studien wurden in 16 europäischen Ländern (Mitgliedsländern der EU, zusätzlich Norwegen, Schweiz sowie Island) durchgeführt und umfassten insgesamt 150.000 Personen. Die geschätzten Ergebnisse besagen, dass insgesamt 27% der erwachsenen Bevölkerung im vergangenen Jahr an einer psychischen Störung litt. An erster Stelle stand die Diagnose Major Depression. Die 12-MonatsPrävalenz betrug 6,9%. In Zahlen ausgedrückt wurde geschätzt, dass von den damals 301,7 Millionen Einwohnern in den betreffenden Staaten 82,7 Millionen in den letzten zwölf Monaten von einer psychischen Störung betroffen waren, davon 18,4 Millionen Menschen von einer Major Depression. Ein Review auf europäischer Ebene stammt von Paykel, Brugha & Fryers (2005). Die Autoren fanden variierende Prävalenzraten in den einbezogenen Studien (0,8%-8,3%) und konkludierten, dass die 12-Monats-Prävalenz, bezogen auf Major Depression, für westeuropäische Länder bei ca. 5% liegt.

Auf nationaler Ebene können Daten des Bundesgesundheitssurvey, welcher vom Robert-Koch-Institut im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums durchgeführt wurde, zur Prävalenzbestimmung herangezogen werden. Nach Jacobi et al. (2004) beträgt die 12Monats-Prävalenz, bezogen auf die deutsche Allgemeinbevölkerung, 10,7% (Frauen 14,0%, Männer 7,5%) für unipolare Depression. Die Lebenszeit-Prävalenz beträgt 17,1% (Frauen 23,3%, Männer 11,1%). In die Studie flossen Daten von 4.181 Personen ein.



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