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Sprachphilosophie

Semantik

Bedeutungstheorien

SS 2009 Einführung in die Theoretische Philosophie 108

SS 2009 Einführung in die Theoretische Philosophie 109

Bedeutungstatsachen

Bedeutungsgehalt: Unter der Menge der Tonfolgen und der Menge der

Zeichenreihen gibt es solche, die bedeutungsvoll sind, und solche die es nicht

sind. Wie ist das zu erklären? Welche Eigenschaften muss ein Satz aufweisen,

damit er etwas bedeutet?

Der Mond scheint hell. / Brt xyz $3&?ß JJJ.

Synonymie: Zwei Ausdrücke werden manchmal bedeutungsgleich genannt. Was heißt es, dass zwei Ausdrücke dieselbe Bedeutung besitzen? Worin gleichen sie sich? Was ist ihr gemeinsames Merkmal?

Der Erpel balzt. / Das Entenmännchen balzt.

Ambiguität: Es gibt Ausdrücke, die mehr als eine Bedeutung besitzen. Wann ist dies der Fall? Wie kann man entscheiden, wann welcher Ausdruck welche Bedeutung besitzt?

Maria erkennt ihre Bank an dem blauen Quadrat. / Horst ist ein Esel.

SS 2009 Einführung in die Theoretische Philosophie 110 Bedeutungstatsachen Analytizität: Wir sagen manchmal, ein Ausdruck sei in einem anderen schon „enthalten“. Sätze, die aus solchen Ausdrücken zusammengesetzt sind, sind wahr aufgrund der Bedeutung der Ausdrücke, aus denen sie zusammengesetzt sind. Wir brauchen kein Faktenwissen, um ihre Wahrheit oder Falschheit herauszufinden. Wie lässt sich das erklären? Was genau heißt es, dass ein Ausdruck in einem anderen „enthalten“ ist?

Junggesellen sind unverheiratete Männer.

Folgebeziehungen: Ein Satz kann aus einem oder mehreren anderen Sätzen folgen. Welche Merkmale müssen die entsprechenden Sätze besitzen, damit einer aus dem anderen folgt?

Wenn es regnet, dann ist die Straße nass. Es regnet. Also: Die Straße ist nass.

Präsuppositionen: Die Wahrheit mancher Sätze hat die Wahrheit eines oder mehrer anderer Sätze zur Voraussetzung. Wie kann das erklärt werden?

Maria hat mit dem Rauchen aufgehört. Maria hat geraucht.

SS 2009 Einführung in die Theoretische Philosophie 111 Grundfragen der Semantik

1) Welche Aussage wird dazu getroffen, was die Bedeutungen sprachlicher Ausdrücke sind? Was sind die Bedeutungsobjekte?

2) Wie können anhand der Strukturen und Mechanismen, die für die unterstellten Bedeutungsobjekte maßgeblich sind, die genannten Bedeutungstatsachen erklärt werden?

3) Welche Beziehungen bestehen zwischen der Bedeutung eines komplexen sprachlichen Ausdrucks (z. B. eines Satzes) und den Bedeutungen der Teile, aus denen er zusammengesetzt ist (z. B. der Worte, aus denen ein Satz aufgebaut ist)?

SS 2009 Einführung in die Theoretische Philosophie 112 John Locke über Vorstellungen und

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Wenn jemand auch eine Fülle verschiedener Gedanken hegt,... so sind sie doch alle in seiner Brust verschlossen, für andere unsichtbar und verborgen: sie können auch nicht durch sich selbst kundgegeben werden. Da nun aber die Annehmlichkeiten und Vorteile der Gemeinschaft ohne eine Mitteilung der Gedanken nicht zu erreichen sind, so musste der Mensch notwendig gewisse äußere, sinnlich wahrnehmbare Zeichen finden, mit deren Hilfe jene unsichtbaren Ideen, die seine Gedankenwelt ausmachen, anderen mitgeteilt werden könnten. Für diesen Zweck war... nichts so gut geeignet wie jene artikulierten Laute, die der Mensch mit Leichtigkeit und Mannigfaltigkeit zu erzeugen imstande war. So wird es begreiflich, wie es dazu kam, daß gerade die Wörter... als Zeichen für ihre Ideen verwendet wurden....

Der Zweck der Wörter besteht also darin, sinnlich wahrnehmbare Kennzeichen der Ideen zu sein; die Ideen, für die sie stehen, machen ihre eigentliche und unmittelbare Bedeutung aus. (John Locke, Versuch über den menschlichen Verstand, 3. Buch)

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Orientierung an den Bedeutungstatsachen Ein sprachlicher Ausdruck (z.B. ein Satz als Ton- oder Zeichenfolge) ist dann bedeutungsvoll, wenn er mit einem „inhaltsvollen“ mentalen Zustand assoziiert ist.

Zwei Ausdrücke sind dann synonym, wenn sie mit derselben Idee/Vorstellung assoziiert sind Ein Ausdruck ist ambig (mehrdeutig), wenn er mit mehr als einer Vorstellung assoziiert ist.

Ein Satz folgt aus einem anderen, wenn die Vorstellungen, die mit dem Folgesatz (Konklusion) verbunden sind, in den Vorstellungen enthalten sind, die mit dem ersten Satz (Prämisse) verbunden sind.

... usw.

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• Die Theorie ist nicht gehaltvoll genug. Um sie zu präzisieren, müsste geklärt werden, was genau eine Idee bzw. eine Vorstellung ist. Mentale Bilder sind als Bedeutungstatsachen ungeeignet; auch abstraktere mentale Konzepte wie „Begriffe“ helfen nicht weiter, da es sich hierbei um ebenso unklare „Gegenstände“ handelt.

• Zu vielen Worten der Sprache besitzen wir überhaupt keine Vorstellungen („ist“, „nicht“, „als“, „Anbetracht“, „davon“...). Viele Sätze sind kompliziert und lang. Es ist schwer zu sagen, welche Vorstellungen sich damit verbinden sollten.

• Ideen und Vorstellungen sind subjektive Entitäten und unterscheiden sich von Person zu Person. A’s Vorstellung von einem Hund ist nicht B’s Vorstellung davon, obgleich „Hund“ für A dasselbe bedeuten sollte wie für B.





• Die primären Träger von Bedeutungen sind für Locke die einzelnen Worte. Was aber die Bedeutung von komplexen Ausdrücken ist und wie sie sich aus den Bedeutungen der Teile ergibt, darüber sagt diese Theorie so gut wie gar nichts aus.

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Vorstellungen/Ideen: sprachunabhängige, subjektive Entitäten Propositionen: abstrakte, sprachunabhängige, objektive Entitäten Propositionen sind keine beobachtbaren Dinge. Wir haben keinen unmittelbaren Zugang zu ihnen. Sie sind eine Art Werkzeug – ein theoretischer Begriff wie „Neutrino“ in der Physik – welcher dazu dient, präzise Aussagen über den Phänomenbereich zu machen, mit dem sich eine Bedeutungstheorie befasst.

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Das Paradigma: Indirekte Rede Direkte Rede Jones sagte „Snow is white.“ Indirekte Rede Jones sagte, dass Schnee weiß ist Jones sagte, dass Schnee eine weiße Farbe besitzt.

Jones sagte, dass kristallines Wasser eine weiße Färbung besitzt.

... usw.

Der Satz „Snow is white“ kann in der indirekten Rede auf verschiedene Weise wiedergegeben werden. Die Propositionstheorie erklärt dies so, dass der ursprüngliche Satz „Snow is white“ und die verschiedenen dass-Sätze der indirekten Rede dieselbe Proposition zum Ausdruck bringen.

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Eigenschaften von Propositionen Propositionen sind (im Unterschied zu Ideen oder Vorstellungen) objektiv und spachunabhängig. Sie sind weder räumlich noch zeitlich lokalisiert. Sie können weder entstehen noch vergehen.

Propositionen werden nicht nur als die Bedeutungen von Sätzen angesehen, sondern auch als die Inhalte mentaler Zustände. (Jones glaubt, dass Schnee weiß ist. Jones steht in der Beziehung des Glaubens zu der Proposition, dass Schnee weiß ist.) Propositionen sind die fundamentalen Träger von Wahrheit und Falschheit.

Sie besitzen permanente Wahrheitswerte (sind bleibend entweder wahr oder falsch). Ein Satz ist wahr/falsch, weil die Proposition, die er zum Ausdruck bringt, wahr/falsch ist. Die Äußerung eines Satzes zu einer bestimmten Gelegenheit kann relativ zum Äußerungskontext verschiedene Propositionen zum Ausdruck bringen.

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Eigenschaften von Propositionen Propositionen besitzen eine interne Struktur; sie sind zusammengesetzt aus abstrakten begrifflichen Teilen. Nur vollständige Sätze drücken Propositionen aus; einzelne Worte hingegen drücken etwas aus, das Teil vieler verschiedener Propositionen ist: einen Begriff (concept).

Propositionen sind primär gegenüber Begriffen – ein Begriff kann aus Propositionen abgeleitet werden, durch die Rolle, die er in den Propositionen spielt, in denen er vorkommt.

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Orientierung an den Bedeutungstatsachen Eine Laut-/Zeichenfolge besitzt eine Bedeutung, weil sie in einer spezifischen Beziehung zu einem abstrakten Inhalt steht: weil sie eine Proposition zum Ausdruck bringt.

Zwei Sätze (derselben Sprache oder zweier verschiedener Sprachen) sind synonym, wenn sie dieselbe Proposition ausdrücken.

Ein Satz ist ambig (mehrdeutig), wenn er zwei oder mehr verschiedene Propositionen ausdrücken kann.

Ein Wort ist synonym mit einem anderen Wort, wenn beide dieselbe Rolle in allen Propositionen spielen, in denen sie vorkommen.

Ein Wort ist ambig (mehrdeutig), wenn es verschiedene Rollen in den Propositionen spielt, in denen es vorkommt.

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Das Erfassen einer Proposition: Wenn eine Person x einen Satz S versteht, dann steht x in einer gewissen Relation zu einer Proposition p, die S zum Ausdruck bringt. Diese Relation besteht im Erfassen einer Proposition: Einen Satz S zu verstehen, heißt eine Proposition p zu erfassen und zu wissen, dass S

die Proposition p ausdrückt:

... when we understand the meaning of a sentence, something else does happen in our mindes besides the mere hearing of the words of which the sentence is composed. You can easily satisfy yourself of this by contrasting what happens when you hear a sentence, which you do understand, from what happens when you do not understand... in the first case, there occurs...

another act of consciousness – an apprehension of their meaning, which is absent in the second case. And it is no less plain that the apprehension of the meaning of one sentence with one meaning, differs in some respect from the apprehension of another sentence with a different meaning... There certainly are such things as the two different meanings apprehended. And each of these two meanings is what I call a proposition. (G.E.Moore, Some Main Problems of Philosophy) Die Propositionentheorie kann uns nicht sagen, worin das Erfassen einer Proposition besteht.

SS 2009 Einführung in die Theoretische Philosophie 123

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Das Ausdrücken einer Proposition: Die Propositionen Theorie ist nicht explanatorisch. Die Annahme, dass ein Satz eine Proposition ausdrückt, scheint nur eine umständlichere Sprechweise dafür zu sein, dass der Satz bedeutungsvoll ist bzw. eine Bedeutung besitzt. Eine Bedeutungstheorie muss ein gewisses Maß an Voraussagekraft besitzen. Die Annahme von Propositionen kann gewinnbringend sein, bedarf aber weiterer Verfeinerung und Ausarbeitung.

Sprache und Verhalten: Unsere sprachliche Aktivitäten sind meistens Reaktionen auf sprachliche Aktivitäten anderer Menschen. Wir tun manchmal etwas aufgrund der Überzeugungen, die wir besitzen. Das Sprachlernen vollzieht sich in einem intersubjektiven Rahmen, in dem wir handelnd aufeinander eingehen.

–  –  –

Denke nun an die Verwendung der Sprache: Ich schicke jemanden

einkaufen. Ich gebe ihm einen Zettel, auf diesem stehen die Zeichen:

„fünf rote Äpfel“. Er trägt den Zettel zum Kaufmann; der öffnet die Lade, auf welcher das Zeichen „Äpfel“ steht; dann sucht er in der Tabelle das Wort „rot“ auf und findet ihm gegenüber ein Farbmuster;

nun sagt er die Reihe der Grundzahlwörter – ich nehme an, er weiß sie auswendig – bis zum Worte „fünf“ und bei jedem Zahlwort nimmt er einen Apfel aus der Lade, der die Farbe des Musters hat. – So und ähnlich operiert man mit Worten. – „Wie weiß er aber, wo und wie er das Wort ‚rot’ nachschlagen soll und was er mit dem Wort ‚fünf’ anzufangen hat?“ – Nun, ich nehme an, er handelt, wie ich es beschrieben habe. Die Erklärungen haben irgendwo ein Ende. – Was ist aber die Bedeutung des Wortes „fünf“? – Von einer solchen war hier gar nicht die Rede; nur davon, wie das Wort „fünf“ gebraucht wird. (Ludwig Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen, §1)

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Der Aspekt des Sprachlernens Was wir lernen, ist eine komplexe Form sozialen Verhaltens. Wir lernen, uns auf eine bestimmte Weise zu verhalten, wenn Menschen Geräusche machen, und lernen, welche Geräusche wir machen sollen, wenn wir uns in gewissen Situationen befinden.

Die sprachliche Praxis wird geleitet durch eine hochkomplexe Menge von Regeln, auch wenn diese nicht explizit artikuliert werden. Sprachlernen besteht im Einüben dieser impliziten Regeln. Durch ständiges Üben lernen wir diesen zu folgen.

Der Grundgedanke der Gebrauchstheorie

Die Bedeutung eines Ausdrucks zu kennen, heißt zu wissen, wie dieser Ausdruck in verschiedenen kommunikativen Situationen verwendet wird. Das Wesentliche der Sprache sind keine Bedeutungsentitäten (Ideen, Propositionen), sondern konkrete Sprachspiele, in denen wir Ausdrücke verwenden, um mit ihnen gewissen Handlungen (Spielzüge) in einem konventionell geordneten sozialen Raum auszuführen.

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• Wittgensteins Bild von der Sprache als einem Baustein in einer hochkonventionalisierten, sozialen Praxis hat zum Paradigma solche Ausrufe wie „Hallo.“, „Entschuldigung.“, „Danke.“, „Hör auf damit!“, „Hol den Stein dort!“ usw., welche fest eingebunden in solche sozialen Praktiken sind. Weite Bereiche unserer Sprache funktionieren jedoch nicht nach diesem Muster. Die meisten Sätze, die wir hören und verstehen, sind uns neu. Viele Sätze sind lang und kompliziert und lassen sich keiner bestimmten Praxis zuordnen – und trotzdem verstehen wir sie.

• Unsere Fähigkeit, neue, komplizierte Sätze auch außerhalb jedes spezifischen Sprachspiels zu verstehen, kann kein Produkt unserer Kenntnis der Konventionen sein, deren Bestandteil diese Sätze sind, denn für diese sind nie irgendwelche Konventionen aufgestellt worden.

• Viele andere Praktiken wie gewisse Sportspiele (Fußball, Schach, Tennis) sind ebenso durch explizite und implizite Regeln geleitet. Wodurch aber unterscheiden sich Sprachspiele von anderen konventionalisierten Praktiken?

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Worin liegt die Bedeutung eines konkreten Satzes, den wir zu einer bestimmten Gelegenheit äußern?



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