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«Neue Präventionsansätze zur Vermeidung und Reduzierung von Suchtmittelkonsum in der Schwangerschaft und Stillzeit Caritasverband Schaumberg-Blies ...»

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Kurz- und Abschlussberichte

Neue Präventionsansätze zur Vermeidung

und Reduzierung von Suchtmittelkonsum

in der Schwangerschaft und Stillzeit

Caritasverband Schaumberg-Blies e.V.

Schwanger

ohne

Nikotin,

Alkohol

Illegale Drogen

BUNDESMODELLPROJEKT

Neue Präventionsansätze zur Vermeidung und

Reduzierung von Suchtmittelkonsum

in der Schwangerschaft und Stillzeit

Abschlussbericht

Förderzeitraum: 01.04.2011 – 31.03.2012 Berichtszeitraum: 15.04.2011 - 31.03.2012 Förderkennzeichen: Kapitel 1502 Titel 68469 Fördersumme: 30.823 € Leitung: Herr Dr. Horst Arend Mitarbeiterin: Frau Jutta Klein gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

-2Inhaltsverzeichnis

1. Zusammenfassung

2. Einleitung

2.1. Ausgangslage des Projekts

2.2. Ziele des Projekts Projektstruktur (Projektaufbau, Strukturen, 2.3.

Verantwortlichkeiten)

3. Erhebungs- und Auswertungsmethodik

4. Durchführung, Arbeits- und Zeitplan 4.1 Darstellung des Arbeits- und Zeitplanes 4.2 Darstellung der Durchführung 4.3 Darstellung der Abweichungen vom ursprünglichen Arbeits- und Zeitplan 4.4 Abweichungen vom Finanzierungsplan

5. Ergebnisse; Diskussion der Ergebnisse

6. Gender Mainsstreaming Aspekte

7. Gesamtbeurteilung

8. Verbreitung und Öffentlichkeitsarbeit der Projektergebnisse

9. Verwertung der Projektergebnisse (Nachhaltigkeit / Transferpotential)

10. Publikationen

11. Anlagen

-3Zusammenfassung Tabak-, Alkohol– und illegaler Drogenkonsum während der Schwangerschaft stellen die wichtigsten und vermeidbaren Risiken in der vorgeburtlichen Entwicklung dar und können nicht nur bei massiver Suchtmittelabhängigkeit, sondern auch bei leichteren Konsumformen das Kind erheblich und dauerhaft beeinträchtigen und schädigen. Dieser Umstand macht es unbedingt notwendig, dass sowohl die Berufsgruppen rund um die konsumierende Schwangere, als auch die Schwangeren und ihr familiäres Umfeld sowie die Gesellschaft insgesamt auf die Gefahren und Konsequenzen des Konsums von Suchtmitteln aufmerksam gemacht und Hilfsangebote entwickelt werden, die die Schwangeren und ihre Partner frühzeitig erreichen. Die innerhalb des Beratungsund Behandlungszentrums entwickelten „Ansätze zur Vermeidung und Reduzierung von Suchtmittelkonsum in der Schwangerschaft und Stillzeit“ sahen als Ziele zum einen die Wissensvermittlung und Sensibilisierung der Schwangeren bzw. junger Frauen im Vorfeld einer Schwangerschaft sowie der professionellen Kräfte vor, zum anderen die Bereitstellung von konkreten Hilfen zur Reduktion von Suchtmittelkonsum. Die Vorhabensziele konnten zu einem Großteil realisiert werden. Insbesondere auf dem Wege von Informationsveranstaltungen, Vorträgen und Schulungen konnte die Zielgruppe der Fachkräfte (MitarbeiterInnen der Gesundheitsämter, der Beratungsstellen, (Familien)-Hebammen) erreicht werden. Im Bereich der selektiven Prävention wurden Herangehensweisen entwickelt und eingesetzt, die anschaulich und zum Teil auf spielerische Art und Weise jungen Frauen die Risiken des Suchtmittelgebrauchs und dessen Auswirkungen auf den Feten nahe brachten. - Konkrete Maßnahmen zur Reduzierung bzw. zur Entwöhnung von Suchtmittelkonsum wurden zum Teil neu geschaffen, so ein auf Schwangere abgestimmtes niedrigschwelliges (Nikotin-)Entwöhnungsprogramm, das von den Krankenkassen im Setting-Ansatz für vorerst zwei Jahre finanziert und außerhalb der Suchtberatungsstelle in dem Kommunikationszentrum „KOMM“ der Stadt Neunkirchen angeboten wird. Darüber hinaus finden im Beratungs- und Behandlungszentrum tägliche Sprechstunden statt und bei gegebener Motivation und Indikation kann schnell in eine Fachklinik vermittelt werden, die speziell für alkohol- bzw. drogenabhängige Schwangere ein stationäres Entwöhnprogramm vorhält. Eigens vorgesehene Sprechstunden bzw. Beratungszeiten für Schwangere in den Praxen niedergelassener Gynäkologen bzw. Geburtshilfekliniken wurden von diesen nicht gewünscht. Im Projektzeitraum wurden Beratungsangebote von (konsumierenden) Schwangeren nur in marginaler Weise nachgefragt. Dies hängt sicherlich auch damit zusammen, dass die feste Verankerung und selbstverständliche Inanspruchnahme der Hilfsangebote viel Zeit erfordert, insbesondere, weil Suchtmittelkonsum – insbesondere Alkoholkonsum – in der Schwangerschaft stark tabuisiert ist und suchtmittelabhängige Schwangere große Scham- und Schuldgefühle haben.

-4Einleitung

2.1 Ausgangslage des Projekts Obwohl schon lange bekannt ist, dass der Konsum psychotroper Substanzen wie Alkohol, Nikotin und illegaler Drogen in der Schwangerschaft zu schweren Schädigungen der Feten führen kann, wurde in Deutschland dieses Thema bisher in der Forschung wie in der Praxis zu wenig beachtet.

So wurde zwar in den Publikationen von Majewski (1987), Löser (1994, 1995) und Merzenich & Lang (2002) aufgezeigt, dass Alkoholkonsum während der Schwangerschaft die Wahrscheinlichkeit von Früh- und Fehlgeburten sowie das Auftreten körperlicher Deformierungen, geistiger und seelischer Behinderungen und Verhaltensstörungen erhöht, es erfolgte daraus jedoch kein starker Impuls für die Forschung, geschweige denn für die Praxis und hier insbesondere für die Prävention. Im Gegenteil, immer wieder berichten Schwangere, dass sie von ihrem Frauenarzt, wenn das Thema Alkohol überhaupt zur Sprache kommt, hören dass „ein Gläschen nicht schaden kann“. Dies widerspricht neueren Forschungsergebnissen, die die Angabe einer nachweisbar unschädlichen Alkoholmenge als äußerst problematisch ansehen (Feick, Haas & Singer 2006).





Das Thema Rauchen in der Schwangerschaft hat leider auch keineswegs den Stellenwert, der aufgrund des Schädigungspotentials, insbesondere der Noxe Nikotin, für die Feten unbedingt notwendig wäre. Zu den Auswirkungen von illegalen Drogen auf die Feten gibt es je nach Art der Droge mehr oder weniger gesicherte Aussagen wobei diese Problematik im Alltag entweder vollständig negiert oder - wenn Drogenkonsum bekannt ist – oft wenig fachkundig behandelt wird.

Für die Folgen des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft hat sich international der Begriff der Fetalen Alkoholspektrumsstörung (FASD) eingebürgert, wobei je nach Schweregrad der Schädigung unterschieden wird zwischen dem fetalen Alkoholsyndrom (FAS) mit einer schweren Ausprägung des klinischen Krankheitsbildes und dem fetalen Alkoholeffekt (FAE), als einer weniger schweren Form der Schädigung. Unter der Kategorie der Alkoholspektrumsstörung werden noch die Diagnosen der alkoholbedingten Geburtsschäden (ARBD) und der alkoholbedingten neurologischen Entwicklungsstörungen (ARND) subsumiert. Zu einer detaillierten Beschreibung der klinischen Symptomatik der Alkoholspektrumsstörung, die sich ausdrückt in charakteristischen Gesichtsmerkmalen, einer Wachstumsverzögerung, Schädigungen des Zentralnervensystems, Auffälligkeiten in der Wahrnehmung, Motorik und Sprachentwicklung, in einer Verminderung der kognitiven Leistungen wie Intelligenz, Merkfähigkeit sowie in Verhaltensstörungen und emotionalen Auffälligkeiten, sei verwiesen auf die Übersichtsarbeit von Daniel, Novak & Radler (2010).

-5Was die Größenordnung der Problematik angeht ist man auf Schätzungen angewiesen. Im Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung von 2011 wird davon ausgegangen, dass etwa 10.000 Kinder pro Jahr in Deutschland eine Fetale Alkoholspektrumsstörung aufweisen, wobei ungefähr 4.000 Kinder von dem Fetalen Alkoholsyndrom betroffen wären. Siedentopf (2011) geht davon aus, dass 0,3 – 0,6% der Neugeborenen das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms aufweisen, in Deutschland würde dies bei 678.000 Geburten 2010 eine Zahl von 2034 – 4064 Kindern mit massiven Schädigungen bedeuten. Für das Saarland wären dies bei rund 7.000 Geburten im Jahr 2010 20 – 40 schwerstgeschädigte Kinder. Die Anzahl der Kinder mit leichten bis mittelschweren Schädigungen durch Alkohol in der Schwangerschaft (Fetale Alkoholeffekte) ist schwer schätzbar, liegt jedoch um ein vielfaches höher (Daniel et al., 2010). In einer Berliner Untersuchung von Bergmann et al.

(2006) mit 344 schwangeren Frauen aus 48 Frauenarztpraxen gaben 58% der Frauen an während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert zu haben, lediglich 4% der Frauen tranken nachdem die Schwangerschaft festgestellt wurde, überhaupt keinen Alkohol mehr und 2% hatten schon präventiv vor der Schwangerschaft ihren Alkoholkonsum eingestellt. Von den Frauen, die in der Schwangerschaft weiter Alkohol konsumierten, tranken 78,4% seltener als einmal im Monat, 18% tranken einmal die Woche und 2,3% waren Problemtrinkerinnen mit öfter als zweimal pro Woche.

Siedentopf (2011) berichtet, dass in Deutschland jede zweite Frau in der Schwangerschaft Alkohol konsumiert, wovon dies 77% einmal im Monat, 16% 2 – 4 mal im Monat und 7% in der Häufigkeit darüber hinaus tun.

Da man mittlerweile weiß, dass nicht nur der riskante oder gar abhängige Alkoholkonsum zu Schädigungen beim Fötus führt sondern auch ein geringer Alkoholkonsum oder vereinzelte Trinkexzesse zu dem ganzen Spektrum gesundheitlicher Beeinträchtigungen führen können (Bergmann et. al, 2006) ist das Präventionsziel ganz klar die absolute Alkoholkarenz während der Schwangerschaft. Wie schon eingangs bemerkt werden gesellschaftlich und familiär die schädlichen Folgen des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft weitgehend verdrängt und die Sensibilisierung und das Bewusstsein dafür, dass bereits „ab und zu ein Gläschen trinken“ problematisch ist, ist in der Gesellschaft noch nicht stark ausgeprägt.

Rauchen in der Schwangerschaft stellt trotz der Erfolge, die in der Prävention erreicht worden sind (BZgA, 2012), ein großes und ernst zunehmendes Gesundheitsrisiko für die Gesundheit des Kindes und die Schwangeren dar (Dudenhausen, 2009). Rund ein Drittel der Frauen rauchen zu Beginn der Schwangerschaft, wobei es jede dritte Frau – meist in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten - schafft mit dem Rauchen aufzuhören (BZgA, 2010). Somit rauchen gut ein Fünftel der Frauen während der Schwangerschaft, wobei über ein Drittel der rauchenden Schwangeren täglich 11 – 20 Zigaretten raucht (Gortner, 2009). Die Konsequenzen des Rauchens in der Schwangerschaft sind schwerwiegend, es besteht ein erhöhtes Risiko für Fehl- und Frühgeburt und nach der Geburt weisen die Babys von Raucherinnen einen Wachstumsrückstand

-6auf, der sich vor allem in einem zu geringen Geburtsgewicht zeigt. Darüber hinaus leiden diese Kinder unter einem geschwächten Immunsystem, das Asthmarisiko ist erhöht und das Risiko des plötzlichen Kindstodes ist viermal höher. Auch Passivrauchen hat einen sehr schädlichen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes und ist auch eine der Ursachen des plötzlichen Kindstodes. Für die schädlichen Auswirkungen des Rauchens auf das Kind liegt noch kein Klassifikationssystem vor, so dass das Ausmaß der Schädigungen noch schwerer einzuschätzen ist als beim Alkohol. Hinzu kommt, dass nicht selten schwangere Frauen, die rauchen auch Alkohol konsumieren.

Zum Thema Drogen in der Schwangerschaft liegen im deutschsprachigen Raum keine gesicherten Erkenntnisse vor. Bei einem Symposium am Universitätsklinikum Leipzig im Oktober 2010 berichtete Waizmann, dass man von einer Anzahl von 2.250 Kindern pro Jahr ausgehen kann, die durch Drogen bleibend geschädigt sind. Untersuchungen haben gezeigt (Nagel & Siedentopf, 2009), dass der Konsum illegaler Drogen mit einem höheren Risiko verbunden ist, eine Frühgeburt zu erleiden oder ein untergewichtiges Baby zur Welt zu bringen. Einige Drogen können zudem Entwicklungs- und Verhaltensprobleme mit bedingen.

Was das Stillen betrifft weiß man, dass bei einer alkoholkonsumierenden, stillenden Mutter, das Neugeborene den Alkohol über die Muttermilch aufnimmt. Der Königsweg für die stillende Mutter ist auch hier die Abstinenz, wenn sie jedoch Alkohol konsumiert, sollte sie dies nach dem Stillen tun, wobei der Abbauprozess des Alkohols bei einem kleinen Glas Wein ca 1 – 1,5 Stunden dauert. Beim Rauchen ist festzustellen, dass ein Teil der Frauen direkt nach der Geburt mit dem Rauchen wieder anfängt, so dass etwa 25% aller Stillenden Raucherinnen sind. Aufgrund der hohen Fettlöslichkeit von Nikotin dringt dieser Suchtstoff sehr schnell in die Muttermilch ein und erreicht dort eine dreifach höhere Konzentration als im Blut. In der Abwägung der Vorteile des Stillens (besserer Immunschutz, engere Mutter-Kind-Beziehung) und der Nachteile des Rauchens (geringere Milchproduktion, verminderte Gewichtszunahme, Koliken, Erbrechen, Atemwegserkrankungen im Kindesalter) sollte man starken Raucherinnen vom Stillen abraten.

Zusammenfassend kann man festhalten, dass Tabak-, Alkohol– und illegaler Drogenkonsum während der Schwangerschaft die wichtigsten und vermeidbaren Risiken in der vorgeburtlichen Entwicklung darstellen und nicht nur bei massiver Suchtmittelabhängigkeit, sondern auch bei leichteren Konsumformen das Kind erheblich und dauerhaft beeinträchtigen und schädigen. Dieser Umstand macht es unbedingt notwendig, dass sowohl die Berufsgruppen rund um die konsumierende Schwangere, als auch die Schwangeren und ihr familiäres Umfeld sowie die Gesellschaft insgesamt auf die Gefahren und Konsequenzen des Konsums von Suchtmitteln aufmerksam gemacht und Hilfsangebote entwickelt werden, die die Schwangeren und ihre Partner frühzeitig erreichen. Ein solches Wirken erscheint nicht nur unerlässlich, sondern auch vielversprechend, da werdende Mütter und deren Partner durchaus motiviert sind, Änderungen in ihrem Gesundheitsverhalten umzusetzen. So stellt ohne Zweifel der Wunsch, ein gesundes Kind

-7zur Welt zu bringen, für die meisten Frauen, die missbräuchlich Alkohol konsumieren, eine starke Motivationsquelle dar, ihren Suchtmittelkonsum zu reduzieren oder einzustellen. Ähnlich verhält es sich mit dem Rauchen. So wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen, dass bereits eine 5malige persönliche Beratung mit spezieller Literatur für Schwangere die Abstinenzrate um 30 – 70 % erhöht hat.



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