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«Das Bild des Heilers im Wandel der Zeit Kulturanthropologische und transdisziplinäre Perspektiven Verfasserin Elke Sollgruber angestrebter ...»

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 DIPLOMARBEIT

Das Bild des Heilers im Wandel der Zeit

Kulturanthropologische und transdisziplinäre Perspektiven

Verfasserin

Elke Sollgruber

angestrebter akademischer Grad

Magistra der Philosophie (Mag. phil.)

Wien, September 2012

Studienkennzahl lt. Studienblatt: A 307

Studienrichtung lt. Studienblatt: Kultur- und Sozialanthropologie

Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Manfred Kremser

„Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind.“ (Jüdisches Sprichwort) In diesem Sinne Dank an meinen Gesprächspartner Herrn T.

Inhaltsverzeichnis

1.EI LEITU G

2. GESCHICHTE DER DY AMISCHE PSYCHIATRIE

2.1 DIE AHNEN DER DYNAMISCHEN PSYCHIATRIE

2.2 DIE UNIVERSALIEN

2.2.1 Die Bikausalität von Krankheit

2.2.2 Das Konzept der Humoralpathologie

2.2.2.1 Theurgische Medizin

2.2.2.2 Die Hippokratische Medizin

3. HEILMAG ETISMUS

3.1 GESCHICHTLICHES

3.1.1 Mesmerismus

3.1.1.1 Die Persönlichkeit Franz Anton Mesmer

3.1.1.2 Wirkungsweise des Heilmagnetismus

4. DAS SCHAMA E TUM

4.1 DAS SCHAMANISCHE WELTBILD

4.2 DER SCHAMANE

4.2.1 Berufung und Initiation

4.2.2 Initiationen finden heute statt

4.3 GEISTHEILER

4.4 DIE KUNST DES HEILENS

4.4.1 Die Kraft der heilenden Absicht - wissenschaftliche Erklärungsversuche

4.4.1.1 Spiegelneurone und die Quantenphysik

5. FORSCHU GSHI TERGRU D U D METHODE WAHL

5.1 REFLEXIONEN ZUR FELDFORSCHUNG

5.2 DATENSAMMLUNG UND ANALYSE

6. DIE LEBE SWELT DES HERR T.

6.1 DIE KINDHEIT

6.1.1 „Ah, natürlich ist mein Leben das eines Getretenen“

6.1.2 „ Immer wieder Verletzungen der Hände“

6.2 ERWACHSENENJAHRE

6.2.1 „ a ja, da musst du einen Rutengänger kommen lassen“

6.2.2 „Ich war einige Male schon so weit wie tot“

6.2.3 „Also hier sind Phänomen, die von den meisten Menschen abgelehnt werden“.........90

6.3 WEITERBILDUNG UND LEHRTÄTIGKEIT

6.3.1 „Ich halt ihr die Hände über das Handgelenk und sie sagt, ha, das wird heiß“..........91 6.3.2 „Wunderheiler gibt es nicht“

6.3.3 „Und weil nicht sein darf und nicht sein kann, was nicht sein darf, so ist es nicht“....93 6.3.4 „Ich bin auch ein Realist, nur hat sich meiner Realität eine weitere hinzugesellt“.....94 6.3.5 „ Ich gehe meinen Weg“

6.4 ZUSAMMENFASSUNG

7. SCHLUSSBETRACHTU G U D AUSBLICK

8. BIBLIOGRAPHIE

9. A HA G

9.1 ABSTRACT

9.2 ZUSAMMENFASSUNG

1. Einleitung

Nach eingehender Beschäftigung mit dem Thema Heilen, nicht nur der Literaturrecherche, sondern auch durch Gespräche mit Menschen, die in irgendeiner Weise heilerisch tätig sind, kam ich irgendwann zu der Erkenntnis, dass es viele verschiedene Formen heilerischer Tätigkeit gibt. Dazu kam im Laufe der Zeit die Annahme, dass Heilung einem nicht einfach gegeben wird, sondern jeder einzelne für seine Genesung selbst verantwortlich ist. Wenn dem so ist, wofür braucht man dann einen Heiler und welche Bedeutung übernimmt er im Heilungsprozess?

Durch Gespräche mit Menschen, die heilerisch tätig sind, habe ich herausgefunden, dass diese selten über sich selbst als Heiler sprechen. Sie sehen sich eher als Helfer, als Begleiter, als Werkzeuge einer höheren Macht, als Kanäle oder als Schamanen. Nun stellte sich mir die Frage, was den eigentlich einen Schamanen von Heilern aus unserem Kulturkreis unterscheidet? Ist nicht der Kern der heilenden Tätigkeit immer derselbe und wie lässt sich dies theoretisch untermauern?

Mein theoretischer Zugang zu dieser Arbeit ergab sich quasi von selbst und so schien es mir interessant, nachdem ich das Werk von Ellenberger über „Die Entdeckung des Unbewussten“ las, einen geschichtlichen Rückblick auf die Medizinkonzepte unserer europäischen Kultur wiederzugeben. In diesem versuchte ich, sowohl die Rolle des Heilers in seinem soziokulturellen Umfeld niemals außer Acht zu lassen, als auch auf die Methoden des jeweils gültigen Medizinkonzeptes näher einzugehen, um sie dadurch vergleichbar zu machen. So entstand unter Berücksichtung der universalen Prinzipien (Wernhart 1987; Prinz

1993) ein ausgewählter geschichtlicher Bogen, ohne dabei das Schamanentum als Ursprung allen Heilhandelns aus den Augen zu verlieren.

Das Schamanentum als solches wird meist aus dem soziokulturellen Kontext herausgerissen und für die westliche Gesellschaft neu aufbereitet, quasi importiert.

Dadurch geht die Bedeutung über die eigentliche Funktion der Rolle des Schamanen, wie auch seiner Methoden ein wenig verloren. Da ich kein unbedingter Befürworter der unreflektierten Übernahme schamanischer Kosmologien bin, versuchte ich anhand der Tätigkeiten der Geistheiler in Österreich hier wiederum die Gemeinsamkeiten der vorhandenen Weltbilder herauszuarbeiten.

Ein Fokus meiner Arbeit ist die Berufung bzw. Initiation des Heilers, da diese in schamanischen Kulturen auf recht eindrucksvolle Weise in Form von Ritualen von statten geht und dadurch in der Literatur einerseits als etwas Unfassbares, andererseits als etwas, dass in unserer Kultur so nicht zu finden ist, dargestellt wird. Diese Voreingenommenheiten wollte ich näher beleuchten und fand Autoren und theoretische Hintergründe, die uns zu der Annahme führen, dass Initiationen hier und heute stattfinden. Dies werde ich sowohl in der Theorie, wie auch im methodischen Teil meiner Arbeit bei der Auswertung meines biographisch-narrativen Interviews unterstreichen.





Im letzten Teil meiner Arbeit sollen interdisziplinäre Perspektiven einen Ausblick, hinsichtlich der vorangegangen Theorien geben. Die vermeintlich alten traditionellen Ansichten werden in einem Erklärungsversuch wissenschaftlich fundiert untermauert.

Die vorliegende Arbeit versteht sich als ein Versuch durch den geschichtlichen Rückblick die sich verändernde Rolle hinsichtlich der Methoden des Heilers besser zu verstehen bzw. zu erahnen, dass es im Kern immer dasselbe ist, was zu wirklicher Heilung führt. Nämlich die Beziehung Heiler – Patient, wobei dem Arzt/Heiler hierbei die tragende Rolle zugestanden werden kann.

–  –  –

2. Geschichte der dynamischen Psychiatrie Für das Verständnis dieser Arbeit ist es unabdinglich die Geschichte der Heilkunst auf europäischer Ebene näher zu betrachten. Und zwar nicht ausschließlich die Vorläufer unserer heutigen Biomedizin, sondern auch die Geschichte der dynamischen Psychiatrie, gerade weil diese ihren Ursprung in schamanischen Praktiken sieht. Ellenberger (2005) gibt in seinem Werk (erstmals erschienen 1970) „Die Entdeckung des Unbewussten“ einen historischen Überblick von der primitiven Heilkunst1, über Exorzismus, Magnetismus und Hypnotismus, bis hin zu den großen modernen dynamischen Systemen, u.a. der heutigen Psychotherapie (vgl. Ellenberger 2005:9).

Trotz der Tatsache, dass er in seinen Ausführungen noch von evolutionistischem Gedankengut geprägt, von der Urkulturkreislehre von Pater Wilhelm Schmidt spricht und Schamanen als evolutives Relikt wahrnimmt, ist dieses Werk insofern interessant, dass er die moderne Psychologie nicht in der Erforschung ausschließlich von Heilern und Magiern der eigenen Tradition begründet sieht, sondern die Wurzeln der Heilkunst im Schamanismus erkennt. Er betont die Entdeckung und Bedeutung der „primitiven“ Psychotherapie als zu vergleichende Der von Ellenberger (2005) verwendete Begriff der primitiven Heilkunst ist dem Zeitgeist nicht mehr entsprechend und wird in weiterer Folge durch den Begriff der traditionellen Heilkunst ersetzt. Nach Margarete Hartmann ist „traditionelle Medizin“ ein Sammelbegriff, „mit dem ganz allgemein die seit Jahrhunderten überlieferten Krankheitskonzepte und Heilpraktiken der indigenen Kulturen bezeichnet werden. Deren jahrhundertealte Erfahrungen gehen in einem dynamischen Prozess immer neuer Anpassungen und Antworten auf äußere Bedingungen ein.

Traditionell soll ausdrücken, dass die betreffenden medizinischen Vorstellungen und Praktiken eine lange Geschichte haben“ (Hartmann 1997: 69f).

mit der modernen Psychotherapie und führt des Weiteren die wichtigsten Techniken an (vgl. Ellenberger 2005:21f).

„Die Psychiatrie hat lange den Berichten über die bei primitiven Völkern von Medizinmännern, Schamanen usw. durchgeführten Heilverfahren wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Man hielt derartige Berichte für seltsame Geschichten, die nur für Historiker und Anthropologen interessant sind; man glaubte entweder, Medizinmänner seien sehr unwissende und abergläubische Leute, die nur diejenigen Patienten heilen könnten, die sowieso von selbst wieder gesund geworden wären, oder man hielt sie für gefährliche Betrüger, die die Gutgläubigkeit ihrer Mitmenschen ausnützen“ (Ellenberger 2005:21).

Anthropologen waren die ersten Forscher, die Schamanen als diejenigen Personen einer Stammeskultur wahrnahmen, die vornehmlich intrapsychisch ablaufende Prozesse bei Menschen erkannten und Methoden entwickelten, um diese falls pathologisch, zu heilen.

Auch der Autor erwähnt die durch Forschende aller Art, positivere Beurteilung der schamanischen Tätigkeit, da die fortschreitende Entwicklung der modernen Psychotherapie die Aufmerksamkeit mehr auf den inneren Mechanismus des psychologischen Heilens gelenkt hat und den Forschenden gezeigt hat, wie viel dieser Prozesse noch um unklaren sind. Außerdem verweist er auf die große theoretische Bedeutung anthropologischer Forschung, da es die Grundlage einer neuen Wissenschaft ist - der vergleichenden Psychotherapie (vgl. Ellenberger 2005:21f).

2.1 Die Ahnen der dynamischen Psychiatrie

Schon früh erkannten Forscher aufgrund umfangreichen ethnographischen Materials, dass Schamanen Heilpflanzen benutzten, die Ellenberger als Heilmittel rationaler Art bezeichnete und einem früherem Stadium der Entwicklung hin zur modernen Medizin zuschrieb. Diese allopathische Art2 des Wirkungsprinzips, bei der eine Krankheit, mit einem Gegenmittel behandelt wird und auch heute als Ursprung der gängigen Medizin gilt, fanden damalige Wissenschaftler wenig befremdlich (vgl. Wiegele 1999:8).

„(…), während viele andere Heilverfahren irrationale Prozeduren sind, die auf irrigen Krankheitstheorien beruhen, die in der wissenschaftlichen Medizin kein Gegenstück haben“ (Ellenberger 2005:23f).

Schenk Amelie (1999) spricht davon, dass Schamanenforschung auch in der Ethnologie einen kuriosen Platz einnimmt, denn „(…) während man bei anderen Forschungen irgendwie mit realen Tatsachen zu tun hat, kommt man durch Schamanen in Berührung mit eigenartigen Denk- und Handlungsweisen, die der Vernunft nicht sofort zugänglich sind. Man arbeitet mit Metaphern, unsichtbare Faktoren, Symbolen. Parallelwelten, nichthumane Wesen, paranormalen Ereignissen, mit einer Kosmologie, die der modernen Evolutionstheorie und galaktischen Kosmologie ganz entgegengesetzt ist, da vor allem nichtmaterielle - mentale Dimensionen eine Rolle spielen“ (Schenk 1999:7f).

Der Ausdruck Allopathie entstand erst mit Aufkommen der Homöopathie (Ähnliches mit Ähnlichem heilen). Der Ursprung dieses Wirkprinzips Gegensätzliches ist mit Gegensätzlichem zu behandeln (contraria contrariis) liegt in der antiken Medizin des Hippokrates bzw. in der Humoralpathologie. (siehe Kap.2.2.2.2) Daneben gibt es natürlich, wie bereits erwähnt fassbarere Phänomene, wie zum Beispiel der Gebrauch von Heilkräutern, Anwendung von Massagen, Diäten, sichtbare Kunstprodukte und den Schamanen als Träger seiner Kultur.

Im Großen und Ganzen jedoch haftet dem Schamanen das Exotische, Ungreifbare an, denn er fällt aufgrund seiner Stellung aus dem normalen Rahmen einer Gesellschaft heraus und ist gleichzeitig ein wichtiger Teil dessen.

Immer wieder aufs Neue versucht man, durch rationalistische Einordnungsversuche den Schamanen in fertige soziologische, historische und psychologische Raster zu pressen (vgl. Schenk 1999:8).

„Ein Schamane wird so einer gerade gängigen Theorie entsprechend gestylt oder evolutionistisch als primitiver Beschwörungszauberer dessen, was er selbst nicht versteht, oder als Relikt einer nicht weiter erwähnten humanen Frühepoche eingeordnet oder andererseits als dauernd mit überirdischen Effekten hantierender Magier verklärt“ (Schenk 1999:8).

Aus eigener Erfahrung spricht Schenk Amelie davon, dass es unzählige Schamanen aller Klassen und Wege gibt und der Zufall bestimmt, welcher Persönlichkeit in welchem kulturellen Umfeld der Forscher begegnet. Und auch der eigene persönliche und kulturelle Hintergrund darf hierbei nicht außer Acht gelassen werden.

„So lässt es sich vielleicht erklären, weshalb die Schamanenforschung zu recht kontroversen Aussagen kommt und kein Forscher ein komplettes Bild des Schamanen an sich besitzt“ (Schenk 1999:8).

Geschichtlich gesehen kann man behaupten, dass wenn Eroberer und Missionare auf eine waffentechnisch unterlegenere Kultur treffen, es zu einer sofortigen Abwertung dessen kommt und Schamanen ebenfalls als primitiv bezeichnet werden (vgl. Ellenberger 2005). „Überhaupt unterliegt die Einschätzung des Schamanen der Einschätzung der ganzen materiellen Kultur“ (Schenk 1999:11).

Wie auch im Werk von Ellenberger nachzulesen, sind die ersten Berichte über Schamanen fragmentarisch. Erst später folgten ausführlichere Schilderungen schamanischer Tätigkeit, obgleich geprägt durch Projektionen von größtenteils christlich gläubigen Menschen. Von teilnehmender Beobachtung im Sinne von Anteilnahme am Leben und an den Ritualen der Menschen ist keine Rede, denn das wäre aus damaliger Sicht wahrscheinlich eher einem Pakt mit dem Teufel gleichgekommen. Die christliche Idee vom einen Gott verdrängte den Animismus und die Verehrung von Naturprinzipien in personifizierter Gestalt war nicht mehr nachvollziehbar.

Das Wissen um die universalistischen Prinzipien (vgl. Prinz 1993; Wernhart 1987) aller Religionen war verloren gegangen und dies hielt bis ins späte 19.

Jahrhundert an und findet sich in allen wissenschaftlichen Strömungen wieder. De facto wurde alles „Niedere“ und „Böse“ aus der Forschung ausgeschlossen.



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