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«Fanni Fetzer, „Freiheit. Ein Gedicht. Ein Haus.“, in Isa Melsheimer, Mittelland, Ausstellungskatalog Kunsthaus Langenthal, Langenthal 2010 «Die ...»

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Fanni Fetzer, „Freiheit. Ein Gedicht. Ein Haus.“, in Isa Melsheimer, Mittelland, Ausstellungskatalog

Kunsthaus Langenthal, Langenthal 2010

«Die Bettine, die alle Leute zu kennen scheint, zwischen den Gruppen hin- und herläuft, holt sie ein, fragt in ihrer

mutwilligen Laune, was sie sich wünschen würden, hätten sie drei Wünsche frei. Die Günderode lacht: Ich sag‟s

dir später. Sie wüsste keinen, ihre Wünsche sind unbegrenzt.

Kleist? Und Sie?

Kleist sagt: Freiheit. Ein Gedicht. Ein Haus.

Unvereinbares, das Sie vereinbaren wollen.

Ja, sagt er, leichthin. Ich weiss.»1 Durch drei Räume zieht Isa Melsheimer ein dichtes Fadengespann, das sich um sich selbst zu winden scheint.

Ebenso ästhetisch wie flüchtig, weil sich der Faden nur für die Dauer der Ausstellung von Nagel zu Nagel zieht, ist «Hyperboloïde III» (2010) inspiriert von den eleganten Schalenbauten des Schweizer Ingenieurs Heinz Isler (1926–2009). Dass die Künstlerin dabei gerade diese drei Ausstellungsräume für ihre Installation wählt, entspricht Isa Melsheimers Gespür für Bauten. Der Kampf der Architektur im denkmalgeschützten Kunsthaus zeigt sich in diesen Räumen besonders deutlich: Da ragt ein Stück Täfelung hinter einer kaschierenden Wand hervor, schlängelt sich ein Kabel einer Fensterbrüstung entlang oder zeigt eine Verkleidung Risse. Für Isa Melsheimer besteht eine Analogie zwischen der im Kunsthaus Langenthal vorgefundenen Architektur und dem gesellschaftlichen Umgang mit Heinz Islers Betonschalen.

Der in der Architekturszene hochverehrte Ingenieur Heinz Isler, dessen Schalen dicht das Schweizer Mittelland überziehen, wird von der Allgemeinheit kaum wahrgenommen. Bei Gewerbe und Industrie wegen der grossen, freien Spannweite beliebt, werden die eleganten Bauten von der Mehrheit gar nicht gesehen. Zu grau, zu dezent, zu bescheiden fügen sich Heinz Islers Betonschalen in die Gewerbe-zonen, als dass sie als Meisterleistungen eines Pioniers erkannt würden. Dass Heinz Isler Ingenieur und kein Architekt war, hindert eine gebührende Anerkennung seines Werks ausserhalb eines Fach-kreises zusätzlich. Eine Ausnahme bildet dabei die unter Denkmalschutz gestellte Autobahnraststätte Deitingen-Süd, deren Fortbestand von prominenten Architekten gesichert wurde. In solchen Anek-doten erkennt Isa Melsheimer eine Parallele zur Biografie und Rezeption Ulrich Müthers (1934–2007), der in der damaligen DDR als Bauingenieur ähnliche Furore mit Betonschalenbauten machte, heute aber ebenso weitgehend vergessen oder nicht beachtet ist.

Ulrich Müthers nicht nur für seine Zeit wahnwitzigen Bauten, sondern auch aus heutiger Perspektive erstaunlichen Leistungen inspirierten die Künstlerin Isa Melsheimer bereits früher. Sie übersetzte Müthers komplexe gekrümmte Formen in leichtes, raumfüllendes Fadengespann. Diese aufwendige Transformation einer vorgefundenen, architektonischen Form in ein feingliedriges, zartes Kunstwerk ist für Isa Melsheimers Arbeitsweise charakteristisch. Dabei interessiert sich die Künstlerin nicht für technische Aspekte einer Architektur, aber für deren Ästhetik und scheut sich nicht, selbst visuell anziehende Werke zu schaffen. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit der Frage, wieso eine Architektur wie jene von Müther und Isler verkannt wird. Das weitverbreitete Unverständnis für Architektur, die in ihrem streng konzipierten Minimalismus bei höchster Materialeffizienz nicht aufs Spektakuläre abzielt, verhindert einen respektvollen Umgang mit den Schalenbauten als kulturellem Erbe.

Woher kommt diese gesellschaftliche Gleichgültigkeit, diese Nichtbeachtung? Isa Melsheimer, stets auch an der Geschichte eines Baus interessiert, stellt für die Ausstellung «Mittelland» im Kunsthaus Langenthal die Werke von Ulrich Müther und Heinz Isler einander gegenüber. Während Islers Autobahnraststätte denkmalgeschützt ist, bleiben die meisten seiner übrigen Bauten unbeachtet. Und Ulrich Müther verschaffte dem Ostseebad Binz auf Rügen zwar mit seiner Rettungsstation Strandwache 1 eine architektonische Ikone, aber viele seiner Schalenbauten verfallen oder sollen touristischer Infrastruktur weichen. Solch komplexe architekturhistorische und ökonomische Bezüge greift Isa Melsheimer in ihrer Installation im Kunsthaus Langenthal auf. Aus Glas bildet sie auf dem Boden des Ausstellungs-saals den See «Grosse Jasmunder Bodden» nach, jährlicher Schauplatz der Störtebeker Festspiele in Ralswiek, deren Direktor sich über die Hässlichkeit von Müthers Schalen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Festivalgelände beschwert. Auf dem bestickten Tuch «Holzgitterschale/Rügen»

(2010) über dem Glassee ist die Festivalbühne in Form eines Piraten-schiffes zu erkennen, hinter dem Stoff zeigt sich modellhaft ein Schalenbau von Müther, die «Gaststätte Inselparadies» (2010). Wie schon beim Fadengespann gelingt es der Künstlerin mit grosser Sensibilität, die einnehmende, doch wuchtige Betonarchitektur mit dem feinen Medium Stickerei zu verbinden. Zwischen den Fenstern bespielt Isa Melsheimer eine Heizkörperverkleidung, ein weiterer Beleg des ungelenken Umgangs mit Architektur im Kunsthaus Langenthal: Die Vasen aus Biskuitporzellan stehen für Rügens weltberühmte Kreidefelsen, doch sind sie bis an den Rand mit Beton gefüllt, wie auch der einstmals kühne Pfad über die Felsen hinunter an den Strand touristisch ausgebaut, also für ältere Semester über Betonstufen mit Handlauf passierbar gemacht wurde. Erneut fragt Isa Melsheimer nach den gesellschaftlichen Gründen, die das Natur-wunder Kreidefelsen – vereinnahmt durch den Fremdenverkehr – seiner Natürlichkeit berauben, aber gleichzeitig auch den Pioniergeist in Ulrich Müthers Betonschalen verkennen. Denn Isa Melsheimer betont den experimentellen Charakter von Islers und Müthers Schalen in ihren eigenen kleinen Betonmodellen. Während Müther eigenhändig am Strand in den formgebenden Sand Schalen goss, versuchte Isler im Garten mit Eis und Textilien die richtige, weil in der Natur beobachtete und nicht mathematisch errechnete Form für seine Schalen zu generieren. Auch die Künstlerin baut die Formen selbst, giesst den Beton und geduldet sich eine Woche, bevor sie sieht, was daraus geworden ist.





Konse-quen-ter-wei-se sind daher die Bruchstücke, die misslungenen statischen Versuche genau so Teil des Werks wie die vollendeten Adaptionen. Ob die Form bricht oder beständig ist – jedenfalls gelingt es Isa Mels-heimer, dem Werkstoff Beton eine eigenartige Poesie abzuringen. Auch wem das Material im täglichen Gebrauch wenig sagt, wird durch ihre Werke einen Zugang zu, wenn nicht eine Liebe für Beton finden.

Welchem Sujet gilt die gesellschaftliche Bewunderung, wieso wird in den europäischen Hauptstädten soviel schlechte Architektur gebaut und weshalb ziehen die Menschen aus der Stadt aufs Land? Welche Sehnsüchte, ästhetischen Präferenzen und Ideologien manifestieren sich in unseren Gebäuden? Isa Melsheimer interessierte sich schon immer für Architektur, sie besichtigt gerne Häuser, liest architekturtheoretische Schriften und fragt ganz allgemein, wie wir uns einrichten, wie wir wohnen und warum. Hinter diesen Fragen, die sich auch rein formal beantworten liessen, verbirgt sich ein feines politisches Bewusstsein, dass Architektur immer für etwas steht, für eine Ideologie, für Gedanken, für eine gebaute Umwelt, wie wir sie gewählt oder zumindest zugelassen haben. Architektur, besonders die klassische Moderne und die Bauten ab den 1960er Jahren, interessieren die Künstlerin als Thema, aber sie will nicht selbst bauen. Doch sie kennt das Gefühl, sich in ein Gebäude zu verlieben, in ein Haus von Le Corbusier oder Mies van der Rohe. Diesen Ikonen der Moderne nähert sich Isa Melsheimer mit Gouachen, Objekten aus geklebtem Glas und bestickten Vorhängen. Sie wählt Medien, die sie körperlich selbst bewältigen kann, wobei sie sich fürs Handwerk an und für sich interessiert. Die kultur-historische Bedeutung des Stickens ist dermassen eng mit der Geschlechtergeschichte verwoben, dass es fast unmöglich scheint, Stickerei davon losgelöst zu betrachten, aber Isa Melsheimer reklamiert das Sticken für sich nur als Handwerk. Sie beruft sich stickend nicht auf feministische Positionen der Kunst und ihr Feminismus zeigt sich allenfalls in der kritischen Haltung gegenüber ästhetischen Äusserungen, aber nicht in der Bearbeitung textiler Materialien. Der Stoff an sich ist für Isa Melsheimer im Gegensatz zur leeren weissen Leinwand bereits von hoher Materialität, dazu das Garn, der organische Faden, die viele zum Sticken benötigte Zeit. Sie sucht die Langsamkeit des Mediums, gewinnt stickend Raum für Gedanken oder Hörbücher und setzt dabei den wuchtigen Ikonen der Architekturgeschichte keine ebenso wuchtigen Kunstwerke entgegen, sondern dieses gebastelte Material, das in sich selbst schon die Architektur in Frage stellt. Anstatt mit grossen Werken auf grosse Bauten zu reagieren, lässt sie die Narration zu und auch die Spekulation. Allerdings legt sie diese Zuschreibungen immer offen, sie sucht die verschiedenen Sichtweisen und gerade in der Kleinteiligkeit ihrer Kunst liegt das Potenzial zu auseinandergehenden Lesarten. Auf diese Weise bringt die Künstlerin das Sommerfestival auf Rügen mit der Kritik an Ulrich Müthers Betonschalen zusammen oder transportiert sie die Schönheit von Heinz Islers Abwicklungen ins Kunsthaus Langenthal – vielleicht gelingt ihr so, dass wir seine Schalen in unserer nächsten Umgebung künftig wahrnehmen.

Isa Melsheimer bleibt dabei kritisch den Figuren gegenüber, den Architekten, und setzt den Eitelkeiten der Heroen der Architekturgeschichte ihre eigenen, oftmals narrativen, aber nie massiven Werke entgegen. Die tragische Anekdote der Architekturgeschichte um Eileen Gray, deren herausragendes Sommerhaus auf Cap Martin Le Corbusier während der Abwesenheit der Designerin ungefragt mit zweideutigen Bildern ausschmückte, worauf Eileen Gray dieses nie wieder betrat2, greift Isa Melsheimer in «Battle Lines» (2010) auf3. Gestickt sind Le Corbusiers charakteristische Linien der Wandmalerei zwar immer noch deutlich als seine Handschrift zu erkennen, aber sein anmassender Übergriff auf das Gebäude der befreundeten Designerin wird als ebenso chauvinistisch wie dumm entlarvt. Nicht Le Corbusiers Bauten, aber seinen Auftritt kritisiert die Künstlerin in ihrem Werk, sie tut es ganz fein und gibt Eileen Gray damit ihr Haus zurück.

Die im Internet ersteigerten Vasen aus Biskuitporzellan («Rügen», 2010) oder der aus Rügen mitgebrachte Stern («Stern/Rostock/Riga», 2010) sind gefundene Objekte, wie sie Isa Melsheimer eher selten in ihr Werk integriert.

Aber auch «Stern/Taschkent» (2009) ist im weitesten Sinn ein objet trouvé einer Architekturreise nach Usbekistan, doch für den Transport zu schwer und daher mitgebracht nur als Idee und nachgebildet. Etwas verborgener ist die Herkunft des Objekts «ohne Titel (Istanbul)» (2008), dessen Abstraktion wohl die Assoziation zu Istanbuls formenreicher Architektur der 1960er Jahre zulässt, tatsächlich aber den unbeholfenen, da selbstgegossenen türkischen Parkplatzsperren nachempfunden ist. All diesen Werken ist die Sorgfalt gemeinsam, mit der Isa Melsheimer veraltete, vergessene, unbeachtete Formen und Materialien in ihrer Arbeit transformiert und bewahrt.

In einem grösseren Massstab geht die Künstlerin genau so mit den Betonschalen Müthers und Islers um. Aber der Eindruck wäre falsch, dass sie sich nur Aussenseiterpositionen annimmt und kleine architektonische Nebensächlichkeiten untersucht. Mit derselben poetischen Freiheit adaptiert Isa Melsheimer auch Frank Lloyd Wrights Waterfall House («Felsen», 2006) oder Mies van der Rohes Barcelona Pavillon («Sitzgruppe mit Onyxwand», 2008) und thematisiert damit den Prozess der ästhetischen Meinungsbildung als Konsens einer ganzen Generation. Damit formuliert die Künstlerin keine Kritik an der Materialisierung (im Fall des Barcelona Pavillons am Material Onyx), aber sie veranschaulicht, wie diskursiv ein ästhetisches Urteil auch geschaffen werden könnte, wenn wir uns nur zu einer eigenen Meinung durchringten – denn was im einen Kontext als Meisterleistung gilt, steht im andern für schlechten Geschmack.4 Die Künstlerin demontiert Helden wie Le Corbusier oder Sir Norman Foster ganz leise und dies gelingt ihr nur, weil diese grossen Architekten vorgängig mit ihren Bauten solch gewaltige Behauptungen aufstellten. Isa Melsheimer hängt simpel eine kleine Stickerei («Exit», 2009) neben die Serviceklappe einer Lüftung und verweist sanft auf die architektonische Mangelerscheinung, auf die gebaute Inkonsequenz – hier in Sir Norman Fosters Museum Carré d‟Art in Nîmes.5 Aber sie erhebt sich nicht über ihr Sujet, die Architektur, eher gibt sie kleine Hinweise, wie etwas auch anders gesehen werden könnte. Sie führt nichts vor und ist nicht didaktisch, wenn sie uns auffordert, nochmals hinzuschauen, anders zu schauen, die Form zu erkennen und letztlich anders zu bauen.

Diese Haltung ist befreiend, weil sie darauf abzielt, dass wir uns eine eigene Meinung bilden und diese auch äussern – auch gegenüber sogenannt grosser Architektur, auch im Umgang mit vermeintlich unbedeutender Alltagsarchitektur.

Was Heinrich von Kleist im Zitat eingangs für unvereinbar hält, doch dringend wünscht – Freiheit, ein Gedicht, ein Haus –, bringt Isa Melsheimer in ihrem leichtfüssigen, poetischen Werk zusammen. Weil sie nicht selbst wuchtige Behauptungen baut, sondern uns leise auf alternative Lesarten, spekulative Geschichten hinweist und auffordert, selbst zu schauen, eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu äussern. Freiheit. Ein Gedicht. Ein Haus.

1 Christa Wolf: Kein Ort. Nirgends. 6. Aufl. München, 1999, p. 109f.

Siehe dazu Beatriz Colomina: War on Architecture, E.1027 – House designed by Eileen Gray at Cap Martin, France, in: Assemblage 20, 1993, p. 28f.

3 Isa Melsheimers Beitrag zur Gruppenausstellung «Living Rooms / Pieces à vivre», Château Chamarande, Frankreich, 30.5.–3.10.2010.

Ausstellung «Isa Melsheimer – Kunstpreis der Stadt Nordhorn 2008», Städtische Galerie Nordhorn, 6.9.– 19.10.2008. Zentrales Element der Rauminstallation war ein Band von Amphoren aus Onyx, das den exakten Massen der tragenden Wand in Mies Van der Rohes berühmtem Barcelona Pavillon entsprach. Während Mies Van der Rohes Wand aus Onyx in der Architekturgeschichte als grosser Wurf gilt, sind die Vasen aus demselben Material geschmacklose Souvenirs von Ferien im Süden.

Ausstellung «Isa Melsheimer», Carré d‟Art – Musée d‟art contemporaine de Nîmes, 26.1.–18.4.2010.



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