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«Titel der Diplomarbeit Die Differenz übersetzen: Zeitgenössische Bürgerkriegsliteratur aus Peru Verfasserin Katharina Hübner angestrebter ...»

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DIPLOMARBEIT

Titel der Diplomarbeit

Die Differenz übersetzen:

Zeitgenössische Bürgerkriegsliteratur aus Peru

Verfasserin

Katharina Hübner

angestrebter akademischer Grad

Magistra der Philosophie (Mag. phil.)

Wien, November 2008

Studienkennzahl lt. Studienblatt: A 324/351/360

Studienrichtung lt. Studienplan Übersetzerausbildung (Stzw) Spanisch/ Russisch

Betreuerin Prof. Dr. Mary Snell-Hornby Danksagung Zunächst möchte ich María Teresa Medeiros Lichem, PhD, für ihre gedankenvernetzenden Anregungen danken, und dafür, dass sie mich im Laufe des Studiums an ihrem umfangreichen Wissen über das literarische Schaffen in Lateinamerika (u.a. von einem feministischen Blickwinkel aus) teilhaben ließ.

Zu besonderem Dank bin ich Univ. Prof. Dr. Mary Snell-Hornby für ihre Unterstützung bei Aufbau und Form dieser Diplomarbeit verpflichtet. Sie selbst war während ihrer Tätigkeit am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien sehr darum bemüht, der Lehre eine Dimension zu verleihen, die weit über den Anspruch sprachlicher Expertise hinausgeht.

Schließlich wäre meine Diplomarbeit ohne die Hilfe von Roman Flores Alvaro in dieser Form ebenfalls nicht möglich gewesen. Ich danke ihm für seine Hilfe bei der Materialrecherche in Peru und nicht zuletzt für seine kontinuierliche Kritik an meinen eigenen Sichtweisen und Standpunkten.

Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung 1

1. Widersprüchlichkeiten: Zur Ethnizität in Peru 5

1.1 Ethnizität im Kontext von Intersektionalität 6

1.2 Politische Integration 14

1.3 Zwischen Begriffen und Paradigmen 16

1.4 Im Jenseits angekommen 19

1.5 Fazit 21

2. Ortswechsel. Bleiben die Themen? Strömungen peruanischer Literatur des 20.

Jahrhunderts 24

2.1 Aufbrechen, Umkehren. Der Indigenismo 24 2.1.1 Der Indigenismo als politische Bewegung 27 2.1.2 Renaissance des Tawantinsuyu? 31

2. 2 José María Arguedas im Urteil von Mario Vargas Llosa 34 2.

–  –  –

ÜbersetzerInnen müssen Kulturkompetenz mitbringen! Ein wohlklingendes Wort, und von unermesslichem Bedeutungsspielraum, Kulturkompetenz. Gewiss, es war ein viel zu langer Weg bis hin zu dem Selbstverständnis, dass ÜbersetzerInnen nicht einfach zwischen zwei Sprachsystemen vermitteln, um diese Erkenntnis und unsere Möglichkeiten ständig zu relativieren. Dennoch, gerade beim literarischen Übersetzen merken wir, wie uns das Symbolische (und gemeint sind nicht Wortspiele oder Metaphern) kontinuierliches Kopfzerbrechen bereitet.

Natürlich geht es beim Erwerb von Kulturkompetenz darum, sich mit den Normen, Werten und Gepflogenheiten der Anderen vertraut zu machen. Übersetzen jedoch als eine bikulturelle Transferhandlung zu verstehen, birgt die Gefahr, im Nationalstaat die Essenz eines kulturellen Systems zu suchen, das in der Vorstellung klare Konturen hat.

Spanien eingeschlossen, teilen sich 21 Länder Spanisch als erste offizielle Sprache. Es kann kaum davon ausgegangen werden, dass sich ÜbersetzerInnen eingehend mit so vielen ‚nationalen Kulturen’ und Sprachbesonderheiten beschäftigen können. Wenn wir die Frage der möglichen kulturellen Kompetenzen des/der ÜbersetzerIn weiterspinnen, drängen sich in weiterer Folge Worte wie Heterogenität, Multikulturalität, Hybridität auf. Mit anderen Worten, die Einsicht, dass die Texte, mit denen wir arbeiten, im wahrsten Sinne des Wortes dichte Gewebe aus ‚kulturellen Informationen’ sind, die uns mit den Implikationen von Ethnizität, Schichtzugehörigkeit, Milieu, Geschlecht, etc. konfrontieren; mit den damit verbundenen Fremd- und Selbstbildern, mit Hierarchien, die in einer Gesellschaft zu finden sind im Allgemeinen und mit jenen, die der Autor darstellen will, im Besonderen; mit ‚Subkulturen’ und ihren Logiken; mit Stereotypen und der Positionierung des Autors zu diesen ‚Verhältnissen’. Uns muss zumindest bewusst sein, dass in all diesen Beziehungen eine (selten neutrale) kulturelle Dimension wirkt.

Gegenstand dieser Arbeit im engeren Sinn ist die Darstellung des peruanischen Bürgerkriegs in zwei zeitgenössischen Romanen. Es soll dabei weniger um eine Erläuterung des Verlaufs dieses bewaffneten Konflikts gehen, der laut Angaben der Versöhnungskommission zwischen 1980 und 2000 rund 69.000 Menschenleben forderte. Vielmehr soll vordergründig aufgezeigt werden, auf welche Weise(n) die peruanische ‚Heterogenität’, die zumeist mit der ethnischen Konstellation des Landes in Verbindung gebracht wird, thematisiert wird.

Dieser Krieg kann kaum als ‚ethnischer Konflikt’ bezeichnet werden, denn die Guerillabewegung Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) bezeichnete sich selbst als maoistisch und erhob keineswegs Forderungen nach explizit ‚indigenen’ Rechten; sie hielt nichts von den kulturellen Praktiken der Menschen in den ländlichen Regionen des Hochlandes. Allerdings agierte die Guerilla zunächst vor allem in Gebieten mit einem hohen Anteil an indigener Bevölkerung und ihre Rhetorik baute auf den angenommenen Widersprüchlichkeiten der peruanischen Gesellschaft auf, zu denen der Gegensatz zwischen Küste und Hochland oder die Hierarchisierung entlang ethnischer Zugehörigkeit zählt.

Um die Frage des ‚ethnischen Diskurses’ in zeitgenössischer Literatur in einen Kontext einzubetten, soll zunächst nachvollzogen werden, welche Richtungen die peruanische Literatur diesbezüglich in den Jahrzehnten zuvor eingeschlagen hat.





Die Arbeit beginnt mit einigen Reflexionen über ‚Ethnizität’ in Peru, ein Thema, das in mehrerer Hinsicht schwierig aufzugreifen ist: Der einfachste Grund dafür liegt in der ‚unnatürlichen Natur’ von Ethnizität begründet. Nach der vollzogenen De-Essentialisierung des Konstrukts Ethnie ist der Begriff selbst heikel geworden; gleichzeitig behält er vielerorts seine strukturierende Wirkung bei. Mehr als 30% der Peruaner gelten als indigen, wobei auf der Hand liegt, dass diese Zuschreibung ursprünglich von ‚außen’ kam. Die Sprecher der beiden großen Sprachgruppen des Hochlandes (Aymara und Quechua) können weder miteinander, noch mit den vielen kleineren Sprachfamilien des Regenwaldgebiets kommunizieren. Dazu kommt, dass die diversen (gerne verwendeten) Termini wie misti, mestizo, cholo, indio, zambo, etc. zwar eine als ethnisch wahrgenommene Grundlage haben, von jeher aber auch soziale Kategorien gewesen sind, die mit eigenen Identitätsvorstellungen und sozialem Status in Verbindung stehen. Als theoretischer Bezug wurde in diesem Kapitel der Intersektionalitäts-Ansatz ausgewählt, der seinen Ursprung in der feministischen Sozialwissenschaft hat und versucht, Geschlecht mit den Analysekategorien Ethnizität und Klasse zusammenzuführen.

Im zweiten Kapitel soll es darum gehen, die wichtigsten Strömungen in der peruanischen Literatur aufzuzeigen, vor allem um die Mitte des 20. Jahrhunderts. Das mag ausufernd wirken, doch die Notwendigkeit dieses Kapitels soll mit dem Hinweis darauf gerechtfertigt werden, dass Intertextualität eine gewisse Rolle innerhalb der nationalen Literaturproduktion spielt.

Perus Literatur ist oft mit dem Indigenismo in Verbindung gebracht worden, einer literarischen Tradition, die in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts tonangebend ist. Der Indigenismo ist zu dieser Zeit keineswegs auf Peru beschränkt, sondern in der gesamten Andenregion sowie im (post-)revolutionären Mexiko zu finden. Außerdem ist er niemals nur eine künstlerische Bewegung, sondern geht mit einer sozialen einher. In Peru wird der literarische Indigenismo von einer politischen indigenistischen Bewegung inspiriert, die sich bereits in den Jahrzehnten zuvor abgezeichnet hat. Indigenistisch bedeutet allerdings nicht indigen. Die Autoren dieser Texte stammen meist aus einem urbanen, mittelständischen Milieu und haben unterschiedlich intensive Erfahrung mit der Welt, die sie beschreiben. Es sind Erzählungen vom Leben in den Anden, etwa von den sozialen Beziehungen zwischen Bauern und ihrem Patrón. Der Indigenismo zeichnet nicht selten völlig statische und romantisch verklärte Bilder einer dichotomischen Verkörperung des Guten und moralisch Reinen in der Gestalt des Indio auf der einen Seite, und des Verrohten, Brutalen in der Figur des weißen Gutsbesitzers auf der anderen. Teilweise durchbrochen wird dieser rassische Manichäismus von José María Arguedas: Sein moralisches Bezugssystem ist zwar weiterhin die bäuerliche comunidad, aber die Charaktere seiner Romane sind bereits sehr viel ausgewogener. Ihm ist ein eigenes Unterkapitel gewidmet, denn J. M. Arguedas bietet einen Referenzpunkt für zahlreiche zeitgenössische Literaten Perus. Mario Vargas Llosa, einer der beiden Schriftsteller, die im dritten Kapitel besprochen werden sollen, widmete dem bereits 1969 verstorbenen Arguedas vor einigen Jahren eine wissenschaftliche Arbeit, in der er dessen Romane als „archaische Utopie“ bezeichnet – ein Begriff, dessen Gehalt auch in dieser Arbeit von gewissem Interesse sein wird.

Das dritte Kapitel beginnt mit einer kurzen Darstellung des Verlaufs des Bürgerkriegs. Im Anschluss werden zwei Romane peruanischer Autoren behandelt, welche die Geschehnisse dieses Krieges verarbeiten: Es sind Lituma en los Andes (dt. Übersetzung: Tod in den Anden) von Mario Vargas Llosa (1993) und Qantu Flor y Tormenta von Felix Huamán Cabrera (2003).

Lituma en los Andes, der erste Roman Vargas Llosas, dessen Schauplatz hauptsächlich die ländliche Andenregion ist, wurde zwar im Jahr 1993 mit dem Premio Planeta, dem höchstdotierten in Spanien verliehenen Literaturpreis, ausgezeichnet, erhielt aber ebenso Kritik für seine Darstellung. Mit Felix Huamán Cabrera wurde ein Schriftsteller ausgewählt, der zwar zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht hat, aber außerhalb der Grenzen Perus kaum bekannt sein dürfte. Die beiden Romane vermitteln ein jeweils völlig unterschiedliches Bild von diesem Konflikt.

Im Schlusskapitel soll anhand konkreter Beispiele angesprochen werden, welche Schwierigkeiten sich für ÜbersetzerInnen ergeben können, die mit Literatur konfrontiert sind, die in starkem Maße auf die strukturierende Wirkung von Ethnizität Bezug nimmt. Die ausgewählten Texte sollen im Lichte postkolonialer Übersetzungskritik1 betrachtet werden.

Es soll keineswegs unterstellt werden, dass ‚postkoloniale Übersetzungskritik’ ein homogenes Beschäftigugsfeld oder gar einen abgeschlossenen Theoriekomplex darstellt. Im Rahmen dieser Arbeit kann das Betätigungsfeld postkolonialer Übersetzungskritik kaum abgesteckt werden. In Kapitel 4 sollen lediglich einige ihrer Autoren zu Wort kommen, deren Überlegungen in den hier diskutierten Kontext gesetzt werden.

Weniger, um davon ausgehend Übersetzungsstrategien zu diskutieren, als mit der Absicht, auf die notwendige Sensibilität hinzuweisen, welche die Übersetzung dieser Texte bedarf.

In diesem Sinne ließe sich eine dreifache Zielsetzung für die vorliegende Arbeit formulieren:

Zum einen wird der Frage nachgegangen, wie Heterogenität in den beiden oben genannten Romanen dargestellt wird, zum anderen soll besprochen werden, welche Herausforderungen dadurch für ÜbersetzerInnen entstehen, denn die angenommene Heterogenität überträgt sich auch auf eine sprachliche Ebene und sollte dort bei der Übersetzung erhalten bleiben. Es wird argumentiert, dass es Strategien bedarf, die den Anderen durch den Übersetzungsprozess weder unsichtbar machen, noch ihn exotisieren. Schließlich kann angemerkt werden, dass bislang verschwindend wenig auf Deutsch über den peruanischen Bürgerkrieg geschrieben wurde und hierin auch eine der Motivationen für die Entstehung dieser Arbeit zu sehen ist.

Heterogenität ist ein Begriff, der in dieser Arbeit verwendet wird weil er in Literatur zu Peru (sei es sozialwissenschaftlicher, literaturwissenschaftlicher, etc.) häufig Verwendung findet.

Zum einen handelt es sich dabei um einen sehr unscharfen Terminus, besonders mit Blick auf die hier zitierten ‚vorsichtigen’ Kulturauffassungen. Zum anderen ist Heterogenität ein neutraler Ausdruck, der nichts über die Hierarchie verrät, die sich hinter ihm verbergen kann und ist insofern nur als Annäherung zu verstehen. Besser würden Begriffe wie Otherness im Englischen, oder otredad im Spanischen ausdrücken, dass ein Ungleichgewicht gemeint ist und die implizierte Differenz den Abstand zur Norm, zum Zentrum beschreibt, in dessen Begrifflichkeit der Andere gedacht und beschrieben wird. Der deutsche Begriff Andersheit ist hingegen kaum gebräuchlich. Zumindest ist bei der Verfasserin dieser Arbeit der Eindruck entstanden, weswegen der Begriff Heterogenität verwendet wird.

Übersetzung wiederum ist als Metapher für einen Prozess geprägt worden, der der ‚anderen Kultur’ Ausdruck verleiht (Bhabha z.B. 2000; vgl. Hall 2004). Und auch postkoloniale Übersetzungstheorie hat an diese Debatte angeknüpft. In diesem Sinne soll in dieser Arbeit, wenngleich selbstverständlich in sehr bescheidenem Rahmen, versucht werden, das „fröhliche Zusammenfließen von postkolonialem-postmodernem Diskurs und der Literatur- und Übersetzungstheorie“ (Bandia 2008:12; Ü.K.H.) aufzugreifen.

1. Widersprüchlichkeiten: Zur Ethnizität in Peru

„Inkas ja, Indios nein”, das entspräche dem Zugang vieler Peruaner zu ihrer nationalen Vergangenheit, meinte 1993 Cecilia Méndez. Mit anderen Worten, die Identifikation mit der inkaischen Vergangenheit falle vielen leichter, als mit jenen Menschen, die als ihre Nachfahren imaginiert werden (zit. in Avila Molero 2005:184).



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