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«Band 1 Inauguraldissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn ...»

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Pietas – Caritas – Societas

Bildprogramme karitativer Einrichtungen des Spätmittelalters

in Italien

Band 1

Inauguraldissertation

zur

Erlangung der Doktorwürde

der

Philosophischen Fakultät

der

Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität

zu Bonn

vorgelegt von

Ulrike Ritzerfeld

aus

Münster

Bonn 2007

Gedruckt mit Genehmigung der Philosophischen Fakultät der Rheinischen FriedrichWilhelms-Universität Bonn

Diese Dissertation ist auf dem Hochschulschriftenserver der ULB Bonn http://hss.ulb.unibonn.de/diss_online elektronisch publiziert

1. Berichterstatter: Prof. Dr. Barbara Schellewald

2. Berichterstatter: Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet Tag der mündlichen Prüfung: 19.06.2006 Inhaltsverzeichnis 1 Themenstellung und Vorgehensweise 1 2 Forschungsstand 8 3 Caritas im Christentum 17

3.1 Zur Genese des christlichen Caritas-Konzepts

3.2 Entwicklung der karitativen Tätigkeit

3.3 Die Werke der Barmherzigkeit als Grundcharta christlicher Sozialpraxis................ 26 4 Der “laicus religiosus” auf der Suche nach dem Heil 32

4.1 Das Erwachen der Laien

4.2 Pietas – Caritas – Societas: Korporative Heilsgewinnung und mehr

4.3 Leitmotive korporativer Statuten

4.4 Auf dem Königsweg ins Himmelreich: Formen kollektiver Caritas

5 Architektur- und Bildkulissen der Caritas 53

5.1 Architektur

5.1.1 Architekturkulissen der Caritas – von der Domus Ecclesiae zum Hospital..... 53 5.1.2 Räume religiöser Laiengemeinschaften

5.2 Dekorationsformen und -inhalte

5.2.1 Bildkulissen der Caritas – von der Kirche zum Hospital

5.2.2 Dekoration der Räume religiöser Laiengemeinschaften

6 Caritas im Bild: Werke-der-Barmherzigkeit-Zyklen und Wohltätigkeitsszenen 75

–  –  –

6.2 Werke-der-Barmherzigkeit-Zyklen und individuelle Wohltätigkeitsszenen im Kontext korporativer Caritas

–  –  –

7.1 Politisierung und Entpolitisierung der Armenfürsorge in Bergamo

7.2 Barmherzigkeit, Didaktik und laikaler Anspruch in der Florentiner Misericordia

7.3 Wohltätigkeit und Marienverehrung im Zeichen der Pest in der Anconitaner Misericordia

7.4 Projektion einer kommunalen Idealfigur am Palazzo Datini in Prato

7.5 Heilsgewinnung mit dem Hl. Franziskus – S. Francescuccio in Assisi

7.6 Erlösung und päpstliche Gunst im Ospedale della Scala in Siena

7.7 Die lokale Tradition der Werke der Barmherzigkeit in Parma

7.8 Päpstliche Caritas als Erfolgsprogramm im römischen Ospedale di Santo Spirito in Sassia

7.9 Korporative und mediceische Bildpropaganda im Oratorium der Buonomini in Florenz

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8.1 Bild und Gemeinschaft

8.1.1 Funktionen für die Gemeinschaft und interne Stifter

8.1.2 Bilddekor als Ausdruck korporativer Grundkonzepte

8.2 Bild und Außenwelt

8.2.1 „Heilende Räume“ und ihre Klientel

8.2.2 Herrschaftsträger, politische Parteien, Obrigkeiten

8.2.3 Religiöse Würdenträger und Orden

8.3 Zusammenfassung: Die Multifunktionalität korporativer Bildprogramme.............. 201

–  –  –

9.1 Laienbruderschaften und Semireligiosengruppen als Auftraggeber

9.2 Kausalitäten aufwendiger Gestaltung

9.3 Bildinhalt – Bildrhetorik – Betrachter: Vermittlungsmodi korporativer Ziele........ 213

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11.1 Die Fassadenfresken der Misericordia in Bergamo

11.1.1 Der Consorzio della Misericordia Maggiore

11.1.2 Die Fassadendekoration von S. Vincenzo

11.1.3 Die Fassadenfresken der Casa Angelini

11.2 Der Bildschmuck des sog. Bigallo in Florenz

11.2.1 Die Compagnia di S. Maria della Misericordia

11.2.2 Der Gebäudekomplex des sog. Bigallo

11.2.3 Die Dekoration des sog. Bigallo

11.3 Die Barmherzigkeitstafeln aus Ancona

11.3.1 Die Confraternita di S. Maria della Misericordia

11.3.2 Pestkapelle, Kirche und Hospital der Misericordia

11.3.3 Die Barmherzigkeitstafeln

11.4 Die Fassadenfresken des Palazzo Datini in Prato

11.4.1 Francesco Datini und der Ceppo nuovo

11.4.2 Der Palazzo Datini

11.4.3 Die Fassadenfresken des Palazzo Datini

11.5 Die Freskendekoration von S. Francescuccio in Assisi

11.5.1 Die Confraternita di S. Francescuccio

11.5.2 Das Oratorium von S. Francescuccio

11.5.3 Der Bildschmuck des Oratoriums

11.6 Der Freskendekor im Ospedale von S. Maria della Scala in Siena

11.6.1 Tertiarengemeinschaft und Hospital

11.6.2 Das Hospital S. Maria della Scala

11.6.3 Freskendekoration

11.7 Die Fresken aus dem Hospital des Consorzio dei Vivi e dei Morti in Parma.......... 274 11.7.1 Der Consorzio dei Vivi e dei Morti

11.7.2 Das Hospital des Consorzio dei Vivi e dei Morti

11.7.3 Die Fresken im Hospital

11.8 Die Fresken im römischen Ospedale di Santo Spirito in Sassia





11.8.1 Orden und Bruderschaft von Santo Spirito in Sassia

11.8.2 Das Hospital von Santo Spirito in Sassia

11.8.3 Die Freskendekoration des Hospitals

11.9 Der Freskenschmuck im Oratorium der Buonomini di S. Martino in Florenz........ 288 11.9.1 Die Buonomini di S. Martino

11.9.2 Das Oratorio di S. Martino

11.9.3 Die Freskendekoration des Oratoriums

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I Zyklen der Werke der Barmherzigkeit in Italien und Tirol (Auswahl)

II Die Nischenfresken des 14.-15. Jahrhunderts im Baptisterium zu Parma

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Abbildungen Abbildungsnachweis Danksagung Danken möchte ich Prof. Dr. Barbara Schellewald vom Kunsthistorischen Institut der Universität Basel, ehemals an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, für die Überlassung des Themas wie für die fachliche Betreuung und persönliche Begleitung. Ihre kritischen und hilfreichen Anregungen waren Voraussetzung für die Entstehung dieser Untersuchung. Sehr verbunden bin ich ebenfalls Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet von der Universität Bonn für die Erstellung eines zusätzlichen Gutachtens.

Finanzielle Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützte das Arbeitsvorhaben in erheblichem Maße. Wertvoll war der interdisziplinäre Austausch im Rahmen des Graduiertenkollegs „Die Renaissance in Italien und ihre europäische Rezeption: Kunst – Geschichte – Literatur“ der Universität Bonn, für den auch den Teilnehmern des Kollegs herzlich gedankt sei.

Verschiedene Institute, Archive und Bibliotheken in Italien ermöglichten mir die Erforschung der spezifischen lokalen sowie überregionalen Gegebenheiten. An erster Stelle zu nennen ist das Kunsthistorische Institut in Florenz/Max-Planck-Institut, dessen Mitarbeitern ich für Hinweise und jahrelangen Austausch verpflichtet bin. In Dankbarkeit gedenke ich besonders der ehemaligen Leiterin der Fotothek Dr. Martina Hansmann (†), die mir vor Ort mit Rat und Tat zur Seite stand. Ausgesprochen anregend war zudem die dortige, im Jahre 2004 in Zusammenarbeit mit der Universität Trier organisierte Konferenz zum Thema von Armut und Armenfürsorge in den Bildwelten der italienischen Stadtkultur. Die Florentiner Buonomini di S. Martino gestatteten mir freundlicherweise die Konsultation ihres Archivs, Don Giuseppe Biselli ermöglichte mir den Zutritt zum Oratorium von S.

Francescuccio in Assisi. Für Hinweise danke ich ebenfalls Dott.ssa Maria Pia Mannini vom Museo Civico in Prato. Besondere Unterstützung erfuhr ich in der Biblioteca Comunale Benincasa in Ancona und im Archivio di Stato in Parma. Wichtige Informationsquelle war auch die Biblioteca Hertziana/Max-Planck-Institut in Rom.

Wesentlich für die gedankliche Entwicklung dieser Arbeit war der Austausch mit Dr. Julia Gierse, Dr. Andreas Dehmer und Dr. Jens Reiche. Letzterer stellte mir zudem zahlreiche Abbildungen zu Verfügung. Federico Botana, Almut Schäffner, Dr. Philine Helas, Prof.

Dr. John Henderson von der Birkbeck University in London und Dr. Dr. Thomas Sternberg vom Franz-Hitze-Haus in Münster förderten das Voranschreiten der Untersuchung. Mein besonderer Dank für Übersetzungshilfen gilt Prof. Dr. Marc Laureys und Prof. Dr. WolfDieter Lange von der Universität Bonn. Kompetente Unterstützung in medizin-historischen Fragen fand ich bei Dr. Thomas Rütten. Mit fachlichem Rat standen mir ferner Andrea Potdevin und Monika Schwingeler zur Seite. Bei der Textkorrektur halfen Mahros Allamezade-Hempe, Sylke Effertz, Ursula Koch, Barbara Ritzerfeld und Dr. Birgit Ritzerfeld.

1 Themenstellung und Vorgehensweise Themenstellung Die in der Liebe Gottes gründende menschliche Barmherzigkeit gilt seit dem Frühchristentum als fundamentaler Bestandteil christlichen Wirkens. Die Relevanz der tätigen Nächstenliebe als Ausdruck der Liebe zu Gott und Auftrag der katholischen Kirche wie jedes einzelnen Christen in der Gesellschaft bekräftigte erneut Papst Benedikt XVI. in seiner ersten Enzyklika „Deus caritas est“ vom 25. Dezember 2005.1 Im Unterschied zur vielgerühmten Fürsorgetätigkeit von Kirche, Klöstern und weltlichen Herrschern wurde die Bedeutung der „einfachen“ Gläubigen für die Entwicklung der Caritas lange nicht erfaßt. Die außerordentlichen Verdienste der Laienbevölkerung um die gelebte Barmherzigkeit und deren institutionelle, architektonische und dekorative Rahmengestaltung blieben ungewürdigt. Erst im Zeichen der Ekklesiologie des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965), das die aktive Rolle aller Getauften auf dem Weg zum Reich Gottes betonte, wurde die historische Bedeutung des religiösen Laien generell neu bewertet. Als Ausgangspunkt laikaler Handlungsfähigkeit ist das „Erwachen der Laien“ im Mittelalter erkannt worden, das sich, ausgehend von einer verstärkten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Durchsetzungskraft, auch in zunehmender religiöser und karitativer Aktivität äußerte.2 In kunsthistorischen Untersuchungen ist diese Entwicklung auf italienischem Gebiet überwiegend bei spezifischen Fragestellungen, z. B. anläßlich individueller Projekte besonders wohlhabender Kommittenten oder der sog. kommunalen Kunst italienischer Städte, zur Sprache gekommen. Weitgehend im Dunkeln verblieb der von wachsendem religiösen und politischen Selbstbewußtsein erfüllte „normale“ Bürger. Erst die Konzentration auf die künstlerischen Ausdrucksformen religiöser Laienvereinigungen, die als Produkte kollektiver Auftraggeberschaft selbst dem in seinen Mitteln begrenzten Mitglied weitreichende Möglichkeiten eröffneten, erlaubt eine Vorstellung von dem Stellenwert der Kunst für den Laienstand allgemein, verspricht Auskunft über dessen Bedürfnisse und Anliegen in der für die laikale Position so folgenreichen Umbruchsphase.

Im öffentlichen Leben traten religiöse Laiensozietäten einerseits speziell im devotionalen Bereich in Erscheinung – in Prozessionen, öffentlichen Meßlesungen, als Hüter von Reliquien und besonders verehrten Kultbildern –, andererseits charakterisierte sie ein zumeist intensives humanitäres Engagement, das über die Mitglieder hinaus der städtischen Bevölkerung zugute kam. Entsprechend wurde bereits von Zeitgenossen die bipolare Aufgabenstellung der Gruppierungen aus Frömmigkeitsriten und Wohltätigkeit, aus Pietas und CariDie Enzyklika behandelt das Wesen der Liebe und würdigt diese in Form der Nächstenhilfe als zentrale Aufgabe der Kirche. Benedikt XVI.: Deus caritas est. Enzyklika, Augsburg 2006.

So bezeichnet von Vauchez 1993, S. 13.

tas wahrgenommen.3 Im Rahmen dieser Zusammenschlüsse entwickelte sich die Laienbevölkerung zum Hauptakteur der spätmittelalterlichen Wohlfahrt und wurde dadurch zum Träger einer „Revolution der Barmherzigkeit“, die in einer Vielzahl korporativer Fürsorgeinstitutionen Gestalt annahm.4 Waren diese für die hilfesuchenden Bedürftigen, ob Kranke, Arme, Pilger, Reisende oder vom Verlust ihres Status bedrohte Bürger oft von existentiellem Interesse, so boten sie zugleich den Benefaktoren die Möglichkeit, die von Bibel und Kirche vorgeschriebene Nächstenliebe zu leben sowie öffentliches Ansehen und Unterstützung zu gewinnen. Gleichzeitig konnten die Institutionen dank ihrer finanziellen Ressourcen und wirtschaftlichen Bedeutung auch für kirchliche wie politische Obrigkeiten interessant werden und in deren Einflußbereich geraten. Sie sind somit nicht nur als unmittelbarer Ausdruck einer veränderten Selbsteinschätzung und Aktivierung der Laien, sondern generell als elementare Bestandteile des mittelalterlichen Lebens zu werten.

Auf die Frage nach der innerkulturellen Position der Einrichtungen und ihrer Betreiber sowie deren Bedürfnissen versprechen die Bildprogramme der Räumlichkeiten weiterführende Antworten. Trotzdem ist das kunsthistorische Interesse an mittelalterlichen Fürsorgeinstitutionen laikaler Trägerschaft erst seit kurzem erwacht und beschränkt sich überwiegend auf einzelne Einrichtungen. Grundlage einer umfassenden Untersuchung muß daher die Zusammenstellung der üblichen architektonischen Gegebenheiten, Dekorationsformen und -inhalte sein. Mit Hilfe eines solchen Informationsfundus kann der Fokus auch über den karitativen Aspekt hinaus erweitert werden und in einem zweiten Schritt die Unterkünfte religiöser Laiengruppierungen und deren Ausschmückung in Augenschein nehmen.

Auf diese Weise tritt der Beitrag laikaler Kollektive für die italienische Kunst des Spätmittelalters in seiner charakteristischen Beschaffenheit ans Licht. Geprüft werden ihr Umgang mit Bildern sowie spezielle Inhalte und Bildstrategien auf Aussagen zum Selbstbild, zu Bedürfnissen und Wünschen des aufstrebenden Laientums. Angesichts des breit gefächerten Wirkungsradius und der bedeutenden Stellung der Vereinigungen innerhalb der spätmittelalterlichen Gesellschaft verspricht der Bilddekor ihrer Räumlichkeiten zudem Aufschluß über allgemeine soziale, religiöse, wirtschaftliche sowie politische Gesichtspunkte.



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