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Gregor Rohmann, Tanzwut

© 2013, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen

ISBN Print: 9783525367216 — ISBN E-Book: 9783647367217

Gregor Rohmann, Tanzwut

Historische Semantik

Herausgegeben von

Bernhard Jussen, Christian Kiening,

Klaus Krüger und Willibald Steinmetz

Band 19

Vandenhoeck & Ruprecht

© 2013, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen

ISBN Print: 9783525367216 — ISBN E-Book: 9783647367217

Gregor Rohmann, Tanzwut

Gregor Rohmann

Tanzwut

Kosmos, Kirche und Mensch in der Bedeutungsgeschichte eines mittelalterlichen Krankheitskonzepts Vandenhoeck & Ruprecht © 2013, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783525367216 — ISBN E-Book: 9783647367217 Gregor Rohmann, Tanzwut Mit 16 Abbildungen Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

ISBN 978-3-525-36721-6 ISBN 978-3-647-36721-7 (E-Book) Umschlagabbildung: Matthäus Merian d. Ä.: Die Tänzer von Kölbigk, Kupferstich, in: Johann Ludwig Gottfried/Johann Philipp Abelin: Historische Chronica, Teil 6, Frankfurt 1632, Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, 4 H UN II, 275:6, S. 14.

Gedruckt mit freundlicher Unterstützung der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften in Ingelheim am Rhein sowie aus Mitteln des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Leibniz-Projekts »Politische Sprache im Mittelalter. Semantische Zugänge«.

© 2013, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen / Vandenhoeck & Ruprecht LLC, Bristol, CT, U. S. A.

www.v-r.de Alle Rechte vorbehalten. Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt.

Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Printed in Germany.

Satz: textformart, Göttingen Druck und Bindung: w Hubert & Co, Göttingen Gedruckt auf alterungsbeständigem Papier.

© 2013, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783525367216 — ISBN E-Book: 9783647367217 Gregor Rohmann, Tanzwut Inhalt

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Vor mehr als zwölf Jahren, im Frühjahr 2000, musste ich nach Ablauf eines Promotionsstipendiums durch das Scannen von alten Zeitschriften mein Brot verdienen. Dabei stieß ich in den »Göttingischen Gelehrten Anzeigen« von 1833 auf eine Rezension zu Justus Friedrich Carl Heckers »Die Tanzwuth«. Seitdem habe ich mich mal mehr, mal weniger mit diesem Thema befasst, bis sich seit dem Jahr 2008 die Möglichkeit bot, den Veitstanz zum Gegenstand meines Habilitationsprojekts zu machen.

Wenn dieses Projekt gelungen sein sollte, so hat daran die vielfach sehr explizite Kritik einen maßgeblichen Anteil, die geäußert wurde, wo ich darüber vortragen durfte: im Kolloquium des Graduiertenkollegs »Körper-Inszenierungen« der Freien Universität Berlin (19. Juni 2002); im Mittelalterkreis der Universität Hamburg (26. Juni 2002); im Kolloquium zu aktuellen Forschungsproblemen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit der Universität Bielefeld (8. Januar 2004 und 22. November 2007); im Mittelalter-Kolloquium des Seminars für Mittlere und Neuere Geschichte der Georg-August-Universität Göttingen (13. Mai 2004); beim International Medieval Congress, Leeds (12. Juli 2006);

bei einem gemeinsamen Workshop der Studiengruppe »Historische Semantik« der Universität Bielefeld und des Lehrstuhls für Geschichte der Frühen Neuzeit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (29. Januar 2007); auf der Jahrestagung der Europäischen Totentanzvereinigung in Düsseldorf (27. April 2007); im Kolloquium »800–1800« am Historischen Seminar der Westfälischen

Wilhelms-Universität Münster (26. Juni 2007); beim Symposium »Erfahrung:

Erkenntniswert und Probleme des Begriffs in historischer Perspektive« an der Freien Universität Berlin (18. Dezember 2007); auf Einladung des Geschichtsvereins Göppingen (10. März 2008); beim 13.  Symposium des Mediävistenverbands »Farbiges Mittelalter« in Bamberg (3. März 2009); an der École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris, im Seminar »Histoire des sociétés urbaines, histoire des territoires germaniques au moyen âge« (1. Dezember 2009); im Forschungskolloquium zur mittelalterlichen und neueren Geschichte am Institut für Geschichtswissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (30. Juni 2010); im Rahmen der internationalen Tagung »Wissen von Religion« der Graduiertenschule »Religion in Modernisierungsprozessen« (Erfurt,

24. September 2010); bei der 17. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für mittelalterliche Geschichte: »Geschichte und Metapher« (Universität der Künste Berlin, 20. November 2010); beim Symposium »Orte der Imagination – Räume des Affekts: Die mediale Formierung des Sakralen (1100–1600)« an der Georg© 2013, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783525367216 — ISBN E-Book: 9783647367217 Gregor Rohmann, Tanzwut 12 Danksagung August-Universität Göttingen (30. März – 1. April 2011); und im Rahmen der Tagung »LeibEigenschaften« an der Universität Bremen (1.–3. März 2012). Besonders die Herren Hans-Werner Goetz und Nikolaus Henkel in Hamburg und Neithard Bulst und Heinrich Rüthing in Bielefeld haben mit ihren Einwänden nachhaltig zur Überprüfung meiner Ausgangshypothesen motiviert  – ob mit Erfolg, vermag ich nicht zu sagen.





Begonnen wurde die Arbeit in Göttingen unter den Auspizien von Ernst Schubert. Als Herr Schubert so plötzlich verstarb, hatte ich mich schon der Museumsarbeit zugewendet. Sein Tod bedeutete dennoch auch hier einen unschätzbaren Verlust. Das Graduiertenkolleg »Körper-Inszenierungen« an der Freien Universität Berlin bot mir eine assoziierte Mitgliedschaft, nachdem ich mich für den Gang in die Praxis entschieden hatte. Nach einer langen Unterbrechung ermöglichte dann Bernhard Jussen zunächst in Bielefeld und später in Frankfurt die Durchführung des Projekts. Franz-Josef Arlinghaus, Moritz Epple, Hartmut Leppin, Bernhard Jussen und Jan Rüdiger haben die nicht unerhebliche Mühe auf sich genommen, die Habilitationsschrift zu begutachten und mir viele wertvolle Hinweise für die Drucklegung gegeben. Wiederum Bernhard Jussen, Christian Kiening, Klaus Krüger und Willibald Steinmetz haben das vollendete Werk schließlich in die von ihnen betreute Reihe aufgenommen.

Bei der einen oder anderen Gelegenheit mit mir über die Tanzwut diskutiert, Teile des Buches gelesen oder in irgendeiner anderen Form geholfen haben (in alphabetischer Reihenfolge und ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Lars Behrisch, Sven Behrisch, Christina Benninghaus, Jörgen Bracker, Jan-Hendrik Büttner, Klaus van Eickels, Birgit Emich, Henning Engelke, Olga Fejtova, Friedrich Flachsbart, Eva-Maria Freienhofer, Bianca Frohne, Niels Grüne, Mark Häberlein, Klaus-Peter Horn, Jonas Hübner, Godehard Janzing, Monica Juneja, Arne Karsten, Katja Kluth, Philip Knäble, Elke Koch, Guido Komatsu, Ludolf Kuchenbuch, Wanda Löwe, Tillmann Lohse, Irina Metzler, Pierre Monnet, Jan Niehues, Cordula Nolte, Mathis Nolte, Maike Piepenbring, Carola Redzich, Frank Rexroth, Hedwig Röckelein, Jürgen Sarnowsky, Heike Schlie, Sabine Schmolinsky, Silke Schwandt, Simona Slaniçka, Walter Sperling, Wolfgang Spickermann, Andreas Suter, Christa Tuczay, Tobias Weidner, Christoph Winterer, Nadine Wohlfart, Harald Wolter-von dem Knesebeck, Julia Zimmermann, Philipp Zitzlsperger, Michael Zozmann und alle meine Kolleginnen und Kollegen in Hamburg, Bielefeld und Frankfurt/Main. Ulrike Blech und Kai Pätzke haben die Veröffentlichung vonseiten des Verlags mit Umsicht und Geduld betreut.

Zahlreiche gute Ideen und jede Woche die Notwendigkeit, das Gedachte verständlich zu machen, verdanke ich den Studierenden meiner Übungen zur Tanzwut im Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/11.

Im vorliegenden Buch nur wenig von ihren Schätzen wiederfinden werden die Archivarinnen und Archivare, bei denen ich 2007 und 2008 nach den Tanz© 2013, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783525367216 — ISBN E-Book: 9783647367217 Gregor Rohmann, Tanzwut Danksagung wallfahrten des 16. und 17. Jahrhunderts recherchieren durfte. Nennen möchte ich Herrn Stadtarchivamtsrat Uwe Fahrer in Breisach und insbesondere Herrn Kreisoberarchivrat Walter Ziegler in Göppingen. Graf Bernhard von Rechberg war so freundlich, mir die Einsichtnahme in das Gräflich Rechbergische Archiv in Donzdorf zu gestatten.

Ihnen allen bin ich dankbar für Rat, Hilfe und Kritik, meinen Eltern Ursula und Konrad Rohmann für ihr Vertrauen, meiner Freundin Julia Roth für unser Zusammensein und unserer Tochter Karla Luzia für das dionysische Durcheinander, das sie in unser Leben gebracht hat.

Berlin, im Mai 2012 Gregor Rohmann

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I.1.1 Die »furchtbare Krankheit« der Anna Schön »Anna Schönin v[on] Colmar sol Zuvor ein / vrkund bringen das sye mit St Johans / Tanz vnd furchtbare[r] Krankheit daruor / nit behafft gewest seye, Als dan so / würdt Jro weiterer bschaid werde[n].«2 So heißt es zum 27.  Juni 1602 in den Ratsprotokollen der Stadt Breisach am Rhein. Anna Schön aus Colmar wird auf den Seiten zuvor nicht erwähnt. Was also war dem Eintrag vorausgegangen? Es geht in den betreffenden Passagen um die Ausstellung von Bettelerlaubnissen. Aber warum sollte eine Frau aus der nicht einmal eine Tagesreise entfernten Nachbarstadt in Breisach zum Bettel zugelassen werden? Warum verlangte der Rat von ihr ein Gutachten, dass sie »daruor nit« mit dem »St Johans Tanz« behaftet gewesen sei? Und was ist das überhaupt für eine »furchtbare Krankheit«? Wie können wir uns dem historischen Krankheitserleben nähern?

Es muss Anna Schön gelungen sein, ihr Anliegen glaubhaft zu machen, denn

am 11. Juli beschloss der Rat wie folgt:

»Anna Schönin v[on] Colmar ist ein / Hefftige[r] shein Jres Zue Büesheim / Jüngest gesthanden St. Johannis Thanz / Zuegebe[n] erkandt soll vf vogt vnd gericht / Zue Bueßheim gestelt werden.«3 Vogt und Gericht zu Biesheim sollten ihr also, so der Rat, ihren Johannistanz bescheinigen. Biesheim, auf dem elsässischen Rheinufer gelegen, gehörte zum Landgebiet Breisachs und war Ziel einer stark frequentierten Wallfahrt am Fest Johannes des Täufers, dem 24. Juni. Hier kamen alljährlich die Opfer der Tanz

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krankheit zusammen, um in der Kirche zu tanzen und so Linderung zu erfahren.4 Derartige Tanzwallfahrten gab es im 16. und 17. Jahrhundert an verschiedenen Orten am Oberrhein und in Schwaben, außerdem auch weiter nördlich in der Eifel und bei Brüssel.

Anna Schön sollte also vom Breisacher Vogt in Biesheim bestätigt bekommen, an einer Krankheit namens Johannistanz zu leiden. Die Breisacher Ratsherren hielten es demnach für plausibel, dass eine Frau aus der protestantischen Nachbarstadt anlässlich einer katholischen Wallfahrt im Landgebiet ihrer Stadt von einer dort grassierenden Krankheit erfasst worden war und dass sie infolgedessen auf eine uns nicht bekannte Weise die Unterstützung der Stadt verdiente.

Was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung: »Johannistanz«? Die Medizingeschichte stellt sich diese Frage seit gut 200 Jahren.5 Unter Bezeichnungen wie »Veitstanz« oder »Johannistanz« und lateinisch chorea finden wir seit dem

15. Jahrhundert mehr oder weniger ähnliche Fälle von unwillkürlichen körperlichen Expressionen, individuellen oder auch kollektiven Tänzen beschrieben.

In der modernen Literatur hat sich dafür seit dem 19. Jahrhundert die Bezeichnung »Tanzwut« (engl.: dancing mania) eingebürgert.6 Vom 14. bis zum 17. Jahrhundert überliefern Heiligenviten, literarische Quellen, städtische und kirchliche Chroniken, Ratsarchivalien, medizinische und gelehrte Traktate Nachrichten über kollektive Tänze, oft im räumlichen und zeitlichen Umfeld kirchlicher Feste oder kirchlicher Zentralorte. Weiter kennen die Quellen (und hat die Literatur unter dem Oberbegriff Veitstanz bzw.

Tanzwut subsumiert) den Tanz von begrenzten Gruppen an den Heiligtümern des hl. Veit und Johannes des Täufers zur Heilung von einem rätselhaften Leiden. Der Tanz ist dabei zugleich Abwehr bzw. Therapie und Symptom.7 Die bisherige Forschung hat ihre Beobachtungen fast durchgehend anhand der für 1374 im Rheinland und 1518 in Straßburg beschriebenen Tanzbewegungen entwickelt und dann auf postulierte oder tatsächliche andere Fälle von Tanzwut projiziert. Sind schon in den klassischen Fällen der Quellenbefund wie die Interpretation in der Literatur äußerst disparat, so umso mehr bei allen weiteren Zeugnissen, die schon in den Quellen oder aber erst in der Literatur mit Veitstanz, Tanzwut etc. in Verbindung gebracht werden.

4 Martin, Geschichte der Tanzkrankheit, S.  122–126; Midelfort, History of Madness, S. 39 f., 169 f.; Hecker, Tanzwuth, S. 24; Backman, Religious Dances, S. 252; Schmitz-Cliever, Epidemische Tanzkrankheit, S. 159.

5 Auf dieses Desiderat weist auch hin: Largier, Lob der Peitsche, S. 112.

6 Zur Begrifflichkeit vgl. die umfassende Auflistung bei Wicke, Versuch einer Monographie, S. 3 f.; außerdem: Röcke/Velten, Tanzwut, S. 308, Anm. 5; Krack, Relicts of Dancing Mania, S. 2169 f.

7 Die folgende Beschreibung stützt sich, wo nicht anders verzeichnet, auf die Angaben bei Hecker, Tanzwuth; Backman, Religious Dances; Graus, Pest, Geißler, Judenmorde, S. 49 ff.; Midelfort, History of Madness, S. 32–49; zusammenfassend: Zimmermann, Engelsreigen, S. 278–287; Bergdolt, Veitstanz.



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