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SPRIKreports

Reports of the project Languages in Contrast (Språk i kontrast)

http://www.hf.uio.no/german/sprik

No. 19, December 2003

Zur Wiedergabe deutscher erweiterter Attribute in

authentischen norwegischen Übersetzungen

Kåre Solfjeld

Høgskolen i Østfold

Os allé 5, N-1757 Halden

kaare.solfjeld@hiof.no

Kåre Solfjeld

Die Wiedergabe deutscher erweiterter Attribute in authentischen

norwegischen Übersetzungen

In Norwegian non-fictional prose so called ’erweiterte Attribute’ (expanded prenominal attributes) are less frequently used than in German non-fictional prose. This article looks into the different strategies used by professional translators when ’expanded attributes’ are translated into Norwegian. Authorized translations show a variety of different target structures, including e.g. a relatively strong tendency to produce analogous target structures, but at the same time a relatively strong tendency to delete explicit lexical material in the translation process. The findings suggest a ’trade-off’ between ’expanding’ strategies with a high degree of explicitness on a superordinate level and ’reduction’ strategies with a tendency to implicitness on subordinate levels.

0. Einleitung2 Gegenstand der vorliegenden Studie ist die Wiedergabe pränominaler so genannter eweiterter Partizipial- und Adjektivattribute deutscher Originaltexte in publizierten norwegischen Übersetzungen. Bekanntlich besteht im Norwegischen nicht die gleiche Möglichkeit wie im Deutschen, pränominale Partizipial- und Adjektivattribute durch Erweiterungen nach links auszubauen. Wegen divergierender struktureller Möglichkeiten wie auch wegen auseinandergehender Gebrauchsnormen für pränominale erweiterte Attribute im Deutschen und im Norwegischen weisen nicht zuletzt deutsche Fach- und Sachtexte eine höhere Frequenz dieser Strukturen auf als entsprechende norwegische Fach- und Sachtexte; vgl. die Pilotstudie von Fabricius-Hansen und Solfjeld (1994:56ff) wie auch Ellingsen (1997), Eidsten (1997:99ff) und Fabricius-Hansen (2000). Diese Kontraste, die in eine umfassendere Übersetzungsproblematik bezüglich der tendenziell höheren Informationdichte deutscher Sach- und Fachprosa im Vergleich zur norwegischen Sach- und Fachprosa eingehen3, stellen ÜbersetzerInnen vor große Herausforderungen, denn eine analoge Übersetzung der erweiterten Attribute ist – zumindest bei einer starken Ausnutzung der Erweiterungssmöglichkeit – weitgehend blockiert oder jedenfalls nur schwer möglich.

Bei genauen Untersuchungen von Originalstrukturen und ihren Gegenstücken in übersetzten Texten zeichnet sich nicht selten ein Bild ab, bei dem die gleiche Originalstruktur einer breiten Palette von Strukturen entspricht. Die deutschen pränominalen erweiterten Attribute stellen hier keine Ausnahme dar. Beim Übersetzen erweiteter Attribute ins Norwegische kristallisieren sich jedoch zwei Hauptstrategien aus (vgl. hierzu die Einteilung in Fabricius-Hansen 2000:78ff): Die in dem deutschen erweiterten Attribut vermittelte Information bleibt in der norwegischen Version in pränominaler Position beibehalten, d.h.: die ÜbersetzerInnen bauen in ihre norwegischen Versionen eine lexikalische Entsprechung des übergeordneten Substantivs des Originals ein, und zugleich ein

vorangestelltes lexikalisches Gegenstück des erweiterten Attributs – wie im Satzpaar 1:

1 Es gibt genau korrespondierende Normen der Regelwidrigkeiten (Nähe, 147) Og det finnes systemer av korresponderende, motsigende normer (Nærhet, 134) Kåre Solfjeld, Høgskolen i Østfold, Os allé 5, N-1757 Halden, kaare.solfjeld@hiof.no Ich danke Prof. Cathrine Fabricius Hansen, Oslo, für nützliche Hinweise und anregende Diskussionen.

Vgl. zu generelleren Aspekten der Übersetzung deutscher Sachprosa ins Norwegische z.B.Fabricius-Hansen (1996 und 1999) und Solfjeld (2000).

Die andere Möglichkeit ist, dass die in dem erweiterten Attribut vermittelte Information in einer postnominalen Position auftritt: Die ÜbersetzerInnen bauen auch bei dieser Strategie eine lexikalische Entsprechung des übergeordneten Substantivs des Originals in die norwegische Version ein, diesmal aber nachgestellte Gegenstücke des erweiterten Attributs des Originals. Nicht zuletzt die Wiedergabe erweiterter Attribute als Relativsätze in

norwegischen Fassungen stellt eine oft wiederkehrende Strategie dar, bei der die Information in postnominale Position verschoben wird; vgl. die Satzpaare 2 und 3:

2... was den auf seinen Westwall vertrauenden Adolf Hitler veranlasste... (U333, 229)... Hitler, som fremdeles stolte på forsvarsverkene i vest, til å... (Vendepunktet, 110) 3... innerhalb ihres bestehendes, durch Computer gesteuerten und den Gefühlen entfremdeten Kulturkreises... (Tyrann, S. 51)... innenfor deres bestående kulturkrets, som er styrt av datamaskiner og fremmedgjort overfor følelser... (Lille tyrann, S.58) Primäres Ziel der Untersuchung ist – ausgehend von einer Auswahl authentischer Übersetzungen –, einen Überblick über die von professionellen ÜbersetzerInnen eingesetzten Strategien zur Wiedergabe deutscher erweiterter Partizipial- und Adjektivattribute im Norwegischen zu geben. Dabei wird vor allem der Frage nachgegangen, inwiefern in den norwegischen Fassungen pränominale oder postnominale strukturelle Gegenstücke bevorzugt werden – oder etwa inwieweit Strategien eingesetzt werden, die in andere Zielstrukturen münden. Mit den beiden Hauptstrategien sind zugleich weitere Fragestellungen verbunden, von denen auch gewisse Aspekte näher aufgegriffen werden. Die oben zitierten Beispiele deuten schon eine vielschichtige Problematik an: In 1 findet sich in der norwegischen Version zum Beispiel keine explizite Wiedergabe der Erweiterung genau. In 2, hingegen, wo für das erweiterte Attribut der Originalfassung ein Relativsatz gewählt worden ist, wird die aus dem Kontext – oder zumindest auf der Basis allgemeinen Wissens – erschließbare Information fremdeles in der übersetzten norwegischen Fassung explizit vermittelt. Diese Information wird in dem deutschen Original nicht explizit ausgedrückt. Im Satzpaar 1 hat der Übersetzer das erweiterte Attribut in ein unerweitertes Attribut umgewandelt, wobei durch die Tilgung einer lexikalischen Komponente eine für die norwegischen Normen wohl eher akzeptable pränominale Struktur entstanden ist, während in 2 die Wahl einer Satzform – und dabei die Verschiebung der Information in eine postnominale Position – eine höhere Explizitheit im Vergleich zum Original ermöglicht. Somit kann z.B. gefragt werden, inwieweit eine Tendenz besteht, für Teile der





Strukturen keine expliziten Gegenstücke in die norwegische Fassung einzubauen, d.h.:

inwiefern lexikalisches Material – wie in 1 – getilgt wird, damit die Beibehaltung der Information in pränominaler Position ermöglicht werden soll.

Über die letzten Jahre ist in mehreren übersetzungswissenschaftlichen Arbeiten behauptet worden, dass Übersetzungen generell zu einer gewissen Explizitierung neigen;

d.h.: übersetzte Texte sollen expliziter sein und demnach in höherem Grade als die entsprechenden Originaltexte redundante Information enthalten; vgl. Wandruszka (1981:330f in Wilss 1981), der die Auffassung vertritt, dass eine Übersetzung «..im allgemeinen die Tendenz [hat], expliziter zu sein als das Original», und Blum-Kulka (2000:302): «.. it might be the case that explicitation is a universal strategy inherent in the process of language mediation, as practised by language learners, non-professional translators and professional translators alike.». Weitere Arbeiten, in denen dieses Thema aufgegriffen wird, sind z.B. Weissbrod (1992), Schreiber (1993:231f), Doherty (1996:451), Øverås (1996:47–51 und 55), Schmied und Schäffler (1997), Steiner (2001:181ff) und Solfjeld (2000:117f und 2001:13ff).

Bei zwei nahe verwandten Sprachen wie Deutsch und Norwegisch lassen sich relativ leicht lexikalische Entsprechungen zwischen den Originaltexten und übersetzten Texten identifizieren, d.h.: man kann verhältnismäßig leicht feststellen, inwiefern (und gegebenenfalls wo) sich lexikalische Komponenten im Original als explizite lexikalische Komponenten in der Übersetzung wiederfinden lassen. Dabei darf nicht unterschlagen werden, dass eine solche Suche bei einigen Sätzen sehr schwer durchführbar ist und sogar wenig Sinn hat, weil die Gegenstücke eines lexikalischen Elementes sich z.B. auf eine Reihe verschiedene mögliche Komponenten und Teilkomponenten in der Übersetzung verteilen, die eindeutige Schlüsse kaum erlauben. Offenbar gibt es jedoch eine hinreichend große Menge klarer Fälle wie etwa 1, 2 und 3 oben, so dass – zumindest in einer ersten Annäherung – festgestellt werden kann, inwiefern bei der norwegischen Wiedergabe deutscher erweiterter Adjektiv- und Partizipialattribute lexikalische Elemente verschwinden. d.h.: nicht mehr explizit ausgedrückt werden, oder inwiefern im Gegenteil lexikalische Elemente hinzukommen, d.h. eher eine Explizitierung stattfindet.

In welchem Maße die Ergebnisse dieser auf das Sprachenpaar DeutschNorwegisch beschränkten Untersuchung Aussagen über eine evt. Explizitierung in Übersetzungsprozessen allgemein ermöglichen, muss weigehend dahinstehen. Interessant ist jedoch, inwieweit die übersetzerischen Herausforderungen, die bei diesen Attributkonstruktionen irgendwie gelöst werden müssen, eine Expansion in mehr lexikalisches Material oder umgekehrt eine Reduktion des lexikalischem Materiels – eher eine Impliziterung – auslösen. Relevant für eine Erhöhung bzw. eine Reduktion der Explizitheit mag z.B. die Position der erweiterten Attribute in der syntaktischen Hierarchie des Originals sein. Zu vermuten ist, dass für Attribute, die sich relativ weit unten in der syntaktischen Hierarchie befinden, Satzformen in den entstehenden übersetzten Text nicht immer gleich leicht integriert werden können, sondern dass in solchen Fällen eher reduziertere Formen geeignete Übersetzungsalternativen darstellen. Nicht zuletzt die an der gegebenen Stelle im Übersetzungsprozess bestehenden Möglichkeiten bzw. Einschränkungen dürften auf die Entscheidungen der ÜbersetzerInnen bezüglich Explizitierung oder Implizitierung einwirken.4 Hierzu gesellt sich im nächsten Schritt die Frage, in welchem Maße erweiterte Attribute im Original – und dabei auch welche Typen erweiterter Attribute – beim Übersetzen als erweiterte Attribute im norwegischen Text beibehalten werden. Dabei kann zum Beispiel gefragt werden, inwieweit die übersetzten Texte durch so genannte ‘Interferenz’ gekennzeichnet sind, d.h.: ob die ÜbersetzerInnen in Relation zu den im Norwegischen geltenden Normen in zu hohem Grade strukturkopierend übersetzen – zu viele Erweiterungen als Erweiterungen beibehalten. Denkbar ist, dass sie die dem Deutschen analogen Strukturen bevorzugen – und demnach die Gefahr laufen, gegen PräferenzreIn Schreiber (1993:231f) wird die angenommene Tendenz zur Explizitierung in Übersetzungen wie folgt erklärt: «Ein Grund [...] liegt sicher in der Tatsache, dass zu übersetzende Texte oft von Sachverhalten handeln, die in der Zielkultur weniger bekannt sind; eine weitere Erklärung dürfte darin liegen, dass jeder Übersetzer aus sprachenpaarbedingten Gründen den AS-Text interpretieren muss [...] und daher die Versuchung groß ist, das mehr oder wenig mühsam Interpretierte dem Leser auch vollständig weiterzugeben.» In diesem Zusammenhang dürfen meines Erachtens die Bedingungen für Explizitierung oder fehlende Explizitierung bzw. den entgegengesetzten Prozess ‘Implizitierung’, die sich durch die syntaktische Hierarchie des Originals und noch stärker durch die syntaktische Hierarchie des übersetzten Textes ergeben, jedoch nicht vergessen werden. Offensichtlich ist dies – wie Blum-Kulka (2000:313) betont – ein Bereich, wo mehr empirische Forschung ein dringendes Desiderat ist.

geln des Norwegischen zu verstoßen.5 Zu diesem Punkt wird – ausgehend von einer Auswahl norwegischer Originaltexte als Vergleichsbasis – auf die Frage eingegangen, inwieweit in den übersetzten Texten tendenziell mehr informationsträchtige Glieder in pränominalen Erweiterungen enthalten sind als in den norwegischen Originaltexten.

Eine Übersicht über die Palette von verschiedenen Übersetzungsstrategien hat primär praktische Zwecke, indem sie profesionellen ÜbersetzerInnen nützliche Einsichten geben dürfte, die zugleich didaktisch verwertet werden können sowohl im Unterricht für professionelle ÜbersetzerInnen als auch im fortgeschrittenen DaF-Unterricht.

1. Zum Material Als Material wurden 10 Auszüge aus deutschen Sachprosatexten mit den entsprechenden Ausschnitten aus publizierten norwegischen Übersetzungen zugrunde gelegt. Jeder Textausschnitt umfasst etwa 5000 Wörter, wobei die Ausschnitte der Originale und die der dazu gehörigen übersetzten Texte einander inhaltlich entsprechen.6 Insgesamt enthalten die untersuchten Originaltexte 241 erweiterte Partizipial- und Adjektivattribute, die den hier vorgenommenen Untersuchungen zugrunde liegen.

Sachprosa versteht sich in diesem Zusammenhang als Texte, die sich an ein allgemeines Publikum wenden und die demnach keine besonderen Sachkenntnisse voraussetzen. Was Genre bzw. Inhalt betrifft, entfällt das Material auf 2 Hauptkategorien: 5 Texte sind als populärwissenschaftlich zu bezeichnen, während 5 biographischen Inhalts sind. Hinzu kommen als Vergleichsgrundlage 10 Ausschnitte aus norwegischen Originaltexten von je etwa 2000 Wörtern: In Einklang mit den ausgewählten deutschen Texten verteilen sich auch diese auf die Kategorien Populärwissenschaft (5 Texte) und Biographien (5 Texte). Die norwegischen Originaltexte enthalten insgesamt 46 erweiterte Partizipial- und Adjektivattribute.

Um abzusichern, dass die Ergebnisse nicht auf den Individualstil der einzelnen VerfasserInnen bzw. auf besondere individuell gefärbte Strategien der einzelnen ÜbersetzerInnen zurückzuführen sind, ist eine maximale Streuung auf OriginalverfasserIn und ÜbersetzerIn angestrebt: Im Material sind demnach die gleichen OriginalverfasserInnen und die gleichen ÜbersetzerInnen nur einmal vertreten.



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