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«IZA DP No. 1490 Wohlfahrts- und Verteilungseffekte eines allgemeinen Freibetrags bei den Sozialabgaben Hilmar Schneider Holger Bonin February 2005 ...»

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DISCUSSION PAPER SERIES

IZA DP No. 1490

Wohlfahrts- und Verteilungseffekte eines

allgemeinen Freibetrags bei den Sozialabgaben

Hilmar Schneider

Holger Bonin

February 2005

Forschungsinstitut

zur Zukunft der Arbeit

Institute for the Study

of Labor

Wohlfahrts- und Verteilungseffekte

eines allgemeinen Freibetrags

bei den Sozialabgaben

Hilmar Schneider

IZA Bonn and DIW Berlin

Holger Bonin

IZA Bonn

Discussion Paper No. 1490

February 2005

IZA

P.O. Box 7240 53072 Bonn Germany Phone: +49-228-3894-0 Fax: +49-228-3894-180 Email: iza@iza.org Any opinions expressed here are those of the author(s) and not those of the institute. Research disseminated by IZA may include views on policy, but the institute itself takes no institutional policy positions.

The Institute for the Study of Labor (IZA) in Bonn is a local and virtual international research center and a place of communication between science, politics and business. IZA is an independent nonprofit company supported by Deutsche Post World Net. The center is associated with the University of Bonn and offers a stimulating research environment through its research networks, research support, and visitors and doctoral programs. IZA engages in (i) original and internationally competitive research in all fields of labor economics, (ii) development of policy concepts, and (iii) dissemination of research results and concepts to the interested public.

IZA Discussion Papers often represent preliminary work and are circulated to encourage discussion.

Citation of such a paper should account for its provisional character. A revised version may be available directly from the author.

IZA Discussion Paper No. 1490 February 2005

ABSTRACT

Wohlfahrts- und Verteilungseffekte eines allgemeinen Freibetrags bei den Sozialabgaben Der Beitrag untersucht die Arbeitsmarktwirkungen einer vom Deutschen Gewerkschaftsbund vorgeschlagenen Subventionierung der Sozialbeiträge über einen allgemeinen Freibetrag. Im Rahmen eines mit SOEP-Daten geschätzten diskreten Arbeitsangebotsmodells werden die Wohlfahrtseffekte des Konzepts auf Haushaltsebene einschließlich der ausgelösten Verhaltensanpassungen simuliert. Der Freibetrag entfaltet positive Wohlfahrtswirkungen nur dann, wenn die entstehenden fiskalischen Kosten nicht gegenfinanziert werden. Bei Gegenfinanzierung über eine breit bemessene Konsumsteuer gehen das gesamtwirtschaftliche Arbeitsangebot in Stunden und die monetär bewertete individuelle Wohlfahrt zurück. Die Nutzeneinbußen wachsen mit der Einkommensposition der Haushalte.

Die Gegenfinanzierung über eine Kopfsteuer erhält den positiven Arbeitsangebotseffekt des Freibetrags, aber nur Haushalte im niedrigsten Einkommensdezil erfahren eine Nutzensteigerung.

The Impact of a Fixed Allowance for Social Security Contributions on Labor Supply, Welfare and Distribution The paper simulates the labor market impact of a fixed allowance for social insurance contributions. Based on a discrete choice labor supply model estimated on data from the German Socio-Economic Panel, we evaluate household utility changes triggered by the reform, accounting for behavioral responses. Directly the reform raises individual welfare throughout. However, refinancing its substantial fiscal costs through a general consumption tax reduces aggregate labor supply and household utility levels, with progressive absolute losses. A lump-sum tax preserves the immediate positive labor supply effect, but completely reverses the benefits from the allowance except for households in the bottom income decile.

JEL Classification: J68, J38, H24, J22 Keywords: labor supply, wage subsidies, distributive analysis of net benefits, behavioral microsimulation, Germany

Corresponding author:

Holger Bonin IZA Bonn P.O. Box 7240 53072 Bonn Germany Email: bonin@iza.org

1. Einführung Steigende Lohnnebenkosten sind eine Ursache für die hohe strukturelle Arbeitslosigkeit in Deutschland. In dem Maße, wie Arbeitgeber die Beiträge zu den gesetzlichen Sozialversicherungen nicht überwälzen können, schwächt die Belastung des Produktionsfaktors Arbeit die Nachfrage. Auf der Angebotsseite treiben die Sozialabgaben einen Keil zwischen Produktivität und Nettoeinkommen der Arbeitnehmer, so dass die Erwerbsbereitschaft sinkt. Dieses Problem trifft vor allem Geringqualifizierte.

Zur Bekämpfung dieser strukturellen Defizite hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (2003) einen allgemeinen Freibetrag bei den Sozialabgaben in Höhe von monatlich 250 Euro vorgeschlagen. Im Gegenzug sollen die bestehenden Möglichkeiten geringfügiger Beschäftigung ohne bzw. mit reduzierter Beitragspflicht für den Arbeitnehmer (Mini-, Midijobs) abgeschafft werden. Entstehende Beitragsausfälle sollen ganz oder teilweise über höhere Steuern finanziert werden.

Dieser Entwurf unterscheidet sich konzeptionell von anderen Vorschlägen zur Subventionierung der Sozialbeiträge, vgl. Dann et al. (2002) für einen Überblick. Zum einen erfasst die Subvention alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und unterscheidet sich damit von wenig erfolgreichen zielgruppenspezifischen Maßnahmen zur Senkung der Abgabenlast niedriger Einkommen wie dem Mainzer Modell (Gerster und Deubel 1999). Zum anderen entwickeln sich die Förderbeträge, anders als bei einer allgemeinen Senkung der Beitragssätze zur Sozialversicherung, regressiv. Der konstante Freibetrag sorgt dafür, dass die prozentuale Entlastung des Faktors Arbeit mit steigendem Bruttoeinkommen abnimmt. Die Befürworter der Freibetragsregelung sehen darin einen verteilungspolitischen Vorteil gegenüber einer proportionalen Verringerung der Abgabenlast durch niedrigere Beitragssätze.





Der vorliegende Beitrag untersucht die Wohlfahrts- und Verteilungswirkungen eines allgemeinen Freibetrags bei den Sozialabgaben im Rahmen eines strukturellen, mit Daten des Sozio-Ökonomischen Panels geschätzten Arbeitsangebotsmodells. Zwar beeinflusst die Reform, wenn man von kurzfristig paritätischer Finanzierung der Sozialbeiträge ausgeht, auch die Arbeitsnachfrage; Nachfrageeffekte können aber nur soweit wirksam sein wie bestehende Restriktionen auf der Arbeitsangebotsseite überwunden werden.

Unsere Studie erweitert die von Kaltenborn et al. (2003) vorgenommene Abschätzung der Arbeitsmarkteffekte eines Sozialabgabenfreibetrags in verschiedener Hinsicht.

Erstens beruhen die Simulationen auf einem flexibleren diskreten Wahlmodell, in dem Haushalte Entscheidungen über Freizeit und Konsum innerhalb eines engen Rasters von Arbeitszeitkategorien treffen. Bei Paaren wird zudem die Koordination des Arbeitsangebots über einen kollektiven Entscheidungsprozess abgebildet (van Soest, 1995). Änderungen im gesamtwirtschaftlichen Arbeitsvolumen werden so präziser erfasst.

Darüber hinaus verwenden wir bei der Simulation der Reformwirkungen ein Verfahren zur Bestimmung exakter Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen den Arbeitszeitkategorien gemäß Bonin und Schneider (2004). Dieses Verfahren berücksichtigt die unbeobachtete Heterogenität der Haushalte, so dass die Folgen eines exogenen Schocks anhand des Erwartungswerts individueller Verhaltensreaktionen anstatt von Randverteilungen analysiert werden können. Hierdurch lassen sich zum einen die Nutzenveränderungen durch die Reform auf Haushaltsebene angeben und in Form monetärer Äquivalente miteinander vergleichen. Zum anderen können die Änderungen des Arbeitsangebots, die sich aus der erforderlichen Gegenfinanzierung der Reform ergeben, innerhalb des geschätzten Verhaltensmodells simuliert werden.

Die Simulationen ergeben, dass die vorgesehene Beitragsentlastung nur dann zu Nutzengewinnen der Haushalte führt, wenn auf eine Gegenfinanzierung verzichtet wird.

In diesem Fall werden fast alle Einkommensgruppen absolut gleich besser gestellt, so dass die Reform das angestrebte Verteilungsziel erreicht. Bei Gegenfinanzierung über eine Pauschalsteuer kommt es dagegen zwar zu einem moderaten Anstieg des Arbeitsangebotsvolumens, für die allermeisten Haushalte werden die durch den Freibetrag erzielten Nutzengewinne jedoch vollständig rückgängig gemacht. Die Gegenfinanzierung über eine breit bemessene Konsumsteuer führt sogar zu einem Rückgang des gesamtwirtschaftlichen Arbeitsvolumens. Bei fast allen Haushalten kommt es zu Nutzenverlusten, die mit dem Haushaltseinkommen absolut zunehmen.

Der Rest dieses Beitrags gliedert sich wie folgt. Abschnitt 2 arbeitet die Wirkungen eines Sozialabgabenbeitrags mit Hilfe eines statischen neoklassischen Modells des Arbeitsangebots theoretisch heraus. Abschnitt 3 beschreibt das verwendete empirische diskrete Wahlhandlungsmodell, die der Schätzung des Modells zugrunde liegende Stichprobe und die geschätzten Verhaltensparameter. Abschnitt 4 diskutiert die simulierten Wirkungen der Reform auf das Arbeitsangebot und die individuelle Wohlfahrt.

Abschnitt 5 schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse.

2. Theoretische Vorüberlegungen Die grundsätzliche Wirkungsweise eines Freibetrags bei den Sozialabgaben lässt sich anhand eines statischen neoklassischen Modells des Arbeitsangebots analysieren. In diesem Modell besteht das Entscheidungsproblem in der Abwägung zwischen dem Konsum an Gütern, C, und dem Konsum an Freizeit, L. Die Nutzenfunktion U eines repräsentativen Individuums in der laufenden Periode sei gegeben durch

–  –  –

C ≤ wH + V − T.

Hierbei bezeichnet L 0 den maximal möglichen Umfang an Freizeit in einer Periode, L den Umfang der tatsächlichen Freizeit in dieser Periode und H den Umfang der geleisteten Arbeitszeit; w steht für den Bruttolohnsatz, V für das nicht durch Arbeit erzielte Einkommen und T für die zu zahlenden Steuern. Der Preis des Konsumgüterbündels ist auf 1 normiert. Zur Vereinfachung seien V und w unabhängig vom gewählten Umfang der Arbeitszeit.

Es werde eine Steuer mit konstantem Steuersatz τ auf das Bruttoeinkommen aus Arbeit erhoben. Diese Proportionalsteuer kann als Sozialversicherungsbeitrag in einem System ohne Geringfügigkeits- und Versicherungshöchstgrenze interpretiert werden.

Unter Berücksichtigung der Steuer in Höhe von T = τwH lässt sich die Budgetbeschränkung des Individuums wie folgt zusammenfassen:

C + (1 − τ) wL ≤ (1 − τ) wL0 + V ≡ V0.

Hierbei steht V0 für das – exogene – potenzielle Einkommen, das das Individuum bei vollständigem Verzicht auf Freizeit erreichen kann.

Das dargestellte Optimierungsproblem hat zwei Lösungen. Die innere Lösung L* L 0 ist charakterisiert durch

–  –  –

sowie C* + (1 − τ) wL* = V0. Individuen, die arbeiten, wählen einen Punkt (C*, L* ) auf der Budgetgeraden, bei dem die marginale Grenzrate der Substitution zwischen dem Konsum von Freizeit und dem Konsum von Gütern dem realen Preis der Freizeit, also der Steigung der Budgetgeraden entspricht. Die zugehörige Arbeitsangebotsfunktion

lautet:

L 0 − L = H = H((1 − τ) w, V0 ).

Eine Veränderung des Proportionalsteuersatzes wirkt wie eine gegenläufige Veränderung des Bruttolohnsatzes. Entsprechend lässt sich die Slutsky-Zerlegung in einen Einkommens- und einen Substitutionseffekt vornehmen:

–  –  –

Eine Verringerung des Steuersatzes führt einerseits zu einer Ausweitung des Arbeitsangebots; der Konsum von Freizeit wird relativ teurer (Substitutionseffekt). Andererseits bewirkt die Erhöhung des potenziellen Einkommens eine Ausweitung der Nachfrage nach Freizeit bzw. einen Rückgang des Arbeitsangebots, solange Freizeit ein normales Gut ist (Einkommenseffekt). Theoretisch ist der Gesamteffekt einer Änderung des Steuersatzes auf das Arbeitsangebot von Individuen, die bereits Arbeit anbieten, demnach unbestimmt.

Die zweite Lösung charakterisiert den Fall der Nichtpartizipation, d.h. ein optimales Arbeitsangebot von Null. Individuen wählen die Ecklösung (V, L 0 ), falls

–  –  –

Der Reservationslohn w r ist der höchste Bruttolohnsatz, bei dem das optimale

Arbeitsangebot nicht positiv ist. Dieser entspricht der Grenzrate der Substitution zwischen Konsum und Freizeit im Punkt (V, L 0 ) :

–  –  –

Durch die Einführung eines pauschalen Steuerfreibetrags in Höhe von S erhält die Bemessungsgrundlage der Steuer den Wert: max(wH − S,0). Entsprechend beträgt die Steuerzahlung

–  –  –

dagegen unverändert. Sie verschiebt sich aber um den konstanten Betrag V0 V0s nach oben.

Auf der Individualebene hat die Freibetragsregelung somit drei mögliche Effekte.

(1) Bei einem gegebenen Reservationslohn erhöht sich die Partizipationswahrscheinlichkeit von Individuen, die in der Ausgangssituation nicht arbeiten. (2) Bei Individuen, deren ursprüngliches steuerpflichtiges Einkommen niedriger ist als der Freibetrag, treten ein negativer Einkommens- und ein positiver Substitutionseffekt auf, so dass die Wirkung auf das Arbeitsangebot unbestimmt ist. In jedem Fall verbleiben diese Individuen jedoch im Arbeitsmarkt, weil ihr Nettolohnsatz bereits in der Ausgangssituation größer ist als der Reservationslohnsatz. (3) Für Individuen, deren ursprüngliches steuerpflichtiges Einkommen oberhalb des Freibetrags liegt, ist der marginale Ertrag einer zusätzlichen Einheit Arbeit konstant. Es wirkt nur der negative Einkommenseffekt. Im ungünstigsten Fall fällt das individuelle Arbeitsangebot bis auf L 0 − Ls.

Hieraus folgt auf der gesamtwirtschaftlichen Ebene, dass die Erwerbsquote durch die Einführung eines Freibetrags bei den Sozialabgaben in jedem Fall zunimmt. Damit ist jedoch nicht sichergestellt, dass auch das Arbeitsvolumen insgesamt wächst. Ob es dazu kommt, ist theoretisch unbestimmt und hängt von der Stärke des mit der Steuersenkung verbundenen Einkommenseffekts bei denjenigen ab, die im Status quo bereits arbeiten. Daher müssen die für das Arbeitsangebotsverhalten relevanten Parameter empirisch geschätzt werden.

3. Schätzung der Arbeitsangebotsparameter



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