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«¨ Martin–Luther–Universitat Halle–Wittenberg ¨ Institut fur Mathematik ¨ Uber die Schrift ”Prodromus Conjunctionis Magnae, anno 1623. ...»

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Martin–Luther–Universitat

Halle–Wittenberg

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Institut fur Mathematik

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Uber die Schrift

”Prodromus Conjunctionis Magnae, anno 1623.

futurae. Das ist: Kurtzes und Einfeltiges, doch in

Gottes Wort und der Astrologischen Kunst gegrundets

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Bedencken von dem grossen Cometstern, der in

abgewichenem 1618. Jahre im Novembri sich erst

recht sehen lassen [...]”

von Erasmus Schmidt (1570-1637),

Professor fur Mathematik an der

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Wittenberger Universit¨t

a

Thomas Krohn Report No. 13 (2008)

Editors:

Professors of the Institute for Mathematics, Martin-Luther-University Halle-Wittenberg.

Electronic version: see http://www2.mathematik.uni-halle.de/institut/reports/ ¨ Uber die Schrift ”Prodromus Conjunctionis Magnae, anno 1623.

futurae. Das ist: Kurtzes und Einfeltiges, doch in Gottes Wort und der Astrologischen Kunst gegrundets ¨ Bedencken von dem grossen Cometstern, der in abgewichenem 1618. Jahre im Novembri sich erst recht sehen lassen [...]” von Erasmus Schmidt (1570-1637), Professor fur Mathematik an der ¨ Wittenberger Universit¨t a Thomas Krohn Report No. 13 (2008) Thomas Krohn Martin-Luther-Universit¨t Halle-Wittenberg a Naturwissenschaftliche Fakult¨t III a Institut f¨r Mathematik u Theodor-Lieser-Str. 5 D-06120 Halle/Saale, Germany Email: thomas.krohn@mathematik.uni-halle.de Über die Schrift „Prodromus Conjunctionis Magnae, anno 1623. futurae. Das ist: Kurtzes und Einfeltiges, doch in Gottes Wort und der Astrologischen Kunst gegründets Bedencken von dem grossen Cometstern, der in abgewichenem 1618. Jahre im Novembri sich erst recht sehen lassen [...]“ von Erasmus Schmidt (1570-1637), Professor für Mathematik an der Wittenberger Universität Thomas Krohn Inhaltsverzeichnis Seite Vorwort 1

1. Zur Person Erasmus Schmidt 4

1.1 Das Leben des Erasmus Schmid

–  –  –

Mathematikgeschichte vergangener Jahrhunderte zu erforschen, bedeutet auch meist eine Beschäftigung mit Astronomie, denn beide Wissenschaften waren seit der Antike und den ersten noch heute bekannten Weltbildern und -modellen untrennbar miteinander verbunden.

Beobachtungen und Naturbeschreibungen erforderten stets auch die Formulierung von zugehörigen Naturgesetzen. Damalige Mathematiker waren auch Astronomen, in der wissenschaftlichen Lehre war die Astronomie essentieller Bestandteil der Mathematik. Die Mathematik hatte die vorrangige Aufgabe, den durch den zunehmenden Fortschritt der Astronomie (Aufschwung der beobachtenden Astronomie durch neue Instrumente, neue Planeten und Sternentafeln, Positionen an der Sphäre) bedingten Rechenaufwand besser zu bewältigen.

Es galt, dass, wenn die Mathematik noch nicht genügend ausgebildet war, sich die Astronomie das benötigte Werkzeug selbst schuf. Dieses Prinzip galt viele Jahrhunderte und als Beispiel aus dem 17. Jahrhundert können etwa Keplers direkt aus den Beobachtungen geschlussfolgerte Gesetze angeführt werden (die fundierte Basis kam später durch die Newtonsche Gravitationstheorie). Das heißt, dass gegenseitige Abhängigkeiten und damit auch die gegenseitige Höherentwicklung beider Wissenschaften ihre gemeinsame geschichtliche Betrachtung notwendig machen.

Die inhaltlich engen Verflechtungen beider Wissenschaften zeichneten sich so auch in der mathematischen Ausbildung an den Universitäten ab. In einem zeitlichen Prozess seit der römischen Antike entstand ein für die Entwicklung zum gebildeten Menschen unumgänglicher Kanon von sieben Wissenschaften, die so genannten „Freien Künste“ (artes liberales). Neben Grammatica, Rhetorica, Dialectica und Musica fanden sich auch Arithmetica, Geometria sowie Astronomia.

Über die Jahrhunderte verfestigt, bildeten sich für die mittelalterlichen Universitäten das Trivium (mit Grammatik, Rhetorik und Dialektik) der sprachlich und logisch-argumentativ ausgerichteten Fächer, die die Voraussetzung für jede Beschäftigung mit der höheren Wissenschaft bildeten, und das weiterführende Quadrivium (mit Musik, Arithmetik, Geometrie und Astronomie) heraus. Die astronomische Lehre ist in der mathematischen Ausbildung fest verankert, eine Trennung beider Wissenschaften nicht möglich.

In Wittenberg kam es 1525 zur Zweiteilung der mathematischen Lehre in die „höhere“ und „niedere“ Mathematik. Maßgeblichen Anteil daran hatte Philipp Melanchthon (1497-1560), der im Sinne einer humanistischen Bildung den hohen Stellenwert der Mathematik begründete, die Inhalte wegen des zunehmenden Umfangs der Disziplin allerdings aufteilte.

Zwar war das klassische Quadrivium vordergründig nicht mehr präsent, dennoch führte die über lange Zeit gewachsene und immer noch feste Verbindung von Mathematik und Astronomie dazu, dass folgerichtig beide neu entstandenen mathematischen Lehrbereiche in Wittenberg auch astronomische Inhalte besaßen (vgl. UAH, Rep.1, Nr.4947, Blatt 25/26).

Für den Aufgabenbereich des Professors für die niedere Mathematik findet sich ein astronomischer Inhalt, der bereits seit Mitte des 16. Jahrhundert für diese Stelle charakteristisch war: die sphärische Lehre. Aber auch die Planetentheorie, die im 16. Jahrhundert noch zur höheren Mathematik gehörte, und die Berechnung der Bewegung der Himmelsobjekte mithilfe von Tafeln wurden nun der niederen Mathematik zugeordnet.





Im Bereich der höheren Mathematik gab es bereits im 16. Jahrhundert das Aufgabengebiet der Lehre der Werke des bedeutenden Astronomen Claudius Ptolemäus (um 100 bis 178 n. Chr.). Zu den neuen wesentlichen Schwerpunkten der höheren mathematischen Lehre zählten im 17. Jahrhundert nun auch astronomische Beobachtungen (vgl. hierzu UAH, Rep.1, Nr.4944, S.190/191).

Der hohe Stellenwert und die Qualität der astronomischen Bildung an der Wittenberger Universität zeigen sich auch an geknüpften Kontakten einiger Wittenberger Professoren zu damals europaweit berühmten Astronomen. Hier anzuführen sind zum Beispiel der Aufenthalt von Georg Joachim Rhaeticus (Professor für niedere Mathematik von 1536-1542) in Frauenburg bei Nikolaus Kopernikus oder aber Ambrosius Rhodius’ (vgl. später Abschnitt 2.3) Aufenthalt um 1600 bei Tycho Brahe in Prag sowie sein späterer Schriftwechsel mit Johannes Kepler.

Auf Grund des hohen Anteils der Astronomie in der mathematischen Lehre erscheint es selbstverständlich, dass sich die Mathematiker im 16./17. Jahrhundert auch mit aktuellen kosmischen Phänomenen beschäftigten. Eine besondere Rolle unter den Himmelserscheinungen nahmen dabei die unregelmäßig auftretenden Kometen ein. Über deren Natur, Herkunft und ihr plötzliches Auftreten - alles dies passte nicht in die sonstige Harmonie der Gestirne am Himmel - gab es noch kaum wissenschaftliche Erkenntnisse, dafür umso mehr astrologische Deutung, die noch ihren festen Platz in der wissenschaftlichen Astronomie einnahm. Als es im geschichtsträchtigen Jahr 1618 am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges in recht kurzen Abständen zum Auftreten gleich dreier Kometen am europäischen Nachthimmel kam, war deren Eindruck auf die Menschen entsprechend groß. Neben unzähligen vor allem astrologisch gefärbten Flugblättern in vielen Städten erschienen von zahlreichen Gelehrten Europas auch Schriften über die exakte Beobachtung und Bahnbeschreibung. So auch in Wittenberg, wo im Jahre 1619 von beiden zu dieser Zeit lehrenden Mathematikprofessoren je eine Kometenschrift herausgegeben wurde.

Im folgenden Artikel soll eine der beiden Schriften näher untersucht und damit ein weiterer Beitrag zum Verständnis der Geschichte der mathematisch-astronomischen Lehre und Forschung an der Universität Wittenberg im frühen 17. Jahrhundert geleistet werden. Dazu wurde Erasmus Schmidt als Professor für niedere Mathematik und Griechisch sowie die von ihm herausgegebene Schrift zum Großen Kometen des Jahres 1618 ausgewählt. Damit allerdings diese Kometenschrift, die eine der wenigen naturwissenschaftlichen Werke Erasmus Schmidts darstellt, als wissenschaftliche Leistung von ihm in der damaligen Zeit eingeschätzt werden kann, sind sowohl fundierte Ausführungen über Schmidts Leben und sein Wirken, als auch über die Gesellschaft und Wissenschaft im beginnenden

17. Jahrhundert notwendig, weshalb dies neben der eigentlichen Analyse der Kometenschrift einen wesentlichen Teil der folgenden Untersuchung einnehmen wird. Die Qualität der von Erasmus Schmidt beschriebenen Kometendaten soll zudem evaluiert werden durch einen Vergleich mit anderen Mathematikern und Astronomen, welche die Kometen von 1618 ebenfalls mit großem Interesse beobachteten und ihnen eigene Schriften widmeten, darunter Johannes Kepler, damals Mathematiker in Linz, und der bereits erwähnte Ambrosius Rhodius, welcher über mehrere Jahrzehnte im beginnenden

17. Jahrhundert zeitgleich mit Erasmus Schmidt als Professor für höhere Mathematik an der Universität Wittenberg lehrte.

Auf diese Weise können letztendlich begründete Rückschlüsse zur von Erasmus Schmidt durchgeführten Beobachtung und Beschreibung des Kometen sowie zu möglichen Hintergründen zur Entstehung des Werkes gezogen werden. Es wird versucht, damit seine Schrift in die mathematisch-astronomische Wissenschaft des frühen 17. Jahrhunderts einzuordnen.

–  –  –

Erasmus Schmidt wurde am 17.April 1570 in Delitzsch geboren, als Sohn des Bürgermeisters Thomas Schmidt und seiner Frau Rebecca.

Seine Erziehung war streng religiös, jedoch erkannten seine Eltern schon früh die Begabung ihres Sohnes auf sprachlichem Gebiet, besonders im Lateinischen und Griechischen. Dazu trug auch das Interesse seines Vaters an verschiedensten Wissenschaften bei, unter anderem Mathematik, Poesie, Musik und auch Latein sowie Griechisch. Somit wurde Erasmus Schmidt schon als Kind an die Bildung herangeführt und verspürte eine Abb. 1 Erasmus Schmidt Quelle: SPIZELIUS, 1673, S.344 „unbeschreibliche Lust“ zu lernen und war „über alle massen fleißig“ (CLAMUNDUS, 1710, S.175; vgl. auch RÖBER, 1639, S.801).

Trotz des frühen Todes seines Vaters im Jahre 1584 gelang es ein Jahr später durch Mitwirken des Rates der Stadt Delitzsch, den 15jährigen Erasmus Schmidt auf die fürstliche Landesschule Pforta zu schicken. Schon damals besaß er „solche Fundamenta in Graecis, welche andere kaum herausbringen“ (CLAMUNDUS, 1710, S.175 sowie WITTE, 1677, S.407). In seinen Jahren an der Landesschule erweiterte er sein Wissen in den Sprachen, aber auch in den Naturwissenschaften.

Im Jahr 1590, am 20. November, wurde Erasmus Schmidt an der Universität Wittenberg immatrikuliert und kam an die Wirkungsstätte, die ihn bis zu seinem Tod begleiten sollte.

Möglich war das Studium durch ein kurfürstliches Stipendium, welches Schmidt auf Bitten seiner ehemaligen Lehrer an der Landesschule Pforta erteilt wurde. Seine vorrangigen Studienrichtungen waren Theologie und Philosophie, dennoch beschäftigte er sich daneben auch mit griechischer Sprache und Mathematik. Nach drei Jahren beendete er 15932 sein Studium der Philosophie mit einem „gradum Magistri mit höchstem Ruhme“ (RÖBER, 1639, S.82; vgl. auch WITTE, 1677, S.407; CLAMUNDUS, 1710, S.176 sowie FOERSTEMANN, 1894, S.378).

Eigene Seitenzählung, da keine vorhanden; begonnen mit Seite 1 nach dem Deckblatt.

In einiger Literatur findet sich als Studienende auch die Jahreszahl 1592 (vgl. SÄCHSISCHE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN, 1971, S.591 sowie FRIEDENSBURG, 1917, S.481).

Im Jahr 1594 wurde nach dem Tod Professor Peter Ottos der Lehrstuhl für höhere Mathematik an der Universität Wittenberg frei. Schmidt bewarb sich daraufhin um die Professur, musste aber nach abschließender Entscheidung Melchior Jöstel, welcher das Amt dann bis 1611 ausübte, den Vortritt lassen. Im Folgejahr unternahm Schmidt einen ebenfalls erfolglosen Versuch, eine Professur in Ungarn anzutreten, was aber an erheblichem Widerstand vor Ort scheiterte und ihn zur Rückkehr veranlasste. Wieder in Wittenberg angekommen besuchte er für die nächsten Jahre die Mathematikvorlesungen Jöstels (vgl. RÖBER, 1639, S.83; CLAMUNDUS, 1710, S.176).

Im Oktober 1597 erhielt Schmidt in Wittenberg die Professur für griechische Sprache, die er bis zu seinem Tode 40 Jahre lang bekleidete. Im Mai 1614 kam auch die Professur für die niedere Mathematik hinzu. In dieser Zeit war er zweimal Rektor der Universität und siebenmal Dekan der philosophischen Fakultät 3. Neben den beiden Professuren hatte Schmidt noch zwei zusätzliche Aufgabenbereiche: ab 1604 die Stelle des Visitators der kurfürstlichen Landesschulen Pforta, Meißen und Grimma, und ab 1610 die Stelle des Inspektors über die kurfürstlichen Stipendiaten (RÖBER, 1639, S.86f.; KATHE, 2002, S.198).

Am 4. September4 1637 starb Erasmus Schmidt mit 67 Jahren (RÖBER, 1639, S.89). Er war zweimal verheiratet und hatte sechs Kinder. Von diesen starben allerdings fünf (wie auch seine erste Frau) an den Folgen von Kriegswirren und Krankheiten bereits vor ihm.

Beschrieben wird Erasmus Schmidt durchgängig als aufrichtiger und frommer Mann, ein rechtschaffener Israelit und Kind Gottes, der oft gesungen und gebetet hat (EBD., S.6 sowie CLAMUNDUS, 1710, S.178).

1.2 Das Wirken Erasmus Schmidts an der Universität Wittenberg

Schmidt begann seine erste Professur (für Griechisch) im Oktober 1597. Seine Ausbildung basierte zwar hauptsächlich auf Theologie und Philosophie, jedoch hatte sich Schmidt mit seinen Kenntnissen in Griechisch, welche „seinesgleichen nicht zu finden seyn“ (RÖBER, 1639, S.8), bereits einen Namen gemacht. Dafür erntete er viel Anerkennung. Schmidt verfügte nicht nur über richtiges Verständnis der Strukturen der Wörter und der Sprache, sondern er besaß auch großes Wissen über die jeweiligen Zeitumstände und Hintergründe in denen die Schriften entstanden waren, sodass er diese „aus intimster Vertrautheit […] auszulegen und zu erklären verstand“ (KATHE, 2002, S.198f. nach WITTE, 1677, S.408).

Die exakten Zeiten finden sich in SUEVUS, 1655, in den Abschnitten 123 „Nomina Rectorum in Facultate Philosophicâ“ und 118 „Catalogus Decanorum et Numerus Promotorum in Facultate Philosophicâ“ Hierbei handelt es sich um die Datumsangabe nach Julianischem Kalender, welcher damals in Wittenberg gültig war. In anderer Literatur (etwa WITTE, 1677, S.411) ist schon der Gregorianische Kalender benutzt.



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