WWW.ABSTRACT.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Abstract, dissertation, book
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:   || 2 | 3 | 4 | 5 |   ...   | 9 |

«Gericht BVwG Entscheidungsdatum 16.07.2015 Geschäftszahl W211 1425702-2 Spruch W211 1425702-2/8E IM NAMEN DER REPUBLIK! Das Bundesverwaltungsgericht ...»

-- [ Page 1 ] --

16.07.2015

Gericht

BVwG

Entscheidungsdatum

16.07.2015

Geschäftszahl

W211 1425702-2

Spruch

W211 1425702-2/8E

IM NAMEN DER REPUBLIK!

Das Bundesverwaltungsgericht hat durch die Richterin Mag.a SIMMA als Einzelrichterin über die Beschwerde

von XXXX, geboren am XXXX, StA. Somalia, gegen den Bescheid des Bundesasylamtes vom XXXX, Zl.

XXXX, nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung zu Recht erkannt:

A) Die Beschwerde wird gemäß § 3 AsylG 2005 als unbegründet abgewiesen.

B) Die Revision ist gemäß Art. 133 Abs. 4 B-VG nicht zulässig.

Text

ENTSCHEIDUNGSGRÜNDE:

I. Verfahrensgang:

1. Die beschwerdeführende Partei, ein männlicher Staatsangehöriger Somalias, stellte am 18.08.2011 einen Antrag auf internationalen Schutz in Österreich.

2. Im Rahmen der Erstbefragung durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes am 19.08.2011 gab die beschwerdeführende Partei an, aus Kismayo zu kommen, ledig zu sein und der Volksgruppe der Boon anzugehören. Sie sei vor ca. eineinhalb Monaten selbstständig von Kismayo mit einem PKW in Richtung Äthiopien gefahren. In Addis Abeba habe sie einen Schlepper getroffen, der sie mit einem falschen Pass mit dem Flugzeug nach Istanbul verbracht habe. Von Istanbul sei die beschwerdeführende Partei selbstständig nach Griechenland gereist. Als Fluchtgrund gab die beschwerdeführende Partei an, dass es in Somalia seit 1991 Konflikte und keine funktionierende Regierung gebe. Es herrsche keine Sicherheit. Die islamistische Miliz Al Shabaab würde immer wieder hart durchgreifen, wobei es auch Todesopfer gebe. Aus Angst sei die beschwerdeführende Partei geflohen.

3. Bei der Einvernahme der beschwerdeführenden Partei am 03.11.2011 durch die belangte Behörde gab diese soweit wesentlich an, dass ihre Eltern bereits 1996 bzw. 2006 gestorben seien. Sie habe keine Geschwister und habe die Schule acht Jahre lang besucht. Sie gehöre der Volksgruppe der Madibaan an, und sei wegen ihrer Volksgruppenzugehörigkeit unterdrückt worden. Dies sei auch ein Grund, warum sie geflohen sei. Sie sei von größeren Stämmen, z.B. von den Darood, unterdrückt worden. Die Darood seien ein Stamm im Süden Somalias.

Sie habe nicht gearbeitet, ihre Mutter habe sich um sie gekümmert. Nach deren Tod habe sie bei einem Onkel gelebt. Ihr Onkel züchte Ziegen, wovon alle haben leben können. Ihr Onkel habe Familie, so zwei Söhne, die jünger seien als die beschwerdeführende Partei. Sie sei in Kismayo geboren und habe dort bis zu ihrer Flucht www.ris.bka.gv.at Seite 1 von 30 Bundesverwaltungsgericht 16.07.2015 ständig gelebt. Außer ihrem Onkel und dessen Familie habe sie keine Verwandten in Somalia. Mit ihrem Onkel habe sie telefonisch Kontakt.

Nach ihrem Fluchtgrund befragt gab sie an, dass es in Somalia die Al Shabaab gebe, deretwegen sie habe flüchten müssen. Im Juni 2011 seien diese Leute, ihr Anführer sei Aden Madoobe, zu ihr nachhause gekommen und haben sie aufgefordert, sich ihnen anzuschließen. Das habe die beschwerdeführende Partei abgelehnt, weshalb sie von der Gruppe gleich mitgenommen und fünf Tage in einer Wohnung festgehalten worden sei. An einem Nachmittag, als sie alleine in der Wohnung gewesen sei, habe sie die Chance genützt und sei geflohen. Sie sei zu ihrem Onkel zurückgegangen, habe ihm alles erzählt und sich einen Tag in der Wohnung des Onkels versteckt. Am nächsten Tag habe ihr der Onkel Geld gegeben, und die beschwerdeführende Partei sei gleich weggegangen. Die Gruppe sei nur einmal bei der beschwerdeführenden Partei gewesen und habe sie gleich mitgenommen, als sie sich geweigert habe, sich freiwillig anzuschließen. Den Anführer und die anderen Gruppenmitglieder habe sie nicht gekannt, der Name des Anführers sei aber in Kismayo bekannt. In jener Wohnung sei sie in einem Zimmer festgehalten worden, habe zu essen bekommen, habe sich aber nicht frei bewegen können. Das Zimmer sei versperrt gewesen, und man habe sie immer wieder gefragt, warum sie nicht kämpfen wolle. Man habe ihr gedroht, sie jedoch nicht misshandelt, bis auf ein paar Ohrfeigen. Sie sei der einzige Gefangene in der Wohnung gewesen. Sie wisse nicht, warum sie an jenem Nachmittag alleine in der Wohnung gewesen sei; sie habe aber gemerkt, dass die Zimmertüre nicht versperrt, und sie das Zimmer habe verlassen können. Auch die Wohnungstür sei nicht versperrt gewesen. In der Wohnung seien ca. 12 oder 13 Personen gewesen, nicht immer alle gleichzeitig. Man habe die beschwerdeführende Partei unter Druck gesetzt.

Sie habe von ähnlichen Fällen nie gehört. Freunde von ihr hätten sich Al Shabaab freiwillig angeschlossen.

Außer in Kismayo kenne sie niemanden in Somalia. Auf die Frage, warum sie nicht in einen anderen Teil Somalias hätte ziehen können, gab die beschwerdeführende Partei an, dass Al Shabaab sie bedroht habe, weshalb sie Angst habe, auch in Mogadischu aufgespürt zu werden. Egal, wo sie sich verstecken würde, sie habe Angst, von Al Shabaab gefunden zu werden. Deshalb haben ihr Onkel und sie beschlossen, dass sie das Land verlassen müsse. Sogar in Kismayo sei sie aufgrund ihrer Clanzugehörigkeit bedroht worden. Sie habe gedacht, dass das überall gleich sei. In Kismayo sei sie von Angehörigen der Darood bedroht worden, auch von Majerteen und Marehan-Angehörigen. Das seien drei große Clans. Das Land verlassen habe sich jedoch, weil sie zum Kämpfen aufgefordert worden sei.





4. Mit Bescheid vom 13.03.2012 wurde der Antrag der beschwerdeführenden Partei auf internationalen Schutz bezüglich der Zuerkennung des Status des Asylberechtigten gemäß § 3 Abs. 1 iVm § 2 Abs. 1 Z 13 AsylG abgewiesen (Spruchpunkt I.), ihr gemäß § 8 Abs. 1 AsylG der Status des subsidiär Schutzberechtigten zuerkannt (Spruchpunkt II.) und ihr eine befristete Aufenthaltsberechtigung gemäß § 8 Abs. 4 AsylG erteilt (Spruchpunkt III.).

Nach einer Zusammenfassung des Verfahrensganges und der Einvernahmen stellte die belangte Behörde fest, dass die beschwerdeführende Partei somalischer Staatsangehöriger und ledig sei. Sie habe keine asylrelevante Verfolgung hinsichtlich Somalia glaubhaft machen können. Danach traf die belangte Behörde damals aktuelle Länderfeststellungen zu Somalia. Beweiswürdigend gab die belangte Behörde an, dass die beschwerdeführende Partei während der Erstbefragung sehr allgemein über die derzeit herrschenden Verhältnisse in Somalia gesprochen habe, von einer persönlichen Bedrohung, geschweige denn einer Anhaltung jedoch nichts erzählt habe. Auch sei die Flucht aus der Wohnung und aus der aus Somalia nicht nachvollziehbar.

5. Gegen diesen Bescheid wurde rechtzeitig Beschwerde erhoben. Mit Erkenntnis vom 18.04.2013 wurde der Spruchpunkt I. dieses Bescheids vom 13.03.2012 behoben und die Angelegenheit zur neuerlichen Verhandlung und Erlassung eines neuen Bescheides an das Bundesasylamt zurückverwiesen.

6. Am 04.06.2013 wurde die beschwerdeführende Partei erneut einvernommen. Dabei gab sie an, mit ihrem Onkel telefonisch Kontakt zu haben, wobei der letzte Kontakt vor vier Monaten stattgefunden habe. Der Onkel wohne mittlerweile seit sechs Monaten in einem Dorf südlich von Kismayo. Er sei wegen Problemen wegen seiner Clanzugehörigkeit weggezogen. Der Onkel habe weiter erzählt, dass er Probleme wegen der beschwerdeführenden Partei bekommen habe. Wenn er in die Stadt komme, nehme er Kontakt zu beschwerdeführenden Partei auf. Zu ihrer Volksgruppe befragt gab die beschwerdeführende Partei an, der Volksgruppe der Madhibaan-Midgaan anzugehören. Auf die Frage, warum sie bei der Erstbefragung die Volksgruppe der Boon angegeben habe, meinte sie, dass die Boon der Hauptclan seien. Dann gebe es Subclans.

Sie sei ein Madhibaan, der Subclan heiße XXXX, der Sub-Subclan heiße XXXX. Madhibaan sei mit den Boon gleich zu setzen. Nach der Dolmetscherin sei Boon der südliche Oberbegriff für Madhibaan. Der Onkel gehöre demselben Clan an.

Erneut nach dem Fluchtgrund befragt gab die beschwerdeführende Partei an, Angst um ihr Leben gehabt zu haben. Sie habe so viele Probleme gehabt und sei in Unterdrückung aufgewachsen. Die Leute der großen Clans haben sie verachtet. Schließlich habe sie auch Probleme mit Al Shabaab bekommen. Auf Nachfrage führte sie www.ris.bka.gv.at Seite 2 von 30 Bundesverwaltungsgericht 16.07.2015 aus, dass sie nicht mit ihren Freunden habe spielen können. Sie sei beleidigt, "Midgaan" genannt und manchmal geschlagen worden. Auf Nachfrage gab sie an, sehr oft geschlagen und beleidigt worden zu sein. Sie sei auch in der Schule geschlagen worden. Bis zu ihrer Ausreise sei sie diskriminiert worden. Auf die Frage, warum sie nicht früher ausgereist sei, meinte die beschwerdeführende Partei, dass sie am Anfang zu klein dafür gewesen sei, und ihr Onkel damals auch finanziell nicht in der Lage gewesen sei, ihr zu helfen. Ihre Cousins würden auch in die Schule gehen und Schwierigkeiten haben. Der Onkel habe mit Tieren gehandelt und ihr das Geld für die Ausreise gegeben. Nach dem ausschlaggebenden Grund für ihre Ausreise befragt gab sie an, wegen ihrer Clanzugehörigkeit Probleme gehabt zu haben. Zusätzlich habe sie dann Schwierigkeiten mit Al Shabaab bekommen, die gemeint hätten, dass sie mit ihnen zusammenarbeiten solle. Das habe sie abgelehnt. Danach seien Al Shabaab zu ihr nachhause gekommen und haben sie mitgenommen. Sie sei in einem Haus fünf Tage lang eingesperrt gewesen. Dort sei sie die ganze Zeit mit dem Tod bedroht worden, falls sie nicht mit Al Shabaab zusammenarbeiten würde. Die beschwerdeführende Partei habe jedoch abgelehnt. Nach fünf Tagen sei es ihr gelungen wegzulaufen. Sie sei zu ihrem Onkel gegangen und habe ihm erzählt, dass die Rebellen sie umbringen würden. Er habe bereits gewusst, dass die beschwerdeführende Partei mitgenommen worden sei und habe dann die Flucht organisiert. Der Onkel habe ihr vorgeschlagen, das Land zu verlassen. Er habe die beschwerdeführende Partei in ein anderes Haus gebracht, bis er das Geld beisammen gehabt habe. Danach habe er ihr das Geld gegeben, und die beschwerdeführende Partei habe ihre Heimat verlassen. Am 10.07.2011 sei sie von Kismayo mit dem Bus nach Addis Abeba gereist.

Der Besuch der Al Shabaab Milizen sei am 30.06.2011 gewesen. Es seien ca. zehn Personen zu ihr nachhause gekommen. Der Anführer, Sheik Adan Madoobe, sei mit einem Auto gekommen. Sie habe einsteigen müssen.



Pages:   || 2 | 3 | 4 | 5 |   ...   | 9 |


Similar works:

«“CONSTRUCTING” A LOCAL DRINKING WATER ENTERPRISE:  SEARCHING FOR IMPACT BEYOND THE BUSINESS MODEL Case study (Agra, India) on collaboration between  FEMS3, Centre for Urban And Regional Excellence  (CURE), Eureka Forbes' Community Fulfillment  Division and a women's Self­Help Group “Nai Aha  Swaya Sahayata Samuha” Field Research, April 2013 Release, June 2013 By Kushagra Merchant Nalini Andrade (FEMS3) Dr. Martin Vogelsang (FEMS3)...»

«Ashley-Waimakariri groundwater resources investigation Report No. R12/69 ISBN 978-1-927222-03-4 (print) 978-1-927222-04-1 (web) Matt Dodson Philippa Aitchison-Earl Lisa Scott June 2012 Report No. R12/69 ISBN 978-1-927222-03-4 (print) 978-1-927222-04-1 (web) 24 Edward Street, Lincoln PO Box 345 Christchurch 8140 Phone (03) 365 3828 Fax (03) 365 3194 75 Church Street PO Box 550 Timaru 7940 Phone (03) 687 7800 Fax (03) 687 7808 Website: www.ecan.govt.nz Customer Services Phone 0800 324 636...»

«Dieses Projekt wurde im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen mit Unterstützung der Europäischen Kommission gefördert. Diese Publikation re ektiert die Ansichten der Authoren und die Kommission kann nicht für jegliche Nutzung der darin enthaltenen Informationen verantwortlich gemacht werden. v.2. en Medien der Neu ethoden tionsme Produk eitern kann etenzen erw ialen Komp en multimed eigen Wie man die Diese Publikation wurde kreiert in Kooperation mit: Produktionsmethoden der Neuen Medien...»

«Costin – Valentin Oancea1 Gender Exclusive Differences in Language Use Abstract: We are surrounded in our everyday lives by powerful commonsense ideas about speech which tell us that men and women communicate and use language in different ways. Nowadays, a major topic in sociolinguistics is the connection between language and gender. Gender differences in language use are of two types: gender-exclusive and gender-preferential, although some sociolinguists claim that the former is a myth and...»

«Düsseldorfer Gutachten: Leitlinien wirkungsorientierter Kriminalprävention Düsseldorfer Gutachten: Leitlinien wirkungsorientierter Kriminalprävention Vorwort In Zeiten, in denen die Gewaltkriminalität zunimmt und gleichzeitig das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung nachlässt, kommt der Kriminalprävention als gesamtgesellschaftlicher Aufgabe eine immer größere Bedeutung zu. Die Kommunen waren auf diesem Gebiet schon seit jeher, wenn auch nicht ausdrücklich unter dem...»

«COUTTS MULTI ASSET FUND PLC Offene Umbrella-Investmentgesellschaft mit getrennt haftenden Teilfonds Nach irischem Recht errichtetes Unternehmen mit beschränkter Haftung, das als offene UmbrellaInvestmentgesellschaft mit variablem Kapital unter der Nummer 509679 eingetragen wurde VERKAUFSPROSPEKT Dieser Verkaufsprospekt datiert vom 28. Oktober 2014 Die Verwaltungsratsmitglieder der Gesellschaft, die im Abschnitt „Mitglieder des Verwaltungsrats der Gesellschaft“ aufgeführt sind, übernehmen...»

«International Letters of Social and Humanistic Sciences Online: 2015-03-10 ISSN: 2300-2697, Vol. 49, pp 83-91 doi:10.18052/www.scipress.com/ILSHS.49.83 © 2015 SciPress Ltd., Switzerland Althusserian Reading of The Handmaid’s Tale Maryam Moradi, Fatemeh AzizMohammadi Department of English language, Arak Branch, Islamic Azad University, Arak, Iran Department of English language, Arak Branch, Islamic Azad University, Arak, Iran E-mail address: mono.maryam125@yahoo.com,...»

«Task-specific modulation of a proprioceptive reflex in a walking insect Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln vorgelegt von Katja Hellekes aus Olpe Köln 2012 Berichterstatter: Prof. Dr. Ansgar Büschges Prof. Dr. Peter Kloppenburg Tag der mündlichen Prüfung: 19.06.2012 Contents Abstract v Zusammenfassung vii Introduction Materials and Methods Animals...........................»

«Lessons On Movies.com SKYFALL http://www.LessonsOnMovies.com/skyfall.html CONTENTS Listening / Reading Script 2 Mark The Spaces 9 Poster / Trailer 3 Discussion 10 Synonym / Phrase Match 4 Survey 11 Listening Gap Fill 5 Writing 12 Correct The Spelling 6 Homework 13 Punctuate The Text 7 Answers 14 Insert The Vowels 8 Follow Sean Banville on Twitter twitter.com/SeanBanville Facebook www.facebook.com/pages/BreakingNewsEnglish/155625444452176 Google + plus.google.com/110990608764591804698/posts More...»

«Verkehrsentwicklungsplan Erfurt Parkraumkonzeption Innenstadt 2 Beiträge zur Stadtentwicklung Inhalt Vorwort 1 Aufgabenstellung / Untersuchungsgebiet Bestandsanalyse 2.1 Gebietsund Nutzungsstruktur 4 2.2 Parkraumangebot 8 2.3 Parkraumbelegungsgrade 12 2.4 Parkdauer und Nutzergruppen 18 2.5 Zukünftige Entwicklungen 21 2.6 Konfliktanalyse 26 Parkraumbewirtschaftungskonzept 3.1 Räumliche Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung 27 3.2 Neuordnung der Bewohnerparkzonen 34 3.3 Bewirtschaftungszeiten...»

«Organizational Culture at Camps: Understanding, Assessing, Developing, and Changing Randall Grayson, Ph.D. Contents at a glance What is “culture?” The scope of culture Why care so much about camp culture? How is it related to structures, processes, policies, and outcomes? Assessing culture Why should you assess it? How does one assess it? Understanding culture in depth How is culture created? Three fundamental levels of culture Culture strength Taxonomies of culture Enculturation The tail...»

«The 8th Newcastle-upon-Tyne Postgraduate Conference in Linguistics Programme and Papers Auditorium, Herschel Building Newcastle University United Kingdom 5th April 2013 Programme Committee This conference is organised by postgraduate students of Newcastle and Northumbria Universities, with the support of the Centre of Research in Linguistics and Language Sciences (CRiLLS). The organising committee is made up of the following: Tendai Charles (Chair) Enas Filimban (Vice chair) Tamader Hwaidi...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.abstract.xlibx.info - Free e-library - Abstract, dissertation, book

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.