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«MITTEILUNGEN DES VEREINS FÜR DIE GESCHICHTE BERLINS G E G R Ü N D E T 1865 Jahrgänge 8 4 - 8 7 Schriftleitung: Günter Wollschlaeger Dr. ...»

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MITTEILUNGEN

DES VEREINS FÜR DIE GESCHICHTE BERLINS

G E G R Ü N D E T 1865

Jahrgänge 8 4 - 8 7

Schriftleitung:

Günter Wollschlaeger

Dr. Christiane Knop

Bearbeitet von Ruth Koepke

BERLIN 1988-1991

Inhaltsverzeichnis

I. Aufsätze

Alberts, Ernst

Straßenbeleuchtung im Gespräch 17

Bannasch, Karl-Heinz

Martin Stritte — Spandauer Bezirksbürgermeister und erster Vorsitzender der Berliner Liberalen nach 1945 53 Mit der Brotkarte zur Wahl 142 Die Reformation 1539 in der Mark Brandenburg 224 Banz, Hans Jörg Berlin als Standort des zentralen Trägers der Rentenversicherung der Angestellten 138 Eldal, Jens Christian Die Eindrücke des norwegischen Architekten H. D. F. Linstow 111 Habermann, Paul Ein Augenzeugenbericht über den Einzug der Kronprinzessin Elisabeth in Berlin im November 1823 452 Jochens, Birgit, und May, Herbert Abreissen? Verändern? Bewahren? 38 Halle, Anna Sabine Eine besondere Lilienthal-Ehrung 358 Hüfler, Brigitte Der Deutsche Verein für Kunstwissenschaft e. V, gegr. 1908 390 Kaiser, Dolf Graubünder Zuckerbäcker, Cafetiers und Brauer in Berlin vor dem Ersten Weltkrieg 252 Kapp, Maria Preußischer Eisenkunstguß 410 Kirchner, Christhard Der Berliner Orgelbauer Peter Migendt (1703-1767) 295 Knop, Christiane Der Friedenssender wurde nicht gebaut 85 Konrad, Hans Geschichte und Bedeutung der Flensburger Löwen 238 Lowenthal, Ernst G.

Im Rückblick: Das „Gesamtarchiv der deutschen Juden" in Berlin 148 In Berlin geblieben bis zum bitteren Ende 278 Ein vergessener Berliner: Julius L. Seligsohn 311 Ein jüdischer Fotograf in Berlin 1933-1938 348 Lebensgeschichte als Zeitgeschichte an den Berliner Juristen Walter Breslauer 1890-1981 366 Professor Ernest Hamburger wäre unlängst 100 Jahre alt geworden 368 III Momper, V/alter Grußwort 325 Glienicker Nachträge — Paralipomena II 16 Im memoriam Professor Dr. Johannes Siewers (1880—1969)

–  –  –

In den Brehm-Biographien (z.B. Krause 1890; Genschorek 1984) spielt Alfred Edmund Brehms erster Aufenthalt in Afrika (1847-1852) eine bedeutende Rolle, trägt er doch zum Verständnis Brehms späterer Entwicklung bei und ist er durch Briefe und vor allem durch Brehms „Reiseskizzen" (1855) und seine Tagebücher (Kleinschmidt 1951) ausreichend dokumentiert.

Im auffälligen Gegensatz dazu fällt Brehms Studienzeit bis zum Beginn seiner Spanienreise 1856 in den Biographien sehr kurz aus. Ob dieser Zeitraum für weniger spektakulär angesehen wird oder aus Materialmangel bisher nicht näher untersucht wurde, soll hier nicht diskutiert werden. Aus den bisherigen Veröffentlichungen über die Brehm-Familie (s. Baege 1980; Baege & Haemmerlein 1981) entsteht der Eindruck, Brehm habe zwar in dieser Zeit Aufsätze und seine Reiseskizzen geschrieben und auch verschiedene Vorträge gehalten, aber ansonsten keinen Kontakt zu in Afrika lebenden oder aus Afrika zurückgekehrten Personen gehabt.

Dieser Eindruck ist falsch, wie sich durch einen Brief Ernst Bauerhorsts an Alfred Edmund Brehm vom 7. März 1856 belegen läßt, der sich im Besitz des Handschriftenarchivs der Staatsbibliothek der Stiftung Preußischer Kulturbesitz befindet. Da sich weder im Handschriftenzentralregister für die BRD und West-Berlin noch in der DDR (Haemmerlein 1984) Briefe Brehms an Bauerhorst nachweisen lassen, ist dieses Schriftstück wohl der erste Hinweis auf eine Korrespondenz. Der in Handschrift vierseitige Brief ist Teil einer Korrespondenz und enthält viele Hinweise auf Freunde Brehms in Afrika. Einige wichtige Punkte, die im Brief auch einen größeren Raum einnehmen, sollen hier ausführlicher diskutiert werden.

*

–  –  –

Mein lieber Alfred!

Deinen lieben Brief vom 19. Februar dJ. erhielt ich am 3. Maerz. Also 15 Tage später und beeile ich mich Dir darauf zu antworten daß ich volkornen mit Dir ausgesöhnt bin, und daß ich Dir, was Du auch irfier gegen mich begangen hast, verziehen habe; hoffentlich habe ich so ganz in Deinem Sine gehandelt und bin ich somit ganz Deiner wehmüthigen Bitte zu Deiner Zufriedenheit nachgekomen. Also alter Freund, setze Dir keine blaue Gedanken in den Kopf, sondern halte Dich vielmehr fest überzeugt, daß Ernst Bauerhorst Dir nicht mehr grollt; muß aber noch hinzufügen, daß ich Heuglin's nach Egypten zurückgekehrte Diener nicht gesehen habe, noch viel weniger Grüße von Dir durch sie erhalten. - Gleichzeitig beeile ich mich Dir anzuzeigen, daß ich seit 8 Tagen mit einem jungen hübschen Mädchen, Joanne Diacono, verlobt bin. Ich hoffe Dir durch diese Anzeige Deine mir in Deinem Brief gehaltene Epistel beantwortet zu haben. Recht hast Du! aber jch habe auch Recht. - Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; und so will ich mir den auch eine Lebensgefährtin zulegen, coute qu'il coute!

Was nun meine Doctor Geschichte anbelangt, so bin ich allen Ernstes über Dein mir gegebenes Thema hergefallen, glaube aber kaum, daß ich damit zu Ende körnen werde; es ist verflucht schwer, und dabei sehr viel zu thun. - Was nun aber Deinen Bruder, den Doctor, anbelangt, so bin ich sehr erfreut, daß er nach Egypten körnt, nur muß er vorher tüchtig französisch studiren, damit er mit der Sprache durchkomt. - Ich bin selbst Mitglied der Intendance Sanitaire für Egypten und kafi ihm daher mit meinem Einfluß sehr behilflich sein, und vielleicht gelingt es, ihm zu einer Anstellung beim Militair behilflich zu sein. Seine Diplome aber bringt er mit, und das weitere wird sich finden. - Wo mein Einfluß nicht ausreicht, wird der Alte1 eingespannt, der es um so lieber thun wird, sobald sich Dein Bruder unter Preußischen Schutz stellt. Latif2 soll ihm auch dabei behilflich sein.





Deinen Hussein Aga3 habe ich bei meiner letzten Anwesenheit in Kairo aufgesucht und gesprochen. - Er war außer sich vor Freude als er mich sah, noch mehr aber, als ich ihm von Dir sprach. - Er machte 1000 Fragen, die ich ihm alle, so gut es ging, beantwortete; ich hatte keinen Dragoman mit. Unter anderem fragte er mich, ob Du durch Heuglin2 die beiden *** und den gestickten Tobacksbeutel erhalten habest, welchen er Dir durch ihn übersandt. - Da ich davon nichts wußte, so versprach ich ihm, bei Dir anzufragen und ihm dann Deine Antwort mitzutheilen. Er läßt Dich 10.000.000 mal grüßen und umarmt Dich im Geiste als einen der bravesten Kerle, die er je kenen gelernt hat. Ich habe ihm von Deinem Buche erzählt und, wie Du seiner darin gedenkst und so seinen biederen Charakter und Namen der ganzen Welt mitgetheilt hast. - Es standen ihm Thränen vor Freude und Rührung in den Augen. - Der Aga hatte wieder von Said Pascha sein Regiment irregulärer Kavalerie erhalten, ist aber bald darauf wieder abgesetzt worden, da er einen Soldaten hat züchtigen lassen, was Said im Anfange seiner Regierung streng verboten hatte. - Hussein lebt jetzt zurückgezogen in Cairo für alle seine Freunde aber imer der alte liebenswürdige Krieger. - Für den Augenblick läßt sich nichts für ihn thun; vielleicht gelingt es mir später, ihn wieder zu Gnaden zu bringen. Dein Buch4 habe ich selbst noch nicht gelesen, da ich es erst nach Cairo zum Einbinden geschickt, und dort von einigen Preuß. Offizieren, die sehr neugierig sind, gelesen wird. - Ich kene es daher nur bruchstückweise, hauptsächlich den Theil, der mich persönlich angeht. Sobald ich das Ganze werde gelesen haben, werde ich nicht ermangeln, Dir eine Recension in der A Zeitung5 zu schreiben. Hoffentlich wird man den Artikel aufnehmen. - Für den mir übersandten Cosmos sage ich Dir meinen herzlichsten Dank, doch kann ich für den Augenblick von Deinem freundlichen Anerbieten, mir alle Bücher, die ich brauchen oder wünschen sollte, aus Europa mitzubringen, keinen Gebrauch machen, da ich in der Hoffnung lebe, in höchsten 2 Monaten mit meiner jungen Frau nach Europa zu reisen. - Um Urlaub bin ich bereits eingekomen der Baron v. Pentz hat ihn warm befürwortet, und so hoffe ich auf Gewährung meiner Bitte. - Diese Reise ist mir um so Wünschenswerther, als meine Mutter, die sehr leidend ist, mit meiner Schwester und Nichte in diesem Monate Petersburg verläßt, um über Berlin, Wien, Triest nach Venedig zu gehen, und lebhaft wünscht, mich in Triest oder Venedig zu sehen und zu sprechen. - Ich würde natürlich diesen Urlaub benutzen und nach Berlin gehen, und hoffe dann Dich in Leipzig oder Dresden persönlich anzutreffen. Ich hoffe, Du wirst mir diese Freude nicht versagen, zumal wen ich Dich dringend darum bitte, wen anders Du nicht schon früher nach Egypten komen solltest, was mir allerdings lieber wäre. Auf Heuglin rechne nicht, auf diesen Menschen ist durchaus kein Verlaß. Wie ich höre, will der zoologische Garten in Berlin 2 Wärter nach Egypten schicken, die mit Heuglin nach dem Sudan gehen, um Viecher herunter zu holen und nach Berlin zu bringen. Köntest Du nicht vielleicht von diesem Umstände Gewinn ziehen? Es wäre doch besser, Du gingest nach dem Sudan in Begleitung Heuglins und besorgtest das Gewünschte, als 2 unwissende Menschen, und köntest Du gleichzeitig für Dich die Reise in anderer Beziehung ausbeuten. - Gefällt Dir die Idee, so sei sogleich dahinterher. - Daß man in Berlin willens ist, obige Idee auszuführen, schreibt mir der *** Wort nicht lesbar erste Thierwärter aus dem zoologischen Garten Martstak, welcher schon zweimal in Egypten war, um die von uns angekauften Thiere abzuholen; er theilte mir gleichzeitig mit, daß meine gute schöne Pachita an zerrissener Gebärmutter gestorben ist und drei tote Junge zur Welt gebracht hat. Ein großer Verlust für den Garten, der nun wahrscheinlich sobald als möglich ersetzt werden soll. - Auch der alte Check ist bereits eines sanften Todes verblichen, nur Pipel lebt noch zur Freude und Angst des ganzen Affengeschlechts im Garten; er soll schrecklich beißen und ganz besonders die Schwachen gegen die Stärkeren vertheidigen; Du siehst, daß er aus einer würdigen Schule hervorgegangen und seinem Meister keine Schande macht; die beiden Königskraniche sind auch schon gestorben, desgleichen meine hübsche Ziege, aber die Jungen leben noch. Tischendorf ist vor wenigen Tagen mit einem Oesterreichischen Gelehrten als Ausstopfer nach dem See Mensaleh gegangen, dem er gleichzeitig den Dolmetscher und Diener macht; er erhält monatlich 15 franzs. rs. und freie Kost und Reise. - das beste, was er bis jetzt hat finden könen;

aus dem Kerl wird auch nie etwas Gescheidtes werden; sein Mädchen hat er in der Heimath verbubanzt, ihr einen Jungen angedreht, und dan davon gelaufen; der Junge ist todt und das Mädchen will nichts mehr von ihm wissen; er scheint sich nicht viel daraus zu machen, dum ist er irner noch; wo soll er's auch her haben, ich kafi ihn nicht mal als Diener gebrauchen, da er stets auf der Jagd liegen will. - Naturforscher ist er mit Leib u. Seele, nur versteht er nichts davon, ebensowenig wie ich vom Chinesischen.

Bei Kaisers bin ich zwar noch nicht offiziel zu Gevatter eingeladen, aber habe schon davon munkeln hören. Indeß ohne *** Einladung und ohne Vergütung der Reisekosten mit einem kaiserlichen Geschenk verbunden erweise ich dem Kerl die Ehre meiner persönlichen Gegenwart nicht. Ich hoffe, Du denkst ebenso, wo nicht, so hätte ich mich in Dir sehr getäuscht. Nun glaube ich Deinen Brief in allen Theilen genau beantwortet zu haben, ja sogar noch mehr hinzugefügt zu haben, so daß Du, wenn Du einigermaßen genügsam bist, zufrieden sein kanst.

- Solltest Du Dich entschließen, mit Deinem Bruder nach Egypten zu komen, so soll Euch Euer Aufenthalt hier nicht viel kosten. - Auf der Terasse habe ich noch ein schönes Zimer, welches ich Euch sofort einräume und ä la turque möblire. Auch in Cairo läßt sich für ein billiges Unterkonten sorgen. Ich glaube, es ließe sich auch für Dich ein Unterkomen bei der Eisenbahn oder woanders ausfindig machen. Lebe wohl! Viele Grüße an Deine liebe Familie, Vater, Mutter, Brüder, Schwester von Deinem treuen Bauerhorst *

1. Ernst Bauerhorst Brehm lernt Ernst Bauerhorst (Nicht Thilo B., wie Genschorek 1984 irrtümlich angibt) am 20.

März 1851 in der Nähe Khartums kennen und schließt schnell Freundschaft mit ihm. In den Reiseskizzen wird Bauerhorst als Kaufmann aus Petersburg vorgestellt. Mit ihm wohnt Brehm in Khartum zusammen und stellt eine gemeinsame Menagerie zusammen. Vor allem ermöglichte es Bauerhorst Brehm, mit ihm zusammen nach Kairo zurückzukehren, wo er wieder die Wohnung mit ihm teilt.

Aus dem Brief ist zu entnehmen, daß Mutter und Schwester Bauerhorsts noch 1856 in Petersburg wohnten. Ob die angekündigte Reise stattfand und ob ein Treffen zwischen Brehm und Bauerhorst zustande kam, ist bisher noch unklar. Auch die bevorstehende Hochzeit mit Joanne Diacono wird in dem Brief angekündigt.

Bauerhorst treibt wohl noch Handel, zumindest handelt er noch mit Tieren. Außerdem scheint er einigen Einfluß in Ägypten zu haben und alle wichtigen Leute zu kennen. Er ist Mitglied der „Intendance Sanitaire". Mit dem Berliner Zoologischen Garten unterhält er briefliche Kontakte und kennt zumindest den Tierpfleger Martstak persönlich (S. 4).

2. Reinhold Brehm

Interessant sind die Ausführungen über eine mögliche Tätigkeit Reinhold Brehms in Ägypten.

Reinhold Brehm (9. November 1830 bis 20. März 1891) beendet 1855 sein Medizin-Studium.

Offensichtlich bemühte er sich um eine Anstellung und erkundigt sich wohl auch über seinen Bruder Alfred in Ägypten bei Ernst Bauerhorst. Bauerhorst kann ihm keine konkrete Zusage machen, bietet aber seine Unterstützung und seine weitreichenden Beziehungen an. Warum Reinhold Brehm auf dieses Angebot nicht eingeht, sondern mit seinem Bruder Alfred eine Expedition nach Spanien antritt, wo er sich 1858 in Murcia und dann in Madrid als Arzt niederläßt (Huschke 1969), bleibt noch unklar. Noch 1890 lebt Reinhold Brehm als Arzt in Madrid (Krause 1890). Er stirbt am 20. März 1891 in Spanien.

3. Bachida

Über Bachida (im Brief Pachita) schreibt Brehm in seinen Reiseskizzen ausführlich. Auch im Tierleben und in der Gartenlaube (Brehm 1860) wird Bachidas Leben ausführlich geschildert.



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