WWW.ABSTRACT.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Abstract, dissertation, book
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:   || 2 | 3 | 4 | 5 |   ...   | 7 |

«Cornelia Bohn Bildlichkeit und Sozialität Welterzeugung mit visuellen Formen Zusammenfassung: Die Studie identifiziert in den soziologischen ...»

-- [ Page 1 ] --

Soziale Systeme 17 (2011), Heft 1,+ 2, S. 40-68

18 (2012), 1 S. © Lucius & Lucius, Stuttgart

Cornelia Bohn

Bildlichkeit und Sozialität

Welterzeugung mit visuellen Formen

Zusammenfassung: Die Studie identifiziert in den soziologischen Sozialitätstheorien

eine fraktale Distinktion: Auf der einen Seite der Unterscheidung stehen optisch-visuell geführte Sozialtheorien und Forschungsprogramme (Simmel, Goffman, neuere

interaktionistische Forschungen), die andere Seite fokussiert auf Sprache (Mead, Luhmann). Der Beitrag plädiert für eine Resymmetrisierung von Bildlichkeit und Sprachlichkeit im Aufbau soziologischer Theoriebildung. Er widmet sich dem Problem der Konstruktion der Bildlichkeit als soziales Faktum, dessen welterzeugendes Potenzial – so die These – sich im rekursiven Gebrauch visueller Formen erschließt. Es wird eine Sichtung von Theoriebeständen und interdisziplinären Forschungsresultaten vorgenommen. Die daraus resultierenden Vorschläge lauten erstens – mit Rekurs auf Medientheorien (die Überbrückung der Alter-Ego-Divergenz und die Medium-FormTheorie) – Bildlichkeit als eine Form im Medium der Visualität aufzufassen. Bildlichkeit und Sprachlichkeit werden dabei weder als durch einander ersetzbare noch als völlig autonome Modi verstanden. Zweitens kann Bildlichkeit – mit Rekurs auf und in Modifikation von Husserls Überlegungen zum »Bildbewußtseins« – als eine dreistellige, artefaktabhängige, vom Wahrnehmungsmodus unterschiedene genuin soziale Sinnform analysiert werden; drittens werden Verweislogiken immanenter und instruktiver Bildlichkeit unterschieden. Die Studie schließt mit Beispielen instruktiver Bildlichkeit aus Neuroradiologie und Ökonomie.

Es wäre verlockend, die Antwort auf die Frage, ›wie Bilder Welt erzeugen‹, in der Erforschung einer klar umgrenzten optischen Welt zu suchen und diese womöglich als etwas Gegebenes anzusehen. Die Aufmerksamkeit wäre dann auf das Problem zu richten, wie wir zu einem Wissen über diese Welt gelangen und wie stabile Wahrnehmungen der uns umgebenden sichtbaren Welt zustande kommen. Die Antwort wäre in einer Soziologie der Sinne zu suchen, wie es in der aktuellen kulturtheoretischen Bildforschung zunehmend geschieht. Es soll im Folgenden nicht geleugnet werden, dass Sozialität nicht ohne Sinne auskäme; selbstverständlich gibt es dem Sozialen vorgeordnete Sinneskapazitäten, die daraufhin befragt werden können, ob sie möglicherweise anthropologisch konstant sind oder evoluieren oder historisch und kulturell variieren. Aber Bildlichkeit ist nicht bereits aus der Fähigkeit zu sehen, der bei Simmel beschriebenen Wechselwirkung der Blicke oder dem bei Wittgenstein und Wollheim hervorgehobenen Aspektsehen herzuleiten, wie es in der neueren Literatur häufig unter dem Titel Sehpraxis behandelt wird.

Bildlichkeit und Sozialität. Welte

–  –  –

Stattdessen wird im Folgenden argumentiert, dass Sehen, Visualität und Bildlichkeit nicht gleichzusetzen sind, so wie die bildlich dargestellte Welt nicht identisch ist mit der sichtbaren Welt. Vielmehr soll in diesem Beitrag gezeigt werden, dass Bildlichkeit als Sinnform und als Faktum von der originären (Welt-)wahrnehmung zu unterscheiden ist und erst in einer kommunikativen Sphäre des Sozialen entsteht. Zu untersuchen sind daher in einem ersten Schritt Sozialitätstheorien, um die geeignete Theoriestelle herauszufinden, an der Bildlichkeit den ihr angemessenen Platz erhält. Im Kern wird es darum gehen, sozialtheoretische und bildtheoretische Überlegungen zusammenzuführen.

Die Studie gliedert sich in vier Argumentationsschritte: Ihr Ausgangspunkt ist der Befund einer tradierten Distinktion von optisch-visuell geführten versus am Sprachmedium orientierten Sozialitätstheorien, die sich zugleich durch Interaktionslastigkeit auf der einen Seite und Bildvergessenheit auf der anderen Seite auszeichnen (1). Das Anliegen ist es, Bildlichkeit und Sprachlichkeit in Sozialitätstheorien zu resymmetrisieren, um auf diese Weise das welterzeugende Potential der Bildlichkeit überhaupt erst analysierbar zu machen;

denn Welt in einem phänomenologischen Sinne als Horizont allen Handelns und Erlebens erschließt sich in sozialtheoretischer Perspektive erst durch die sinnaktualisierenden Operationen selbst und deren Verweislogiken. Die weitere Untersuchung konzentriert sich auf die Charakterisierung der Bildlichkeit als soziales Faktum. Dies geschieht in einem zweiten Teil (2 und 3), in dem ich den theoretischen Vorschlag unterbreite, Bildlichkeit als eine Form im Medium der Visualität aufzufassen. Dies kann bereits auf der noch an Kopräsenz gebundenen Ebene vokaler, deiktischer und ikonischer Gesten gezeigt werden (Mead, Tomasello), wird aber besonders evident mit der Herausbildung rekursiver visueller Formen (3). Damit sind höchst verschiedene Phänomene beschrieben wie Perspektiven und Proportionen oder Tabellen, Synopsen, und Diagramme, die zeitliche oder logische Relationen sichtbar machen, sowie reduktive bildgebende Verfahren – selektive Darstellungen also, die in der Regel ihre eigenen Selektionsprinzipien angeben –, religiöse Bildprogramme oder künstlerische Bilder, die das Wie der Darstellung betonen und dabei stets eine Bildkonzeption mitrealisieren. Die Form der Bildlichkeit selbst kann in einem dritten Argumentationsschritt mit Bezug auf Husserls Überlegungen zum Bildbewusstsein als artefaktabhängig charakterisiert werden. Artefaktabhängigkeit und Neutralität gegenüber Wirklichkeitsunterstellungen unterscheiden sie unter anderem vom Modus der originären Wahrnehmung (4).





Das schließt nicht aus, dass sich Bildlichkeit in ihrer fremdreferentiellen oder noematischen Bezugnahme die Modi des Referenziellen, Dokumentarischen oder Imaginären zu eigen machen kann, diese sind ihr aber nicht inhärent.

Schließlich unterscheide ich in einem letzten Schritt (5 und 6) immanente und instruktive Bildlichkeit anhand ihrer Verweislogiken und skizziere zwei Beispiele instruktiver Bildlichkeit aus der Neuroradiologie und der Ökonomie.

42 Cornelia Bohn Diese Skizze erlaubt es mir, die sozialtheoretisch signifikante Bedeutung visueller Formen zugleich für interaktive Echtzeitabläufe und für den diachronen Aufbau gesellschaftlicher Subsysteme deutlich zu machen.1

1. Blicken versus Sprechen als fraktale Distinktion der Sozialitätstheorien Klassische sinnentheoretisch fundierte Sozialitätstheorien werden doppelt geführt: Sozialität stellt sich einmal akustisch-lautlich über den Symbolgebrauch der Lautsprache her und einmal optisch-visuell über den Gesichtssinn, über das Blicken und Erblicktwerden. George Herbert Mead hatte im Symbolgebrauch der vokalen Geste und ihrer selbstaffizierenden Wirkung den Garanten für Sozialität und die für ihn untrennbar damit einhergehende Bildung des Selbst gesehen: Ich höre mich gleichzeitig selbst, während ich Lautgesten und Sprachsymbole an ein Alter Ego adressiere (vgl. Mead 1980, 104 u. ö.). Georg Simmel hatte Auge und Gesichtssinn als sozialen Sinn privilegiert, da er das gleichzeitige Blicken und Erblicktwerden als paradigmatisches Wechselwirkungsverhältnis für Sozialität auffasst. Die Sinne waren bei Simmel unmittelbar an der Herstellung von Sozialität beteiligt, da durch sie eine Beziehung zum anderen geschaffen wird. Im Auge, so Simmel (1995, 723), sei eine »einzigartige soziologische Leistung angelegt […], die Verknüpfung und Wechselwirkung der Individuen, die in dem gegenseitigen Sich-Anblicken liegt«.2 Das Auge verkörpert für ihn die vollkommene Gegenseitigkeit. Nur der Blick entspricht der Idealform der Wechselwirkung auf exemplarische Weise, während das Wort eine Sachbedeutung habe, die allenfalls auch auf andere Weise darstellbar und überlieferbar sei. Die Unterscheidung Blicken versus Sprechen als verschiedene Ausgangspunkte soziologischer Sozialitätstheorien lässt sich mit Andrew Abbott (2001, Kap. 1, bes. 15 ff.) als fraktale Distinktion beschreiben.3 Im Sinne fraktaler Zyklen stellt sich die Unterscheidung in modifizierter und rekursiver Gestalt über Theoriegenerationen hinweg immer wieder ein.

In der Tradition Simmels stehen Erving Goffmans Interaktionstheorie und 1 Für Anregungen und Diskussion danke ich Andrew Abbott, Alois Hahn, Martin Petzke, Arno Schubbach und Leon Wansleben.

2 Die Beschreibung bleibt unüberboten: Das Auge kann selegieren, das Ohr nicht, dem Geruch schreibt Simmel eine Bedeutung für Schichtungsfragen zu. Den jeweiligen Sinnen eigene Nähe und Distanz traut er unterschiedliche analytische Potenziale zu, anthropologisiert sie damit aber letztlich. Genau umgekehrt argumentiert Mead (1980, 105): »Die vokale Geste ist also wichtiger als alle anderen Gesten. Wir können uns nicht selbst sehen, wenn unser Gesicht einen bestimmten Ausdruck annimmt. Aber wir hören uns selbst sprechen und sind daher zur Aufmerksamkeit fähig.« Mead geht es bei der Adressierung des anderen durch vokale Gesten zugleich um die Selbstaffektion und den selektiven Prozess, gemeinsame Bedeutungen herauszuarbeiten.

3 Die Überlegungen Abbotts gehen davon aus, dass sich sozialwissenschaftliche Disziplinen nicht kumulativ entwickeln, sie aber dennoch ›reicher‹ an Erkenntnissen werden und sich in diesem Prozess rekursive Formen identifizieren lassen.

Bildlichkeit und Sozialität. Welterzeugung mit visuellen Formen 43 daran anschließende neuere Forschungen, die räumlich-visuelle und zeitliche Kopräsenz als Ausgangspunkt für kommunikative Muster, für Sinnbildung und Strukturaufbau auffassen. Der fraktale Zyklus ist gegeben, da selbstverständlich auch sprachliche Interaktion in dieser Traditionslinie einen Ort erhält. Jedoch avanciert sie nicht zur prominenten Theorieposition, wie dies bei Mead oder Luhmann geschieht.4 In optisch geführten Sozialitätstheorien geht es immer um die Annahmen der Gleichzeitigkeit und Gleichräumlichkeit und einer wechselseitigen Wahrnehmbarkeit der Interagierenden. Wahrnehmung ist somit immer schon Teil der sozialen Situation und konstitutives Element von Sozialität. Ist die wechselseitige Wahrnehmbarkeit nicht gegeben, wird in der neueren interaktionistischen Forschung von facte-to-screen- anstatt von face-to-face-Situationen ausgegangen, um die Wechselwirkung und Interaktivität in reduzierter Form oder in einem ›Als-ob-Modus‹ auch unter Bedingungen von Abwesenheit aufrechtzuerhalten, oder die eingeschränkte Wechselseitigkeit wird dilemmatisch als ›eye contact dilemma‹ konfiguriert.5 Weil es diese beiden Möglichkeiten der Fundierung des Sozialen gibt, läge es nahe, die Frage nach dem welterzeugenden Potenzial des Bildlichen in die Tradition der optisch-visuell geführten Sozialitätstheorien einzufügen und diese angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Lagen möglicherweise aus ihrer Interaktionslastigkeit herauszuführen. Denn wenn wir Sozialität – mit einer Formulierung Luhmanns – als Problem selektiver Akkordierung begreifen, besonders dadurch ausgezeichnet, dass mit dem Selektionspotenzial anderer Teilnehmer gerechnet werden kann, müssen Ereignisse auch jenseits interaktiver zeitlicher und räumlicher Kopräsenz verortbar und sozial zurechenbar sein. Nur so können sie als Auswahl aus angebbaren Möglichkeiten begriffen werden, deren Möglichkeitshorizonte die unmittelbare Anschließbarkeit auch insofern transzendiert, als Zeitstellen übersprungen werden können.

Dies wird umso mehr erforderlich, als die gesellschaftliche Kommunikation zunehmend unabhängiger wird von simultaner Kopräsenz der Ereignisse und der raumzeitliche Relevanzbereich der Selektionsverkettungen über Sinnbildung ins Weltweite expandiert. Die Gegenwart der Kommunikation ist dann nicht notwendigerweise eine interaktive Gegenwärtigkeit.6 Fasst man BildIm ersten Fall als signifikante Geste und geteiltes Symbol, im zweiten Fall gilt sprachliche Kommunikation, mit Reflexivität und Negationspotenzial ausgestattet, als Voraussetzung für soziokulturelle Evolution; als »Muse der Gesellschaft« gilt Luhmann Sprache als das Medium, das die Differenz von Information und Mitteilung vereindeutigt und damit den selbstreferenziellen Vollzug der Gesellschaft in Gang zu setzen vermag (vgl. Luhmann 1997, 205 ff.).

5 »Face to screen« geht auf Goodwin (1995, 260) zurück. Das Problem des eye contact dilemma sowie das Phänomen dislozierter Beobachtungen findet sich in working place studies (vgl.

Christian Heath / Hindmarsh / Luff 1999 und Suchman 2007).

6 Die Ablösung der Sozialität von Kopräsenzannahmen ist bereits mit der Etablierung des Schriftgebrauchs gegeben – das wird immer wieder übersehen. Die für Echtzeitmedien typische Gleichzeitigkeit bei nicht vorhandener Gleichräumlichkeit, bei interkontinentaler oder interstellarischer räumlicher Distanz also, ist selbstverständlich mitgemeint, allerdings nicht mehr unter einen noch sinnvoll zu handhabenden Interaktionsbegriff zu subsumieren.

44 Cornelia Bohn lichkeit als ein solches Ereignis auf, wäre sie – auch aus noch zu erläuternden systematischen Gründen – nicht schon als Wahrnehmung oder als interaktiv oder kommunikativ verfügbar gemachte dislozierte, simulierte oder vergegenwärtigte ›Wahrnehmung‹ zu begreifen. Die Potenziale der Bildlichkeit für Sozialität – so meine These – bestehen vielmehr gerade in einer eigenen kommunikativen Sinnform, die im Medium der Visualität Selektionsverkettungen auch jenseits räumlicher und / oder zeitlicher Kopräsenz ermöglicht.

Bilder können dann – wie auch die Schriftlichkeit in der wissenschaftlichen Publikation oder bei Zeugenaussagen vor Gericht – als Wahrnehmungsäquivalente behandelt werden. Sie sind aber nicht originäre Wahrnehmung, noch sind sie mitgeteilte Wahrnehmungen – systematisch ohnehin undenkbar –, vielmehr fungieren sie als Mitteilungen, die unter anderem auch Wahrnehmungen dokumentieren können oder überhaupt erst Beobachtbarkeit ermöglichen, etwa durch Verfahren der Kompression oder der Dilatation in der Wissenschaft. Darin erschöpft sich aber ihre soziale Bedeutung nicht; denn diese Möglichkeit im Medium der Visualität teilen Bilder mit anderen mitteilenden Sinnformen, zum Beispiel der Schriftlichkeit, die von Wahrnehmungen berichten, immer aber selbst auch als Akt und Artefakt wahrgenommen werden müssen. Darauf komme ich zurück.



Pages:   || 2 | 3 | 4 | 5 |   ...   | 7 |


Similar works:

«Republic oi :!1-.: Phi!ippin~s SupL,,._;Court ]\! i!1i Ia G.R. No. 1Hi089 MERLINDA MONTANEZ, Compl;;;iti~\nt, Present: VELASCO, JR.,.!., Chairperson, LEONARDO-DE CASTRO,* PERAIJTA, ABAD, and -versusMENDOZA,.JJ.Pronaulgafcd: LOURDES TAJOLOSA CIPHL\i ;O, ResporhkiiL 22 Oc lober _ -4012 · V( ~~-(/tY!_~ X ·· X DU:CISION PERALTA, J.: l~)r For our resolution is a petition review on certiorari which seeks to annul the Order' dated September 24, 2007 of the Regional Trial Court (RTC) of San...»

«Pittsburgh Public Theater’s Education and Outreach programs are generously supported by the BNY Mellon Foundation of Southwestern Pennsylvania. Additional support for all youth education programs has been provided by The Grable Foundation and OfficeMax. Pittsburgh Public Theater Page 1 Freud’s Last Session Contents Characters 3 Who Was Sigmund Freud? 4 Notable Literary Works of Sigmund Freud Who Was C.S. Lewis? 10 Notable Literary Works of C.S. Lewis The Culture of World War II 18 Freud’s...»

«Barney Buck And The Buck Of Goober Holler When you are in this chartered you will like in a role. Or with growth than they try coming to download one in their credibility you are to find the corporation of difficulties. This broker option which is authority entrepreneurs must necessarily justify of having for online way that can do great of applying the purchase funds. U.S. Americas world the ultimate U.S. Internet is allowed to play their system in an honest Definition System Goals-You, are...»

«20-1 Generalized Anisotropic Material Generalized Anisotropic Material This tutorial describes how to simulate an anisotropic material in Slide. There are actually four different ways to do this, but the emphasis of this tutorial will be on using the Generalized Anisotropic option, which allows you to specify different material types in different directions. The tutorial will also explain how to perform a probabilistic analysis with this type of material. The finished product of this tutorial...»

«Федеральное государственное бюджетное учреждение науки ИНСТИТУТ ЯЗЫКОЗНАНИЯ Российской академии наук ЛИНГВИСТИКА И МЕТОДИКА ПРЕПОДАВАНИЯ ИНОСТРАННЫХ ЯЗЫКОВ Периодический сборник научных статей Электронное научное издание Выпуск 5 Москва 2013 Редакционная коллегия...»

«The Service Network Optimization Benchmark Report Effective Service Outsourcing and Channel Management Strategies March 2006 — Sponsored by — The Service Network Optimization Benchmark Report Executive Summary A s best-in-class OEMs continue to lean harder on their service organizations for profits, revenues, and competitive advantage, they are opportunistically seeking service chain performance spikes by outsourcing parts of their service operations. Although these firms’ rationales...»

«OECD/G20 Projekt Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung Erläuterung Abschlussberichte 2015 OECD/G20 Projekt Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung Erläuterung Bitte zitieren Sie diese Publikation wie folgt: OECD (2015), Erläuterung, OECD/G20 Projekt Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung, OECD. www.oecd.org/tax/beps-explanatory-statement-2015.pdf Originaltitel: Explanatory Statement, OECD/G20 Base Erosion and Profit Shifting Project. Übersetzung durch den Deutschen Übersetzungsdienst...»

«Forensic Analysis of WhatsApp Messenger on Android Smartphones arXiv:1507.07739v1 [cs.CR] 28 Jul 2015 Cosimo Anglano DiSIT Computer Science Institute, Universit´ del Piemonte Orientale, Alessandria (Italy) a email:cosimo.anglano@uniupo.it This manuscript is the preprint of the paper Forensic Analysis of WhatsApp Messenger on Android Smartphones, that has been published on the Digital Investigation Journal, Vol. 11, No. 3, pp. 201–213, September 2014 doi:10.1016/j.diin.2014.04.003 (c) 2014....»

«Linking Things on the Web: A Pragmatic Examination of Linked Data for Libraries, Museums and Archives. Ed Summers Library of Congress Dorothea Salo University of Wisconsin­Madison License: CC0 Abstract The Web publishing paradigm of Linked Data has been gaining traction in the cultural heritage sector: libraries, archives and museums. At first glance, the principles of Linked Data seem...»

«The Idea of Nature in Disney Animation From Snow White to WALL•E Second Edition David Whitley The Idea of NaTure IN dIsNey aNImaTIoN: from SNOW WHITE To WALL•E In the second edition of The Idea of Nature in Disney Animation, david Whitley updates his 2008 book to reflect recent developments in Disney and Disney-Pixar animation such as the apocalyptic tale of earth’s failed ecosystem, WALL•E. As Whitley has shown, and Disney’s newest films continue to demonstrate, the messages animated...»

«UML Summary version 1.1 1 September 1997 Rational Software s Microsoft s Hewlett-Packard s Oracle Sterling Software s MCI Systemhouse s Unisys s ICON Computing IntelliCorp s i-Logix s IBM s ObjecTime s Platinum Technology s Ptech Taskon s Reich Technologies s Softeam ad/97-08-03 Copyright © 1997 Rational Software Corporation. Copyright © 1997 Microsoft Corporation. Copyright © 1997 Hewlett-Packard Company. Copyright © 1997 Oracle Corporation. Copyright © 1997 Sterling Software. Copyright...»

«FORGIVE AND FORGET (THE EFFICIENT AMNESIAC): LOSS CAUSATION IN A WELL-DEVELOPED POST DURA MARKET IAN ACKERMAN ∗ I. Background II. Supreme Court Rejects the Ninth Circuit Analysis of Loss Causation A. Ninth Circuit Analysis lacks Precedent B. Ninth Circuit View is an Island C. Ninth Circuit Analysis is Inconsistent with Securities Regulation Objectives D. Ninth Circuit Analysis is Illogical III. Potential Implications of the Court’s Loss Causation Ruling IV. Conclusion In April of 2005, the...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.abstract.xlibx.info - Free e-library - Abstract, dissertation, book

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.