WWW.ABSTRACT.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Abstract, dissertation, book
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:   || 2 |

«Visions of Liveable Cities? Der UNESCO-Weltkulturerbestatus als Potenzial für nachhaltige Stadtentwicklung Carola Silvia Neugebauer (Dipl.-Ing. ...»

-- [ Page 1 ] --

Visions of Liveable Cities? Der UNESCO-Weltkulturerbestatus als Potenzial für nachhaltige

Stadtentwicklung

Carola Silvia Neugebauer

(Dipl.-Ing. Carola Silvia Neugebauer, Technische Universität Dresden und Leibniz-Institut für Länderkunde, C_Neugebauer@iflleipzig.de)

1 KURZFASSUNG

Der Welterbetitel ist zu allererst ein internationales Instrument des Denkmalschutzes, das den materiellen

und immateriellen Denkmalwert um seiner selbst willen schützt. Weniger durchdacht ist die Tatsache, dass die UNESCO-Welterbekonvention die Weiterentwicklung ihrer historischen Städte explizit anspricht und um die Alltagsrelevanz des Welterbes für die lokalen Stadtbewohner wirbt. Nur wenige Praktiker und Wissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang den Querschnittcharakter des Welterbestatus für die Stadtentwicklung an, der unter Umständen soziokulturelle und wirtschaftliche Wirkungen bedingen kann.

In diesem Beitrag wird erörtert, in welchen Bereichen der nachhaltigen Stadtentwicklung der UNESCOWeltkulturerbe-Status theoretisch als Entwicklungsimpuls diskutiert wird, in welchen Bereichen er praktisch unter welchen Bedingungen positive wie negative Resultate zeitigt, und inwiefern er letztlich in einer kooperativen Stadtentwicklung zum Lebenswert einer Stadt beiträgt.

2 PROBLEMAUFRISS1 Der Veränderungsdruck auf europäische Städte und Regionen ist hoch: Der Strukturwandel der letzten Jahrzehnte hat in seinen sozioökonomischen Auswirkungen die Bedingungen der Stadt- und Regionalentwicklung gravierend verändert. Der Raum differenziert sich zunehmend in periphere Räume und Metropolregionen. Die Städte sind die Kristallisationspunkte dieser Prozesse. Als Reaktion auf die Veränderungen gilt es, für die Stadtentwicklung Potenziale zu aktivieren für nachhaltige, zukunftsorientierte Perspektiven. Dabei geht es darum, die Stadt und ihren Verflechtungsraum als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort zu stabilisieren und zu profilieren. Das Kulturerbe mit UNESCO-Weltkulturerbe-Status kann diesbezüglich ein bedeutsames Potenzial sein. Bisher thematisieren jedoch wirkungsorientierte Evaluationsstudien und Praktiker den Weltkulturerbe-Status vor allem sektoral, insbesondere mit Blick auf den touristischen Wirkungsbereich des Status. Der UNESCO-Weltkulturerbe-Status wurde bisher als strategisches und umfassendes Entwicklungs- und Profilierungspotenzial für die nachhaltige Stadtentwicklung weder hinterfragt noch untersucht (vgl. PwC 2007). Der Praxis fehlt grundlegendes Wissen zu Wirkungen des Welterbe-Status in Weltkulturerbestädten peripherer und metropoler Räume.

Den Weltkulturerbe-Status als querschnittorientiertes Potenzial für nachhaltige Stadtentwicklung zu thematisieren, heißt auch ihn als städtische Querschnittaufgabe zu verstehen, die nur in Kooperation der stadtgestaltenden Akteure geleistet werden kann. Die Stadtentwicklung liegt nicht mehr nur in der planenden „Alleinkompetenz“ der öffentlichen Hand (BBR 2005), sondern sie braucht Partner, „strategische Allianzen“ (ebenda) zwischen Wirtschaft, öffentlicher Hand und interessierter Bürgerschaft. In Weltkulturerbestädten peripherer Räume unterstreicht beispielhaft der Blick auf die sich verknappenden kommunalen Finanz- und Personalressourcen die Notwendigkeit zu kooperativem Handeln; in metropolen Weltkulturerbestädten ist es die nicht endende Reihung von Welterbe- Konflikte, die auch aus der Uneinigkeit lokaler Akteure resultiert.

Bisher fehlt grundlegendes Wissen zu Weltkulturerbe-bezogenen lokalen Akteursallianzen, ihren möglichen Ausprägungen und Bedingungen der Anbahnung (PwC2007a). Studien, die die lokalen Akteure mit ihren differenzierten Motiven2 und Handlungen bezüglich der Inwertsetzung des Welterbestatus ins Zentrum der Untersuchung rücken, sind nicht bekannt. Der Praxis fehlen daher Ansatzpunkte für die Anbahnung und Förderung neuer Allianzen zu Schutz und Nutzung des Weltkulturerbes.

Mit Blick auf diese Kenntnisdefizite thematisiert der Beitrag den UNESCO-Weltkulturerbe-Status als Potenzial für nachhaltige Stadtentwicklung. Im Zusammenblick wirkungsorientierter Studien zum UNESCO-Welterbestatus werden die potenziellen Wirkungsbereiche für Stadtentwicklung angesprochen und Rahmenbedingungen der Wirkungen skizziert (Kap. 3). Für die Fallbeispiele Stralsund und Wismar Im Folgenden Beitrag wird ausschließlich das Weltkulturerbe bzw. der Weltkulturerbe- Status betrachtet. Ist vom Weltnaturerbe bzw. Weltnaturerbe- Status die Rede, wird explizit darauf hingewiesen.

zwischen Befürwortung und Ablehnung REAL CORP 2010 Proceedings/Tagungsband Vienna, 18-20 May 2010 – http://www.corp.at Editors: Manfred SCHRENK, Vasily V. POPOVICH, Peter ZEILE Visions of Liveable Cities? Der UNESCO-Weltkulturerbestatus als Potenzial für nachhaltige Stadtentwicklung werden exemplarisch ausgewählte Status-Wirkungen diskutiert sowie Ansatzpunkte für die künftige Inwertsetzung des Titels für nachhaltige Stadtendwicklung angesprochen (Kap. 4). Der letzte Abschnitt (Kap. 5) wirft Fragen für weitere Forschung zum Weltkulturerbestatus als Potenzial für nachhaltige Stadtentwicklung auf.

Der Beitrag stützt sich auf Ergebnisse eines laufenden Forschungsprojektes an der Technischen Universität Dresden und am Leibniz-Institut für Länderkunde (Dissertationsprojekt), dem Primärdaten in Form von Experteninterviews, standardisierten Bewohnerbefragungen, Dokumenten- und Medienanalysen in den UNESCO-Welterbe-Städten Stralsund, Wismar und St. Petersburg zugrunde liegen3.





3 DER UNESCO-WELTERBE-STATUS IN WIRKUNGSORIENTIERTEN EVALUATIONEN

Wirkungsorientierte Studien zum UNESCO-Welterbe-Status sind selten (z. B. Scherer 2005). Vor den oben skizzierten Hintergründen gewinnt der Status als Evaluationsgegenstand jedoch an großer Aktualität (Rebanks 2009). So sind in Großbritannien in den letzten drei Jahren zwei größere Auftragsforschungen zum Thema entstanden (PwC 2007, Rebanks 2009). Zum Fundus der Studien ist generell anzumerken, dass Einzelfallstudien und vor allem sektoral ausgerichtete Untersuchungen dominieren. Im Fokus des Interesses steht oftmals der potenziell touristische Wirkungsbereich des Welterbestatus (PwC 2007a).

Dass in der Praxis mit dem Status grundsätzlich auch andere positive Wirkungsbereiche assoziiert werden, greift die PwC-Studie (2007) auf und versucht als bisher einzige Studie holistisch und querschnittorientiert acht potenzielle Wirkungsbereiche des Welterbestatus empirisch fundiert für 17 britische Welterbestätten zu bewerten. Die Bereiche sind “partnership”, “additional funding” und “conservation”, “tourism”, “civic pride”, “social capital”, “education and learning” sowie “regeneration” (PwC 2007). Die Ergebnisse der Studie stammen dabei sowohl aus Weltnatur- als auch aus Weltkulturebestätten; sie werden nicht in Bezug gesetzt zu den Wertprämissen und Handlungserfordernissen nachhaltiger Raumentwicklung.

Die den Tourismus fokussierende Ex-ante-Evaluation zur Bodenseeregion von Scherer et al. (2005) nähert sich dem Thema über das Konzept „Label“. Einem Label werden dabei drei potenzielle Funktionsrichtungen zugeordnet: die Marketing- und Kommunikationsfunktion (Profilierung nach innen und außen), die Institutionalisierungsfunktion im Sinne neuer Kooperationen und Netzwerke zwischen Akteuren (nach innen und außen) sowie die Qualitätsfunktion (Qualitätsanforderungen von innen und außen).

Abbildung 1 verdeutlicht für das UNESCO-Weltkulturerbe-Label, dass auf lokaler Ebene sowohl Akteure der öffentlichen Hand, als auch der Wirtschaft und lokalen Bevölkerung potenziell von diesen drei LabelFunktionen positiv wie negativ betroffen sein können. Die lokalen Akteure können den Status selbst nach ihren Zielen nutzen und/oder von den Welterbe-bezogenen Aktivitäten anderer profitieren bzw. negativ beeinträchtigt werden. Sind also die (aktuellen und potenziellen) Wirkungen des Welterbestatus auf lokaler Ebene zu bewerten, so ist die Vielfalt der lokalen Akteure mit ihren differenzierten Motivationen und Aktivitäten bezüglich der Inwertsetzung des Welterbestatus (Schutz und Nutzung) einzubeziehen. Die Akteurszentrierung wurde in bisherigen Studien jedoch nicht umgesetzt (Rebanks 2009). Für nachhaltige und kooperative Entwicklungsstrategien ist dieses akteursdifferenzierte Wissen jedoch hochrelevant.

Darüber hinaus verdeutlicht Abbildung 1, dass der potenzielle Wirkungsbereich des Welterbetstatus (Urban) Regeneration, d. h. die Vision einer lebenswerten und nachhaltigen Stadt, positive Wirkungen in verschiedenen Wirkungsbereichen wie beispielsweise lokale Wirtschaftsentwicklung, qualitative Innenstadtentwicklung/Denkmalschutz und Identifikation lokaler Bevölkerung voraussetzt. Sollte der Welterbe-Status also ein Potenzial für nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung sein, so liegt dieses Potenzial in der querschnittorientierten Inwertsetzung des Weltkulturerbe-Status und im kooperativen Zusammenspiel der vielen lokalen Akteure.

In den Fallbeispielstädten wurden jeweils mehr als 20 Experteninterviews mit Vertretern lokaler Verwaltung, Wirtschaft und Bevölkerung, Reviews lokaler Zeitschriften (zwischen Ernennungszeitpunkten und 2008) sowie standardisierte Bewohnerbefragungen mit folgenden Grundgesamtheiten durchgeführt: Stralsund und Wismar je N= 150, St. Petersburg N= 300.

–  –  –

Abb. 1: Potenzielle Wirkungsbereiche des UNESCO-Weltkultuerbe-Status auf lokaler Ebene (eigene Darstellung) Im Zusammenblick der Studien finden sich keine Verallgemeinerungen bezüglich der Status-Wirkungen in den verschiedenen oben genannten Bereichen, sondern vielmehr „Kann-Aussagen“. Es sind insbesondere drei Bündel von Rahmenbedingungen, die als Erklärungen für die lokale Varianz der Wirkungen bzw.

Nichtwirkungen des Welterbe- Status herangezogen werden (Rebanks 2009, Prud’homme 2008, PwC 2007, NordLB 2002, Scherer et al. 2005).

Zum einen ist es die Art der Welterbe-Stätte (Natur- vs. Kulturerbe, archäologische vs. lebendige Stätte, Einzel- vs. Flächendenkmal), die die Wirkung beeinflusst. Dabei werden lebendige Weltkulturerbe-Städte mit weiträumigen Schutzgebieten sowohl als besondere Kristallisationspunkte von Möglichkeiten und Ideen zur Inwertsetzung des Status (Rebanks 2009) als auch als brisante Konfliktherde identifiziert. Zum zweiten sind es die räumlichen Kontexte der Stätten. Es werden insbesondere die Unterschiede zwischen Stätten im städtischen und ländlichen Raum diskutiert. Eine differenzierte Betrachtung von lebendigen Welterbstädten im peripheren und metropolen Raum erfolgte aber bisher nicht. Und zum dritten sind es die lokalen Akteure mit ihren Motivationen und Aktivitäten, die mitbestimmen, ob, wie und warum der Status wirkt (Rebanks 2009). Kernaussage der Studien bisher ist, dass der Welterbe-Status nicht automatisch als Selbstläufer wirkt, sondern dessen Wirkungspotenzial durch das Handeln der lokalen Akteure erst erschlossen werden muss (PwC2007, Rebanks 2009, Prud’homme 2008). Studien, die die Vielfalt lokaler Akteure mit ihren differenzierten Motiven und Handlungen bezüglich der Inwertsetzung des Welterbestatus ins Zentrum der Untersuchung rücken, sind nicht bekannt.

Mit Blick auf lebendige Weltkulturerbe-Städte, als Kristallisationspunkte welterbebedingter Entwicklungen, gilt es folglich, diese differenziert nach ihren jeweiligen Raumkontexten und fokussiert auf die lokalen Akteursgruppen zu untersuchen, um unter der Wertprämisse ‚nachhaltiger Stadtentwicklung‘ querschnittsorientiert aktuelle und potenzielle Wirkungen des Welterbestatus bewerten und differenzierte Entwicklungsstrategien entwickeln zu können.

4 WIRKUNGEN DES WELTERBE-STATUS FÜR NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG –

DIE BEISPIELE STRALSUND UND WISMAR

Nachhaltige Entwicklung ist eine „ethisch-normative Vorgabe“ (Hübler et al.2000: IV), die nach dem ausgewogenen Dreiklang sozio-kultureller, wirtschaftlicher und ökologischer Entwicklung (Weith 2002) REAL CORP 2010 Proceedings/Tagungsband Vienna, 18-20 May 2010 – http://www.corp.at Editors: Manfred SCHRENK, Vasily V. POPOVICH, Peter ZEILE Visions of Liveable Cities? Der UNESCO-Weltkulturerbestatus als Potenzial für nachhaltige Stadtentwicklung strebt. Vielfalt, Vernetzung, Kooperation, Transparenz und erweiterte Beteiligung4 sind „strategische Prinzipien“, die eine „Richtschnur bei der Aufstellung von (Umsetzungs-) Strategien“ und bei Handlungen sein können, um abzuschätzen, ob diese der Erreichung von Nachhaltigkeit dienen bzw. ihr zumindest nicht zuwider laufen (Hübler 2000: IV).

Für die Fallbeispiele Stralsund und Wismar wird folgend die Frage angerissen, inwieweit dem WelterbeTitel aktuell praktische Wirkungen im wirtschaftlichen (lokale Tourismusentwicklung), soziokulturellen (Stolz und Identifikation) und ökologischen Bereich (Umsetzung Denkmalschutz: Ressourcenschonung) der Stadtentwicklung zugeschrieben werden können. Die Hypothesen 2 und 3 deuten an, wo künftig im Sinne nachhaltiger Entwicklung durch Vernetzung, Kooperation und erweiterter Beteiligung Ansatzpunkte für eine verbesserte Inwertsetzung des Welterbe-Status liegen können5.

Hypothese 1: Seitens der lokalen stadtgestaltenden Akteure (öffentliche Hand, lokalansässige Wirtschaft und Stadtbewohner) werden hohe Wirkerwartungen mit dem Welterbe-Status verbunden. Positive Wirkungen des Status lassen sich jedoch aktuell nur in einzelnen Bereichen nachweisen bzw. kausal plausible rekonstruieren.6 Die Wirkerwartungen der lokalen Bevölkerung an den Weterbe- Status sind mehrheitlich sehr positiv.

Insbesondere werden mit dem Status positive Effekte bezüglich der lokalen Tourismusentwicklung sowie der finanziellen Förderung des Denkmalschutzes assoziiert. Bei der Stadtplanung und bei Kommunalpolitikern sind es zudem Erwartungen an gesteigerten Lokalstolz und raumbezogene Identifikation bei den Stadtbewohnern sowie weitgreifende Erwartungen an den Status als Instrument der Wirtschaftsförderung und Urban regeneration.



Pages:   || 2 |


Similar works:

«Orthodoxy and Heterodoxy in the Research on the Foundations of Quantum Physics: E.P. Wigner’s Case# Olival Freire Jr. Dealing with Eugene Wigner’s ideas on the measurement procedure in quantum physics and unearthing the controversy that pitted him against supporters of the interpretation of complementarity, I will show how Wigner and his followers contributed to the defeat of a seemingly unshakeable consensus. In fact, although he intended to defend what seemed to him to be orthodoxy, he...»

«Dreams to Acts: Nicaragua Trip Preparation Guide | November 20-28, 2015 Join us on the trip of a lifetime! Coordinated by Random Acts, a division of The Art Department, Inc. Table of Contents Section 1: Background Information on Nicaragua History Location Section 2: Life in Nicaragua Climate Culture Religion Language Social Customs and Etiquette Section 3: Your Nicaragua Experience Dealing with a Different Culture What to Wear Basic Safety Rules Communication Money Exchange Responsible Tourism...»

«Vol. 2 No. 3 (July 2013) P. 5-15 Sangeet Galaxy ISSN: 2319-9695 ORIGIN AND DEVELOPMENT OF INDIAN MUSIC IN THE EARLY PERIODS: A BIRD’S EYE VIEW Dr. Sheetal More* & G.B.V. Anuradha** *Associate Professor & Head, Dept of Music, SNDT Women’s University **Ph.D. Scholar, Dept of Music, SNDT Women’s University, Pune E mail: drsheetalmore@gmail.com ABSTRACT Music plays a vital role in the life of men. The sound that evolves out of music gives a sensual feeling in every person due to its sublime...»

«Middle Kingdom Protocol Handbook March AS XXXX Copyright 2006 by The Society for Creative Anachronism, Inc. All Rights Reserved. This handbook is an official publication of The Society for Creative Anachronism, Inc., a not-forprofit organization dedicated to researching and recreating pre-17th century European history. Copies of this document can be downloaded at www.midrealm.org/heraldry/. Members of The Society for Creative Anachronism, Inc., may photocopy this work in whole or in part for...»

«Curriculum Vitae Of MELVYN C. GOLDSTEIN (Revised 10-15-2012) Personal Background Born: February 8, 1938, New York City Education B.A., 1959, University of Michigan, history M.A., 1960, University of Michigan, history Ph.D., 1968, University of Washington, anthropology Employment 1991-present: John Reynolds Harkness Professor of Anthropology, Case Western Reserve University; Co-Director, Center for Research on Tibet. 1991-present: Professor of International Health, School of Medicine, Case...»

«IMVI ISSN (p) 2303-4882, ISSN 1840-4383 Open Mathematical Education Notes Vol. 3 (2013), 1-15 www.imvibl.org / JOURNALS / IMVI OMEN On the Significance of History-Based Research Projects in Undergraduate Mathematics Ilhan M. Izmirli George Mason University, USA Iizmirl2@gmu.edu Abstract If one were to sum up the major premise embodying this paper in one paradigmatic sentence, it would have to be the following: integrating the historic development of mathematical concepts in the educational...»

«Zones of Exclusion: Urban Spatial Policies, Social Justice, and Social Services KAREN H. BANCROFT School of Social Work University of Washington Across the United States homeless persons, prostitutes, and drug and alcohol users are subject to policies that severely limit their freedom of movement. These new policies create spatial exclusion zones that deny these groups the right to inhabit or traverse large areas of their cities, particularly in the downtown cores, where treatment centers,...»

«Dykehouse, Jason Biblical evidence from Obadiah and Psalm 137 for an Edomite treaty betrayal of Judah in the sixth century B.C.E. Antiguo Oriente: Cuadernos del Centro de Estudios de Historia del Antiguo Oriente Vol. 11, 2013 Este documento está disponible en la Biblioteca Digital de la Universidad Católica Argentina, repositorio institucional desarrollado por la Biblioteca Central “San Benito Abad”. Su objetivo es difundir y preservar la producción intelectual de la Institución. La...»

«CV Rüdiger Campe July 2014 Academic Education 2000 Habilitation (second book) from the University of (Duisburg-)Essen, Germany 1987 Ph.D. from Freiburg University, Germany, with highest distinction (Summa cum Laude) Academic Positions 2007Professor at Yale, Department of Germanic Languages & Literatures, Affiliate Professor of Comparative Literature, Film&Media Studies Program (Chair of German 2010 -) 2007 Visiting Professor at the University of Siegen, Germany, 'Media Studies' 2004 Fellow at...»

«WAYNE STATE UNIVERSITY PROFESSIONAL RECORD Name: Shlomo S. Sawilowsky Date Prepared: 24 February 2016 Office Address: #371 EDUC Mailing Address: P. O. Box 48023 Wayne State University Oak Park, MI 48237 Detroit, MI 48202 Office: (313) 577-5244 E-Mails: shlomo@wayne.edu Fax: (313) 577-5235 professorshlomo@gmail.com Department/College: Educational Evaluation and Research, Theoretical and Behavioral Foundations, College of Education Present Rank and Date of Rank: Professor (1997) WSU Appointment...»

«City 01 ~srr?rlirrea~$I& rmE-aa%%Ap Develooinent and Ilesource Management Deeartrnent 2600 Fresno Street, Third Floor Historic Preservation Commission Agenda (Revised 6.20) DON SIMMONS Ph.D. Chair CHARLOTTE KONCZAL ESQ., Vice Chair MARK SCOTT Commission Members City Managerllnterim Planning Director PATRICK BOYD JOE MOORE KARANA HATTERSLEY-DRAYTON, M.A. MOLLY LM SMITH Secretary LISA WOOLF Historic Preservation Project Manager VACANCY WILL TACKETT, Supervising Planner The Historic Preservation...»

«QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR GESCHICHTE DER JUDEN IN ÖSTERREICH HERAUSGEGEBEN VON DER HISTORISCHEN KOMMISSION DER ISRAELITISCHEN KULTUSGEMEINDE IN WIEN XI. BAND: NACHTRÄGE ZU DEN ZEHN BISHER ERSCHIENENEN BÄNDEN DER QUELLEN UND FORSCHUNGEN ZUR GESCHICHTE DER JUDEN IN ÖSTERREICH WIEN DER H I S T O R I S C H E N SELBSTVERLAG KOMMISSION NACHTRAGE zu den zehn bisher erschienenen Bänden der QUELLEN U N D FORSCHUNGEN ZUR GESCHICHTE DER JUDEN IN ÖSTERREICH ARTHUR G O L D M A N N BERNHARD W A C H S...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.abstract.xlibx.info - Free e-library - Abstract, dissertation, book

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.