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«Katrin Bernardy, Sabine Hofmann Agrarstruktur in Ghandruk und Umgebung – Schwerpunkt Ackerbau und Hausgärten Werkstattpapiere 12, Institut für ...»

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EINBLICKE IN DEN LEBENSRAUM NEPAL

Katrin Bernardy, Sabine Hofmann

Agrarstruktur in Ghandruk und Umgebung –

Schwerpunkt Ackerbau und Hausgärten

Werkstattpapiere 12, Institut für Geographie

Justus-Liebig-Universität Gießen 2006

1. EINLEITUNG

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

Nepal, das Land am Himalaya mit einer Fläche von rund 147.181 km2 und 23,2 Mio. Einwohnern (2001), wird neben der Einmaligkeit seiner Gebirgslandschaft und der kulturellen Vielfalt seiner Bevölkerung immer wieder mit Schlagworten wie Bevölkerungsdruck, Ernährungskrise, Übernutzung und Degradation der Natur- und Kulturlandschaft in Verbindung gebracht.

Tatsächlich gilt Nepal als ein besonders armes Entwicklungsland. Etwa 91 % der Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig, die auch heute noch weitgehend subsistenzorientiert ist.

Angesichts der Tatsache, dass nur etwa 18 % der Gesamtfläche Nepals als Ackerfläche nutzbar sind, erhält der hohe Anteil der landwirtschaftlich tätigen Bevölkerung ein problematisches Gewicht und die oben genannten Schlagworte scheinen begründet (vgl. DONNER:1994, 290ff.).

Allgemeine Aussagen über die Situation eines Landes, wie eben diese Schlagworte, können jedoch selten umfassend sein. Aufgrund der kleinräumigen Gliederung seiner Tal- und Gebirgslandschaften und aufgrund der jeweiligen Siedlungsgeschichte seiner zahlreichen ethnischen Gruppen ist Nepal geprägt von einer starken regionalen Differenzierung des Naturund Kulturraumes. Dies zeigt, dass es für eine begründete, umfassende Aussage über die Entwicklungssituation Nepals unerlässlich ist, auch die regionalen Besonderheiten des Landes zu betrachten.

Im „Internationalen Jahr der Berge 2002“ richteten sich die Blicke von Wissenschaft und Forschung auf die vielfältigen Gebirgsregionen der Erde. Im Rahmen eines Studienprojektes des Instituts für Geographie der Justus-Liebig Universität Gießen haben wir im Jahr der Berge insbesondere die Landwirtschaft Nepals näher betrachtet, da diese eine wichtige Rolle für das Land spielt und als Gebirgslandwirtschaft – der Kernraum der Besiedlung und damit auch der landwirtschaftlichen Nutzung Nepals ist das Mittelland mit Höhen zwischen 500 m über NN und 2.000 m über NN – einen wichtigen Teil in der Forschung von Gebirgsregionen darstellt.

Unser Ziel war, mit einer Fallstudie im Projektgebiet Ghandruk (Annapurna-Region, Distrikt Kaski), im nepalesischen Mittelland, einen Beitrag zu den Erkenntnissen über die regionalen Besonderheiten der Landwirtschaft Nepals zu leisten. Unsere Untersuchungen waren ausgerichtet auf die Agrarstruktur, d. h. die Gesamtheit der Produktionsbedingungen sowie die sozialen Verhältnisse im Agrarraum1 des Untersuchungsgebietes. Aufgrund des begrenzten Zeitrahmens setzten wir bei der Untersuchung einen Schwerpunkt auf Aspekte der Landnutzung in den Bereichen Ackerbau und Hausgärten sowie, zu deren Verständnis, auf die geoökologischen Grundlagen der Landnutzung und die sozioökonomischen Hintergründe des Agrarraums.

1.2 Forschungsstand Zahlreiche Forschungsarbeiten beschäftigen sich auf allgemeine Art mit den verschiedenen Landesaspekten Nepals. Einen umfassenden Landesüberblick gibt z. B. DONNER (1994), dessen Arbeit u. a. einen allgemeinen Teil über die Agrargeographie Nepals enthält. Konkrete und spezielle Studien über die Agrarstruktur im Untersuchungsgebiet Ghandruk liegen jedoch nicht vor. Allerdings gibt es derartige Studien aus vergleichbaren Regionen, in denen wie in

vgl. Definition „Agrarstruktur“ in LESER,1997:20.

Ghandruk die Gurung eine der dominierenden und damit raumprägenden ethnischen Gruppen bilden. So beschreibt PIGNÈDE (1993) sehr detailliert die Landwirtschaft des Gurung-Dorfes Mohoriya2 im Modi Khola Tal. Durch Beobachtungen in anderen Dörfern im Modi Khola Tal – u. a. auch in Ghandruk – habe er feststellen können, dass seine Studie von Mohoriya einen repräsentativen Einblick in die Landwirtschaft der von Gurung bewohnten Regionen gebe.

Somit war die Arbeit von PIGNÈDE eine wertvolle Arbeitsgrundlage für die Untersuchungen in Ghandruk.

Auch SCHÄBLE (1993) bietet mit seiner Untersuchung der traditionellen Landnutzungssysteme im oberen Ankhu Khola Tal eine sehr detaillierte, vergleichbare Studie. Seine Untersuchungsmethoden (Durchführung formaler sowie informeller Interviews, teilnehmende Beobachtung, Erstellung von Landnutzungskarten usw.) eignen sich auch für die Untersuchung der Agrarstruktur in Ghandruk und Umgebung und waren daher beispielhaft für uns. Die konkreten Untersuchungsergebnisse von SCHÄBLE waren auf das Untersuchungsgebiet Ghandruk allerdings nur bedingt übertragbar, da ein Großteil der kulturellen Traditionen der Gurung, die im oberen Ankhu Khola Tal laut SCHÄBLE (1993:38, 45) nur rund 20 % der Bevölkerung ausmachen, unter dem Einfluss der Hauptethnie der Tamang fremdethnisch überprägt wurde.

Weitere Vorbilder für die Arbeit im Untersuchungsgebiet Ghandruk waren das Fallbeispiel von POHLE (1986) mit der Untersuchung von Landnutzung und Landschaftsschäden in Gorkha und die Fallstudien von KOLLMAIR (1999), der neben der schwerpunktmäßigen Behandlung von Futterbäumen auch die übrigen Bereiche der Landnutzungssysteme des nepalesischen Mittellandes untersucht hat.





Weniger die traditionelle Landnutzung als vielmehr deren aktuelle Veränderungen und Probleme behandeln ADHIKARI (1996), ADHIKARI & BOHLE (1999), IVES & MESSERLI (1989) und SILWAL (1995). ADHIKARI (1996) zeichnet in einer Fallstudie zweier Gemeinden im Distrikt Kaski den beginnenden Agrarwandel Nepals auf. Seine Untersuchungen konzentrieren sich auf externe, nichtlandwirtschaftliche Einkünfte der Gurung-Haushalte und auf die Intensivierung und Kommerzialisierung der Landwirtschaft innerhalb seines Untersuchungsgebietes. ADHIKARI & BOHLE (1999) studieren u. a. Veränderungen der landwirtschaftlichen Produktion in den Gurung-Dörfern im Tal der Flüsse Seti und Mardi im Rahmen der Untersuchung der Ernährungskrise Nepals. Allgemein untersuchen schließlich sowohl IVES & MESSERLI (1989) als auch SILWAL (1995) u. a. den Agrarwandel in Nepal im Zusammenhang mit dem enormen Bevölkerungswachstum des Landes.

1.3 Methoden der Feldforschung Die grundlegende Arbeitsmethode der Feldforschung im Untersuchungsgebiet Ghandruk war das Interview. Die Wahl der halbstandardisierten Interviewform hat sich bewährt, da die Interviewpartner, angeregt durch die richtungsweisenden Grundfragen, eine Reihe von Einzelinformationen preisgaben, die bei der Vorbereitung der Fragen im Vorfeld nicht abgesehen werden konnten. In offenen Gesprächen konnten außerdem wertvolle zusätzliche Einsichten und Erkenntnisse gewonnen werden. Die Kontakte zu den Interviewpartnern wurden z. T. über einen Mitarbeiter des Agricultre and Livestock Development Programme des ACAP (vgl.

Bei dem von PIGNÈDE (1993) verwendeten Dorfnamen Mohoriya handelt es sich um ein Synonym des in der topographischen Karte H.M.G., SURVEY DEPARTMENT (2001) verzeichneten Dorfnamens Mabodada (vgl.

Abb. 2, S.V).

Kap. 2.2.4) hergestellt. Im Lauf der Untersuchungen konnten aber auch zahlreiche eigene Kontakte zu den Bewohnern von Ghandruk und Umgebung geknüpft werden. Besonders die ersten, über das ACAP vermittelten Interviews, wurden mit Hilfe eines Übersetzers durchgeführt. Davon wurde aber bald abgesehen, da der Eindruck entstand, dass der Übersetzer viele der Fragen aus eigenem Interesse umformulierte und die Antworten der Befragten nicht vollständig übermittelte. Die in Folge ohne Übersetzer geführten Gespräche waren trotz der z. T. lückenhaften Englischkenntnisse mancher Befragter sehr positiv. Die Gesprächspartner zeigten sich erfreut über das Interesse und die Teilnahme an ihrer Lebensweise und gaben gerne Auskunft.

Weitere wichtige Arbeitsmethoden während der Feldforschung waren die direkte und die teilnehmende Beobachtung, deren Ergebnisse mit Fotos, Skizzen und Feldbucheinträgen festgehalten wurden. Zur Verdeutlichung der Höhenstufung der Landnutzung wurden ein Querprofil sowie ein vertikales Profil des Untersuchungsgebietes angelegt.

Auf Anfragen nach schriftlichen Informationen über die Agrarstruktur von Ghandruk und Umgebung bei Behörden in der Landeshauptstadt Kathmandu, in der Distrikthauptstadt Pokhara und in Ghandruk wurden für die Studie im Untersuchungsgebiet ein topographisches Kartenblatt von Ghandruk im Maßstab 1:50.000 (vgl. H.M.G., SURVEY DEPARTMENT, 2001) sowie diverse Statistiken des Distrikts Kaski und des Village Development Committee (VDC) Ghandruk zur Verfügung gestellt. Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich allerdings teilweise über die administrativen Grenzen des VDC Ghandruk hinaus, während einige abgelegene Regionen innerhalb des VDC wiederum nicht untersucht werden konnten.

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Das Untersuchungsgebiet Ghandruk, einschließlich der näheren Umgebung der Siedlung, ist politisch dem zentralnepalesischen Distrikt Kaski zugeordnet. Die naturräumliche Lage Ghandruks im Tal des Modi Khola am Fuß der Südabdachung der Annapurna-Kette geht aus der topographischen Karte des Gebietes (vgl. S. V) hervor. Das Modi Khola Tal verläuft in Nord-SüdRichtung von der auf rund 4.000 m über NN gelegenen Hochfläche des Annapurna Base Camp (ABC), das von den z. T. über 8.000 m über NN hohen Gipfeln der Annapurna-Kette eingekesselt ist, bis über den Bazarort Nayapul hinaus, der auf etwa 1.000 m über NN liegt und über die einzige Straßenanbindung des Tals mit dem Umland verfügt. Das tief eingekerbte Tal, umgeben von Bergkämmen von 2.000 m über NN bis über 8.000 m über NN, hat von Nayapul bis etwas über die Höhe der Ortschaft Syauli hinaus eine verhältnismäßig breite Talsohle, verengt sich dann aber zunehmend. Wo es die Steilheit der Berghänge, die klimatischen Bedingungen und die Bodenbeschaffenheit zulassen, prägen zahlreiche kleinparzellige Hangterrassenfluren, durchsetzt von Einzel- und Gruppensiedlungen, das Kulturlandschaftsbild des Tals. Ackerbaulich nicht nutzbare Flächen, mit Ausnahme von Weideflächen, sind überwiegend mit Wald bedeckt, der in Siedlungsnähe auch Teil der Kulturlandschaft ist. Mit zunehmender Höhe, v. a. oberhalb der Höhengrenze der Landnutzung, dominiert die Naturlandschaft – je nach Höhenlage subtropische Laubwälder, montane Mischwälder und alpine Gebüsche und Matten.

–  –  –

Aufgrund der Lage im Regenstau der Annapurna-Kette empfängt das gesamte Modi Khola Tal ausgeprägte Monsunniederschläge im Sommer: Nahezu 80 % (1995: 3.248 mm) der Jahresniederschläge (1995: 4.060 mm) fallen in den Sommermonaten Juni bis August. Im Winter dagegen, v. a. in den Monaten November und Dezember, herrscht Trockenheit. Während die Niederschlagsverteilung innerhalb des Untersuchungsgebietes relativ gleichmäßig ist, sind die auftretenden Temperaturen stark von der Höhenlage abhängig. Die zu der Ortschaft Ghandruk gehörenden Einzelsiedlungen erstrecken sich über Höhen zwischen 1.300 m über NN und

2.000 m über NN, entsprechend liegen die Jahresdurchschnittstemperaturen von Ghandruk und Umgebung, je nach Höhenlage, zwischen etwa 14,5°°C und 18,3 °C, die Bei der in den Climatological Records of Nepal geführten Klimastation Ghandruk handelt es sich um eine reine Niederschlagsmessstation, offizielle Temperaturdaten liegen nicht vor. Die Temperaturkurve in Abb. 1 beruht auf eigenen Berechnungen: Anhand der Temperaturdaten dreier Klimastationen im Distrikt Kaski (Pokhara Airport, Malepatan und Lumle) und der Angabe über einen durchschnittlichen Höhengradienten von 0,54 °C / 100 m für das Mittelland Ost- und Zentralnepals (vgl. KOLLMAIR, 1999:39) wurden die ungefähren durchschnittlichen Temperaturdaten für die Kernsiedlung von Ghandruk (1.950 m über NN) errechnet.

Jahresdurchschnittstemperatur der Kernsiedlung von Ghandruk (1.950 m über NN) liegt bei 14,8 °C.

Da es keine offiziellen Temperaturaufzeichnungen von Ghandruk gibt, können keine gesicherten Aussagen darüber gemacht werden, mit welcher Intensität und Regelmäßigkeit und ab welcher Höhenlage im Untersuchungsgebiet Fröste auftreten. Laut KOLLMAIR (1999:41) tritt Frost im nepalesischen Mittelland meist nur als Strahlungsfrost von relativ geringer Dauer und Intensität auf, beschränkt auf die Monate Dezember bis Februar. Nach Aussagen von HAFFNER (1979:12) gibt es regelmäßige Nachtfröste etwa ab einer Höhe von 1.700 m über NN - 1.800 m über NN. Im Untersuchungsgebiet sind die Anbaumöglichkeiten im Winter durch die Temperaturen und auch durch fehlende Niederschläge zumindest eingeschränkt (vgl.

Kap. 2.3.2). Die für den Anbau begünstigte Jahreszeit in Ghandruk und Umgebung ist der Sommer, wenn reichliche Niederschläge mit warmen Temperaturen zusammenfallen.

2.1.3 Boden

Für das Untersuchungsgebiet liegen keine detaillierten geologischen Karten und keine offiziellen Bodenuntersuchungen vor. Es soll daher an dieser Stelle auf die allgemeinen Bodenbeschreibungen des nepalesischen Mittellandes von KOLLMAIR (1999:28-34) zurückgegriffen werden. Bedingt durch das wechselfeuchte, monsuntropische Klima sind die Böden in der Regel tiefgründig verwittert. Diese Eigenschaft ist eine gute Voraussetzung für die Anlage von Terrassenfluren und für eine leichte Bodenbearbeitung. Gleichzeitig entsteht durch die tiefgründige Verwitterung auch eine hohe Erosionsanfälligkeit. Das wechselfeuchte, monsuntropische Klima trägt außerdem dazu bei, dass die auf saurem bis neutralem Ausgangsgestein entstandenen, nährstoffarmen Braunerden noch zusätzlich eine Nährstoffauswaschung erfahren.

Die Böden des nepalesischen Mittellandes sind also insgesamt recht unfruchtbar und nur bedingt für die ackerbauliche Nutzung geeignet. Durch entsprechende Bewirtschaftungsmethoden (vgl. Kap. 2.3.4) können aber dennoch ausreichende Erträge erzielt werden. Diese allgemeinen Beschreibungen treffen nach eigenen Beobachtungen auch auf das Untersuchungsgebiet Ghandruk zu.



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