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«Gender Pay Gap beim Berufseinstieg von Hochschulabsolventen Anne Otto Nathalie Neu Manuel Schieler Gabriele Wydra-Somaggio IAB ...»

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IAB Regional 3/2014

Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz

Gender Pay Gap beim Berufseinstieg von

Hochschulabsolventen

Anne Otto

Nathalie Neu

Manuel Schieler

Gabriele Wydra-Somaggio

IAB Rheinland-Pfalz-Saarland

ISSN 1861-1540 in der Regionaldirektion

Rheinland-PfalzSaarland

Gender Pay Gap beim Berufseinstieg von

Hochschulabsolventen

Anne Otto (IAB Rheinland-Pfalz-Saarland) Nathalie Neu (Universität des Saarlandes) Manuel Schieler (Universität des Saarlandes) Gabriele Wydra-Somaggio (IAB Rheinland-Pfalz-Saarland) IAB-Regional berichtet über die Forschungsergebnisse des Regionalen Forschungsnetzes des IAB.

Schwerpunktmäßig werden die regionalen Unterschiede in Wirtschaft und Arbeitsmarkt – unter Beachtung lokaler Besonderheiten – untersucht. IAB-Regional erscheint in loser Folge in Zusammenarbeit mit der jeweiligen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und wendet sich an Wissenschaft und Praxis.

IAB-Regional Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2014 Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung 9 1 Einleitung 11 2 Ursachen für den Gender Pay Gap 12 3 Das Saarländische Hochschulpanel 15

3.1 Integrierte Erwerbsbiographien (IEB) 16

3.2 Statistik der Studienabsolventen der Universität des Saarlandes (UdS) 16

3.3 Verknüpfung der beiden Datenquellen: Das Saarländische Hochschulpanel 20

3.4 Auswahlkriterien für die Bildung einer Teilpopulation 21 4 Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede zwischen Hochschulabsolventen beim Berufseinstieg 23

4.1 In Kürze - Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern 23

4.2 Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern 25

4.3 Lohnunterschiede nach Fächergruppen 27

4.4 Lohnunterschiede nach Abschlussnoten 30

4.5 Lohnunterschiede nach Berufen 32

4.6 Lohnunterschiede nach Wirtschaftssektoren

–  –  –

IAB-Regional Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2014 Zusammenfassung Die vorliegende Studie hat das Ausmaß des Lohnunterschiedes zwischen weiblichen und männlichen Hochschulabsolventen untersucht und die dafür verantwortlichen Erklärungsfaktoren analysiert. Hierfür wird die erste Vollzeitbeschäftigung der Absolventen betrachtet. Die verwendete Datenbasis beruht auf Angaben zu erfolgreichen Absolventen der Universität des Saarlandes der Abschlussjahrgänge 1994 bis 2010. Für die Untersuchung wurde nach bestimmten Kriterien eine Teilpopulation von 6.135 Absolventen gebildet. Während Hochschulabsolventen in ihrer ersten Vollzeitbeschäftigung im Durchschnitt 103 Euro brutto pro Tag verdienen, liegt der mittlere Bruttoverdienst eines Mannes bei 111 Euro pro Tag und somit um 21 Euro bzw. 23 Prozent über dem Einkommen der Frauen (90 Euro). Die natur-, ingenieurwissenschaftlichen und technischen Fächer mit hohen Männeranteilen qualifizieren für gut bezahlte Berufe in Branchen wie dem Verarbeitenden Gewerbe, welche ein hohes Lohnniveau aufweisen. Im Gegenzug konzentrieren sich Frauen stärker auf Fächer und Berufe, die niedriger entlohnt werden.

Mit Hilfe einer Regressionsanalyse wurden die Zusammenhänge zwischen mehreren Einflussfaktoren und dem Einkommen der Hochschulabsolventen in ihrer ersten Beschäftigung untersucht. Diese multivariate Analyse hat ergeben, dass es zwischen weiblichen und männlichen Absolventen gleichen Alters einen (bereinigten) Lohnunterschied von 7 Prozent beim Berufseinstieg gibt, auch wenn sie sich weder in der Wahl des Studienfachs, der Abschlussnote, der Studiendauer, der Dauer der Arbeitsplatzsuche und auch nicht in den Merkmalen der ersten Vollzeitbeschäftigung unterscheiden. Mit Hilfe einer Oaxaca-BlinderDekomposition wurde der Erklärungsbeitrag dieser Variablen zum Gender Pay Gap konkreter ermittelt. Insgesamt lassen sich zwei Drittel der geschlechtsspezifischen Lohndifferenz durch Unterschiede im Hinblick auf ihre soziodemographischen Merkmale, den Verlauf des Studiums und die Strukturmerkmale der ersten Vollzeitbeschäftigung begründen. Das Fach, in dem ein Absolvent seinen Abschluss erworben hat, erklärt beim Berufseinstieg 40 Prozent der geschlechtsspezifischen Lohnlücke. Daraus folgt, dass bereits mit der Wahl des Studienfaches entscheidende Weichen für die Erwerbskarrieren von jungen Akademikern gestellt werden. Da in dieser Analyse des Gender Pay Gap zum Berufseinstieg von Hochschulabsolventen aber nicht alle möglichen Einflussfaktoren auf den Lohnunterschied zwischen beiden Geschlechtern untersucht werden konnten, lässt sich zusammenfassend aus den Untersuchungsergebnissen nicht eindeutig ableiten, dass weibliche Absolventen qua Geschlecht beim Berufseinstieg benachteiligt sind.

IAB-Regional Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2014

Keywords:

Gender Pay Gap, Berufseinstieg, Saarland Wir danken dem Gleichstellungsbüro der Universität des Saarlandes (UdS), das die Mitarbeit von Nathalie Neu (UdS) und Manuel Schieler (UdS) an dieser Untersuchung aus BMBF-Mitteln mit unterstützt hat. Herrn Prof. Dr. Ashok Kaul, Herrn Prof. Dr. Marcus Hagedorn und unseren Mitlesern danken wir für die hilfreichen Kommentare und Anmerkungen. Ein besonderer Dank gebührt André Wolf und Annekatrin Niebuhr, die uns durch ihre Vorarbeiten mit den Absolventendaten der Universität Kiel hilfreich unterstützt haben. Wir danken Jochen Stabler und Christian Teichert für die Unterstützung bei der Datenaufbereitung für die vorliegende Untersuchung und bei der Layoutgestaltung dieser Publikation sowie bei unseren Mitlesern.





10 IAB-Regional Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2014 1 Einleitung In den letzten zwanzig Jahren nahm die Bedeutung von Frauen unter den Hochschulabsolventen sowie unter den Akademikern auf dem deutschen Arbeitsmarkt jeweils erheblich zu.

Im Zeitraum 1993 bis 2012 stieg die Frauenquote unter den Absolventen von 39 (1993) auf 51 (2012) Prozent an (Statistisches Bundesamt 2013). 1 Der Anteil der Frauen an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit Hochschulabschluss erhöhte sich in Deutschland von 31 (1993) auf 39 (2010) Prozent. Darüber hinaus zeigt eine Studie von Müller et al.

(1998), dass Frauen im Durchschnitt ein höheres berufliches Prestige als Männer haben, weil sie sich stärker auf nicht-manuelle Jobs konzentrieren.

Somit hat sich bei den hochqualifizierten Frauen sowohl ihre Bildungsbeteiligung als auch ihre Integration in das Erwerbsleben erheblich verbessert. Trotz dieser beiden positiven Entwicklungen ist es bemerkenswert, dass junge Akademikerinnen bereits nach dem Verlassen der Hochschule, wenn sie ins Erwerbsleben eintreten, häufiger nicht adäquat beschäftigt sind und weniger verdienen als die Männer (Fehse/Kerst 2007). Dieser geschlechtsspezifische Lohnunterschied wird als Gender Pay Gap bezeichnet. In einer der Absolventenstudien zum Gender Pay Gap in Deutschland haben Wolf/Niebuhr (2013: 27) die Lohndiskrepanz beim Erwerbseintritt von Absolventen der Universität Kiel untersucht: In ihrer ersten Vollzeitbeschäftigung verdienen die männlichen Absolventen pro Tag durchschnittlich 103 Euro brutto und die weiblichen Absolventen nur 86 Euro brutto. Diese Differenz in Höhe von +20 Prozent wird als sogenannter unbereinigter Entgeltunterschied bezeichnet. 2 In dieser Berechnung wird nicht berücksichtigt, ob bei den Frauen und Männern jeweils die gleichen Voraussetzungen (z. B. Bildung, Berufserfahrung, gewähltes Studienfach) und Rahmenbedingungen (z. B. Art der Beschäftigung, Betriebsgröße, ausgeübter Beruf) gegeben sind. Erst wenn eine Vergleichbarkeit zwischen beiden Geschlechtern bezüglich solcher Einflussfaktoren auf die Löhne hergestellt wird, lässt sich der sogenannte bereinigte Verdienstunterschied exakter beziffern. Zu diesem Zweck verwenden Wolf/Niebuhr (2013: 32) eine Regressionsanalyse die ergibt, dass männliche Absolventen bei gleicher Arbeitserfahrung und vergleichbarer Hochschulqualifikation im Schnitt ein um etwa 9 Prozent höheres Tagesentgelt im ersten Beschäftigungsverhältnis erhalten als weibliche Absolventen. Hier wurden Absolventen der gleichen Fächergruppe, im gleichen Berufsfeld sowie Wirtschaftszweig berücksichtigt. 3 Diesen Berechnungen liegt die Anzahl aller Universitätsabschlüsse in Deutschland zugrunde, Lehramtsprüfungen wurden hierbei nicht berücksichtigt (Statistisches Bundesamt 2013).

Diese Entgeltdifferenz wurde folgendermaßen berechnet: Entgeltdifferenz = (Tagesentgelt der Frauen minus Tagesentgelt der Männer)/(Tagesentgelt der Frauen/100). Somit werden in dem vorliegenden Beitrag Aussagen darüber getroffen, um wie viele Prozentpunkte das Gehalt der Männer höher ausfällt als der Verdienst der Frauen.

Das Statistische Bundesamt (2014) ermittelte für das Jahr 2012 eine Differenz zwischen den durchschnittlichen Bruttostundenlöhnen aller erwerbstätigen Männer und Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt in Höhe von 22 Prozent. Mit Hilfe von statistischen Verfahren berechnete das Statistische Bundesamt (2014) einen bereinigten Lohnunterschied in Höhe von 8 Prozent. Dieser Untersuchung zufolge verdienen Frauen in Deutschland weniger, weil sie u. a. weniger häufig Führungspositionen innehaben, eher traditionelle und weniger gut bezahlte Frauenberufe wählen und häufiger teilzeitbeschäftigt sind.

IAB-Regional Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2014 Die Zielsetzung der vorliegenden Untersuchung besteht darin, die Lohnunterschiede zwischen den weiblichen und männlichen Hochschulabsolventen in ihrer ersten Beschäftigung nach der Beendigung ihres Studiums zu analysieren und die dahinter stehenden Erklärungsfaktoren zu identifizieren. Im Mittelpunkt stehen die Einstiegsgehälter von jungen Akademikerinnen und Akademikern, welche an der Universität des Saarlandes (UdS) von 1994 bis 2010 ihren Studienabschluss erworben haben und nach dem Studium innerhalb von 720 Tagen eine Vollzeitbeschäftigung begonnen haben. Zu diesem Zweck werden die Erwerbsbiographien einer ausgewählten Teilpopulation von Absolventen aus dem Saarländischen Hochschulpanel untersucht. Diese Datenbasis kombiniert die Absolventenstatistik der UdS mit den Integrierten Erwerbsbiographien (IEB). 4 Da bislang in nur einigen Absolventenstudien für Deutschland (z. B. Machin/Puhani 2003;

Leuze/Strauß 2009) untersucht wurde, wie bedeutsam das gewählte Studienfach für das Zustandekommen des Gender Pay Gaps beim Erwerbseintritt ist, beruht hierauf ein Schwerpunkt der vorliegenden Studie. Darüber hinaus wird jeweils der Erklärungsbeitrag der Humankapitalausstattung, der Berufserfahrung und der Studienleistungen betrachtet. Außerdem wird die Bedeutung von Strukturmerkmalen der ersten Beschäftigung (z. B. Beruf, Wirtschaftssektor und Betriebsgröße) für das Zustandekommen der Lohndiskrepanz untersucht.

Der besondere Vorteil einer solchen Analyse der Lohnunterschiede zwischen weiblichen und männlichen Absolventen besteht darin, dass sie zu Beginn ihrer Erwerbskarrieren ähnliche Ausgangsvoraussetzungen mitbringen, wodurch eine bessere Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erzielten Einkommen gegeben ist (Marini/Fan 1997).

In Kapitel 2 wird aus theoretischer und empirischer Perspektive ein Überblick zu den verantwortlichen Ursachen für die Lohnunterschiede zwischen weiblichen und männlichen Hochschulabsolventen gegeben. Anschließend werden das Saarländische Hochschulpanel und die Kriterien für die Bildung einer Teilpopulation von Studienabsolventen vorgestellt (Kapitel 3). Im Rahmen einer deskriptiven Analyse werden die geschlechtsspezifischen Lohnunterschiede in Bezug auf verschiedene Merkmale erläutert (Kapitel 4). Hierbei werden nicht nur studienrelevante Merkmale wie die Studienfachwahl, der Studienerfolg oder die Dauer des Studiums berücksichtigt, sondern ebenso die Charakteristika der ersten Beschäftigung. Mit Hilfe einer Regressionsanalyse sowie einer Oaxaca-Blinder-Dekomposition (Oaxaca 1973;

Oaxaca/Ranson 1994) werden in Kapitel 5 die Erklärungsfaktoren für die zuvor aufgezeigten Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern beim Berufseinstieg analysiert. Im Fazit (Kapitel 6) erfolgt eine Ergebnisdiskussion.

2 Ursachen für den Gender Pay Gap In den theoretischen Ansätzen und empirischen Arbeiten, bei denen das Zustandekommen des Gender Pay Gap zwischen weiblichen und männlichen Hochschulabsolventen im Mittelpunkt steht, wird eine Reihe von Faktoren für die Existenz dieser Lohnunterschiede verantwortlich gemacht. Neben der unterschiedlichen Humankapitalausstattung von Frauen und Eine Analyse der Übergange in den Arbeitsmarkt über alle Absolventenjahrgänge haben Kaul/Hagedorn/Schieler (2013) erarbeitet, während der Berufseinstieg von Informatikern von Kaul et al. (2014) untersucht wird.

12 IAB-Regional Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2014 Männern stehen voneinander abweichende Präferenzen bei der Studienfachwahl, Mechanismen und Gründe der Diskriminierung sowie die Segregation von Frauen in bestimmten Arbeitsmarktsegmenten im Vordergrund dieser fachlichen Diskussion. Im Folgenden werden einige wichtige Aspekte aus dieser Diskussion kurz erläutert.

Auf Ebene der Studienfächer gibt es zwischen beiden Geschlechtern eine ausgeprägte Segregation, welche vielfach empirisch belegt worden ist. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für viele andere Länder. Demnach studieren Frauen hauptsächlich Fächer, mit deren Abschlüssen sie beim Berufseinstieg niedrige Gehälter erzielen (z. B. Erziehungs- und Sozialwissenschaften). Männer studieren schwerpunktmäßig technische sowie ingenieurund naturwissenschaftliche Fächer, welche ihnen anschließend sehr hohe Verdienste ermöglichen (Chevalier 2007).

Die Spezialisierung von Frauen und Männern auf unterschiedliche Studienfächer ist tatsächlich substanziell für die Lohnunterschiede zwischen ihnen beim Start ins Erwerbsleben.



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