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«Titel der Diplomarbeit „Ein Plädoyer für die Abschaffung des Sklavenhandels“ Verfasserin Petra Palenik angestrebter akademischer Grad Magistra ...»

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DIPLOMARBEIT

Titel der Diplomarbeit

„Ein Plädoyer für die Abschaffung des Sklavenhandels“

Verfasserin

Petra Palenik

angestrebter akademischer Grad

Magistra der Philosophie (Mag. phil.)

Wien, im November 2008

Studienkennzahl lt. A 347 313

Studienblatt:

Studienrichtung lt. LA Französisch

Studienblatt:

Betreuerin / Betreuer: Ao. Univ.-Prof. Dr. Johanna Borek Inhaltsangabe 1 Allgemeines

1.1 Einführung 5

1.2 Angaben zur Insel 6

1.3 Die Geschichte von la Réunion von den Anfängen der Besiedlung bis zur Abschaffung der Sklaverei 1848 1.3.1 Die Anfänge der Besiedlung 7 1.3.2 Die ersten Reunionnaisen 8 1.3.3 Das Zeitalter des Kaffees 9 1.3.4 Die französische Revolution 10 1.3.5 Die endgültige Abschaffung der Sklaverei 11

1.4 Kurzer Überblick über die Situation der Sklaven und der Sklavenhandel auf La Réunion vom Beginn bis ins 19. Jahrhundert 1.4.1 Der Beginn der Besiedlung 14 1.4.2 Der organisierte Sklavenhandel 15 1.4.3 Übersicht über die Anzahl der eingeführten Sklaven 18 1.4.4 Die Reise zu den Inseln 19

1.5 Die rechtliche Situation: Der Code Noir und seine Geschichte 21

1.6 Die Entstehung von Literatur, Kultur und Lektüre von La Réunion zwischen 1792 und 1848 1.6.1 Bibliotheken, « cabinets de lecture » und « salons littéraire » 31 1.6.2 Die Presse 32 1.6.3 Theater 33

1.7 Biografie von Louis-Timagène Houat 34 2 2.1 Der Roman: „Les Marrons“ (1844) von Louis-Timagène Houat 35

2.2 Zusammenfassung des Inhalts 36

2.3 Analyse der Protagonisten 37

2.4 Elemente des Sklavenhandels 44

2.5 Darstellung des Alltagsleben der Sklaven: im Vergleich mit dem Code Noir 2.5.1 Die Bestrafung

–  –  –

Die Grundlage dieser Arbeit ist der einzige Roman von Louis-Timagène Houat. In der Anthologie der reunionnaisischen Romane1 von Jean-Francois Samlong wird er, als der erste Roman von La Réunion2 in französischer Sprache erwähnt. Der Autor gilt als glühender Verfechter der Abschaffung der Sklaverei. Man unterstellt ihm sogar an einem Komplott und einem Aufstand beteiligt gewesen zu sein, und verurteilt ihn zum Exil nach Frankreich.

Der Roman wird als visionär angesehen, er wurde 1844 geschrieben, also vier Jahre vor der echten Abschaffung.

Um diesen Roman in einen Kontext setzen zu können, beschäftigt sich der erste Teil dieser Arbeit einerseits mit den allgemeinen Informationen über die Insel; ihre junge, aber sehr ereignisreiche Geschichte, die soziale und rechtliche Situation der Sklaven, und andererseits mit der Ausbildung von Literatur und seiner Leserschaft auf La Réunion.

Der mittlere Abschnitt ist dem Roman an sich gewidmet. Es wird der Bezug zwischen den Protagonisten, der Handlung und den gesetzlichen Bestimmungen, sowie den kolonialen Vorurteilen untersucht. Der Roman ist ein Spiegel der Realität, wie sie auf der Insel wirklich vorherrscht. Der Autor ist dort aufgewachsen, und hat mit seinen eigenen Augen die Lebensumstände der Sklaven beobachten können. Er geht sogar aus der passiven Rolle des Beobachters heraus, und setzt sich aktiv für die Abschaffung der herrschenden Umstände ein.

Sein Roman besticht mit einer Fülle an Informationen, die ohne genauere Kenntnis der geschichtlichen und wirtschaftlichen Entwicklung dieser französischen Überseekolonie, auf den ersten Blick gar nicht erkennbar sind. Hier soll nicht über die literarischen Fähigkeiten des Autors ein Urteil gefällt werden. In erster Linie untersucht dieser Teil die Verbindungen zwischen den Hauptfiguren, der Handlung und deren Bezug zur Realität.

Im letzten Teil geht diese Arbeit auf die Wirkung des Romans ein. La Réunion ist ein Teil von Frankreich, auch wenn die doch beachtliche Distanz scheinbar wie ein Hindernis zwischen den beiden Gebieten wirkt. Der Roman wurde nicht zu Beginn der Sklaverei sondern gegen Ende geschrieben, und spiegelt in mannigfaltiger Weise den Zeitgeist wieder.

Dieser Abschnitt bemüht sich die Stimmung, die in Frankreich und auf La Réunion in den fünfziger Jahren des 19. Jahrhunderts herrscht, einzufangen.

Während eines fast einjährigen Aufenthaltes auf der Insel konnte ich nicht umhin, zu bemerken, wie stark auf La Réunion das koloniale Erbe noch seine Spuren hinterlassen hat.

Es ist unmöglich zu übersehen wie sehr noch heute dieser Teil der Geschichte die Bewohner beschäftigt. Erst jetzt setzt man sich damit auseinander. Egal wo man auf der Insel ist, überall ist dieser dunkle Abschnitt der Vergangenheit allgegenwärtig.

Besonders stark merkt man diese Entwicklung, die Beschäftigung mit der eigenen Vergangenheit, wenn man sich der literarischen Welt zuwendet. Erst sehr spät im 20.

Jahrhundert hat sich eine eigene konstante reunionnaisische Literatur entwickelt. Noch heute haben viele nicht ihre Identität gefunden. Die Abhängigkeit vom Mutterland Frankreich beeinflusst oder verhindert vielleicht sogar eine kulturelle Selbständigkeit.

Samlong, Jean-Francois : Anthologie du roman réunionnais ; Editions Seghers ; 1991 ; Seite 221 Im Anhang befindet sich eine Karte der Insel.

–  –  –

La Réunion ist eine Insel im indischen Ozean. Sie ist 72km lang und 51km breit3, ihre Form ähnelt einer Ellipse. Ihre Lage ist 21°5’ südlicher Breite und 55°29’ östlicher Länge.





Madagaskar liegt ungefähr 800km westlich, die afrikanische Küste in etwa 2000km und Europa ist an die 10.000km entfernt.

Die Inseln Réunion, Mauritius und Rodrigues bilden ein Archipel, diese Inselgruppe wird auch die Maskarenen genannt, und ist vulkanischen Ursprungs. Der Vulkan im Südosten der Insel zählt zu den aktivsten der Welt.

Der höchste Punkt der Insel ist der Piton des Neiges mit 3070m. Das Innere der Insel ist extrem zerklüftet, es gibt viele Schluchten und unzugängliche Täler. Auf der Insel herrscht ein feucht-heißes Tropenklima, man unterscheidet im Grunde nur zwischen zwei Jahreszeiten.

Der Winter, von Mai bis Oktober, ist mild und trocken, aber der Sommer, von November bis April, ist wärmer und feuchter. Die Küste im Osten ist felsiger und die Gegend ist wasserund niederschlagsreich. Der Westen der Insel ist trockener und die Küste ist flacher. Aufgrund der einzigartigen geologischen Struktur gibt es auf engstem Raum viele Klimazonen.

La Réunion ist zu einem Drittel mit Wald bedeckt, ein Viertel ist Heideland und nur etwa 16% der Oberfläche sind besiedelt. Die Flora ist sehr variantenreich und oft auch endemisch.

Die Fauna ist bescheidener, da die von der Umwelt eher abgeschnittene Lage die Zuwanderung von größeren Tieren verhindert hat, nur bei den Vögeln findet man viele Arten.

Erst mit den ersten Siedlern werden Rotwild und Haustiere, ebenso wie Ratten und Mäuse eingeführt.

Auf der Insel leben ungefähr an die 850.000 Menschen, davon etwa 20% in der Hauptstadt Saint-Denis im Norden. Der größte Teil der Bevölkerung lebt auf einem schmalen Band rund um die Küste. Die Bevölkerung ist sehr differenziert; Kreolen, Schwarzafrikaner, Madegassen, Inder, Chinesen und Europäer nennen die Insel ihre Heimat. Die offizielle Sprache ist Französisch, doch auf dem Land, in den ärmeren Schichten, aber auch in den traditionsbewussten Familien der Großgrundbesitzer spricht man Kreolisch.

Der Großteil der Bewohner sind Katholiken, doch man findet auch viele Vertreter des Hinduismus, Islam oder Buddhismus, die friedlich nebeneinander leben. La Réunion ist seit 1946 ein französisches Überseedepartement.

Die Haupteinnahmequelle sind die Subventionen von Frankreich. Der Export ist gering und fast vollständig aus dem Agrarsektor. Es gibt an die 60.000ha Anbaufläche, davon ist die Hälfte dem Anbau von Zuckerrohr reserviert. Man versucht die vorherrschenden Monokulturen zu durchbrechen und nutzt die Vielzahl an Mikroklimata für den Anbau von europäischen Obst- und Gemüsesorten. Andere Exportartikel sind der weiße Zuckerrohrschnaps, die Bourbon-Vanille, Parfümessenzen und tropische Früchte.

Miller, Dr. Nikolaus ; Miller, Alo : Réunion; DuMont Reiseverlag; Köln 20024; Seite 14-66

1.3 Die Geschichte von la Réunion von den Anfängen der Besiedlung bis zur Abschaffung der Sklaverei 1848 1.3.1 Die Anfänge der Besiedlung 1502 die ersten Karten4 von portugiesischen Seefahrern nennen eine Insel nahe Madagaskar „Diva Morgabin“, ein arabischer Name.

1507 der ebenfalls portugiesische Seefahrer Diego Fernandez Pereira tauft eine Insel bei Madagaskar, auf die er nicht mal einen Fuß gesetzt hat, nach dem Tag seiner Entdeckung „Santa Apollonia“.

1513 Pedro de Mascarenhas beansprucht für sich die Entdeckung eines Archipels auf seiner Reise nach Indien, ihm zu Ehren benennt man es die Maskarenen.

In den folgenden fünfundsiebzig Jahren, unter der Dominanz der portugiesischen Seefahrt, spielten die Inseln Réunion, Mauritius und Rodrigues keine bedeutende Rolle für die Seefahrer auf ihrem Weg nach Indien. Der Weg entlang der afrikanischen Küste bei Mozambique war kürzer und sicherer.

1613 ankert Samuel Castleton vor der Insel um seine Vorräte wieder aufzufüllen, seine Reiseberichte preisen das Eiland, ob seines Reichtums an opulenter Fauna und Flora.

Da er sich als Endecker dieses himmlischen Stücks Erde betrachtet, fühlt auch er sich bemüßigt ihm einen Namen zu geben: „England’s Forest“.

Die ersten detaillierten Beschreibungen der Insel Réunion findet man von holländischen Seeleuten.

1640 schreibt man, als Salomon Goubert, im Namen seiner Majestät von Frankreich das königliche Wappen, als Zeichen der Inbesitznahme, an einen Baum nagelt.

Eine große Rolle hat die Insel trotz alledem noch nicht gespielt. Die Beschaffenheit von Mauritius mit seinen zwei natürlichen und geschützten Häfen, im Gegensatz zu Réunion, das keinen einzigen besitzt, ist einfach besser. Goubert handelt im Auftrag der „Société de l’Orient“, die mit königlicher Befugnis das Exklusivrecht bekommt, auf Madagaskar und den umliegenden Inseln eine Kolonie zu errichten.

1642 erneuert Jacques Pronis den Machtanspruch über die Insel im Namen seines Königs.

1646 deckt Pronis ein Komplott gegen den Gouverneur von Madagaskar auf, und nützt die Gelegenheit um sich von einem Dutzend unliebsamen Aufrührern zu befreien, und verbannt sie von Madagaskar nach Reunion. Mit diesem Schritt schlägt er zwei Fliegen mit einer Klappe: er kolonisiert die Nachbarinsel und entfernt unangenehme Zeitgenossen.

1648 wird er von Etienne de Flacourt abgelöst, der sich bemüßigt fühlt, diese armen Männer zu begnadigen, und in den Schoß der Familie wieder aufzunehmen. Die Überraschung ist groß, als er herausgefunden hat, dass es ihnen auf Réunion wesentlich besser ergangen ist, als den Übrigen auf Madagaskar.

1649 wiederholt de Flacourt das symbolische Ritual mit dem Baum. Er war es auch der diesem Stück vom Paradies einen Namen verliehen hat, der ihm etwas länger erhalten bleiben sollte „Bourbon“.

Für ungefähr fünf Jahre blieb der Insel jegliche menschliche Zivilisation erspart. Doch aufgrund von neuen Problemen mit Diebstählen in den Lagerhallen auf Madagaskar, verurteilt man die Schuldigen wieder zum Exil in den nachbarlichen Gefilden.

1654 schickte man acht Franzosen und sechs schwarze Diener ins Exil.

1658 landet ein englisches Schiff an den Küsten von La Réunion. Der Kapitän macht den armen Siedlern weis, dass die Kolonie auf Madagaskar überrannt, und alle Landsleute Bis auf weiteres: Leguen, Marcel : Histoire de l’ile de La Réunion ; Editions l’Harmattan ; Paris ; 1979 ; Seite 11-51, 69-150 umgebracht worden sind, und in absehbarer Zeit keine Hilfe von Frankreich zu erwarten sein würde. Da er ein guter Christ ist, bietet er ihnen seine Hilfe an, gegen einen Teil ihrer Vorräte, und nimmt sie mit. Leider erweist sich die Geschichte als Lüge und die Franzosen werden von ihm, vollkommen ohne Ressourcen nach Indien geschafft, wo sie sich gezwungen sehen in der englischen Armee zu dienen.

Zum zweiten Mal wird die Insel verlassen, und bleibt wieder fünf Jahre ohne menschliche Besiedlung bevor sich eine dauerhafte Kolonie etabliert.

1.3.2 Die ersten Reunionnaisen

1663 erhalten zwei Franzosen die Erlaubnis auf Bourbon einen permanenten Posten zu errichten. Sie lassen sich mit ihren sieben männlichen und drei weiblichen Sklaven in der Nähe der verlassenen Siedlungen von St. Paul, der ersten Hauptstadt nieder. Die soziale Situation verschlechtert sich zusehends, als die zwei Franzosen, ihr alleiniges Besitzrecht über die Frauen ausüben, und den Männern den Umgang mit ihnen verbieten. Das Resultat ist eine Revolte und die zehn Sklaven fliehen gemeinsam in die Berge. Der erste Fall von „Marronage“ in der Geschichte von Bourbon.

In der Zwischenzeit entsteht unter dem Einfluss von Jean-Baptiste Colbert die „Compagnie des Indes“, die als Nachfolger der „Société de l’Orient“ das Monopol auf die Navigation und den Handel vom Kap der guten Hoffnung bis nach Indien, inklusive aller Gebiete dazwischen, erhält.5 1665 Im Juli erreichen die ersten zwanzig Siedler unter dem Kommando von Etienne Regnault ihre zukünftige Heimat. Mit der Unterstützung der Neuankömmlinge gelingt es schließlich, nach zögerlichen Verhandlungen, die Sklaven aus den Bergen zu überreden wieder für die Siedler zu arbeiten.

Unter den ersten Siedlern findet man neben Franzosen, auch Holländer, Engländer und Flamen. Viele werden aufgrund von kleineren kriminellen Delikten zum Auswandern gezwungen, andere versprechen sich das große Glück. Die ersten Frauen treffen ein Jahr später auf der Insel ein, eine große Zahl von ihnen sind arme Waisen aus kirchlichen Häusern, die ins Ungewisse geschickt werden. Die wirtschaftliche Lage ist oft schwierig und die Gouverneure waren anspruchsvoll, nicht leicht zufrieden zustellen, und kauften die Ernten und Waren zu einem Spottpreis. Man lebt von dem was die Insel hergibt, ohne sich große Umstände zu machen, und pflanzt ein bisschen Tabak, Reis oder Weizen.



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