WWW.ABSTRACT.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Abstract, dissertation, book
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:   || 2 | 3 | 4 | 5 |   ...   | 12 |

«edition bücher ISBN 3–920071–22–0 © bücher. Das unabhängige Magazin zum Lesen Artwork: Filippo Cirri Satz: VVA Kommunikation GmbH Druck & ...»

-- [ Page 1 ] --

Die schönsten

Liebesromane

30 Hommagen an die bewegendsten Bücher über das größte

und traurigste aller Gefühle

edition bücher

ISBN 3–920071–22–0

© bücher. Das unabhängige Magazin zum Lesen

Artwork: Filippo Cirri

Satz: VVA Kommunikation GmbH

Druck & Bindung: VVA GmbH

Printed in Germany

www.buecher-magazin.de

Die schönsten

Liebesromane

30 Geschichten über das schönste und

traurigste der Gefühle. 30 Liebeserklärungen

von Autoren unserer Zeit.

edition bücher Inhalt Kennenlernen Das wunderliche Buch der Liebe Konrad Lischka 11 Liebeserklärungen Gefährliche Liebschaften Vasco Boenisch 17 Lucinde Esther Sambale 23 Die Wahlverwandtschaften Maria Leconte 27 Prinzessin Brambilla Christian Jürgens 33 Der Glöckner von Notre-Dame Que Du Luu 37 Jane Eyre André Mumot 41 Lehrjahre des Herzens Helmut Krausser 47 Anna Karenina Stefan Volk 51 Der Tod in Venedig Andrea Neuhaus 55 Eine Liebe Swanns Jens Poggenpohl 61 Kokain Peter Erik Hillenbach 67 Manche tun es nicht Eckhart Nickel 75 Schloss Gripsholm Susanne Mansfeld 79 Afrika. Dunkel lockende Welt Walter Drechsel 83 Wiedersehen mit Brideshead Sabine Franke 87 Schwarze Spiegel Juli Zeh 91 Jules und Jim Bertina Henrichs 95 Lolita Ulrich Woelk 101 Dshamilja Nils Minkmar 105 Maggie Cassidy Marcus Römer 109 Solaris Konrad Lischka

–  –  –

so unterschiedlich sind auch die Geschichten der 30 Romane, welche die Autoren des bücher-Magazins in diesem Buch der Liebe hier

vorstellen: In seinem Roman „Lucinde“ etwa feiert Friedrich Schlegel die einzig wahre, die romantische Liebe mit solchen Worten:

„Nur in der Antwort seines Du kann jedes Ich seine unendliche Einheit ganz fühlen.“ Da erinnert sich die große Friederike Mayröcker an ihren verstorbenen Lebenspartner Ernst Jandl, macht in „Und ich schüttelte einen Liebling“ die bedingungslose Liebe zweier Menschen spürbar, die miteinander erlebt und reflektiert haben.

Wer dieses Buch gelesen hat, muss nicht nur an die Liebe eines Lebens glauben, er weiß auch, wie sie sich anfühlt. Und dann gibt es

auch diese Geschichte, eines jener „ganzen Hefte Leiden“ Goethes:

Tolstois Roman über den Niedergang der lebenshungrigen Anna Karenina, die sich in einen jungen Grafen verliebt, ihren Mann verlässt, ihren Sohn verliert, alles aufgibt für den Geliebten, für dieses Gefühl, das ihr sagt: Es ist richtig so, es wird gut. Doch als sie dann endlich zusammenleben, zwar geächtet von der Gesellschaft, aber eben doch zusammen, da ist dieses Gefühl auf einmal verschwunden. Sie haben alles aufgegeben und unendliches Leid gewonnen.

Aber warum ist das so? Warum kann die Liebe einfach so verschwinden oder sich in grausam-eisigen Hass verwandeln? Goethe, der Analytiker der Liebe, der in seinen „Wahlverwandtschaften“ die Liebe einem wissenschaftlichen Experiment gleich durchspielte, hat seine Antwort so gedichtet: „Heut ist mir alles herrlich; wenn’s nur bliebe! Ich sehe heut durchs Augenglas der Liebe.“ Macht Liebe also blind? Ein wenig. Vielleicht setzt sie die Vernunft außer Kraft, vielleicht blendet ihre Intensität so sehr, dass manche Aspekte im Schatten verborgen bleiben.

Wer liebt, nimmt anders wahr. Es ist aber nicht der Geliebte, der diese Wahrnehmung trübt, es sind wir selbst, wie Goethe einmal seinem Sekretär Riemer darlegte, Menschen würden nicht das lieben, was der Geliebte sei, sondern das, was sie in ihm erkennen.

Eigentlich sei die Liebe also egozentrisch, das Objekt der Liebe sei unsere Vorstellung des Geliebten. Das ist es, was in Stanislaw Lems einziger Liebesgeschichte „Solaris“ eine Frau zweifeln lässt, als der Protagonist der Geschichte ihr seine Liebe gesteht: „Du weißt doch, dass ich dich liebe“, sagt er. Ihre Antwort: „Mich?“ In „Solaris“

reflektiert Lem Goethes Idee der egozentrischen Liebe. Lem fragt:

Kann ein Mensch einen anderen überhaupt wirklich lieben, gar kennen? Schätzen, mögen, lieben wir einen Menschen oder nur das Bild von ihm in unserem Kopf? „Ich kenn dich nicht, ich kenn dich nicht, was willst du …?“, sagt am Anfang dieses Romans ein Freund des Protagonisten zu ihm, den er nach vielen Jahren wieder sieht. „Ich kenne dich nicht“ – dieser Satz klingt als Leitmotiv den gesamten Roman über nach. Der Held glaubt zu halluzinieren, wähnt sich gefangen in seinen Erinnerungen, immer wieder beschreibt er seine Wahrnehmung, beschreibt die Frau, in die er sich verliebt.

Die Liebe will sich mitteilen. Ob Briefe und Gedichte oder E-Mails und SMS: Liebende haben immer schon ihr Empfinden, ihr Bild des anderen, ihre Selbsterforschung niederschreiben müssen. Liebe ist „wie ein Kind, das sich am Echo stundenlang ergötzt“, vergleicht Goethe in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“. Manchen Liebesroman hat sicher solch ein Kind geschrieben, dem Echo lauschend. Denn natürlich erzählen Dichter auch von sich. Friedrich Schlegel zum Beispiel, der in „Lucinde“ die Liebe als Glücksgemeinschaft beschreibt, der eine Frau feiert, die „vollkommene Freundin und zärtlichste Geliebte“ zugleich ist und in manchem Schlegels großer Liebe Dorothea Veit ähnelt.

Und natürlich schreiben Dichter nicht nur über sich. Sie wollen das Leben begreifen, also auch die Liebe. Warum sie das größte und traurigste der Gefühle ist, können sie nicht beantworten. Aber das Wie, das kann niemand besser beschreiben als ein Dichter. 30 solcher Bücher haben wir ausgesucht. Schriftsteller und bücher-Redakteure stellen sie in diesem Band vor. Das sind manchmal sehr persönliche Geschichten, immer aber Entdeckungen, Augenöffner, Blicke in die Seele. Und manchmal geben diese Geschichten einem auch einen Stich ins Herz. So muss es sein. Denn, wie Goethe in seinem





Trauerspiel „Egmont“ Klärchen sagen lässt:

Himmelhoch jauchzend, Zum Tode betrübt;

Glücklich allein Ist die Seele, die liebt.

Essen, im November 2006 Choderlos de Laclos: Gefährliche Liebschaften

–  –  –

Frankreich im 18. Jahrhundert. Eine Frau und ein Mann aus den gehobensten Kreisen. Sie gebrauchen die geschmeidigsten Worte.

Sie erwecken den glänzendsten Eindruck. Sie verfügen über die vortrefflichste Reputation. Sie sind: Teufel in Menschengestalt.

„Man würde mich perfid nennen“, schreibt die Marquise von Merteuil, „und dieses Wort hat mir immer Spaß gemacht; nach dem Worte,Grausame’ ist es das süßeste Wort für das Ohr einer Frau.“ Worauf der Vicomte von Valmont ihr zugesteht: „Sie sind doch tausendmal schlechter als ich.“ Und dies, natürlich, nicht auf sich sitzen lässt. – Bereits nach zehn Seiten sind wir mittendrin in dem diabolischen Spiel dieser zwei distinguierten Ungeheuer. Versunken und hineingezogen, gefesselt und ergeben ihrer klugen, kühlen, hochkonzentrierten Machenschaften.

Zwischen Soupers und Puderquasten führen sie einen formvollendeten Wett- und Bettkampf um die wollüstigste Verführung, den durchtriebensten Betrug und die rücksichtsloseste Rache. Da sie ihr eigenes Dasein in der Beletage des Ancien Régime so langweilt, suchen sie Abwechslung in erotischen Abenteuern und strategischen Intrigen. Jeder Verrat verschafft ihnen Vergnügen. Prestige bringt, was Leiden schafft. Sie berauschen sich an ihrer Kälte. Und an den zerstörten Leben, die sie hinterlassen.

Liebe heißt dabei das Schachbrett, auf dem sie agieren. Bloß dass „Liebe“ hier nur mehr ein schillernder Spielstein ist, eine rhetorische Waffe statt wahrhaftige Empfindung. Die Marquise von Merteuil ruft den unwiderstehlichen Vicomte zu sich, mit dem sie nicht nur jene Lust am Leid anderer, sondern auch eine intime Liaison verbindet, um ihn mit einem besonders delikaten Auftrag zu betrauen. Er soll – für eine Nacht mit ihr – die „Rosenknospe“ Cécile deflorieren, eine unbedarfte Klosterschülerin von gerade mal 15 Jahren, um so deren zukünftigen Ehemann zu demütigen, der seinerseits die Marquise einst sitzen ließ. Rache wird hier über Bande gespielt. Und der Marquise aktueller Liebhaber, der jugendliche Chevalier Danceny, der wiederum ein Auge auf Cécile geworfen hat, gerät gleich mit zum Spielball. „Es wäre eine Schande“, resümiert die Marquise, „wenn wir nicht täten, was wir wollten, mit zwei Kindern!“ Menschen sind nur mehr Mittel zum Nervenkitzel: „Haben wir unsere Absichten mit ihr erst einmal erreicht, so mag aus ihr werden, was immer kann.“ Doch der Vicomte hat ruhmreichere Pläne. Ein Kind wie Cécile? Zu leichtes Spiel. Der Meistercharmeur will die gläubige, aufrichtig treue Gattin Frau von Tourvel erobern, Verkörperung der Tugend, zum Beweis seines Talents. „Ich werde diese Frau besitzen. Ich werde sie dem Manne wegnehmen, der sie profaniert, ja selbst dem Gotte, den sie anbetet, werde ich sie rauben. Welche Lust, abwechselnd Gegenstand und Besieger ihrer Gewissensbisse zu sein!“ Und: der Mann, der sie doch nur fallen lässt. „Ich werde sie vorführen, wie sie ihre Pflichten und ihre Tugend vergisst, ihren Ruf opfert, um hinter dem Glücke nachzulaufen, mir zu gefallen. Bin ich erst bei diesem Triumph, dann werde ich zu meinen Rivalen sagen:,Sehet hier mein Werk und suchet im Jahrhundert eines, das ihm nachkommt!’“ So spinnen sich die Kabale und Triebe ein Netz, in das sich die zwei Protagonisten am Ende doch noch selbst verstricken. Wenn auch nicht, weil ihnen etwa ein handwerklicher Fehler unterliefe. Sondern weil sie schließlich doch von ihren wahren Gefühlen – der Liebe, des Stolzes, der Eifersucht – befallen, besiegt und zugrunde gerichtet werden. Gefährliche Liebschaften. Für alle Beteiligten.

Gebannt verfolgt man dieses subtile Ränkespiel, den rokokoschwülstigen Rausch der Sinne und deren Manipulation, die noch so viel mehr ist als nur ein skrupelloses Schurkenstück. Was Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos 1782 am Vorabend der Französischen Revolution als Abrechnung mit der Verderbtheit der aristokratischen Klassen verfasste, ist nicht weniger als der größte, geschliffenste Briefroman der Weltliteratur. Unentwegt gehen hier die Billetts und Briefe hin und her, werden geschrieben und gestohlen, kopiert und diktiert, versteckt und umgeleitet. Jeder korrespondiert mit jedem, nur dass der Leser allein alles weiß: die Täuschungen von Merteuil und Valmont und wie sie sich das Vertrauen ihrer Opfer erschleichen. Mit sprachlicher Raffinesse variiert de Laclos Stil und Ausdruck der Adressaten und Absender. Und der Fall der Marquise und des Vicomtes gerät zur brillant beobachteten Psychoanalyse.

Hier treffen sich zwei intellektuelle Scharfschützen, die glauben, alles zu kontrollieren. Auch ihre eigenen Gefühle: „Wann haben Sie gesehen, dass ich von den Regeln abweiche, die ich mir vorgeschrieben habe?“, fragt die Marquise. „Ich habe sie geschaffen und kann sagen, dass ich mein eigenes Werk bin.“ Ihre Selbstachtung gewinnen sie nur aus dem Triumph über andere – und über einander.

Psychologische Kriegstreiber auf dem Schlachtfeld der Liebe, die sich bezirzen und belauern, anstacheln und ausbooten. Die von „Feldzügen“ sprechen, wenn sie Verführung meinen, und für die es

letztlich nur eine – selbstzerstörerische – Alternative geben kann:

„Ihr Geliebter oder Ihr Feind.“ „Siegen oder untergehen.“ Wir werden Zeugen dieses faszinierenden Vernichtungskampfes mit feinstem Florett. Wir verzehren uns nach jeder Parade Riposte, jedem Stich. Wir vergöttern Merteuil und Valmont für ihr grausames Kalkül, ihre Gerissenheit. – Wer von sich sagen kann, ein moralischer Engel zu sein, lasse die Finger von diesem Buch. Alle anderen aber werden es verschlingen.

Über den Autor Am 18. Oktober 1741 in Amiens geboren, schlägt der Aristokratensohn Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos eine militärische Laufbahn ein. Nach der Ausbildung zum Artillerieoffizier wird er 1779 auf die Festungsinsel Aix vor Rochefort versetzt. Hier verfasst er den Briefroman „Gefährliche Liebschaften“. 1782 zunächst anonym veröffentlicht. löst das Buch einen Skandal aus: Als unmoralisch und pornografisch bezeichnet, wird das Werk bis weit ins 19.

Jahrhundert immer wieder verboten. Mit seinen politischen Traktaten erregt Laclos in der Folgezeit häufig Anstoß, doch einen Roman schreibt er nach „Gefährliche Liebschaften“ nie mehr. Während der Französischen Revolution ergreift er die Partei der Jakobiner, wird 1793 inhaftiert, entgeht knapp der Guillotine und kommt 1794 frei. Als General schließt Laclos sich 1799 Napoleon an und stirbt während der Belagerung Tarents am 5. September 1803 am Fieber. Als Klassiker der französischen Literatur hat „Gefährliche Liebschaften“ bislang Regiegrößen wie Roger Vadim (1959), Stephen Frears (1988), Milos Forman („Valmont“, 1989) und Talente wie Roger Kumble („Eiskalte Engel“, 1999) zu Verfilmungen gereizt.

–  –  –

Der junge Künstler Julius lebt die „Lehrjahre seiner Männlichkeit“ ausschweifend, zwischen goldenen Locken und nicht lange jungfräulichen Leibern, getrieben von der ungestillten Sehnsucht nach der einen, der großen Liebe. Er findet sie lange nicht, die Frauen erscheinen ihm „wunderbar fremd, oft ganz unbegreiflich und kaum wie Wesen seiner Gattung“, sein Leben leer, als eine „Masse von Bruchstücken ohne Zusammenhang“. Er denkt an Selbstmord. Doch dann trifft Julius die junge Malerin Lucinde. Und ist verzaubert. Von Lucindes Feueraugen, ihren schwarzen Locken und dieser „wunderbaren Gleichheit“, die ihn in ihre Nähe zieht. Sie ist eine eigenständige Frau, lebt in einer „selbstgedachten und selbstgebildeten“ Welt. Für Julius ist sie „die beste Gesellschaft, eine vollkommene Freundin und zärtlichste Geliebte“ zugleich. Das ist die wahre, romantische Liebe. Schlegel beschreibt sie in „Lucinde“, einer der ersten romantischen Liebesgeschichten überhaupt, einer der schönsten auf jeden Fall.



Pages:   || 2 | 3 | 4 | 5 |   ...   | 12 |


Similar works:

«Data Mining: What It Is and How It Is Related To Information Retrieval And Text Mining Lori Bowen Ayre April 2006 Table of Contents Introduction What is Data Mining? Developmental History of Data Mining and Knowledge Discovery Theoretical Principles Technological Elements of Data Mining Steps in Knowledge Discovery Step 1: Task Discovery Step 2: Data Discovery Step 4: Data Transformation Step 5: Data Reduction Step 6: Discovering Patterns (aka Data Mining) Step 7: Result Interpretation and...»

«GABRIELE LINKE Scottish Perceptions of Canada in the 1950s: The Autobiography of Margaret Gillies Brown _ Zusammenfassung Die Migrationsbewegungen zwischen Schottland und Kanada in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg liefern den historischen Rahmen für Margaret Gillies Browns autobiographischen Text Far From the Rowan Tree (1997). Die Autorin verließ im Januar 1959 mit ihrem Mann und drei Kindern Schottland und kehrte 1961 zurück. Aus der Perspektive der Ehefrau und Mutter schildert sie ihr Leben...»

«Studies in the World History of Slavery, Abolition and Emancipation, II, 1 (1997). The African Diaspora: Revisionist Interpretations of Ethnicity, Culture and Religion under Slavery1 Paul E. Lovejoy Abstract: Lovejoy argues that sufficient information exists about individuals taken as captives in the slave trade to allow historians to dispense with a generalized notion of a traditional African background for New World blacks and, accordingly, to articulate the African-ness of the black diaspora...»

«Wolf Hill Sanctuary: Baseline Document Table of Contents Page Executive Summary 3 Wolf Hill Sanctuary Baseline Document 6 1. Conservation Restriction Abstract 8 2. Directions to the Site 9 3. Conservation Restriction History and Chronology 9 4. Property Conditions Report 10 5. Site Maps 12 USGS Topographical Map Survey of Plan Assessors or Tax Map Aerial Photograph Navigation Map Photographer’s Affidavit 6. Baseline Photographs 23 Photopoint Map Table of Photopoint Locations Photolog Historic...»

«Research Articles JOURNAL OF COMPUTATIONAL BIOLOGY Volume 17, Number 6, 2010 # Mary Ann Liebert, Inc. Pp. 767–781 DOI: 10.1089/cmb.2009.0249 The Imperfect Ancestral Recombination Graph Reconstruction Problem: Upper Bounds for Recombination and Homoplasy FUMEI LAM, RYAN TARPINE, and SORIN ISTRAIL ABSTRACT One of the central problems in computational biology is the reconstruction of evolutionary histories. While models incorporating recombination and homoplasy have been studied separately, a...»

«Globalizing Jeremy Bentham The Harvard community has made this article openly available. Please share how this access benefits you. Your story matters. Citation Armitage, David R. 2011. Globalizing Jeremy Bentham. History of Political Thought 32(1): 63-82. Published Version http://www.ingentaconnect.com/content/imp/hpt/2011/00000032/0 0000001/art00004 Accessed February 19, 2015 1:39:08 PM EST Citable Link http://nrs.harvard.edu/urn-3:HUL.InstRepos:11211544 Terms of Use This article was...»

«Bd. 4 (1890-1903), Vorwort und Einleitung I. Vorwort Das Anliegen der Reihe «Diplomatische Dokumente der Schweiz» ist ein wissenschaftliches und praktisches zugleich. Den verantwortlichen Herausgebern geht es darum, der Forschung und Praxis die amtlichen Quellen zur Verfügung zu stellen, die nötig sind für die Rekonstruktion und das Verständnis der aussenpolitischen Geschichte der Schweiz, eines neutralen Staates, der jedoch zutiefst ins internationale politische System verwickelt ist....»

«Article: Conservators without borders: An international archaeological conservation and outreach initiative Author(s): Melina Smirniou, Christie Pohl, and Dominica D’Arcangelo Source: Objects Specialty Group Postprints, Volume Fifteen, 2008 Pages: 147-164 Compilers: Howard Wellman, Christine Del Re, Patricia Griffin, Emily Hamilton, Kari Kipper, and Carolyn Riccardelli © 2008 by The American Institute for Conservation of Historic & Artistic Works, 1156 15th Street NW, Suite 320, Washington,...»

«Einführung Jürgen ELVERT Anlässlich der Verleihung des Premio Carlos Quinto an Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl erinnerte dieser in seiner Dankesrede unter anderem an den Umbruch in Osteuropa, der von dem Fall der Mauer am 9. November 1989 eingeleitet worden war und mit dem Zerfall der Sowjetunion am 26. Dezember 1991 sein Ende fand. Zweifellos handelte es sich dabei um einen Vorgang von außergewöhnlicher Bedeutung und Tragweite, der mit dem diesem Band vorangestellten Begriff...»

«CHAPTER–V WOMEN AMIDST THE PARTITION In any upheaval when sectarian passions are aroused or violence reigns supreme whether it is caste or communal violence or inter-state wars, women often become the worst victims of rival groups.1 In a situation of civil war, where nearly every man is a soldier fighting for his homeland women come to be seen as a ‘territory’ to be occupied.2 The increasing incidents of abductions and attacks on the women during the 1946-47, undoubtedly, reflected the...»

«ANGEL ISLAND IMMIGRANT JOURNEYS Historical Background TEACHER BACKGROUND Angel Island Immigration Station Historical Background Between 1890 and 1924, over 20 million newcomers entered the United States, more than in any comparable period in our nation's history. Fleeing poverty and oppression for a better, freer life, many immigrants never forgot their first glimpse of the Statue of Liberty. Holding aloft a welcoming torch, she symbolized America's promise. In the words later inscribed at the...»

«Academic Publications: Aleppo Abu Shāla, Abd al-Majīd. 1967. “Al-Sinā’āt Al-Taqlīdiyya Fī Halab [Traditional Crafts of Aleppo].” Majallat Al-Imaran 20: 62–78. Al-Amilī, Husayn Mallī. 1968. Ta’rīkh Mashhad Al-Imām Al-Husayn Fī Halab [The History of the Tomb of Al-Imam Al-Husain in Aleppo]. Beirut: Matba’at al-Misri. Al-Bahnasi, Afif. 1980. “Aleppo.” In The Islamic City, edited by Robert Bertram Serjeant, 177– 82. Paris: UNESCO. ———. 1984. “Visite...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.abstract.xlibx.info - Free e-library - Abstract, dissertation, book

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.