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Prof. Dr. Helmut Weber

Der nachstehende Beitrag wurde zuerst veröffentlicht in:

Neue Juristische Wochenschrift (NJW)

Band 40, S. 1379 - 1385

Frankfurt am Main 1987

C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung

ISSN 03411915

sowie in:

Hermann Weber [Hrsg.:]

Annäherungen an das Thema "Recht und Literatur" Recht, Literatur und Kunst in der Neuen Juristischen Wochenschrift (1)

S. 91-108

Baden-Baden 2002 Nomos Verlagsgesellschaft ISBN 3789078093 © 1987 / 2002 / 2006 Helmut Weber Sir Walter Scott - Dichter, Sheriff, Schotte Walter Scott, der vor 155 Jahren in Schottland starb, ist heute bei uns fast zum Unbekannten, jedenfalls zum kaum noch Gelesenen geworden; allenfalls sein Roman ‚Ivanhoe’ findet als meist gekürztes Jugendbuch noch eine gewisse Verbreitung.- Demgegenüber war Scott der meistgelesene Autor seiner Zeit und einer der populärsten Autoren aller Zeiten. Den modernen historischen Roman hat er praktisch erfunden; seine Wirkung auf Autoren und Librettisten vieler Länder war enorm.- Auch im gesellschaftlich-politischen Bereich war Scott von großem Einfluss. Durch sein Werk und als Person des öffentlichen Lebens hat er erheblich zu Verbesserungen im schwierigen Verhältnis zwischen Schottland und England beigetragen..- All dies leistete Scott nebenher. Im Hauptberuf war er Jurist und hat zeitlebens als solcher gearbeitet, was auch in vielfältiger Weise auf sein literarisches Werk ausstrahlte.

I. Einleitung Auch die Literatur hat ihre Phasen der Konjunktur: Hausse und Baisse, produktive Fülle und Stillstand. Dies gilt für Werke, für Schriftsteller, ja für ganze Nationalliteraturen. Im 19. Jahrhundert stieß die zuvor wenig beachtete russische Literatur in ganz Europa auf tiefes Interesse und hatte eine Dichte an Meisterwerken aufzuweisen, die sie später nicht wieder erreichte.

Um die Jahrhundertwende war es die zahlenmäßig so kleine skandinavische Literatur, die zu Weltgeltung und weitreichendem internationalen Einfluss kam. Umgekehrt schien nach dem Zweiten Weltkrieg die in vielen Zeitperioden so reiche deutsche Literatur in den Augen ausländischer Beobachter ihre Stimme verloren zu haben. 1 Die Schotten, eine Nation 2 von damals vielleicht anderthalb Millionen Menschen, erlebten im ausgehenden achtzehnten und frühen neunzehnten Jahrhundert eine Periode, in der ihre Autoren, besonders Robert Burns 3, James Macpherson 4 und Walter Scott, Weltliteratur schufen und weltweites Interesse hervorriefen.

Kein geringerer als Goethe hielt Scott für den besten Erzähler seiner Zeit. 5 Scotts Roman ‚Waverley’ stellte er „den besten Sachen an die Seite [...] die je in der Welt geschrieben wurden“ 6. Theodor Fontane nannte ihn den „Shakespeare der Erzählung“ 7. Georg Lukacs sah ihn als den „großen Dichter der Geschichte“ schlechthin 8. Um so erstaunlicher ist es, dass heute das Pendel weit in die entgegengesetzte Richtung ausschlägt. Die gegenwärtige deutsche Literaturwissenschaft ignoriert Scott weithin. Eine Pflege seiner Werke durch die Verlage findet so gut wie nicht statt, brauchbare Ausgaben werden kaum vorgelegt. Das So, speziell zur deutschen Bühnendichtung der Nachkriegszeit, John Mortimer, Clinging to the Wreckage, London, London 1982, S. 160.

Nach schottischem Selbstverständnis bilden die Schotten eine Nation und sind keineswegs nur ein (wenn auch besonderer) englischer Stamm. Aus historischen wie kulturellen Gründen scheint diese Einschätzung gerechtfertigt. In Reiseprospekten und Fernsehberichten immer wieder anzutreffende Vergleiche der Art, die Schotten seien die Bayern Englands, sind daher nicht treffend.

Robert Burns (25.1.1759 - 21.7.1796), bedeutender Lyriker, der eigentliche schottische Nationaldichter. Viele seiner Liebes- und Trinklieder sind zu Volksliedern geworden (auch bei uns: ‚Auld Lang Syne’ = ‚Nehmt Abschied Brüder’); nicht minder populär sind in Schottland manche seiner humoristischen Gedichte, Balladen und patriotischen Gesänge. Wo immer auf der Welt Schotten leben, wird der 25. Januar als heimlicher Nationalfeiertag begangen: In Form der Burns Night hat sich ein populäres Ritual, fast ein Kult, herausgebildet wie es nirgendwo anders und zu Ehren keines zweiten Dichters existiert.

James Macpherson (27.10.1736 - 17.2.1796), Dichter; Sammler und Herausgeber gälischer (keltischer) Manuskripte und Lieder. Berühmt würden seine Ossianischen Gesänge, als deren Entdecker und Übersetzer er sich ausgab.

Goethe in seinem Brief an Zelter vom 4.12.1827 (Weimarer Ausgabe, IV. Abt., Bd. 43, Weimar 1908, S. 194).

Goethe zu Eckermann am 9.10.1928 (Artemis-Gedenkausgabe, Bd. 24, 3. Aufl., Zürich 1976, S. 290).- S. auch Ludwig Karl Roesel: Die litterarischen und persönlichen Beziehungen Sir Walter Scott's zu Goethe, Leipzig 1901; G.H. Needler: Goethe and Scott, Toronto 1950; Paul M. Ochojski: Waverley Ueber Alles, in: Bell (u. Fn 15), S. 260-270.

Theodor Fontane: Walter Scott (1871); zit. nach der Ausgabe: Schriften und Glossen zur europäischen Literatur, Bd. 1, Zürich 1965, S. 132.

Georg Lukacs: Der historische Roman (1937); zitiert nach der deutschen Ausgabe: Werke, Bd. 6, Neuwied 1965, S. 70.

Verzeichnis lieferbarer Bücher 1986/87 des deutschen Buchhandels nennt aus dem umfangreichen Werk Scotts gerade noch 15 Titel, darunter allein acht Mal den ‚Ivanhoe’. Damit ist Walter Scott auf dem deutschen Buchmarkt weniger präsent als beispielsweise die auf der selben Seite aufgeführte neuseeländische Schaf- und Weidedichterin Mary Scott (37 Titel) 9.





Die bei uns verbreiteten Scott-Ausgaben sind häufig bearbeitet, im Text gekürzt, ohne die bei Scott wichtigen Vor- und Nachworte, Rahmenerzählungen, eingestreuten Lieder, Motti, Fußnoten, Indexe und Glossare auf das bare Handlungsskelett abgemagert 10.

Dies ist bedauerlich. Auch wenn man aus heutiger Sicht Scott nicht mehr ohne weiteres in eine Reihe mit Goethe oder Shakespeare stellen will, so kann das umgekehrte Extrem, seine Missachtung als bedeutender Autor, seiner Person und seinem Werk so wenig gerecht werden wie die zeitweilige Überschätzung. Den ihm rückblickend wirklich zustehenden Platz in der Literaturgeschichte wird die Literaturwissenschaft erst noch erarbeiten müssen. Verlässliche Texte und einfühlsame Befassung wären die Voraussetzung dafür. Zudem erschöpft sich Scotts Bedeutung nicht in seinem literarischen Rang. Als Jurist, Essayist und Mann des öffentlichen Lebens hat er gesellschaftlich und politisch eine Rolle gespielt, deren Tragweite nicht immer erkannt wird.

II. Leben und Werk

1. Walter Scott lebte in einer Zeit großer Veränderungen. Geboren wurde er am 15. August 1771, gerade zwei Jahre nach der Erteilung des ersten Patents für James Watts Dampfmaschine - ein Datum, das gemeinhin für den Beginn der industriellen Revolution steht.

Während Scotts Kindheit ereignete sich der amerikanische Unabhängigkeitskrieg. Als junger Mann war er Zeitgenosse der französischen Revolution, der Napoleonischen Kriege, des Endes des alten Deutschen Reiches. Zwei Jahre vor seinem Tode wurde mit der Eröffnung der ersten Eisenbahnlinie zur Personenbeförderung 11 der moderne Massenverkehr eingeleitet. Er starb, einundsechzigjährig, am 21. September 1832.

Bd. 5, Frankfurt am Main 1986, S. 7268 f.

Als kleines Beispiel für die Lieblosigkeit, mit der mit Scott umgegangen wird, sei nur auf den Umschlagtext einer mir vorliegenden Waverley-Ausgabe aus dem Jahre 1974 verwiesen, wo dieses 1814 erschienene Hauptwerk Scotts als "Bestseller des achtzehnten Jahrhunderts" bezeichnet wird.

Zwischen Manchester und Liverpool.

An den Ereignissen seiner Zeit nahm Scott großen Anteil. Die technischen Neuerungen faszinierten ihn: Sein Haus war eines der ersten in Schottland mit Gasbeleuchtung 12. Politisch war er dagegen ein Konservativer, teils in Reaktion auf die Geschehnisse der Französischen Revolution, vor allem jedoch aus einer keineswegs nur romantischen Grundeinstellung heraus, für die sich Freiheit, Moral und Rechtsstaatlichkeit in zusammengehöriger Weise aus einer festen Weltordnung, aus der Natur der Menschen und Völker und ihrer überkommenen Verfassung ableiten. Er bekämpfte engagiert die tiefgreifenden Reformpläne der Liberalen, insbesondere die Wahlrechtsreform; als schottischer Nationalist ferner alles, was er als ungerechtfertigten Eingriff in schottische Eigenart ansah 13. Sein Konservatismus stand organischer Fortentwicklung aber nie entgegen und hatte eine starke soziale Komponente. So befürwortete er die Öffnung von Parlament und Beamtenschaft für Katholiken, wovon sie bis 1829 ausgeschlossen waren 14, schlug eine Steuererhöhung zur Finanzierung kostenloser Schulen für die Kinder der Armen vor – Jahrzehnte, bevor staatlicherseits tatsächlich Schulen für alle geschaffen wurden – und trat für ein wirksames Armenrecht ein 15.

2. Scott entstammte väterlicherseits einer weitverzweigten alten und vornehmen schottischen Border-Familie, also dem jahrhundertelang zwischen England und Schottland umkämpften Grenzland. Trotz entfernter Verwandtschaft zu Angehörigen des schottischen Hochadels gehörte sein Zweig der Familie dem Adel nicht an 16 und war, wiewohl gutsituiert, auch nicht sonderlich wohlhabend. Sein Vater war als Rechtsanwalt in der schottischen Hauptstadt Edinburg der erste Städter unter Walters Vorfahren.- Seine Muter war die Tochter eines W.E.K. Anderson: The Journal of Sir Walter Scott, Oxford 1972, S. 4, Fn 1.

Beispiel: Mit seinen ‚Letters of Malachi Malagrowther’ griff Scott direkt und erfolgreich in das politische Tagesgeschehen ein, als die Regierung 1826 das schottische Notenbankwesen dem englischen angleichen wollte;

s. Anderson (o. Fn 12), S. 94; Johnson (u. Fn 15), S. 19, 22; Journal (o. Fn 12), S. 525.

Lockhart: Narrative (u. Fn 17), S. 476 f; Anderson: (o. Fn 12), S. 525.

Zu Scotts politischer Einstellung s. David Hewitt: Scott's Art and Politics, in: Alan Bold: Sir Walter Scott The Long-Forgotten Melody, London 1983, S. 43-64; Edgar Johnson: Scott and the Corners of Time, in: Alan Bell: Scott Bicentenary Essays, Edinburgh 1973, S. 18-37.

Der englische und schottische Adel ist, im Gegensatz zum deutschen, wo Titel und Rangstufen meist auf die Gesamtfamilie übergingen, durch das Primogeniturprinzip und den Verzicht auf die Forderung der Ebenbürtigkeit bei der Eheschließung nach unten und oben geöffnet – was wesentlich zu seinem institutionellen Überleben bis heute beigetragen haben dürfte.

angesehene Edinburger Arztes und Professors der Medizin, seinerseits Abkömmling alter schottischer Familien 17.

Von den zwölf Kindern der Eltern Scotts erlebten nur sechs die Volljährigkeit; Walter war der dritte; alle seine Geschwister starben vor ihm. In seinem zweiten Lebensjahr erkrankte er an Kinderlähmung; sein rechtes Bein blieb danach lahm. Aus gesundheitlichen Gründen wuchs er bei seinen Großeltern auf dem Lande auf und verbrachte, von seiner Tante begleitet, viel Zeit in Kurorten. Das Bein besserte sich nicht wesentlich, ansonsten aber entwickelte er sich zu einem robusten Jungen. Sein Leben lang liebte er das Land, die freie Natur, trotz seiner Behinderung lange Spaziergänge und kühne Ausritte. Die Schule besuchte er in der Hauptstadt Edinburg und in Kelso, einer Kleinstadt im Grenzland, wo seine Tante lebte. Von frühester Kindheit an hatte er eine Vorlieb für alte Sagen und Erzählungen, aber auch für Gedrucktes aller Art. Sein glänzendes Gedächtnis für das Gehörte und Gelesene kam ihm später sehr zustatten. Scotts Elternhaus war von strengem Kalvinismus 18 geprägt; die häusliche Atmosphäre war wohl eher kühl 19.

Im Alter von noch nicht 15 Jahren begann er eine Rechtsanwaltslehre bei seinem Vater. Der schottische Anwaltsstand ist, wie der englische, zweigeteilt. Die weitaus meisten Anwälte sind Solicitors, beratende Anwälte, die auch die notariellen Funktionen ausüben, die aber nicht vor Gericht auftreten können 20. Auf das gerichtliche Plädieren spezialisiert ist die viel kleinere Zahl der entsprechend angeseheneren, nicht notwendigermaßen aber besser verdienenden Advocates (in England: Barristers), die vom Mandanten aber nie direkt, sondern immer nur über einen Solicitor beauftragt werden können. Aus den Reihen der Advocates werden in der Regel auch die Richter berufen. Scotts Vater war Writer to the Signet, eine alte Zu den biographischen Angaben hier und im folgenden s. J.G. Lockhart (Schwiegersohn Scotts): Memoirs of the Life of Sir Walter Scott, Bart., 7 Bände, London 1837-1838 (einschließlich einer kurzen Autobiographie von Scotts ersten zwanzig Lebensjahren; verkürzte Fassung: Narrative of the Life of Sir Walter Scott, London 1848 (zitiert ist die Ausgabe London 1906 [1912]; in deutscher Fassung lange Auszüge daraus, teils wörtlich, teils paraphrasiert, in: Felix Eberty: Walter Scott, Ein Lebensbild, 2. Aufl., Leipzig 1871 (Bd. 1, S. 63, muss es statt „Richterlaufbahn“ richtig „Anwaltschaft“ heißen).- Scotts „Gurnal“, sein Tagebuch, das er von 1825 bis zu seinem Tode geführt hat; vollständige, kritische und annotierte Ausgabe s.o. Fn 12.- Carola Oman: The Wizard of the North, London 1973.- A.N. Wilson: The Laird of Abbotsford, Oxford 1980.

Genauer: Seine Eltern gehörten der presbyterianischen Church of Scotland an.

S. dazu N.T. Phillipson: Scott as Story-Teller: An Essay in Psychobiography, in: Bell (o. Fn 15), S. 87-100.

Nicht vor den Obergerichten. Vor den Untergerichten können auch Solicitors auftreten. Zu den Anwaltsberufen in Schottland im Einzelnen siehe: Enid A. Marshall: General Principles of Scots Law, 2. Aufl., Edinburgh 1975, S. 41-45; Paterson & Bates: The Legal System of Scotland, Edinburgh 1983, S. 161-202;

David M. Walker: The Scottish Legal System, 4. Aufl., Edinburgh 1976, S. 274-283; Helmut Weber: Einführung in das schottische Recht, Darmstadt 1978, S. 30-32.

Bezeichnung für dem obersten Gerichtshof, dem Court of Session, zugeordnete Edinburger Solicitors.

Schon vor dem Ende der fünfjährigen Lehrzeit wurden Vater und Sohn sich einig, dass Walter die väterliche Praxis für seinen jüngeren Bruder belassen und selbst den Beruf des Advocate anstreben sollte. So hörte er Römisches und Schottisches Recht an der Universität von Edinburg und legte danach die Aufnahmeprüfung der Anwaltskammer ab 21. 1792, noch nicht einundzwanzigjährig, wurde er zur Anwaltschaft zugelassen.



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