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«Inhalt I. Dimensionen der Ethik..................... 9 1. Einleitung.......................... 9 2. ...»

Inhalt

I. Dimensionen der Ethik..................... 9

1. Einleitung.......................... 9

2. Grundfragen der philosophischen Ethik........... 10

a) Die erste Grundfrage: Was soll ich tun?.......... 10

b) Die zweite Grundfrage: Warum ist diese Handlung richtig? 12

c) Die dritte Grundfrage: Was bedeuten unsere ethischen Begriffe?........................... 15

3. Zwei zentrale Unterscheidungen............... 16

a) Die drei Ebenen der philosophischen Ethik........ 16

b) Zwei Perspektiven..................... 19

4. Der Aufbau dieser Einführung................ 20

5. Zusammenfassung, Lektürehinweise, Fragen und Übungen. 22 II. Grundbegriffe der Ethik..................... 24

1. Die Unverzichtbarkeit der Metaethik............ 24

a) Der Status metaethischer Aussagen............ 24

b) Drei Arten von Definitionen................ 25

c) Die Zweiteilung der Grundbegriffe als heuristische Strategie 27

2. Das Sollen: deontische Grundbegriffe............ 27

a) Der erste deontische Grundbegriff: „ethisch geboten”... 28

b) Broads Unterscheidung.................. 31

c) Der zweite deontische Grundbegriff: „ethisch richtig”.. 32

3. Das Gute: der grundlegende Wertbegriff........... 33

a) Die verschiedenen Verwendungsarten von „gut”..... 33

b) Kriterien der Anwendung................. 36

4. Zusammenfassung, Lektürehinweise, Fragen und Übungen. 38 III. Die nonkognitivistische Herausforderung............ 40

1. Grundidee und Hintergrundannahmen des Nonkognitivismus 40

a) Die Grundidee...................... 41

b) Hintergrundannahmen.................. 41

2. Sprachanalytische Vorüberlegungen............. 44

a) Illokutionäre Rollen.................... 45

b) Drei Bedeutungskomponenten..............

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Sachregister............................. 189 I. Dimensionen der Ethik In diesem Kapitel wird in die philosophische Ethik eingeleitet, indem ihr Inhalt grob umrissen wird. Dies geschieht durch die Unterscheidung der drei ethischen Grundfragen sowie durch die Bestimmung des Verhältnisses der philosophischen Ethik zum alltäglichen Ethikverständnis einerseits und zu anderen philosophischen Disziplinen andererseits. Außerdem werden drei Ebenen der philosophischen Ethik und zwei Perspektiven unterschieden. Abschließend wird ein Überblick über den Aufbau dieser Einführung gegeben.

1. Einleitung Ethik ist gegenwärtig in aller Munde. Sie füllt Feuilletons, Talk Shows und gelehrte Abhandlungen, ruft Ethik-Kommissionen und Ethik-Beiräte hervor.

Die drängenden Probleme der Zeit – sei es die wieder aktuelle Frage nach gerechten oder zumindest gerechtfertigten Kriegen, seien es die vielfältigen Probleme der Medizin und Biotechnologien – bringen einen tiefgreifenden ethischen Orientierungsbedarf mit sich. Ethik scheint etwas für Experten zu sein, eine schwierige Sache, bei der zu befürchten steht, dass sie trotz ihrer Komplexität nicht in der Lage ist, die anstehenden Probleme in den Griff zu bekommen. Ethik scheint daher mit schwierigen Fällen oder extremen Problemen befasst zu sein. Sie scheint sowohl von ihrem Gegenstand wie auch von ihrer Methodik her eine Spezialdisziplin zu sein, die uns zwar alle mehr oder weniger direkt betrifft, aber doch an Experten delegiert wird.

Ethik ist jedoch auch alltäglich. Jeder von uns reagiert mit Empörung auf manches, was ihm angetan wird, oder auf Berichte darüber, was anderen widerfahren ist. Wir loben den selbstlosen Einsatz für eine gute Sache genauso wie die umsichtige Sorge für Freunde oder Verwandte. Die meisten von uns fragen sich gelegentlich, ob sie ihrem Leben diese oder jene Wendung geben, ob sie dies tun oder jenes lassen sollten. Manchmal fragen wir uns, ob wir das Richtige getan haben, ob wir in der Lage sind, unsere Entscheidungen und Handlungen vor uns selbst und vor allem auch vor anderen zu begründen.

Wir verlangen von anderen, dass sie uns gerecht behandeln, dass sie die Regeln der Höflichkeit einhalten und uns Respekt entgegenbringen. Geschieht dies nicht, fordern wir die Einhaltung der entsprechenden Regeln und Verhaltensnormen ein, durch die uns eine angemessene Behandlung zuteil werden kann. Wir verstehen, wenn andere unser Verhalten als ethisch falsch oder ungerecht kritisieren. Zumeist versuchen wir dann, entweder eine Rechtfertigung oder zumindest eine Entschuldigung vorzubringen. Oder wir sehen, wenn auch vielleicht nur insgeheim, ein, dass wir einen Fehler gemacht haben. Aber nicht nur Handeln gegenüber anderen bewerten wir auf diese Weise. Wir kritisieren auch, wenn jemand sein Talent verschwendet, mit seiner Gesundheit oder seiner beruflichen Zukunft verantwortungslos umgeht. Zumeist verstehen wir auch sehr gut, wenn andere unsere eigene Lebensführung unter dieser Perspektive kritisieren. Man kann Rauchern vorhalten, dass sie die Gesundheit anderer schädigen. Man kann Rasern im Straßenverkehr vorhalten, dass Sie andere gefährden. Man 01 WB 24595-6 Quante 001-181 17.02.2011 16:16 Uhr Seite 10

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(F 1) Wie soll ich handeln?

Bei dieser Frage handelt es sich um eine normative Frage. Sie zielt nicht auf theoretische Wahrheit im Sinne der Ermittlung von Tatsachen, sondern auf normative Geltung. Und sie zielt nicht auf theoretisches Wissen, sondern auf praktische Umsetzung. Wer danach fragt, wie er handeln soll, der möchte nicht einfach nur eine theoretische Überzeugung erwerben, wie dies für denjenigen gilt, der wissen möchte, ob Wale Fische oder Säugetiere sind.

Natürlich kann man auch Wissensfragen in praktischer Absicht stellen, zum Beispiel, wenn Tina wissen möchte, ob das Rathaus Mittwochs nachmittags geöffnet hat. Aber die Antwort auf diese Wissensfrage ist unabhängig davon, ob sie damit für sich Handlungskonsequenzen verbindet. Dies ist bei der Frage „Wie soll ich handeln?“ nicht so. Es handelt sich um eine praktische Frage danach, welche Handlung die richtige ist.

Damit sind die ersten Charakteristika der philosophischen Ethik benannt.

Sie gehört zur praktischen Philosophie und zielt auf normative Geltung.

Die philosophische Ethik, so könnte man es schlagwortartig formulieren, hat die Aufgabe, uns im Handeln zu orientieren. Aber unsere vorläufige Gegenstandsbestimmung ist damit noch nicht zufriedenstellend abgeschlossen. Die Anschlussfrage ist vielmehr, im Hinblick worauf ich so oder so handeln sollte. Anders gesagt: Zu fragen ist, um welche Art von Normativität, um welche Art von Geltung es geht.

Wenn Peter eine Partie Schach spielt, dann könnte er sich fragen: Wel- Verschiedene Bedeutungen chen Zug soll ich ausführen? Welcher Zug ist richtig? Auf diese Frage gibt von „richtig” es zwei verschiedene Antworten, die auf unterschiedlichen Ebenen liegen.

Stellen wir uns vor, wir hätten es mit dem Schachspieler Andreas zu tun, der gerade erst die Regeln dieses Spiels erlernt hat und sich noch nicht sicher ist. Wenn Andreas fragt, ob der von ihm erwogene Zug richtig ist, dann könnte diese Frage so gemeint sein: Ist dieser Zug regelgerecht?

Vermutlich wird dies so sein, und seine Gegenspielerin Barbara wird bestätigen können, dass der von Andreas geplante Zug richtig im Sinne von „regelkonform“ ist. Aber ist es auch der richtige Zug? Vielleicht sieht die erfahrene Schachspielerin Barbara mit einem Blick, dass der von Andreas geplante Zug innerhalb weniger Züge dazu führt, dass er die Partie verliert.

Außerdem sieht sie, dass Andreas einen alternativen Zug machen könnte, durch den er die Partie offen halten könnte. Es geht an dieser Stelle nicht darum, ob Barbara in irgendeinem Sinne verpflichtet ist, Andreas darauf hinzuweisen, dass der von ihm geplante Zug nicht richtig bzw. nicht gut ist. Normalerweise ist ein Schachspieler nicht darauf verpflichtet, seinem Spielpartner Tipps zu geben. Aber normalerweise fragt dieser auch nicht.

Ob eine solche Verpflichtung vorliegt, lässt sich ohne weitere Auskünfte 12 Dimensionen

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schläge geben. Unsere ethische Einstellung prägt unser Zusammenleben.

Daher erheben wir gegenseitig ethische Ansprüche, verlangen danach, dass andere sich ethisch korrekt verhalten, und kritisieren vermeintliches Fehlverhalten. In diesem Kontext erhebt sich schon im Alltag die Frage

nach der Begründung. Wir können die Begründungsfrage deshalb als zweite Grundfrage der philosophischen Ethik ansehen:

(F 2) Warum ist Handlung A ethisch richtig (gut) bzw. falsch (schlecht)?

Anders als die erste zielt diese zweite Grundfrage nicht darauf ab, die Handlung zu ermitteln, die zu tun ist. Sondern sie fragt nach den Merkmalen, aufgrund derer sich die ermittelte Antwort als die richtige erweist. Im Kontext der Ethik fragt man also auch nach den Merkmalen oder Kriterien des ethisch Guten bzw. Richtigen.

In radikalisierter Form kann sich die Begründungsfrage wegbewegen von Radikalisierung der zweiten Grundfrage der einzelnen Handlung A. Sie richtet sich dann auf das ethische Handeln im Ganzen. Die Frage lautet nun: Wieso soll ich überhaupt ethisch handeln? Welchen Grund soll es dafür geben, dass ich meine egoistischen Interessen zugunsten der Bedürfnisse anderer zurückstelle? (Ich verwende hier zum einen den Begriff des Interesses in einem allgemeinen Sinn, der individuelle Bedürfnisse, Wünsche und Ideale gleichermaßen umfassen soll; vgl. Kapitel IV, 1. Zum anderen benutze ich den Begriff „egoistisch“ an dieser Stelle in einem wertneutralen Sinne: egoistisch heißt also nicht zwangsläufig ethisch falsch oder schlecht; vgl. Kapitel IV, 3b). Es sind jedoch gerade diese Fälle, in denen die egoistischen Interessen mit dem ethisch Gebotenen kollidieren, durch welche die zweite Grundfrage der philosophischen Ethik in ihrer radikalisierten Form aufgeworfen wird. Sie

lautet dann:

(F 2*) Warum soll ich ethisch handeln?

Nun wird die Begründungsfrage in ihrer auf ethisches Handeln überhaupt ausgerichteten radikalisierten Form zwar hauptsächlich durch die Fälle aufgeworfen, in denen egoistische Interessen und ethische Ansprüche in Konflikt geraten. Das sollte aber nicht zu Fehlschlüssen verleiten. Zum einen folgt daraus nicht, dass ethisch gebotenes Handeln per definitionem im Widerspruch zur Erfüllung egoistischer Interessen stehen muss. Viele unserer egoistischen Interessen lassen sich in ethisch akzeptabler Weise befriedigen. Zum anderen wird eine ethisch angemessene Handlung nicht schon dadurch entwertet, dass sie auch der Befriedigung egoistischer Interessen dient. Die Freude und Befriedigung, die Christa dabei empfindet, dem bedürftigen Dieter die dringend benötigte Knochenmarkspende zu geben, entwertet ihre Handlung nicht automatisch als ethisch schlecht.

Trotzdem gehört es zu den charakteristischen Merkmalen des ethisch Gebotenen, dass uns eine Verpflichtung oder ein Sollen auferlegt zu sein scheint, welches sich dadurch bemerkbar macht, dass es gegen unsere egoistischen Interessen steht, zu deren Befriedigung wir mehr oder weniger unmittelbar motiviert sind.





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