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VĀlmĪki

Ramaana

ˉˉ.

Das Epos des alten Indien

BAND 2: AYODHYĀ-KĀṆḌA

Einleitung und Übertragung ins Deutsche

von Dirk E. Büchner

GOVINDA-VERLAG

Kontaktadressen:

Schweiz: Govinda-Verlag, Postfach, 8053 Zürich

Deutschland: Govinda-Verlag, Postfach, 79798 Jestetten

Internet: govinda.ch

valmiki-ramayana.de

dirk.buechner@yahoo.de

Erstausgabe – Mai 2013 © 2013 Dirk E. Büchner / Govinda-Verlag GmbH Alle Rechte vorbehalten.

Lektorat und Layout: Mantrarūpa Miro Ćućuz Umschlaggestaltung: Mantrarūpa Miro Ćućuz, Ronald Zürrer Einbandgemälde: siehe Bildteil, Tafel 21 Farbtafeln im Bildteil und Illustrationen: Daniel Joshi (Divya Deśa Dāsa), Khetra Maharana © Dirk E. Büchner Tafel 1: © The Bhaktivedanta Book Trust (www.krishna.com). Used with permission.

Tafel 14 (unterstes Bild): © Ashish Bhatnagar, gemäß GNU Free Documentation License Gesamtherstellung: FINIDR Printed in Czech Republic ISBN 978-3-905831-23-8 Inhaltsverzeichnis Anrufung 5 Danksagungen 11 Teil I 13 Allgemeine Einleitung zum Rāmāyaṇa 15 Teil II 37 Einleitung zum Ayodhyā-kāṇḍa 39 Kapitelübersicht 43 Abschnitt 1 47 Abschnitt 2 71 Abschnitt 3 121 Abschnitt 4 215 Abschnitt 5 273 Abschnitt 6 321 Abschnitt 7 359 Abschnitt 8 423 Erläuterungen zu den Farbtafeln 442 Teil III 445 Anhang 1 Erläuterungen zu den Fußnoten 447 Anhang 2 Essay: Wie man das Rāmāyaṇa in neun Tagen liest 603 Anhang 3 Betrachtungen zu Robert P. Goldmans Rāmāyaṇa-Ausgabe 625 Anhang 4 Das Rāmāyaṇa in anderen vedischen Schriften 641 Anhang 5 Rāmāyaṇa-Kaleidoskop: Betrachtungen aus aller Welt 653 5

–  –  –

Allgemeine Einleitung zum Rāmāyaṇa

1. Einleitende Worte Viele Bücher über das Rāmāyaṇa (insbesondere in Indien) stellen sich einleitend die Frage „Wozu braucht es ein weiteres Buch über das Rāmāyaṇa?“. Die Frage ist berechtigt, denn schließlich gibt es bereits Tausende von Büchern, die sich mit dem wohl ältesten Epos der Menschheitsgeschichte beschäftigen. Kaum ein anderes Werk der Weltliteratur hatte und hat noch immer so viele Nacherzählungen, Analyse- und Nachschlagewerke zur Folge wie dieses rund 24.000 Verse umfassende Sanskritepos.

Offensichtlich finden die Autoren jedes Mal eine zufriedenstellende Antwort auf ihre Frage, sonst hätten ihre Werke niemals das Licht der Welt erblickt. Zugegeben, ich befinde mich in dem glücklichen Umstand, mich dieser Frage nicht in gleicher Weise stellen zu müssen. Schließlich ist die vorliegende Ausgabe des Rāmāyaṇas die erste und einzige, die nicht nur den Text in deutscher Sprache ungekürzt wiedergibt, sondern ihn darüber hinaus auch noch ausführlich kommentiert.1 Insofern ist die Notwendigkeit hinreichend dargelegt.

Doch gerade die wahrlich einzigartige Vielfältigkeit des Rāmāyaṇas ist es wert, ausführlicher besprochen zu werden. Denn so, wie man das Rāmāyaṇa von Tausenden von Blickwinkeln aus betrachten mag, so kann man auch unbegrenzt viele Einleitungen zu diesem Klassiker verfassen. Ich habe mich daher entschlossen, es für diesen zweiten Band des VR nicht bei der Allgemeinen Einleitung zu belassen, die sich im Bāla-kāṇḍa findet, sondern auch für den zweiten Band, den Ayodhyā-kāṇḍa, ein paar meiner eigenen Gedanken wie auch einige der Betrachtungen anderer über die Geschichte Rāmas mit dem Leser zu teilen. Es gibt einfach zu viel Wissenswertes, zu viel Tief- und Hintergründiges, das ich auch anderen an der Rāmāyaṇa-Tradition (RT)2 Interessierten näher bringen möchte und von dem ich hoffe, dass es dem Leser hilft, dieses uralte, doch ewig junge epische Drama mehr und mehr wertzuschätzen.

Ich folge in dieser Einleitung weitestgehend der Struktur der Allgemeinen Einleitung des Bāla-kāṇḍas, wobei lediglich die Zusammenfassung (Punkt 3) unverändert geblieben ist. Schwerpunktthema dieser Einleitung wird die Geschichte und Entwicklung des Rāmāyaṇas (Punkt 2) sein. Ich werde dort versuchen, dem Leser eine Übersicht über die vielen Rāmāyaṇas auf der Welt zu geben: die vierzehn Gruppen der RāmāyaṇaTradition.

Ayodhyā-kāṇḍa

Nach diesen zur ersten Orientierung des Lesers gedachten Bemerkungen möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch Arrow of the Blue-Skinned God (Erstausgabe von 1992) des Journalisten und Anthropologen Jonah Blank fortsetzen. Sein Buch glänzt nicht nur durch eine scharfsinnige und kritische Betrachtungsweise der Nachwirkungen des Rāmāyaṇas auf das heutige Indien. Es ist zugleich von einer sympathischen und wohlwollenden Haltung gegenüber Land und Leuten, gegenüber Kultur und Religion getragen.3 Welche Bedeutung dieses uralte Epos noch heute hat? Dafür muss man nur das Telefonbuch Delhis aufschlagen. Man wird Seiten finden, auf denen jede einzelne Person nach Rāma benannt ist, dem Helden der Geschichte. Eine über zwei Jahre ausgestrahlte Serie des Rāmāyaṇas war in Indien die meist gesehene Sendung aller Zeiten. Aber die Bedeutung dieser Erzählung geht weit über das Maß schierer Popularität hinaus. Die Themen, die diese Sanskritsaga bestimmen, sind die gleichen Themen, die das moderne Indien bewegen.

Das heißeste aller heißen Eisen ist momentan4 die Auseinandersetzung darüber, welche Art von Monument an dem Geburtsort Rāmas stehen sollte. Abgesehen davon, dass die Auseinandersetzung darüber dazu führte, dass in nicht einmal einem Jahr drei Regierungen gestürzt wurden, hat der Disput darüber die Flammen eines hinduistischen Fundamentalismus geschürt;





es hat den rechten Flügel der Politik zur treibendsten Kraft der Nation werden lassen. Und, auf einer noch tiefer gehenden Ebene, sind die Fragen, die Inder während ihres Tees am Nachmittag erörtern, die gleichen, die schon vor langer Zeit im Rāmāyaṇa aufgeworfen wurden. […] Krieg (wie fast jedes Epos ist auch das Rāmāyaṇa weitestgehend eine Kriegsgeschichte) treibt auf dem indischen Subkontinent von Kaschmir über Assam bis nach Punjab sein Unwesen. Wie in der Sage kämpft auch hier eine Rasse gegen eine andere. In Śrī Laṅkā, dem Ort, an dem Rāma sein verheerendes Duell mit den Kräften des Bösen focht, ist Krieg noch immer ein allgegenwärtiger, unausweichlicher Bestandteil des Lebens.

Religion war schon immer untrennbar mit Indiens Identität verwoben, und jetzt ist sie dies mehr denn je. Das Rāmāyaṇa ist eine heilige Schrift, es ist Teil der heiligen Schriftensammlung der Hindus, und heute sieht sich der Glauben der Hindus der radikalsten Wandlung der zumindest letzten dreißig Jahre ausgesetzt. Die Ansichten Mahatma Gandhis und der Ansturm des säkularisierten Westens haben Indien gezwungen, seine geachtetsten Glaubensgrundsätze neu zu überdenken!

Doch vor allem ist das Rāmāyaṇa eine Geschichte über Pflichten. Prinz Rāma ist die Verkörperung des Richtigen, einfach schon deswegen, weil er weiß, was zu tun ist – und er es auch tut. In einem gewissen Sinne kann man die meisten der kulturellen Zwickmühlen Indiens auf den Konflikt zwischen Pflicht und individuellem Begehren reduzieren.

Allgemeine Einleitung zum Rāmāyaṇa

Und Hari Prasad Shastri, der sich als einer der ersten Inder bemühte, das Rāmāyaṇa in

vollständigem Umfang und in einem modernen, leicht verständlichen Englisch zu präsentieren (was ihm zweifellos gelang), schreibt in seiner Einleitung5:

Das Rāmāyaṇa ist ein antikes Werk, das dem berühmten Heiligen Vālmīki zugeschrieben wird. Der Zeitpunkt seiner Komposition kann nicht mit Sicherheit bestimmt werden, insbesondere deshalb, weil es, genau wie andere Sanskritklassiker auch, zuerst nicht schriftlich niedergelegt, sondern von Barde zu Barde weitergegeben wurde. Dies ist auch der Grund dafür, dass verschiedene Fassungen dieses Gedichtes existieren, die sich alle leicht voneinander unterscheiden. Interessant ist aber, wie sich die Gelehrten darin einig sind, dass das Rāmāyaṇa das Meisterwerk eines einzigen Autors ist.6 Es ist keine Sammlung von Geschichten aus unterschiedlichen Quellen, die lose zusammengefügt wurden. […] Das Rāmāyaṇa hat auf die Männer und Frauen Indiens einen gewaltigen Einfluss ausgeübt, sowohl in seiner erhabenen Poesie des Originals wie auch durch eine spätere Hindifassung von Gosvāmī Tulsīdās. Wir haben es hier nicht nur mit Poesie zu tun, die in ihrer kraftvollen Dramatik und in ihrer Brillanz ihresgleichen sucht, das Rāmāyaṇa ist darüber hinaus eine wahre Goldgrube an Ausführungen über Rhetorik, Medizin, Geologie, Botanik, Geographie und jede andere Facette einer uralten Zivilisation, für die sich Forscher interessieren mögen. Für jeden Hindu sind Śrī Rāma und Sītā der ideale Mann und die ideale Frau, der vorbildlichste Ehemann und die vorbildlichste Ehefrau.7 Śrī Rāma ist eine Verkörperung Gottes, des einen, alldurchdringenden Prinzips von Wahrheit und Intelligenz. Wessen Verhaltensmuster sollte besser als Vorbild für das eigene Leben geeignet sein als das dieses Mannes!

Rāma war eine Persönlichkeit voller edelster Tugenden, ein untadeliger Verfechter der Wahrheit, mitleidvoll, gerecht, gütig, tapfer und ritterlich.

Die Geschichte mag man zugleich auch als ein Gleichnis verstehen. Rāma und Rāvaṇa sind Symbole für die Kräfte des Lichts und der Dunkelheit, die sich in dieser Welt wie auch im Herzen eines jeden Menschen befinden.

Wahrheit, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Aufrichtigkeit sind die Kräfte des Lichts, denen Gier, Lust, Begierde nach sinnlichen Freuden und Macht, Zorn und Selbstsucht gegenüberstehen. Der wahre Triumph des Menschen besteht in seiner Überwindung der Kräfte der Dunkelheit. In Indien wird jedes Jahr an einem bestimmten Tag zu Ehren von Rāmas Sieg über Rāvaṇa ein Fest abgehalten.8 Man bejubelt den Fall Rāvaṇas, und mit ihm das Ende von Tyrannei, Ungerechtigkeit, Grausamkeit und Selbstgerechtigkeit. […] Das Leben Śrī Rāmas ist tief im Bewusstsein der Inder verwurzelt und viele Künstler und Literaten, wie beispielsweise Bhavabhuti bei seinen Dramen, haben sich von ihm inspirieren lassen. Bisher haben sich die Worte Brahmās

–  –  –

im Rāmāyaṇa nicht als leere Versprechung erwiesen: „So lange noch Berge auf der Erde stehen und Flüsse fließen, so lange wird die Geschichte des Rāmāyaṇas erzählt werden.“

1.1 Vālmīkis Rāmāyaṇa – seine Bedeutung im vedischen Kontext Traditionellerweise werden praktisch sämtliche vedischen Texte (Śruti, Smṛti, Purāṇas, das Vedānta-sūtra und das Mahābhārata) einem einzigen Autor zugeschrieben – Śrīla Vyāsadeva9. Das einzig bedeutsame vedische Werk, das nach (sowohl im Westen wie im Osten) unbestrittener Meinung nicht Vyāsa als Autor kennt, ist das Rāmāyaṇa.

Vālmīki gilt nicht von ungefähr als ādi-kavi, als der erste Poet. Vālmīki war es, der mit dem Rāmāyaṇa ein Werk schuf, das auf einzigartige Weise das Leben und Wirken eines avatāras Bhagavāns umfassend und systematisch darstellt. Das Rāmāyaṇa nimmt sowohl hinsichtlich seiner weit vor Vyāsadeva liegenden Entstehungszeit wie auch von seiner systematischen Darstellung eines avatāras in der Gesamtheit des vedischen Schrifttums eine Sonderrolle ein.

Trotz dieser Sonderrolle gehört das VR natürlich zweifellos zur Gesamtheit der vedischen Literatur, denn zu den (gern als die ursprünglichen, also ältesten Texte bezeichneten) vier Vedas werden auch noch andere Werke zum vedischen Schrifttum gezählt.

Dazu gehören auch die so genannten Geschichtsschreibungen (itihāsas), von denen das MBh und das VR die wichtigsten sind.

In der Chāndogya Upaniṣad heißt es (zitiert in VLL, S. 2): itihāsa-purāṇaḥ pañcamaḥ vedanaṁ vedaḥ – die Itihāsas und Purāṇas sind als der fünfte Veda bekannt; Bāla 1.2, Ayod 1.7.

Der Begriff des „fünften Veda“ soll dem Text eine Autorität verleihen, da er ihn als Teil des Schrifttums kennzeichnet, auf das sich die verschiedenen Traditionen Indiens berufen.10 Daher wurde der Begriff auch zuweilen für andere Werke verwendet.

2. Geschichte und Entwicklung des Rāmāyaṇas

2.1 Die verschiedenen Versionen des Rāmāyaṇas Gegenwärtig finden sich in der größten Bibliothek Nordindiens in New Delhi11 rund 800 Bücher über das Rāmāyaṇa (nach eigenen Angaben, Stand Januar 2011). Das mag sich auf den ersten Blick viel anhören, doch wenn man bedenkt, dass diese Bücher, bis auf etwa 50 Exemplare in englischer und deutscher Sprache, fast ausschließlich in Hindi sind, wird schnell klar, dass diese durchaus gute Sammlung nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtheit aller Ausgaben des Rāmāyaṇas bzw. der Bücher, die Themen in Bezug auf die RT behandeln, enthält. Mir selbst sind Hunderte von weiteren Büchern allein in englischer Sprache über das Rāmāyaṇa bekannt.

Allgemeine Einleitung zum Rāmāyaṇa

Man kann daher, ohne sich an die indische Art der Übertreibung anlehnen zu müssen, mit Fug und Recht behaupten, dass wir bei Werken über das Rāmāyaṇa nicht von Hunderten, ja nicht einmal von Tausenden von Büchern sprechen müssen, sondern von Zehntausenden.

Mit der folgenden Unterteilung der RT in vierzehn Gruppen will ich dem Leser einen ersten Orientierungspunkt an die Hand geben. In dieser Einleitung will ich mich darauf beschränken, die vierzehn Gruppen aufzuzählen und lediglich die ersten beiden Gruppen näher zu beschreiben. In den folgenden Bänden werde ich dann die restlichen zwölf Gruppen ausführlicher behandeln und deren Interaktionen untereinander beleuchten.

Zu jede einzelner dieser Gruppen (außer vielleicht B) gibt es eine derart gigantische Menge von Untersuchungen und Büchern, dass meine Ausführungen dem Leser am Ende hoffentlich deutlich gemacht haben werden, dass die oben erwähnten Zehntausende von Publikationen über das Rāmāyaṇa als eine realistische Mengenangabe betrachtet werden können. Dies bedeutet natürlich aber auch, dass jede noch so gute und gut gemeinte Übersicht über die RT immer nur einen Teil der Welt des Rāmāyaṇas abbilden kann. Das Buch, das alle Fassungen dieses Werkes auflistet (geschweige denn erläutert), ist noch nicht geschrieben worden.



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