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Einflussfaktoren auf das Management von Forschungs- und

Entwicklungskooperationen - Eine empirische Analyse in der

Biotechnologie

Dr. Christian Müller

Prof. Dr. Cornelius Herstatt

Mai 2003

Arbeitspapier Nr. 19

Christian Müller/Cornelius Herstatt*

Einflussfaktoren auf das Management von

Forschungs- und Entwicklungskooperationen

Eine empirische Analyse in der Biotechnologie

Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund der hohen Bedeutung von Forschungs- und Entwicklungskooperationen

in der Biotechnologie analysieren die Autoren mit Hilfe einer empirischen Analyse die wesentlichen Einflussfaktoren auf das Management von zwischenbetrieblichen Entwicklungsprojekten. Basierend auf theoretischen Ansätzen und empirischen Studien werden geeignete Einflussfaktoren identifiziert und deren kausale Zusammenhänge in Form von Hypothesen formuliert, die anschließend kausalanalytisch überprüft werden. Die empirischen Befunde belegen, dass insbesondere die Kooperationserfahrung und die Planungsintensität einen positiven Einfluss auf die Effizienz der Kooperation haben. Entgegen der allgemeinen Auffassung in der Kooperationsforschung konnte hingegen kein direkter positiver Zusammenhang zwischen der Intensität der Zusammenarbeit und der Effizienz gefunden werden. Die Befunde der Studie zeigen vielmehr, dass aufgrund der höheren organisatorischen Komplexität bei einer intensiven Zusammenarbeit gleichzeitig eine intensivere Planung vorhanden sein muss.

* Dr. Christian Müller ist Technologietransfer-Beauftragter des Universitätsklinikum Charité der HumboldtUniversität zu Berlin. Anschrift: Universitätsklinikum Charité, Verwaltungsdirektion, Schumannstraße 20/21, 10117 Berlin, E-Mail: mueller@bioinnotec.de.

Professor Dr. Cornelius Herstatt ist Leiter des Arbeitsbereichs Technologie- und Innovationsmanagement an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Anschrift: Technische Universität Hamburg-Harburg,

Arbeitsbereich Technologie- und Innovationsmanagement, Schwarzenbergstraße 95, 21073 Hamburg, E-Mail:

c.herstatt@tuhh.de.

Einflussfaktoren auf das Management von Forschungs- und Entwicklungskooperationen Eine empirische Analyse in der Biotechnologie I Einführung Um den wachsenden Anforderungen an eine kosten- und zeiteffiziente Forschung und Entwicklung (FuE) gerecht zu werden, sehen sich Unternehmen zunehmend gezwungen, mit anderen Unternehmen zu kooperieren.1 Eine Branche in der FuE-Kooperationen einen besonders hohen Stellenwert besitzen, ist die Biotechnologie.2 Zahlreiche BiotechnologieUnternehmen suchen die Zusammenarbeit insbesondere mit großen Pharma-Unternehmen, um mit Hilfe komplementärer Kompetenzen des jeweiligen Kooperationspartners Synergieeffekte in der Wertschöpfung zu erzielen und die mit F&E-Projekten meist verbundenen hohen Risiken und Kosten zu teilen bzw. für beide Partner zu reduzieren.

Trotz der erkannten hohen Bedeutung solcher FuE-Kooperationen scheitern diese oft in der Praxis und empirische Untersuchungen belegen die hohen Misserfolgsraten.3 Daher besteht sowohl auf Seiten der Unternehmenspraxis wie auch der Kooperationsforschung ein großer Bedarf an gesicherten Erkenntnissen der erfolgreichen Zusammenarbeit in F&E-Projekten auf der Grundlage empirischer Forschung und hieraus ableitbaren Gestaltungsempfehlungen.

Neben Studien über die grundsätzliche Entscheidung für Eigen- oder Fremdentwicklung (Make-or-Buy)4 hat sich die umfangreiche Literatur zur Kooperationsforschung bisher primär mit der Identifizierung kritischer Erfolgsfaktoren angenommen.5 Diese Erfolgsfaktorenstudien betrachten jedoch meist nur einzelne Einflussfaktoren auf das Management von kooperativen Projekten isoliert voneinander und vernachlässigen den Einfluss kausaler Beziehungen zwischen diesen sowie die Bedeutung von Kontextfaktoren. Das zentrale Ziel dieses Beitrags ist daher, unter Anwendung des kausalanalytischen Ansatzes den Einfluss wesentlicher Faktoren auf das Management von FuE-Kooperationsprojekten umfassend empirisch zu überprüfen. Hierauf basierend sollen erste Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Ausgehend von bestehenden konzeptionellen und empirischen Arbeiten wird hierzu ein Hypothesensystem für das Management von FuE-Kooperationen aufgestellt, das im Rahmen einer großzahligen empirischen Untersuchung in der Biotechnologie-Branche getestet wird.

Vgl. u.a. Brockhoff et al. (1991), S. 219ff.; Hagedoorn (1993), S. 371ff.; Rotering (1990).

Vgl. u.a. Buse (2000); Forrest/Martin (1992), S. 41ff.; Pisano (1990), S. 153ff.; Powell et al. (1996), S. 116ff.;

Shan (1990); Tapon/Thong (1999), S. 219ff.

Vgl. Fontanari (1996), S. 28 und die dort angegebene Literatur; Raffée/Eisele (1994), S. 17ff.

Vgl. u.a. Axelrod (1984); Dowling/Lechner (1998); Rüdiger (1998), S. 25ff. und die dort angegebene Literatur.

Vgl. stellvertretend für viele: Kropeit (1998); Saad (1998); Teichert (1994).

Die Struktur des vorliegenden Beitrags ist dabei wie folgt gegliedert: Zunächst wird eine Bestandsaufnahme der einschlägigen Literatur wiedergegeben, um die wesentlichen Einflussfaktoren zu identifizieren (Abschnitt II). Basierend auf den kausalen Zusammenhängen der Faktoren erfolgt im Abschnitt III die Ableitung der Untersuchungshypothesen, die als Grundlage für das empirisch zu testende Kausalmodell dienen. Nach der Beschreibung der methodischen Vorgehensweise im Abschnitt IV werden die Ergebnisse der Hypothesenprüfung dargelegt. Der Artikel schließt mit eienr Reihe von Implikationen für die Forschung und Praxis.





II Stand der Forschung und Identifizierung wesentlicher Einflussfaktoren In der Forschung zu Unternehmenskooperationen werden zahlreiche Einflussfaktoren auf das Management von zwischenbetrieblichen Projekten diskutiert.6 Ein erstes Ziel der vorliegenden Untersuchung ist, diese relativ große Anzahl möglicher Einflussfaktoren zunächst auf ein handhabbares Maß relevanter Faktoren einzugrenzen. In der vorliegenden Untersuchung erfolgt diese Eingrenzung vor dem Hintergrund des gewählten Untersuchungsobjektes, d.h., die Einflussfaktoren müssen dahingehend überprüft werden, inwieweit diese eine hohe Relevanz für die Biotechnologie-Branche besitzen.

Einflussfaktoren auf das Management von Kooperationsprojekten lassen sich grundsätzlich in Kontext- und Gestaltungsfaktoren sowie einer Erfolgsdimension einteilen. Einzelne Wirkungsbeziehungen wurden bereits im Rahmen von empirischen Studien in der Kooperationsforschung nachgewiesen, wie die Literaturübersicht in Tabelle 1 zeigt.

Aus dieser Studienübersicht ist insgesamt festzustellen, dass in der Kooperationsforschung die Bestimmung des Einflusses von Faktoren auf den Kooperationserfolg überwiegen. Die Untersuchung der Wirkungszusammenhänge von Kontextfaktoren auf die Gestaltung und den Erfolg von Kooperationsprojekten wird aber von diesen Studien weitgehend vernachlässigt.7 Daher soll mit Hilfe eines Kausalmodells hier ein umfassender Ansatz verfolgt werden, der den Einfluss von Kontextfaktoren auf die Ausgestaltung des Kooperationsprojektes mitberücksichtigt und die komplexen Ursache-Wirkungszusammenhänge in einem Modell vereint.

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Bei der Betrachtung von möglichen Kontextfaktoren wird in der Kooperationsforschung insbesondere der Einfluss der Unternehmensgröße betont. Dabei begrenzt sich diese Diskussion allerdings nur auf die Vorteilhaftigkeit von Entwicklungsprojekten zwischen Partnern unterschiedlicher Unternehmensgröße. Inwieweit das Größenverhältnis einen Einfluss auf die Effizienz der Kooperation hat, wurde bisher vernachlässigt. Die Relevanz dieses Faktors ist aber insbesondere in der Biotechnologie gegeben, da gerade hier FuEKooperationen zwischen Partnern unterschiedlicher Unternehmensgröße häufig zu beobachten sind. Neben Unterschieden in der Unternehmensgröße stellen Nationalitätsunterschiede der Partnerunternehmen ein weiteres charakteristisches Merkmal von FuE-Kooperationen dar. Die Biotechnologie-Branche zeichnet sich durch einen hohen Internationalisierungsgrad aus und Projekte zwischen Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern sind häufig zu beobachten. In Untersuchungen über Kooperationen gibt es weiterhin Hinweise, dass auch die miteinander gewonnene Erfahrung bei einer vorhergehenden Zusammenarbeit einen Einfluss auf das Management und letztlich auf den Erfolg von Kooperationsprojekten hat.

Auf Grund der besonderen Branchenrelevanz sollen daher die Einflüsse der Faktoren Unternehmensgrößenunterschiede, Nationalitätsunterschiede sowie die vorherige Kooperationserfahrung auf das Management von FuE-Kooperationen einer empirischen Überprüfung unterzogen werden.

Als eine zweite Gruppe von Einflussfaktoren werden Variablen in der Forschung diskutiert, auf die die beteiligten Unternehmen unmittelbar einen direkten Einfluss haben. Aus der Vielzahl dieser sog. Gestaltungsfaktoren stellen die Ausgestaltung der Aufbau- bzw.

Ablauforganisation die beiden wesentlichen Faktoren bei FuE-Kooperationen dar. Bei der Planung der Aufbauorganisation geht es primär darum, die geeignete Kooperationsform für die zwischenbetriebliche Zusammenarbeit zu finden. In der Literatur zum Kooperationsmanagement hat sich bisher allerdings keine gängige Systematisierung von Kooperationsformen durchgesetzt.8 Die unterschiedlichen Kooperationsformen sollen deshalb in dieser Untersuchung vielmehr durch ein Kontinuum an Kooperationsintensitäten beschrieben werden. Hierunter wird die Intensität der Interdependenzen von Aufgaben, Personen, Sachmitteln und Informationen zwischen den Kooperationspartnern verstanden.

Die Bedeutung des Einflusses der Kooperationsintensität für das Management von unternehmensübergreifenden Projekten konnte bereits in zahlreichen Studien belegt werden.9 In der Biotechnologie-Branche kann ein ganzes Spektrum von Kooperationen Vgl. stellvertretend für viele: Chiesa/Manzini (1998), S. 199ff.; Hagedoorn (1990), S. 17ff.

Vgl. stellvertretend für viele: Porter/Fuller (1986), S. 315ff.

unterschiedlicher Intensitäten beobachtet werden, die von einer losen Zusammenarbeit mit Ergebnisaustausch bis hin zur Etablierung eines Gemeinschaftsunternehmens (Joint-Ventures) reichen.

Neben der Aufbauorganisation stellt die Ablauforganisation einen wesentlichen Teil innerhalb der Planungsphase einer Kooperation dar. Hierbei ist es erforderlich, dass die beteiligten Partner die wesentlichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb des zwischenbetrieblichen Projektes miteinander planen. Aufgrund der Bedeutung der Planung in diesem Kontext soll geschlussfolgert werden, dass die Planungsintensität ein weiterer, wesentlicher Einflussfaktor auf das Management von Kooperationsprojekten in der Biotechnologie darstellt.

Hinsichtlich der Erfolgsdimensionen wird zwischen Effizienz und Effektivität des Managements bei FuE-Kooperationen unterschieden. Unter Effizienz wird die Einhaltung bzw. Unterschreitung des zu Beginn der Kooperation festgelegten Zeit-, Kosten- und Ressourcenrahmens verstanden. Mit Effektivität ist die Erreichung der von den beteiligten Unternehmen vorab gemeinsam definierten Ziele gemeint..

An dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass die Auswahl der Kontext- und Gestaltungsvariablen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann, sondern vielmehr vor dem Hintergrund des gewählten branchenspezifischen Fokus als geeignet erscheint.

III Ableitung der Untersuchungshypothesen Das Ziel der folgenden Ausführungen ist es, die Ursache-Wirkungszusammenhänge zwischen den Kontext- und Gestaltungsvariablen bzw. der Effizienz und Effektivität in Form von Hypothesen herauszuarbeiten.

3.1 Zusammenhang zwischen Kooperationserfahrung und -intensität Neben der für FuE-Projekte typischen, inhärenten Unsicherheit bezüglich der technischen und marktlichen Zielerreichung kommt bei zwischenbetrieblichen Projekten noch die Unsicherheit bezüglich der Fähigkeiten (technologische Kompetenzen) sowie dem Verhalten des jeweiligen Partnerunternehmens hinzu.

Die Unsicherheit hinsichtlich der technologischen Kompetenzen kann dazu führen, dass zu Beginn einer Kooperation zunächst losere Formen der Zusammenarbeit vereinbart werden, um sich zunächst ein genaueres Bild über das Leistungspotential des Partners zu verschaffen.

Die Kenntnisse über die technologische Know-how-Position werden durch positive Erfahrungen mit diesem Unternehmen aus der Vergangenheit vereinfacht. Hierdurch kann die Unsicherheit bereits reduziert werden. Es kann daher vermutet werden, dass durch derartige Kenntnisse grundsätzlich auch die Bereitschaft steigt, intensivere Formen der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit einzugehen.

Neben der Unsicherheit über das Leistungspotential des Kooperationspartners herrscht vor Beginn einer Kooperation insbesondere mit einem neuen Partner eine hohe Unsicherheit hinsichtlich des Verhaltens dieses Partners während und nach der Zusammenarbeit vor. Diese Unsicherheit über unterschiedliche Verhaltensweisen führt dazu, dass Unternehmen im Zusammenhang mit neuen Partnern zunächst keine enge und intensive, d.h. mit hohem finanziellen, personellen und zeitlichen Aufwand verbundene Kooperation bevorzugen, sondern zunächst einmal losere Formen der Zusammenarbeit wählen. Hierdurch soll die Unsicherheit über das zukünftige Verhalten des Partners allmählich reduziert werden. Haben beide Partner hingegen vorher miteinander zusammengearbeitet, konnte möglicherweise bereits eine Vertrauensbasis aufgebaut werden, die die Gefahr von opportunistischem Verhalten des Partners deutlich reduziert bzw. verhindert. Daher kann vermutet werden, dass Unternehmen mit einer positiven Kooperationserfahrung auch eher bereit sind, Kooperationen mit einer hohen Intensitätsstufe abzuschließen.

Aufgrund dieser Überlegungen ist zu erwarten, dass die Kooperationserfahrung mit der Kooperationsintensität positiv korreliert. Hinweise aus anderen empirischen Studien fehlen allerdings bisher und sollen daher mit Hilfe folgender Untersuchungshypothese untersucht

werden:

H1: Je größer die Kooperationserfahrung miteinander ist, desto größer ist die Intensität der Kooperation



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