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«Die Quellenlage Paulusbriefe Als Quellen für die Rekonstruktion der Biographie des Paulus sind an erster Stelle die Paulusbriefe zu ...»

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Paulinische Theologie 1

Die Quellenlage

Paulusbriefe

Als Quellen für die Rekonstruktion der Biographie des Paulus sind

an erster Stelle die Paulusbriefe zu berücksichtigen, und zwar die

sieben authentischen Briefe:

1Thess, 1Kor, 2Kor, Phil, Gal, Phlm, Röm

Die übrigen Paulusbriefe sind keine Selbstzeugnisse und haben

deshalb Quellenwert praktisch nur für die Wirkungsgeschichte des

Paulus (Kol, Eph, 2Thess, 1/2Tim, Tit). Dasselbe gilt für das Phänomen nachpaulinischer Einträge in authentische Briefe.

Apostelgeschichte

Die Apg kann kritisch als Quelle ausgewertet werden. Von einem Augenzeugen der beschriebenen Ereignisse, einem Paulusschüler oder -begleiter, stammt sie nicht, denn:

• Es gibt Widersprüche zwischen der Darstellung der Apg und dem Selbstzeugnis des Paulus.

• Es gibt schwer erklärbare Leerstellen in der Apg: der Kampf um das gesetzesfreie Evangelium; Paulus als Briefschreiber; die je besonderen Beziehung des Paulus zu den Gemeinden in Korinth und Philippi.

• Paulus gilt in der Apg nicht eigentlich als Apostel, obwohl Paulus die Legitimität seines Apostolates vehement verteidigt hat.

• Die Reden des Paulus in der Apg sind nicht geprägt von der Theologie des Paulus, wie sie durch die Briefe bezeugt ist.

• Die Apg verbindet Paulus mit einer presbyterianischen Gemeindeverfassung (20,17ff), die für eine spätere Zeit typisch ist.

• Rückschluss aus der literarhistorischen Beurteilung des LkEv: Wenn es in die 80-er oder 90-er des 1. Jh. n.Chr. gehört, kann die Apg nicht aus der Zeit des paulinischen Wirkens stammen.

Die Darstellung der Apg ist aber nicht historisch wertlos. Etliche Nachrichten über Paulus sind uns nur durch sie überliefert, z.B.: Herkunft aus Tarsus, Doppelname Saulus-Paulus, Beruf des Zeltmachers, Berufung vor Damaskus, sog. erste Missionsreise von Antiochia aus, der Prozess vor Gallio in Korinth.

Paulinische Theologie 2 Paulinische Chronologie I ?? (zw. 1 und 10) Geburt in Tarsus Paulus wächst in Tarsus als Diasporajude auf, könnte aber auch in Jerusalem Tora gelernt oder eine höhere Allgemeinbildung (Paideia) erhalten haben. Er rechnet sich der pharisäischen Richtung zu.

32 Paulus als Christenverfolger 32 Bekehrung/Berufung 32-34 in der Arabia, Rückkehr nach Damaskus 34/35 Jerusalembesuch: bei Petrus 34/35 in Syrien und Kilikien vor 48 Mission mit Barnabas (1. Missionsreise; Apg 13f), einige Zeit davor: Paulus in der Gemeinde von Antiochia 48 Apostelkonzil, Paulus zum 2. Mal in Jerusalem 48/49 Antiochenischer Zwischenfall

–  –  –

Jerusalem:

Paulus dringt nach der Steinigung des Stephanus in die Häuser von Christen ein und verhaftet Männer und Frauen (8,3).

Damaskus:

Paulus wütet mit »Drohung und Mord« gegen die Christen, ausgestattet mit Bevollmächtigungsschreiben durch die Hohenpriester in Jerusalem (9,1; s.a. 22,5).

Umfassende Verfolgertätigkeit:

Dieser Eindruck entsteht durch Apg 26,11: in allen Synagogen habe Paulus als Verfolger gewirkt, selbst in Städten außerhalb des Landes.

Gegen diese Darstellung spricht:

• Paulus war den Gemeinden Judäas persönlich unbekannt (Gal 1,23): trotz gegenteiliger Urteile ist das schwer zu vereinbaren mit der geschilderten Verfolgertätigkeit.

• Die Jurisdiktionsgewalt des Hohen Rates reichte nicht bis Damaskus; so sind die Bevollmächtigungsbriefe historisch fragwürdig.

–  –  –

Paulus hat einen grundlegenden Verstoß gegen die Tora erkannt, denn:

• nur hier war jüdisches Selbstverständnis so zentral getroffen, dass gewaltsame Verfolgung erklärlich ist.

• Paulus selbst legt diesen Zusammenhang nahe: er nennt Gesetzeseifer und Verfolgertätigkeit in einem Atemzug (Phil 3,6; Gal 1,13f).

Worin bestand der Verstoß?

Nicht überzeugend ist der Bezug auf die Botschaft vom gekreuzigten

Messias. Dtn 21,23 (»der am Holz Hängende ist verflucht«) liefert dafür keine ausreichende Basis, denn:

• Dtn 21,23 wird im NT nicht als Belastung der urchristlichen Verkündigung erkennbar.

• Angesichts der Märtyrer, die für die Heiligkeit der Tora sterben, kann man aus der Hinrichtungsart nicht auf die Verfluchung durch Gott geschlossen haben.

• In Dtn 21,23 geht es nicht um eine Hinrichtungsart, sondern um die Zurschaustellung der Leiche eines Verbrechers. Dieses Problem wird durch 11Q19 64,7-13 nicht beseitigt.

• Die Existenz eines streng toratreuen Teils der Urgemeinde wäre nicht erklärlich, wenn schon das Bekenntnis zum Gekreuzigten als Tora-Verstoß gebrandmarkt werden könnte.

Aus der Apg lässt sich ein Konflikt zwischen zwei Gruppen in der Urgemeinde rekonstruieren, der auch das Außenverhältnis betraf. Die »Hellenisten« (Spuren in Apg 6-8; 11,19f) stellten wahrscheinlich

den Tempelkult in Frage, noch nicht grundsätzlich die Tora, denn:

• Aus dem Bekenntnis zum Sühnetod ließ sich die Konsequenz ableiten, dass die Opfer im Tempel nicht mehr der Sühne dienten.





• Von außen kann dies als Relativierung der Tora wahrgenommen werden. Toratreue Judenchristen wie Jakobus haben aber die Heidenmission akzeptiert, ohne dadurch die Speisevorschriften der Tora außer Kraft gesetzt zu sehen. So ist auch ein eschatologisch begründeter Rückzug vom Kult denkbar, der nicht als grundsätzliche Relativierung der Tora verstanden wurde.

Paulinische Theologie 5

Die Berufung im Selbstzeugnis des Paulus I

1Kor 15,8-10; 9,1 Paulus beschreibt seine Berufung als Ostererscheinung.

• Nicht im Rahmen eines biographischen Rückblicks blickt Paulus in 15,8-10 auf seine Lebenswende, auch nicht primär zur Verteidigung seines Apostolates, sondern als Auftakt einer theologischen Argumentation (zur Auferstehung). Dass er sich unter die Erscheinungsempfänger einreiht, zeigt: Osterzeuge- und Apostelsein gehört für Paulus zusammen, und er beansprucht beides für sich.

• In 1Kor 9,1 verweist Paulus in apologetischem Zusammenhang darauf, dass er den Herrn gesehen habe und darin sein Apostolat begründet sei.

Gal 1,15f Hier spricht Paulus von der Offenbarung des Sohnes Gottes.

• Zwar skizziert Paulus seine Vergangenheit, die Hauptaussage liegt aber nicht auf der Wende als solcher, sondern auf der Unabhängigkeit seines Apostolates.

• Paulus beschreibt seine Berufung nach prophetischen Vorbildern (Jes 49,6; Jer 1,5). Vergleichbar sind zwei Momente:

– betont ist die Initiative Gottes (s.a. Gal 1,1).

– die Sendung zu den Heiden passt insofern zu den prophetischen Vorbildern, als auch dort der Horizont Israels überstiegen wird.

–  –  –

Die Berufung im Selbstzeugnis des Paulus II Phil 3,3-9 Hier geht es nicht direkt um die Begegnung mit Christus, sondern um die Auswirkung dieser Begegnung: Sie führt zu einer völligen Umwertung des bisher Geltenden.

• Was Paulus als Vorzug angesehen hat (3,5f), ist jetzt nur noch Dreck (3,8). War bislang die Tora das Zentrum, so ist es nun Christus. »Damaskus« war also für Paulus wesentlich christologisch bestimmt.

• Diese Umwertung des Lebens gilt nicht exklusiv für den Apostel, sondern beschreibt das Christwerden überhaupt. Deshalb bedient sich Paulus hier der wichtigsten Begriffe der Rechtfertigungstheologie.

2Kor 4,6 Der Vers kann, wenn auch nicht unbestritten, als Reflex des Damaskuserlebnisses gesehen werden. Dafür spricht nicht zuletzt die Einbettung in den Zusammenhang der Verteidigung des Apostolates.

• Paulus beschreibt eine innere Erfahrung (»in unseren Herzen ist Gott aufgeleuchtet«).

• Ziel der Erleuchtung: die Erkenntnis, dass Gottes Herrlichkeit auf dem Angesicht Christi liegt; Christus hat Anteil an der Macht Gottes.

• Die Beauftragung zur Mission ist wohl nicht angedeutet.

Fazit

• Paulus versteht das Damaskusgeschehen als Eingriff Gottes in sein Leben. Die Gnade Gottes hat aus dem Verfolger den Verkünder gemacht.

• Der Eingriff Gottes vermittelte eine neue Sicht auf Christus: Er gehört auf die Seite Gottes.

• Mit der Wende verbindet sich die Berufung zum Apostel (der Heiden).

• Die Lebenswende des Paulus hat exemplarischen Charakter, wird transparent für das Christwerden allgemein.

–  –  –

Zur theologischen Tragweite von »Damaskus« Frage: Waren die Grundlagen der pln Theologie, vor allem der Rechtfertigungstheologie, schon mit »Damaskus« gelegt?

Die chronologische Frage ist verbunden mit der nach der sachlichen Bedeutung: Wer die Rechtfertigungstheologie im Zentrum des pln Evangeliums sieht, verankert sie meist möglichst früh.

Argumente pro (1) Die Frage nach dem Verständnis von Rechtfertigung und Gesetz war Paulus aus der pharisäischen Vergangenheit vorgegeben.

(2) Schon in der Urgemeinde war die Frage nach der Bedeutung der Tora aufgekommen; deren Relativierung hatte die Verfolgung verursacht (auch Dtn 21,23 spielt eine Rolle).

(3) Paulus sieht sich nach »Damaskus« als »gerechtfertigter Gottloser«, er wurde als Kämpfer gegen Gott entlarvt.

zu (1): Paulus muss nur klären, dass sich Christusbekenntnis und Tora nicht widersprechen. Er muss nicht fragen: »Was soll nun die Tora?« (Gal 3,19) zu (2): Die vorausgesetzte Position ist nicht zu belegen (s.o.).

zu (3): Paulus betont gerade nicht den Aspekt der Befreiung von Schuld, wenn er auf seine Lebenswende zu sprechen kommt (auch nicht in 1Kor 15,9). Vielmehr wurde ein Musterfrommer von Gottes Ruf getroffen, nicht ein mit Schuld Beladener. Dieser Musterfromme wird auch nicht in der Rückschau zum Gottlosen.

Argumente contra (1) Die Rechtfertigungstheologie sollte, wenn sie Paulus im Zusammenhang mit seiner Bekehrung entwickelt hätte, auch auf dem Apostelkonzil eine Rolle gespielt haben. Dass dies nicht der Fall war, ergibt sich nicht nur aus dem entsprechenden Schweigen im Gal, sondern auch aus dem »antiochenische Zwischenfall«.

(2) Sollten zwischen Gal und Röm wesentliche Unterschiede in der Entfaltung der Rechtfertigungstheologie bestehen, spräche dies für eine spätere Ansetzung: Wenn Paulus noch in seinen letzten Briefen an der Rechtfertigungstheologie arbeiten würde, wäre deren Verbindung mit der Bekehrung unwahrscheinlich.

Paulinische Theologie 8

Der Zusammenhang von Aposteldienst und Botschaft

Der apostolische Dienst erhält seine Bedeutsamkeit von der Botschaft, die der Apostel verkündet. Verschiedene Beobachtungen belegen diesen

Zusammenhang:

• Röm 10,13-15: Das Wirken des Apostels dient der Bekanntmachung des Evangeliums. Wie die Eröffnung der Rettung in Tod und Auferweckung Christi geht auch das apostolische Wirken auf die Initiative Gottes zurück.

• Gal 1,6: »Ich staune, dass ihr so schnell euch abwendet von dem, der euch berufen hat durch die Gnade Christi, hin zu einem anderen Evangelium.« Die Abwendung von seiner Person setzt Paulus parallel zur Hinwendung zu einem anderen Evangelium. Er steht also mit seiner Person für eine bestimmte Botschaft.

• 2Kor 5,20; 1Thess 2,13: Paulus bringt sein Wort unmittelbar mit Gott in Verbindung. Dies ist aber nicht in persönlichen Vorzügen des Paulus begründet, sondern in seinem Auftrag, das Evangelium zu verkünden.

Wie grundsätzlich der dargestellte Zusammenhang gilt, zeigt sich in

eigentlich absurden Möglichkeiten, die Paulus in Gal 1,8 erwägt:

Selbst wenn ein Engel vom Himmel oder Paulus selbst ein »anderes Evangelium« verkündeten, müsste dieses verworfen werden. Deutlich zeigt sich der Vorrang der Sache vor der Person.

Die unlösliche Verbindung von Person und Botschaft erklärt, – wie Paulus in Gal 2 sein Verhältnis zu anderen apostolischen Autoritäten bestimmt: insofern sie mit seinem Evangelium übereinstimmen, werden sie als »Säulen« angeführt; insofern Differenzen erkennbar sind (2,11-14), wird ihre Autorität etwas relativiert (2,6);

– wie scharf Paulus auf die Bestreitung seines Apostolates reagiert:

es geht dabei immer um die Wahrheit seines Evangeliums.

Paulinische Theologie 9

Grundlegende Dimensionen apostolischen Verkündigens I

Gründung von Gemeinden In den Gemeindegründungen entscheiden sich Erfolg und Misserfolg der Bemühungen des Paulus als Apostel. Die von Paulus gegründeten Gemeinden, die an seiner Verkündigung festhalten, sind sein Ruhm vor Jesus Christus (1Thess 2,19f; Phil 2,16; negativ: Gal 4,11).

Mit diesen Gemeinden bleibt Paulus in Verbindung, durch Besuche und das Medium des Briefes.

Er bringt den Gemeinden gegenüber seine Autorität, die ihm als Gemeinde-Gründer zukommt, zur Geltung (1Thess 2,7f.11f; 1Kor 4,15;

auch 1Kor 11,1.22.34; 14,37).

Dies bedeutet auch: Die Vollmacht des Apostels ist ortsgebunden, nicht universal. Nur in seinen Gemeinden beansprucht Paulus apostolische Autorität. Entsprechend verwahrt er sich gegen das Wirken anderer Missionare in seinen Gemeinden (dies ist wohl der Hintergrund von 2Kor 10,13-16).

Verkündigung in weltweitem Horizont Das Programm des Paulus kann umschrieben werden als »Durchquerung der Welt« (A. VON HARNACK). Nach Gründung von Gemeinden in Kleinasien und Griechenland drängt es Paulus in den äußersten Westen, nach Spanien (Röm 15,23f).

Eine Grenze setzt sich Paulus allein durch das Wirken anderer Apostel: Er verkündet nur dort, wo Christus noch unbekannt ist (Röm 15,20).

Paulinische Theologie 10

Grundlegende Dimensionen apostolischen Verkündigens II

Beteiligung von Mitarbeitern Mitarbeiter erscheinen

• in zahlreichen Briefeingängen: Timotheus in 2Kor 1,1; Phil 1,1; 1Thess 1,1; Phlm 1; Silvanus in 1Thess 1,1; Sosthenes in 1Kor 1,1.

• dem eigentlichen Briefcorpus: Timotheus in 1Kor 16,10f; Phil 2,19-24;

Titus in 2Kor 2,13; 7,6f; Silvanus in 2Kor 1,19; Epaphroditus in Phil 2,25-30.

• in den Briefschlüssen: z.B. Markus, Aristarch, Demas und Lukas in Phlm 24; Priska und Aquila in Röm 16,3.



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