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«Titel der Diplomarbeit „Die Emigration der Mennoniten aus der Sowjetunion“ Verfasserin Charlotte Thausing angestrebter akademischer Grad Magistra ...»

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DIPLOMARBEIT

Titel der Diplomarbeit

„Die Emigration der Mennoniten aus der Sowjetunion“

Verfasserin

Charlotte Thausing

angestrebter akademischer Grad

Magistra der Philosophie (Mag. Phil.)

Wien, 2010

Studienkennzahl lt. Studienblatt: A 312

Studienrichtung lt. Studienblatt: Geschichte

Betreuer: o.Univ.Prof. Dr. Andreas KAPPELER

Danksagung

Ich möchte diese Diplomarbeit vor allem den Personen widmen, die mich im Laufe meines Studiums und beim Schreiben meiner Diplomarbeit unterstützt und gefördert haben.

Insbesondere möchte ich meinen Dank meinen Eltern Johannes und Elisabeth Thausing aussprechen, die mir mein Studium ermöglichten und immer Interesse für meine Arbeit zeigten. Meinen Professor/Innen, Studienkollegen/Innen und Mitbewohner/Innen der Schlösselgasse11, die mich inspirierten, mich lehrten und mir ein abwechslungsreiches Studium bereiteten.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Professor Andreas Kappeler bedanken, der mir von Beginn mit Rat und Tat zur Seite stand und jeden Schritt verfolgte.

Den Dank verdient auch Mag. Marko Lüftenegger für die vielen Stunden des Korrekturlesen und Philipp Kronsteiner, der mich während des Studiums motivierte und immer wieder aufbaute.

Vor allem aber möchte ich Mag. Elisabeth Thausing danken, die mir während der gesamten Erstellung der Diplomarbeit den Rücken stärkte.

Vielen Dank euch allen!

1 EINLEITUNG

1.1 FRAGESTELLUNG UND GLIEDERUNG

1.2 FORSCHUNGSSTAND ZUR GESCHICHTE DER RUSSLANDMENNONITEN

1.3 QUELLENKRITIK

2 EINFÜHRUNG IN DAS THEMA

2.1 DIE ENTSTEHUNG DER MENNONITENGEMEINDE

2.2 DAS GEMEINDEVERSTÄNDNIS DER MENNONITEN

2.3 DIE SITUATION IN PREUßEN

2.4 AUSWANDERUNG NACH RUSSLAND, ANSIEDELUNG UND WIRTSCHAFTLICHER AUFSTIEG..........21 2.4.1 DIE GRÜNDUNG VON CHORTITZA

2.4.2 DIE GRÜNDUNG DER MOLOTSCHNA SIEDLUNG

2.4.3 DIE MENNONITENSIEDLUNGEN AN DER WOLGA

2.5 DIE WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG DER KOLONIEN

2.6 MENNONITISCHE TOCHTERKOLONIEN

2.6.1 DIE AUSWEITUNG NACH SIBIRIEN

3 EMIGRATION, FLUCHT UND ANSIEDLUNG DER RUSSLAND-MENNONITEN................35

3.1 DIE AUSWANDERUNGSWELLE VON 1870

3.1.1 DIE AUSWANDERUNG INS DAKOTA-TERRITORIUM

3.1.2 DIE ANSIEDLUNG IN MANITOBA, KANADA

3.2 DIE EMIGRATION AUS DER SOWJETUNION

3.2.1 DIE FLUCHT ÜBER MOSKAU

3.2.1.1 GRÜNDE ZU MASSENFLUCHT

3.2.1.2 ERSTE MAßNAHMEN VON STAAT UND PARTEI

3.2.1.3 AUFBRUCH NACH MOSKAU

3.2.1.4 DIE FLÜCHTLINGSLAGER IN DEUTSCHLAND

3.2.1.5 DIE WEITERLEITUNG DER RUSSLAND-DEUTSCHEN FLÜCHTLINGE

3.2.1.6 AUSWANDERUNGSVERSUCHE NICHT-DEUTSCHER GRUPPEN AUS SIBIRIEN

3.2.2 DIE EMIGRATION NACH OSTEN

3.2.2.1 DIE GRÜNDUNG NATIONALER RAYONS

3.2.2.2 DIE ZWANGSKOLLEKTIVIERUNG IN SIBIRIEN

3.2.2.3 DIE FLUCHT ÜBER DEN AMUR

3.2.2.4 WEITERFÜHRUNG DER HARBIN-FLÜCHTLINGE

3.2.3 ANSIEDLUNG DER MENNONITEN IN SÜDAMERIKA

3.2.3.1 DIE MENNONITISCHEN SIEDLUNGEN IN PARAGUAY

3.2.3.2 DIE ANSIEDLUNG DER MENNONITEN IN BRASILIEN

3.2.4 DIE FLUCHT DER RUSSLANDMENNONITEN IN DEN 1940ER JAHREN

3.2.4.1 FLUCHT MIT DER DEUTSCHEN ARMEE UND EMIGRATIONEN NACH DEM KRIEG

4 DIE MENNONITISCHEN HILFSORGANISATIONEN

4.1 DAS MENNONITE CENTRAL COMMITTEE (MCC)

4.1.1 DIE STUDIENKOMMISSION

4.1.2 DIE GRÜNDUNG DES MCC

4.2 DAS AMERICAN MENNONITE RELIEF, AMR

4.3 DAS ENGAGEMENT BENJAMIN HEINRICH UNRUHS

4.4 DIE ROLLE DES CANADIAN MENNONITE BOARD OF COLONIZATION

4.5 DIE CANADIAN PACIFIC RAILWAY

4.6 DIE BEDEUTUNG DER FRAUENVEREINE IM ZWEITEN WELTKRIEG

4.7 DER BEITRAG DES ROTEN KREUZES

5 EPILOG

5.1 DIE SITUATION DER MENNONITEN IM DRITTEN REICH

5.2 SOWJETISCHE DARSTELLUNGEN DER MENNONITEN

6 ZUSAMMENFASSUNG

7 ANHANG

7.1 BIBLIOGRAFIE

7.2 ZUSAMMENFASSUNG /

Abstract

7.3 LEBENSLAUF

1 EINLEITUNG

In dieser Arbeit sollen die Hintergründe, der Verlauf und die Konsequenzen der mennonitischen Auswanderung aus der Sowjetunion mit Beginn der russischen Revolution bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges untersucht werden. Es werden die Bedingungen und Vorgangsweisen der mennonitischen Emigration und die Ansiedlungsverhältnisse in den jeweiligen Zufluchtsländern dargestellt. Die Flucht und Ansiedlung wurde wesentlich von mennonitische Hilfsorganisationen unterstützt; auf dieses Engagement und die Entwicklung wird im Speziellen eingegangen.

1.1 Fragestellung und Gliederung Die Mennoniten sind eine von vielen ethnischen Minderheiten der Sowjetunion, die seit Beginn der 1920er Jahre der sowjetischen Staatsführung zu entkommen versuchten. Es ist daher notwendig, die politische Situation in der Sowjetunion darzustellen und den historischen Verlauf der mennonitischen Ansieldung in Russland zu veranschaulichen.

Die Arbeit gliedert sich in drei Teile:

Im ersten Teil der Arbeit wird die Entwicklung des Mennonitentums und die Ansiedlung der Mennoniten im Russischen Zarenreich dargestellt. Die Rolle und der Status der Mennoniten zur Zeit ihrer Ansiedlung werden im Kontext mit anderen deutschen Siedlern beleuchtet. Am Beispiel ihres wirtschaftlichen Erfolges wird die besondere Stellung der Mennoniten deutlich.





Die Mennoniten brachten es durch eine gut geführte Organisation schnell zu Wohlstand, was sowohl der russischen Bevölkerung als auch den ukrainischen Nachbarn missfiel.

Da die Mennoniten am Prinzip der Wehrlosigkeit festhielten, wurde 1873 eine Vereinbarung mit der Regierung über einen waffenfreien Ersatzdienst geschlossen. Dennoch wurde 1874 in Russland die allgemeine Wehrpflicht eingeführt, was in den Jahren 1877 bis 1890 eine Auswanderung von einem Drittel der russischen Mennoniten zur Folge hatte. Diese Emigrationswelle wird nur am Rande behandelt, da sie noch nicht in Verbindung mit den mennonitischen Organisationen stand, da sie ohne Restriktionen von Seiten der Regierung möglich war und vor der Gründung der Sowjetunion stattfand.

Mit Beginn des russischen Bürgerkriegs gerieten die mennonitischen Dörfer in Konflikt mit der Armee und insbesondere mit den plündernden Banden des Nestor Machno, Führer einer anarchistischen Volksbewegung in der Ukraine. Mennoniten, die sich aufgrund ihrer Glaubensgrundsätze nicht solidarisierten, waren zentrales Opfer der anarchistischen MachnoBewegung. Durch die zunehmenden Gefahren und Einschränkungen stellten die Mennoniten ihr das Prinzip der Wehrlosigkeit in Frage und erstmals in ihrer Geschichte beschlossen sie die Einführung eines bewaffneten Selbstschutzes. In der sowjetischen Literatur gilt die Einführung des Selbstschutzes als Verleumdung, da sie einzig der Erhaltung der Besitztümer dienen sollte.

Der Höhepunkt dieser Feindseligkeit wurde unter Stalin erreicht, als religiöse Gemeinschaften nicht geduldet und ihre Mitglieder verschleppt oder liquidiert wurden.

Der Hauptteil umfasst die Fluchtbewegungen der Mennoniten aus Russland, beginnend mit den 1920er Jahren und abschließend mit den 40er Jahren. Der Verlauf, das Vorgehen der Flucht und die Zufluchtsorte werden in diesem Abschnitt geschildert. Mit den ersten Fluchtbewegungen entstanden zahlreiche Organisationen, Komitees, Verbände und Kampagnen im Ausland, auf welche näher eingegangen wird. Da diese für das Überleben und Bestehen der Russlandmennoniten eine zentrale Rolle spielten, werden ihre Entwicklung, ihre Wirkung und Erfolge vor, während und nach der Flucht dargestellt.

Zwischen 1920 und 1930 flohen ca. 20.000 Mennoniten nach Kanada und in die Vereinigten Staaten. In dieser Zeit wurde ein Großteil der Organisationen und Verbände gegründet, die in der Arbeit näher beschrieben werden.

Da es Anfang der 1930er Jahre kaum noch Möglichkeiten gab, die westlichen Grenzen zu überschreiten, flohen beinahe alle Einwohner mennonitischer Dörfer über die chinesische Grenze. Die Flüchtlinge wurden nur vorläufig in Kanada und Deutschland stationiert, bis sich eine Siedlungsmöglichkeit in Südamerika bot, da beide Länder eine ständige Aufnahme verweigerten. Mithilfe der mennonitischen Organisationen und Vereine wurden die russischen Mennoniten in Paraguay und Brasilien angesiedelt. Die Ansiedlungen in diesen Ländern werden detailliert dargestellt, deren Entstehung, Probleme und Resultate verglichen.

Mit dem Einrücken der Deutschen in die Sowjetunion 1941 flüchteten die zurückgeblieben Mennoniten, unter anderem auch als Kriegsgefangene, mit der deutschen Armee über die westliche Grenze.

Ein Nachtrag beleuchtet die Position der Mennoniten im Dritten Reich und deren Gesinnung dem nationalsozialistischen Regime gegenüber. Da die mennonitischen Flüchtlinge vorerst im Deutschen Reich untergebracht wurden, muss deren Verhältnis zum Regime dargestellt werden. Aus Furcht vor Verfolgung und Zersetzung der Gemeinden fügten sie sich der Politik der NSDAP, welche den Bestand von sektenähnlichen Gemeinden ablehnte, da sie die Schaffung einer Nationalkirche behinderten.

Die sowjetische Historiografie möchte die Mennoniten in ein anderes Licht stellen. Sie bleibt nicht immer wahrheitsgetreu und trachtet mittels Übertreibung und Manipulation eine antimennonitische Agitation zu konstruieren.

Die Darstellung Krest’janinovs, ein sowjetischer Gesellschaftsforscher, enthält klare antimennonitische Tendenzen. Seine Beschreibung sollte als eine Art anti-mennonitische Propaganda fungieren, die die Machenschaften der sowjetischen Politik dieser Minderheit gegenüber rechtfertigen sollten, da die Mennoniten als Antagonisten der Sowjetregierung und ihre Politik hingestellt wurden.

David Penner, ehemaliger Mennonit, der unter dem Pseudonym A. Reinmaurs ein mennoniten-kritisches Werk „Anti-Menno“ verfasste, focht die Handlungen und Werte der Mennoniten an.

1.2 Forschungsstand zur Geschichte der Russlandmennoniten Über die Geschichte der Russlandmennoniten wurden viele Werke verfasst, doch hauptsächlich Angehörige der mennonitischen Glaubensgemeinschaft oder deren Nachkommen befassten sich mit der Aufarbeitung der mennonitischen Vergangenheit.

Die in der vorliegenden Diplomarbeit angeführten Publikationen und Ausführungen zur Geschichte der Mennoniten wurden vorwiegend von Mennoniten in den Mennonitenzentren Kanadas und der Vereinigten Staaten verfasst.

Die Forschungsberichte zur Geschichte der Mennoniten im deutschsprachigen Raum wurde in den deutschen mennonitischen Gemeinden, wie Weierhof, Kirchheimbolanden, Krefeld, Neuwied und Weisenheim am Berg publiziert, oftmals im Auftrag eines mennonitischen Geschichtsvereins oder in Verbindung mit den Mennonitischen Geschichtsblättern.

Überdies lassen die Familiennamen der Verfasser auf eine mennonitische Herkunft schließen.

Die einzelnen Publikationen und Biographien von Abraham Friesen, Abram J. Loewen, Paul Toews, Kevin Enns-Rempel, Peter Epp und John B. Toews verschaffen durch zahlreiche Erinnerungen und Lebensgeschichten zu einer umfangreichen, fundierten Darstellung der Situation in der Sowjetunion.

Die hier angeführten Printmedien, Monografien, Biografien, Aufsätze, Lexika und Zeitschriften sind nach Wichtigkeit und Genre gegliedert. Auf einige Personen wird näher eingegangen, da sie ihre eigenen Erfahrungen in die Publikationen einbezogen. Anschließend werden Onlinerecoursen angegeben, die für diese Arbeit von besonderer Relevanz waren.

Einen guten Einstieg in die Geschichte der Russlandmennoniten bietet die Aufsatzsammlung von Gerhard und Julia Hildebrandt, 200 Jahre Mennoniten in Russland, die anlässlich des zweihundertjährigen Bestehens der Mennoniten in Russland 1989 von verschiedenen Historikern russlanddeutscher Herkunft für ein Symposium verfasst und mit Unterstützung des Mennonitischen Geschichtsvereins publizierte wurde.

Hildebrandt war Prediger, Historiker und Professor am Slawistik Institut der Universität Göttingen. Geboren als Sohn einer mennonitischen Familie in Hierschau, ein Dorf der Molotschna Siedlung in der Ukraine. 1930 wurde er mit seinem Vater in ein Arbeitslager in den Norden gebracht, um in den Wäldern Bauholz für den Export nach Westen zu fällen. Im Arbeitslager erhielt er die Genehmigung, als Deutschlehrer zu unterrichten, und später wurde er in der Nähe von Moskau in einer Schule eingestellt. Seine Familie und er überlebten den Zweiten Weltkrieg; sie zogen mit der Wehrmacht in den Westen, wo sie in Gefangenenlagern untergebracht wurden. 1945, nach der Befreiung durch die Alliierten, erhielt er eine Stelle als Lehrer in Württemberg. Gemeinsam mit seiner Frau Julia Hildebrandt veröffentlichte er Briefe mennonitischer Gefangener aus dem GULAG. Er beteiligte sich unter anderem an der Quellenuntersuchung einer Dokumentensammlung, die politische Engagements der Mennoniten im Gebiet Orenburg am Ural-Fluss nach der Februarrevolution von 1917 nachweisen sollten1.

In ihrer Dissertation für die Universität Bonn setzt sich Elisabeth Wisotzki 1992 mit den „Überlebensstrategien der russlanddeutschen Mennoniten“ auseinander. Wisotzki wurde 1935 in Ostpreußen geboren. Mit dem Ende des Krieges und dem Einmarsch der Sowjets musste die Familie 1945 fliehen. Die besonderen Grundeigenschaften der Mennoniten, wie Absonderung, Wanderung, Bewahrung, Anpassung und Solidarisierung versucht sie als deren Überlebensstrategie darzustellen. Sie nimmt eine thematische und nicht chronologische Gliederung ihrer Arbeit vor.

Regina Löneke behandelt in ihrer Dissertation „Die Hiesigen und die Unsrigen“ das geistliche Werteverständnis mennonitischer Aussiedlerfamilien der Region Orenburg.

Die wissenschaftlichen Arbeiten des Universitätsprofessor Benjamin H. Unruh geben detailliert Auskunft über die Revolution in Russland, die mennonitischen Wanderbewegungen und persönliche Erfahrung über das Mennonitische Welthilfswerk. Sie enthalten Namenslisten aus Originaldokumenten von Volkszählungen der Mennoniten aus Westpreußen Letkemann Peter, In Memoriam: Georg Hildebrandt (1911-2008). In: Mennonite Historian Bd. 35 (März 2009) 5.



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