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«Preußen 1 Preußen Preußen war ein vom Mittelalter bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges bestehender Staat im nördlichen Mitteleuropa, dessen ...»

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Preußen 1

Preußen

Preußen war ein vom Mittelalter bis zum Ende des Zweiten

Weltkrieges bestehender Staat im nördlichen Mitteleuropa, dessen

Landesname im Laufe seiner Geschichte mehrere Bedeutungswechsel

erfuhr.

Die ursprüngliche historische Landschaft Preußen, benannt nach ihren

baltischen Ureinwohnern, den Prußen, entsprach in etwa dem späteren

Ostpreußen. Nachdem der Deutsche Orden 1226 von Friedrich II. mit Flagge des Königreichs Preußen von 1892 bis dem Preußenland belehnt worden war, bildete es zusammen mit Pommerellen das Zentrum des Deutschordensstaates.[1] Dessen Gebiet wurde durch den Zweiten Frieden von Thorn 1466 geteilt: in das der polnischen Krone direkt unterstehende Königliche Preußen, das Pommerellen einschloss und in den Restordensstaat, der ebenfalls die polnische Lehenshoheit anerkennen musste. Durch die Säkularisierung des letzteren entstand 1525 das weltliche Herzogtum Preußen,[2] das 1618 durch Erbschaft an die Kurfürsten von Brandenburg fiel. 1657 konnte Kurfürst Friedrich Wilhelm das Herzogtum aus der polnischen Lehensherrschaft lösen. Da es außerhalb des Heiligen Römischen Reiches lag, war es somit souverän und wurde 1701 zum Königreich Preußen erhoben. Dieser Name wurde in der Folgezeit auf alle Territorien der Könige und Kurfürsten aus dem Haus Hohenzollern innerhalb und außerhalb der Reichsgrenzen übertragen. Das Königreich stieg im 18. Jahrhundert zur europäischen Großmacht und 1866 nach dem Deutschen Krieg zur führenden Macht Deutschlands auf. 1871 vereinte Preußen alle deutschen Staaten mit Ausnahme Österreichs unter seiner Führung. Fortan war es der dominierende Wappen des Königreichs Preußen bis 1918 Teilstaat des Deutschen Reiches.

Nach dem Sturz der Monarchie in der Novemberrevolution von 1918 wurde aus dem Königreich der republikanisch verfasste Freistaat Preußen. Während der Weimarer Republik ein Bollwerk der Demokratie, wurde seine Landesregierung 1932 im sogenannten Preußenschlag von der Reichsregierung entmachtet. Durch das Kontrollratsgesetz Nr. 46 vom 25. Februar 1947 verfügte der Alliierte Kontrollrat der vier Besatzungsmächte in Deutschland die rechtliche Auflösung Preußens, das de facto bereits mit dem Kriegsende 1945 aufgehört hatte, als Staat zu bestehen. Sowohl die Deutsche Demokratische Republik als auch die Bundesrepublik Deutschland und Ausdehnung des Königreichs Preußen von 1866 viele ihrer Länder haben preußische Traditionslinien weitergeführt. Die bis 1918 Gebiete, die bis 1918, also zum Zeitpunkt seiner größten Ausdehnung, zu Preußen gehörten, teilt sich Deutschland heute mit sechs weiteren Staaten zwischen Belgien und Russland.

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Die verbliebenen Gebiete des Ordensstaates, die sich in etwa über das Gebiet des späteren Ostpreußens mit Ausnahme des Ermlands erstreckten, wandelte der letzte Hochmeister des Deutschen Ordens, Albrecht von Brandenburg-Ansbach 1525 in ein weltliches, im Haus Hohenzollern erbliches Herzogtum um. Albrecht hatte sich zuvor auf Anraten Martin Luthers und mit Billigung des schlesischen Herzogs, sowie polnischen Königs Sigismunds I. des Alten der Reformation angeschlossen. Am 8. April 1525 leistete er dem polnischen König in Krakau einen persönlichen Eid für das neue Herzogtum. Ein Lehnseid konnte nicht geleistet werden, da Sigismund I. keinen Anspruch auf Preußen hatte. Wie Preußens Herrscher, so wurde auch die in Preußen lebende Bevölkerung evangelisch.

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Dreißigjähriger Krieg (1618–1648) Brandenburg-Preußen blieb bis 1626 vom Dreißigjährigen Krieg verschont. Am 3. April 1625 brach der Dänisch-Niedersächsische Krieg aus, in dem Dänemark, England und Holland sich gegen die Katholische Liga verbündeten. Nach der Niederlage der dänischen Armee in der Schlacht bei Dessau lag ganz Norddeutschland den kaiserlichen Truppen offen. Infolgedessen musste Kurfürst Georg Wilhelm das Land den kaiserlichen Truppen öffnen, die von da an die Kurmark beherrschten. Der Kurfürst floh in das außerhalb des Reiches gelegene Herzogtum Preußen.

Am 6. Juli 1630 landete der Schwedenkönig Gustav Adolf mit 13.000 Mann auf Usedom. Damit begann ein neuer Abschnitt des Dreißigjährigen Kriegs. Kurfürst Georg Wilhelm musste ein Bündnis mit den Schweden eingehen, als diese im Frühjahr 1631 in Brandenburg einzogen. Nachdem die schwedischen Truppen in der Schlacht bei Nördlingen am 6. September 1634 vernichtend geschlagen wurden, brach die protestantische Allianz auseinander.

Brandenburg ging ein neues Bündnis mit dem Kaiser ein. Die Kurmark wurde nun abwechselnd von Gegnern und Verbündeten besetzt. Der Kurfürst zog sich erneut ins preußische Königsberg zurück, wo er am 1. Dezember 1640 starb.

Neuer Kurfürst wurde sein Sohn Friedrich Wilhelm. Primäres Ziel seiner Politik war, das Land zu befrieden. Dies versuchte er durch einen Ausgleich mit Schweden zu erreichen, der ab dem 24. Juli 1641 für zwei Jahre galt. In Verhandlungen mit dem schwedischen Reichskanzler Axel Oxenstierna gelang es den Brandenburgern am 28. Mai 1643, einen Vertrag auszuhandeln, der das ganze Land formell der kurfürstlichen Verwaltung zurückgab. Bis zum Westfälischen Frieden 1648 blieb Brandenburg jedoch von den Schweden besetzt. Im Westfälischen Frieden konnte Brandenburg-Preußen dann Hinterpommern, die Anwartschaft auf das Erzstift Magdeburg (Anfall 1680) sowie das Hochstift Halberstadt und das Fürstentum Minden erwerben, die zusammen etwa 20.000 km² groß waren.





Wiederaufbau und Zentralisierung des Staates (1648–1701)

Brandenburg war eines der am stärksten vom Dreißigjährigen Krieg betroffenen deutschen Territorien. Weite Landstriche waren verwüstet und entvölkert. Um es dem Land in Zukunft zu ersparen, Spielball mächtigerer Nachbarn zu sein, betrieb Kurfürst Friedrich Wilhelm, später der Große Kurfürst genannt, nach dem Krieg eine vorsichtige Schaukelpolitik zwischen den Großmächten sowie den Aufbau einer schlagkräftigen Armee und einer effizienten Verwaltung.

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Gleichzeitig entmachtete er die Stände zugunsten einer absolutistischen Zentralverwaltung. Er legte damit den Grundstein für das preußische Beamtentum, das seit dem 18. Jahrhundert den Ruf besonderer Effizienz und Staatstreue genoss.

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Dem Kurfürsten gelang es im Jahre 1657 im Vertrag von Wehlau, das Herzogtum Preußen aus der polnischen Oberhoheit zu lösen. Im Frieden von Oliva von 1660 wurde die Souveränität des Herzogtums endgültig anerkannt.

Dies war eine entscheidende Voraussetzung für seine Erhebung zum Königreich unter dem Sohn des Großen Kurfürsten. Durch den Sieg im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg (1674–1679) konnte das Land seine Machtstellung trotz ausbleibender Landgewinne weiter ausbauen. Friedrich Wilhelm hatte in seiner Amtszeit das zuvor vergleichsweise unbedeutende Brandenburg zum nach Österreich zweitmächtigsten Territorium im Reich gemacht. Damit war der Grundstein für das spätere Königreich gelegt.

Königreich Preußen (1701–1918) Unter König Friedrich I. (1701–1713) Rang, Reputation und Prestige eines Fürsten waren in der Zeit des Absolutismus wichtige politische Faktoren. Kurfürst Friedrich III.

nutzte daher die Souveränität des Herzogtums Preußen dazu, dessen Erhebung zum Königreich und seine eigene zum König anzustreben.

Damit versuchte er vor allem, die Ranggleichheit mit dem Kurfürsten von Sachsen, der zugleich König von Polen war, und mit dem Kurfürsten von Braunschweig-Lüneburg („Kurhannover“), der Anwärter auf den englischen Thron war, zu wahren.

Krönung von Kurfürst Friedrich III. als König Da es innerhalb des Heiligen Römischen Reiches keine Krone außer Friedrich I. in Preußen, Königsberg 1701 der des Kaisers geben konnte, strebte Kurfürst Friedrich der III. die Königswürde für das Herzogtum Preußen an und nicht für den eigentlich wichtigeren Landesteil, die Mark Brandenburg. Kaiser Leopold I. stimmte schließlich zu, dass Friedrich für das nicht zum Reich gehörende Herzogtum Preußen den Königstitel erhalten solle. Kurfürst Friedrich III. krönte sich selbst am 18. Januar 1701 in Königsberg und wurde zu Friedrich I.,König in Preußen.

Preußen 5 Die einschränkende Titulatur „in Preußen“ war notwendig, weil die Bezeichnung „König von Preußen“ als Herrschaftsanspruch auf das gesamte preußische Gebiet verstanden worden wäre. Da Ermland und westliches Preußen (Pommerellen) damals aber noch unter der Oberhoheit der polnischen Krone waren, hätte dies Konflikte mit dem Nachbarland heraufbeschworen, dessen Herrscher noch bis 1742 den Titel eines „Königs von Preußen“ beanspruchten. Seit 1701 bürgerte sich aber im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch allmählich die Landesbezeichnung Königreich Preußen für alle von den Hohenzollern Replikat Krönungskrone von 1701 regierten Gebiete ein – ob innerhalb oder außerhalb des Heiligen Römischen Reiches gelegen. Zentren des Hohenzollernstaates blieben die Hauptstadt Berlin und die Sommerresidenz Potsdam.

Friedrich I. konzentrierte sich auf eine aufwändige Hofhaltung nach französischem Vorbild und brachte, vertreten durch das Drei-Grafen-Kabinett, seinen Staat an den Rand des finanziellen Ruins. Nur durch Vermietung preußischer Soldaten an die Allianz im Spanischen Erbfolgekrieg konnte der König die kostspieligen Aufwendungen für den Prunk am Hof bestreiten. Als Friedrich I. am 25. Februar 1713 starb, hinterließ er einen Schuldenberg von zwanzig Millionen Talern.

Unter König Friedrich Wilhelm I. (1713–1740)

Der Sohn Friedrichs I., Friedrich Wilhelm I., war nicht so prunkliebend wie sein Vater, sondern sparsam und praktisch veranlagt. Folglich kürzte er die Ausgaben für die Hofhaltung auf ein Minimum. Alles, was dem höfischen Luxus diente, wurde entweder abgeschafft oder anderen Nutzungen zugeführt. Alle Sparmaßnahmen des Königs zielten auf den Ausbau eines starken Stehenden Heeres, in dem der König die Grundlage seiner Macht nach innen und außen sah. Diese Haltung brachte ihm den Beinamen „der Soldatenkönig“. Trotz seines Tabakskollegium Friedrich Wilhelms I. von Beinamens führte Friedrich Wilhelm I. nur einmal in seiner Amtszeit Preußen (1736) einen kurzen Feldzug im Großen Nordischen Krieg während der Belagerung Stralsunds. Dieser brachte Preußen als Gewinn einen Teil Vorpommerns von den Schweden und in Folge einen deutlichen Zuwachs seiner internationalen Bedeutung.

Friedrich Wilhelm I. revolutionierte die Verwaltung unter anderem mit der Gründung des Generaldirektoriums.

Damit zentralisierte er das Land, das bisher noch immer territorial zersplittert war, und gab ihm eine einheitliche staatliche Organisation. Durch eine merkantilistische Wirtschaftspolitik,[3] die Förderung von Handel und Gewerbe sowie eine Steuerreform gelang es dem König, die jährlichen Staatseinnahmen zu verdoppeln. Um die nötigen Fachkräfte zu gewinnen, führte er die allgemeine Schulpflicht ein und errichtete volkswirtschaftliche Lehrstühle an preußischen Universitäten; sie waren die ersten ihrer Art in Europa. Im Zuge einer massiv betriebenen Peuplierungspolitik ließ er Menschen aus ganz Europa in seinen dünnbesiedelten Provinzen ansiedeln.

Als Friedrich Wilhelm I. 1740 starb, hinterließ er ein wirtschaftlich und finanziell gefestigtes Land. Eine Schattenseite seiner Amtszeit war allerdings die starke Militarisierung des Lebens in Preußen.[4] Preußen 6

Unter König Friedrich II. (1740–1786)

Am 31. Mai 1740 bestieg sein Sohn Friedrich II. – später auch Friedrich der Große genannt – den Thron. Noch in seinem ersten Regierungsjahr ließ er die preußische Armee in Schlesien einmarschieren. In drei Kriegen (1740–1763) gelang es, die Eroberung Schlesiens für Preußen zu sichern. Nach dem für Preußen günstigen Ende des Siebenjährigen Krieges 1763 war der Hohenzollernstaat zur fünften Großmacht in Europa aufgestiegen. Die Kriege Friedrichs des Großen waren auch die Ursache für den preußisch-österreichischen Brandenburg-Preußens Gebietszuwächse unter Dualismus um die Vorherrschaft im Reich. Unter Friedrich dem König Friedrich II. 1740–1786 (grün) Großen wurde der Landesausbau und die Peuplierung einzelner brandenburgisch-preußischer Gebiete, etwa des Oderbruchs und des Netzebruchs, stark gefördert. Als Vertreter des aufgeklärten Absolutismus schaffte er die Folter ab, verminderte die Zensur, legte den Grundstein für das Allgemeine preußische Landrecht und holte mit der Gewährung völliger Glaubensfreiheit weitere Exulanten ins Land.

Gemeinsam mit Österreich und Russland betrieb Friedrich die Teilung Polens.[5] Bei der ersten Teilung 1772 fielen Polnisch Preußen (Eingliederung nach Westpreußen), der Netzedistrikt und das König Friedrich II. auf einer seiner Fürstbistum Ermland (zu Ostpreußen) an Preußen. Somit war die für Inspektionsreisen, begutachtet den Kartoffelanbau (Gemälde von 1886) Friedrich wichtige Landverbindung zwischen Pommern und Ostpreußen hergestellt. Da das ehemalige Herzogtum Preußen jetzt zur Gänze zu Brandenburg-Preußen gehörte, konnte Friedrich sich nun König „von Preußen“ nennen. Er starb am 17.

August 1786 im Schloss Sanssouci.

Stagnation und Ende des preußischen Feudalstaates (1786–1807) 1786 wurde Friedrichs Neffe, Friedrich Wilhelm II. (1786–1797) neuer preußischer König. Am Hof etablierte sich zum ersten Mal in der preußischen Geschichte ein Hofstaat mit Mätressen und Günstlingen. Berlin wuchs in den 1790er Jahren zu einer ansehnlichen Stadt heran. Die Französische Revolution wurde auch hier, wie im ganzen Reich, vom erstarkenden Bildungsbürgertum meist positiv aufgenommen. Im Jahre 1794 wurde in Preußen das Allgemeine Landrecht eingeführt. Das umfassende Gesetzeswerk war bereits unter Friedrich II. begonnen worden.

Außenpolitisch zwang ein Bündnis Preußens mit dem Osmanischen Reich Österreich 1790 zu einem Separatfrieden im Russisch-Österreichischen Türkenkrieg. Die Teilungspolitik gegenüber Polen wurde von Friedrich Wilhelm II.

fortgesetzt. Bei der zweiten und der dritten Teilung Polens (1793 und 1795) sicherte sich Preußen weitere Gebiete bis nach Warschau; so entstanden die neuen Provinzen Südpreußen (1793), Neuostpreußen und Neuschlesien (beide 1795). Durch diese umfangreichen Gebietszuwächse vergrößerte sich auch die Bevölkerung um 2,5 Millionen Polen.



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