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«Zusammenfassung gewesen ist. Er hat Lehraufträge an verschiedenen Universitäten der Region. Gegenstand des Forschungsprojektes sind die Gebete, die ...»

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„Sie hielten fest … an den Gebeten“ (Apg 2,42)

Jüdisches Gebetsleben im Spiegel des Lukasevangeliums

und der Apostelgeschichte

Dr. Moshe Navon, der das Projekt im Dialog mit dem Antragsteller als

Wissenschaftlicher Mitarbeiter durchführen soll, ist promovierter Judaist und

ordinierter Rabbiner, der zur Zeit mit seiner Familie in Bochum lebt, wo er von

2008 – 2009 Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Bochum – Herne – Hattingen

Zusammenfassung

gewesen ist. Er hat Lehraufträge an verschiedenen Universitäten der Region.

Gegenstand des Forschungsprojektes sind die Gebete, die im lukanischen Doppelwerk überliefert werden. Lukas lässt sie vor- und nachösterlich als jüdische Gebete erscheinen, ist aber selbst – als Verfasser oder Tradent – für ihre Gestaltung verantwortlich.

Problem: Welches Judentum imaginiert Lukas mit den erzählten und besprochenen Gebeten seines Doppelwerks? Und welche theologische Bedeutung hat dieses betende Judentum für das Gebet der entstehenden Kirche?

These: Lukas erzählt und bespricht das urchristliche Gebet im Kern als jüdisches Beten, um die Spiritualität der Kirche dauerhaft im Gebet Israels zu verwurzeln, wie es Jesus geteilt, entwickelt und vermittelt hat. Er lässt dazu ein Judentum der Frommen im Lande entstehen, die messianische Hoffnungen lebendig halten.

Methode: Das Bild jüdischen Betens, das Lukas als theologisch grundlegend darstellt, wird in einer narrativen Analyse erschlossen und in einem religionsgeschichtlichen Vergleich eingeordnet, damit seine liturgiegeschichtliche und ekklesiologische Bedeutung erfasst werden kann.

Ein über die Lukasforschung hinausgreifendes Ziel des Forschungsprojektes ist die Weiterentwicklung des jüdisch-christlichen Gesprächs im Fokus einer Theologie des Gebetes, die Religionswissenschaft, Philologie und Theologie methodisch verbindet. Eine besondere Pointe kann darin gesehen werden, dass mit Dr. Moshe Navon ein jüdischer Forscher diese für das Christentum wichtige, aber vernachlässigte Aufgabe leistet.

1. Stand der Forschung, eigene Vorarbeiten Das Bild des urchristlichen Betens, wie Lukas es im Blick auf die Urgemeinde zeichnet, soll als jesuanisch geprägt und dadurch jüdisch verwurzelt analysiert und interpretiert werden. Dazu braucht es sowohl eine genaue Lektüre des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte mit heutigen methodischen Standards, die narrative Analysen mit historischen und theologischhermeneutischen Fragestellungen verbinden können 1 als auch einen sorgfältigen Vergleich mit jüdischen Gebeten aus der Zeit des Zweiten Tempels bis hin zur talmudischen Zeit, und zwar sowohl der hebräischen und aramäischen als auch der griechischen Texte, damit das lukanische Bild jüdischen Betens in seiner Genese und seinem Profil bestimmt.

Das Ziel dieses Verfahrens ist es nicht, den Wortlaut von Gebeten Jesu, seiner Jünger und der Urgemeinde zu rekonstruieren. Das wäre ein dem Historismus verpflichtetes Projekt, das angesichts der Quellenlage scheitern muss. Denn bei Lukas (und nicht nur bei ihm) hat die Erinnerung an Jesus, seine Auferstehung und die Entstehung der Urgemeinde die Ereignisse, die sie auslösen, so durchformt, dass keine puren Fakten mehr zu eruieren sind, sondern historisch plausible Vorstellungen, die eine heilsgeschichtlich bestimmte Orientierung vermitteln wollen.

Das Ziel des Projektes ist es vielmehr, das Bild des Judentums und seines Einflusses auf Jesus wie das Christentum am zentralen Thema des Gebetes so nachzuzeichnen, wie Lukas es gezeichnet hat. Dieses Bild entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern zeigt sich in seiner charakteristischen Farbgebung im religionsgeschichtlichen Vergleich, der nicht in erster Linie Fragen der Genese, sondern der Kohärenz und Differenz, der Plausibilität und Profilierung beantworten soll. Das lukanische Bild hat freilich seinerseits Eindruck gemacht und geschichtliche Wirkungen erzielt. Es hat im Neuen Testament kanonischen Rang erzielt, ist also zu einem Maßstab und Kriterium christlicher Theologie und Liturgie geworden – nicht isoliert, sondern im Kontext des gesamten Neuen Testaments, aber mit einer unvergleichlichen Wirkung, die von der Apostelgeschichte auf das Bild der formativen Anfangszeit der Kirche ausgeht.

Um dieses Bild zu rekonstruieren, bedarf es

1. einer Exegese der Gebetstexte im lukanischen Doppelwerk unter dem Aspekt, wie sie sich auf das jüdische Gebetsleben im 1. Jh. n. Chr beziehen.

Die Möglichkeit, die umstritten ist, ist nachgewiesen in: Thomas Söding – Christian Münch, Kleine Methodenlehre zum Neuen Testament, Freiburg - Basel - Wien 2005.

2. eines Vergleichs der erzählten und besprochenen Gebete im lukanischen Doppelwerk mit der reichen Gebetsliteratur des Frühjudentums unter dem Aspekt, wie das Bild des jüdischen Gebetslebens bei Lukas komponiert und koloriert ist.

Auf beiden Feldern gibt es Anknüpfungspunkte in der neuesten Forschung, die aber andere Interessen verfolgen.

1. Zum Gebet bei Lukas und seinen jüdischen Wurzeln ist vor kurzem eine Arbeit erschienen, die den Fragen der Traditionsgeschichte folgt. 2

2. Zum jüdischen Beten in der neutestamentlicher Zeit fehlt es nicht an Einzelstudien zum jüdischen Synagogengebet 3, zur Liturgie in den Qumranrollen 4, im Talmud 5 und im griechischsprachigen Judentum. 6 Diese Studien erleichtern es, das ambitionierte neue Forschungsziel zu erarbeiten, weil wichtige Forschungsgebiet, wenn auch mit anderen Fragestellungen, sondiert sind, unterstreichen aber auch die Innovation und profilieren die Methodik des beantragten Projektes.





• Die vielfach traktierte Traditionsgeschichte jüdischen Betens blendet oft aus, auf welche Weise und in welchen Verbindungen, vor welchen Hintergründen und durch welche Subjekte in der erzählten Welt des lukanischen Doppelwerks, das unter den Bedingungen der Spätantike als historisches Werk theologische Geltung beansprucht, das Beten zur prägenden Größe urkirchlichen Lebens in Verbindung mit Jesus und dem Judentum wird. Dieses Desiderat zu erfüllen, setzt voraus, zum einen die Perspektive der Gedächtnisgeschichte methodisch zu erarbeiten, und sie zum anderen durch narratologische Studien zu konkretisieren 7, die bislang wenig mit historischen und theologischen Fragen vernetzt ist. 8 Vgl. N. Förster, Das gemeinschaftliche Gebet in der Sicht des Lukas (Biblical tools and studies 4), Lewen 2007.

Pars pro toto: R. C.D. Arnold, The Social Role of Liturgy in the religion of the Qumran Community (Studies on the texts of the desert of Judah 60), Leiden 2005; R. Langer (Hg.), Liturgy in the Life of the Synagogue. Studies in the history of Jewish Prayer (Duke Judaic Studies 3), Winina Lake 2005.

Vgl. J. Corley – R. Egger Wenzel (Hg.), Prayer from Tobit to Qumran, Berlin 2004; Joseph Tabory (Hg.), From Qumran to Cairo. Studies in the History of Prayer (Hebrew University of Jerusalem), Oxford 1999.

Die verdiente Studie von J. Heinemann (Prayer in the Talmud, Forms and Patterns, {Studia Judaica 9]), Berlin 1977) hat Maßstäbe gesetzt, signalisiert aber auch die Notwendigkeit neuer methodischer Zugänge.

Vgl, P. W. van den Horst – J. H. Newman, Early Jewish Prayers in Greek, Berlin 2008.

Die Ausnahme von der Regel bildet: C.K. Rowe, Early Narrative Christology: The Lord in the Gospel of Luke (BZNW 139), Berlin 2006.

Einen Vorstoß zur Theoriebildung unternehmen K. Backhaus – G. Häfner, Historiographie und fiktionales Erzählen. Zur Konstruktivität in Geschichtstheorie und Exegese (BThSt 86),

• Die Einzelstudien zu jüdischen Gebeten vertiefen die judaistischen Forschungen, haben aber keine komparatistischen Interessen.

Der gedächtnisgeschichtliche Ansatz 9 kann sich mit narratologischen Analysen und komparatistischen Methoden verbinden. Er nimmt konstruktiv die kontroverse Diskussion um das Alter der talmudischen und mancher hellenistisch jüdischer Texte auf, weil er nicht auf die Rekonstruktion von Abhängigkeiten fixiert ist, sondern an der Profilierung von Vergleichen auf der Ebene von Erinnerungsbildern arbeitet.

In enger Nachbarschaft befindet sich die Studie des evangelischen Neutestamentlers aus Bochum, Peter Wick 10, mit dem der Antragssteller in verschiedenen Projekten (so u.a. dem neuen Forschungsprogramm „Neues Testament an der Ruhr“ im Rahmen der „Universitätsallianz Metropole Ruhr“) eng zusammenarbeitet. Sie untersucht in kulturwissenschaftlicher Perspektive die Ebene der Institutionen, während das hier beantragte Projekte auf die Inhalte geht, die Gebete und die ihnen eingeschriebene Theologie des Gebetes im gemeinsamen Grenzgebiet von Judentum und Christentum.

2. Ziele Die Forschungshypothese, die dem Antrag zugrunde liegt und die Fragestellung begründet, lautet: Nach Lukas ist das Gebet Jesu für das Christentum grundlegend.

Dieses Gebet ist aber ein jüdisches Gebet. Es bezieht sich aber nicht auf jedes mögliche Gebet seiner Zeit, sondern verwurzelt das christliche Gebet in den Gebeten frommer jüdischer Männer und Frauen aus dem Umkreis der Familie Jesu, denen der Tempel so wichtig ist wie das Gesetz und die messianischen Hoffnungen auf das Reich Gottes wo wichtig wie die Erlösung Israels. Dieses jüdische Gebet gehört nach Lukas fest zur Tradition der christlichen Liturgie. Die Heidenchristen werden durch die judenchristliche Liturgie und letztlich durch das Gebet Jesu selbst in dieses jüdische Beten eingeführt.

Neukirchen-Vluyn 2007. Die Arbeit trägt erheblich zur Klärung des methodischen Probelbewusstseins bei der Analyse und Interpretation eines neutestamentlichen Geschichtswerks bei, hat nicht die theologische Bedeutung im Blick, die der Autor auf seine Weise angestrebt hat und die von den Adressaten prinzipiell anerkannt worden zu sein scheint, so dass der kanonische Prozess in Gang gekommen ist.

Zur Methodik vgl. Th. Söding, Ereignis und Erinnerung. Die Geschichte Jesu im Spiegel der Evangelien (Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften. Vorträge G 411), Paderborn 2007.

Vgl. Peter Wick, Die urchristlichen Gottesdienste. Entstehung und Entwicklung im Rahmen der frühjüdischen Tempel-, Synagogen- und Hausfrömmigkeit (BWANT 150), Stuttgart 2002.

Lukas will mit seinem Evangelium wie der Apostelgeschichte den biographischen und historischen Standards seiner Zeit entsprechen. 11 Er will aber auch der theologischen Orientierung einer Kirche dienen, die zu erkennen beginnt, dass sie noch einige Zeit des Wirkens, aber auch der Anfeindungen und Versuchungen vor sich hat und deshalb desto mehr sich ihrer Wurzeln vergewissern muss.

Gleichzeitig scheint es, dass Lukas mit seinem zweibändigen Werk die interessierte Öffentlichkeit und insbesondere die Gebildeten unter den Verächtern des Christentums über Jesus und seine Jünger aufklären will, indem er ihnen verlässliche Informationen bietet. Beide Aufgaben haben wesentlich damit zu tun, dass Lukas das Verhältnis des Christentums zum älteren, bisweilen angefeindeten,

2.1 Exegetische Forschungsziele aber im Imperium Romanum rechtlich anerkannten Judentum klärt.

In keinem anderen frühkirchlichen Werk werden die Verkündigung Jesu und die Entstehung der Kirche so eng aufeinander bezogen wie im lukanischen Doppelwerk. Es gibt zahlreiche Verbindungslinien zwischen beiden Werken. Viele dieser „Links“ sind oft untersucht worden: die Theologie des Weges 12, die Theologie des Geistes 13, die Heilsgeschichte 14, die Diakonie und Caritas 15.

Zu den wesentlichen Momenten der spannungsreichen Verbindung gehört aber auch das Gebet. Bekannt ist, dass Jesus als Beter und Lehrer des Gebetes im Lukasevangelium eine noch größere Aufmerksamkeit auf sich zieht als in den parallelen Evangelien. Bisweilen wird auch beachtet, dass die Urgemeinde sich in die Kontinuität der Gebetslehre und des Gebetslebens Jesu stellt. Einzelne Studien sehen, dass der Tempelaktion, mit der Jesus unter Berufung auf Jesaja (56,7) ein „Haus des Gebetes“ errichten will (Lk 19,45-48), zusammen mit seinem Letzten Vgl. T. Nicklas – M. Tilly (Hg.), The Book of Acts as Church History. Apostelgeschichte als Kirchengeschichte (BZNW 120), Berlin 2003; J. Frey, C. Rothschild, J. Schröter (Hg.,), Die Apostelgeschichte im Kontext antiker und frühchristlicher Historiographie, BZNW, Berlin 2009; D.

Marguerat, Lukas, der erste christliche Historiker – eine Studie zur Apostelgeschichte, Zürich 2008.

Vgl. K. Löning., Das Geschichtswerk des Lukas. Bd. 1: Israels Hoffnungen und Gottes Geheimnisse (UB 455). Bd. 2: Der Weg Jesu (UB 456), Stuttgart u.a. 1997.2006.

Vgl. A. Cornils, Vom Geist Gottes erzählen. Analysen zur Apostelgeschichte (TANZ 44), Tübingen 2006.

Nach den älteren Bochumer Studien von Gerhard Schneider (Lukas - Theologe der von Gott geführten Heilsgeschichte. Aufsätze zum lukanischen Doppelwerk [BBB 59], Königstein/Ts. Bonn 1985) vgl. H. Sánchez, Das lukanische Geschichtswerk im Spiegel heilsgeschichtlicher Übergänge (Paderborner Theologisches Studien 29), Paderborn u.a. 2002.

Vgl. U. Berger – R. Hoffe, Arm und Reich. Perspektiven des Alten und Neuen Testaments (NEB.Th. 10), Würzburg 2009.

Abendmahl, das Jesus „zu seinem Gedächtnis“ zu feiern seinen Jüngern aufträgt (Lk 22,19), eine Schlüsselbedeutung zufällt 16.

Kaum jedoch wird das Gebet als ein verbindendes Strukturelement zwischen dem Evangelium und der Apostelgeschichte beachtet. Gar nicht werden bislang die Konsequenzen für die Positionierung des Lukas und seines Kirchenbildes im Horizont der jüdisch-christlichen Beziehungen seiner Zeit bedacht. Hierauf soll der Fokus des Forschungsprojektes zielen.

Die Bedeutung dieser Fragestellung wird schlaglichtartig im ersten Summarium urgemeindlichen Lebens deutlich. Apg 2,42 nennt vier Konstitutiva christlichen Lebens in der nachösterlichen Nachfolge Jesu: das Festhalten an der Lehre der Apostel (die in der Tradition der Lehre Jesu steht), an der Gemeinschaft, am Brotbrechen und an den Gebeten. Diese vier Merkmale sind zu ökumenisch verbindenden notae ecclesiae geworden. Um welche Gebete es sich aber handelt, führt Lukas nicht aus. Dass die Urgemeinde an den Gebeten „festhalte“, öffnet ein weites Untersuchungsfeld, das genau abgemessen werden muss und kann. Es verweist zurück an die Gebetslehre Jesu und die Gebetspraxis des Judentums.



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