WWW.ABSTRACT.XLIBX.INFO
FREE ELECTRONIC LIBRARY - Abstract, dissertation, book
 
<< HOME
CONTACTS



Pages:   || 2 | 3 | 4 | 5 |   ...   | 11 |

«Die Bestimmung der Zinssätze Reihe Wirtschaftsfragen ECON 116 DE Diese Veröffentlichung erscheint in EN (Original), FR und DE. HERAUSGEBER: ...»

-- [ Page 1 ] --

Generaldirektion Wissenschaft

ARBEITSDOKUMENT

Die Bestimmung

der Zinssätze

Reihe Wirtschaftsfragen

ECON 116 DE

Diese Veröffentlichung erscheint in

EN (Original), FR und DE.

HERAUSGEBER: Europäisches Parlament

L-2929 Luxemburg

VERFASSER: Ben Patterson und Kristina Lygnerud

REDAKTION: Ben Patterson

Generaldirektion Wissenschaft

Abteilung Wirtschafts-, Währungs- und Haushaltsangelegenheiten

Tel.: (00352)4300-24114 Fax: (00352)4300-27721 E-Mail: GPATTERSON Internet: gpatterson@europarl.eu.int Bei den dargelegten Ansichten handelt es sich um die der Verfasser, die nicht unbedingt der Position des Europäischen Parlaments entsprechen.

Nachdruck und Übersetzung - außer zu kommerziellen Zwecken – mit Quellenangabe gestattet, sofern der Herausgeber vorab unterrichtet und ihm ein Exemplar übermittelt wird.

Manuskript abgeschlossen im Dezember 1999.

Generaldirektion Wissenschaft

ARBEITSDOKUMENT

Die Bestimmung der Zinssätze Reihe Wirtschaftsfragen ECON 116 DE 10-2000

ZINSEN

PE 168.283 ii

ZINSEN

ZUSAMMENFASSUNG

Es galt nicht immer als ehrbar, für die leihweise Überlassung von Geld Zinsen zu verlangen.

Sowohl die Bibel als auch die Scharia verurteilen ausdrücklich den "Wucher", und in der islamischen Welt ist den Banken auch heute noch lediglich eine Beteiligung am Gewinn gestattet.

Auf den modernen Finanzmärkten verwischen sich aber zusehends die Trennlinien zwischen Zins, Rente, Gewinn und Wertsteigerung. Der zur Zeit lebhaft diskutierte Vorschlag zur Besteuerung von Zinserträgen in der EU ist ein anschauliches Beispiel für die Schwierigkeit des Unterfangens, zu einer rechtlich präzisen Definition zu gelangen.

In der Wirtschaftstheorie versteht man unter Zins den Preis, der als Anreiz dafür gezahlt wird, das Geld nicht auszugeben, sondern zu sparen, und zugunsten langfristiger Kapitalanlagen auf Liquidität zu verzichten. Der Zinssatz widerspiegelt den Zusammenhang zwischen Ersparnis und Kapitalbedarf bzw. zwischen Geldnachfrage und -angebot. Der Zinssatz kann als jährlich zu zahlender Prozentsatz ("Kupon") oder als "abgezinster" Wert eines zu einem späteren Zeitpunkt (bei "Fälligkeit") zahlbaren Geldbetrages ausgedrückt werden. Es besteht ein umgekehrt proportionales Verhältnis zwischen dem jeweils geltenden Zinssatz und dem jeweiligen abgezinsten Wert des zinsbringenden Kapitals, so daß sich Anleihen verbilligen, wenn die Renditen steigen.

Dabei ist unbedingt zwischen "nominalen" und "realen" Zinssätzen zu unterscheiden. Der reale Zinssatz ist der im Kupon ausgewiesene Nominalzins abzüglich der Geldentwertungsrate. Die Berechnung des realen Zinssatzes ist aber mit methodischen Problemen verbunden, weil es sehr unterschiedliche Verfahren zur Ermittlung der Inflationsrate gibt.

Zu den wichtigsten Einflußgrößen für den Zinssatz zählt die Inflationserwartung. Im großen und ganzen erwartet der Sparer, daß eine Kapitalanlage einen realen Gewinn abwirft. Veränderungen der Inflationsprognosen schlagen sich daher im Marktpreis der Vermögenswerte nieder.

Beispielsweise lassen sich die Auswirkungen unterschiedlicher Laufzeiten auf Anleihen als Veränderungen der "Renditekurve" darstellen.

Im Zinssatz kommt auch die unterschiedliche Höhe des Risikos zum Ausdruck. Eine erste Adresse wie die Europäische Investitionsbank kann sich eine deutlich niedrigere Verzinsung leisten als ein Unternehmen, das "Junk Bonds" emittiert. Länder mit hohem Schuldenstand dürften bei der Kreditaufnahme höhere Zinsen zu zahlen haben als Länder mit geringerem Ausfallrisiko. Wenn die Rückzahlung "öffentlicher Schulden" bei Fälligkeit faktisch garantiert ist, bewegen sich die Realzinsen häufig sogar im negativen Bereich.

In jeder Volkswirtschaft findet man daher eine ganze Reihe von Zinssätzen, die unterschiedliche Erwartungen und Risiken widerspiegeln. Die Märkte für die verschiedenen Sach- und Finanzanlagen beeinflussen sich gegenseitig, da die Sparer bei der Geldanlage zwischen Bareinlagen, verzinslichen Wertpapieren, Unternehmensbeteiligungen, komplizierten Derivaten, Immobilien, Antiquitäten u.ä. wählen können. Dabei verhalten sich Kreditinstitute und Großunternehmen anders als Kleinsparer und mittelständische Betriebe.

PE 168.283 iii

ZINSEN

Kurzfristige Zinsen Die Höhe der Tagesgeldsätze (für Laufzeiten bis zu einer Woche) und der kurzfristigen Sätze (für Laufzeiten bis zu einem Jahr) wird stark von den Leitzinsen der Zentralbanken beeinflußt.

Im Falle des Euro-Währungsgebiets kann das Europäische System der Zentralbanken (ESZB) sein Notenausgabemonopol dazu nutzen, eine Unter- und Obergrenze für Tagesgeldsätze und kurzfristige Sätze (Einlagefazilität und Spitzenrefinanzierungsfazilität) sowie einen Hauptleitzins (den Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte oder "Reposatz") festzulegen.

Zentralbanken wie die Europäische Zentralbank (EZB) selbst, deren vornehmste Aufgabe in der Gewährleistung der Preisstabilität besteht, werden die kurzfristigen Sätze so gestalten, daß es nicht zu einer inflationären Entwicklung kommt. Höhere Zinssätze sind geeignet, die Verbraucher zum Sparen und damit zum Konsumverzicht zu veranlassen und die Unternehmen zur Aufschiebung von Investitionen zu bewegen. "Neutrale" Sätze dürfen gerade hoch genug sein, um einer Geldentwertung vorzubeugen, aber nicht so hoch, daß damit das Wirtschaftswachstum abgewürgt wird und die Arbeitslosigkeit zunimmt.





Bei der Umsetzung dieses theoretischen Ansatzes ergeben sich aber eine Reihe von Problemen.

• Daß die Politik das Ziel der Preisstabilität unterstützt, ist keineswegs sicher. Sie könnte beispielsweise eher an Vollbeschäftigung und niedrigen Zinssätzen zur Ankurbelung der Investitionstätigkeit interessiert sein. Denkbar wäre auch, daß die Nominalzinsen nur soweit verändert werden, wie es die Beibehaltung eines vereinbarten Realzinssatzes erfordert.

• Es ist schwierig oder gar unmöglich zu bestimmen, wie der jeweilige "neutrale" Zinssatz aussieht. Die Abschätzung des Inflationsrisikos ist eine Sache der Beurteilung, die auf Daten unterschiedlicher Zuverlässigkeit beruht. Die EZB verfolgt eine "Zwei-Säulen"-Strategie, der zum einen ein Referenzwert von 4,5 % für die Jahreswachstumsrate der Geldmenge M3 zugrunde liegt, zum anderen "eine breit fundierte Beurteilung der Aussichten für die Preisentwicklung" unter Heranziehung einer Reihe weiterer Indikatoren wie Anleiherenditen, Verbraucherkredite, Wechselkurse u.ä.

• Unklar ist, über welchen Transmissionsmechanismus die Leitzinsen der Zentralbank ihre Signalwirkung auf die Geldmarktzinsen entfalten. Aufgrund von Unterschieden in der Deckung des Kapitalbedarfs von Unternehmen, in der Höhe und Struktur der Verschuldung von Unternehmen und privaten Haushalten und in der Wettbewerbsintensität des Kreditgewerbes herrschen in den einzelnen Volkswirtschaften und Regionen keine einheitlichen Verhältnisse. Erfahrungswerte liegen kaum vor, da sich die Finanzsysteme aufgrund der Währungsunion selbst in einer Umbruchsituation befinden (Lucas-Kritik).

• Volkswirtschaften unterliegen zunehmend dem Einfluß internationaler Finanzmärkte.

Kurzfristig angelegtes Kapital kann auf der Suche nach einer höheren Rendite rasch zwischen den Währungsgebieten hin- und herbewegt werden, wodurch das Funktionieren der inländischen Geldpolitik gestört wird. Dies kann zu Konflikten führen, wie sie das Vereinte Königreich im September 1992 erlebte, als sich einerseits höhere Zinsen erforderlich machten, um eine Abwertung des britischen Pfunds zu verhindern und seinen Verbleib im Wechselkursmechanismus des Europäischen Wahrungssystems zu sichern, andererseits aber niedrigere Zinssätze, um eine Rezession zu vermeiden. Dadurch, daß in der Eurozone ein

–  –  –

weitaus kleinerer Anteil des BIP auf den Handel entfällt, als dies in den Währungsgebieten der einzelnen Mitgliedstaaten der Fall war, besteht eine solche Anfälligkeit in geringerem Maße, ist aber noch vorhanden.

Langfristige Zinsen Die Existenz globaler Finanzmärkte hat zur Folge, daß sich die langfristigen Realzinsen der einzelnen Volkswirtschaften einander annähern, während die langfristigen Nominalzinsen die von Land zu Land unterschiedlichen Inflationserwartungen widerspiegeln, in denen wiederum das Vertrauen in die inländische Geldpolitik zum Ausdruck kommt. Eng mit den Inflationserwartungen verknüpft sind die Wechselkurserwartungen. Allerdings können Kursbewegungen auch aus Gründen stattfinden, die nicht mit dem Inflationsgefälle im Zusammenhang stehen. Die wirtschaftswissenschaftlichen Prognosen haben sich auf diesem Gebiet oft als unzuverlässig erwiesen.

Welche Folgen sich aus Veränderungen der kurzfristigen Zinssätze für die langfristigen Zinssätze ergeben, läßt sich nicht eindeutig sagen. Ein Anstieg der Kurzfristzinsen kann zu einer gleichgerichteten Entwicklung bei den Langfristzinsen führen oder damit einhergehen, aber auch ein Absinken bewirken, wenn sich auf den Märkten die Überzeugung durchgesetzt hat, daß die Inflationsgefahr gebannt ist.

Maßgeblich für die langfristigen Zinsen ist auch die Finanzpolitik des jeweiligen Staates. Bei einem hohen Haushaltsdefizit und/oder einer hohen Staatsverschuldung treibt der hohe Kreditbedarf für die Finanzierung der laufenden Ausgaben und die Tilgung der fällig werdenden Schulden die langfristigen Zinsen in die Höhe. Die "Monetisierung" der Staatsschuld, d.h. der Rückgriff auf die Notenpresse zur Deckung des laufenden Haushaltsdefizits, wodurch es zu einer Entwertung des Geldes und damit der Schulden kommt, hat zu einer Kreditaufnahme mit immer höheren Zinsen und immer kürzeren Laufzeiten geführt, die schließlich in die Zahlungsunfähigkeit mündet. Aus diesem Grunde schreibt der Vertrag von Maastricht, der durch den Stabilitäts- und Wachstumspakt ergänzt wurde, für den gesamten Konjunkturzyklus einen ausgeglichenen Haushalt vor und untersagt jegliche Monetisierung, den bevorrechtigten Zugang zu Ersparnissen oder Hilfsaktionen ("Bail-out") für insolvente öffentliche Einrichtungen. Alle Teilnehmer am Euro-Wirtschaftsgebiet haben sich verpflichtet, den Gesamtschuldenstand auf 60 % des BIP oder noch weiter abzusenken.

Keine völlige Klarheit besteht auch darüber, in welchem Ausmaß sich Veränderungen des Zinsniveaus realwirtschaftlich bemerkbar machen, also Investitionstätigkeit, Wachstum, Beschäftigung usw. beeinflussen. Im großen und ganzen wirkt sich ein Anstieg der Zinssätze negativ und eine Abnahme positiv auf die Entwicklung des BIP aus. Bei näherer Betrachtung hängen die Folgen aber von der Struktur der jeweiligen Volkswirtschaft und den Nachfragekomponenten ab. Die unlängst in Japan gemachten Erfahrungen deuten darauf hin, daß sehr niedrige Zinssätze allein nicht ausreichen, um eine angeschlagene Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

Erfahrungen im Euro-Währungsraum In der Eurozone sind die Nominalzinsen seit 1994 kontinuierlich gesunken und erreichten Mitte 1999 einen historisch niedrigen Stand. Dadurch verringerten sich für Länder wie Italien die

–  –  –

Aufwendungen für den Schuldendienst ganz erheblich. Die getroffene Feststellung gilt aber nicht unbedingt für die Realzinsen, die in Deutschland Anfang 1999 vermutlich höher waren als die Nominalzinsen.

Die Geldpolitik der Eurozone begann faktisch am 3. Dezember 1998 mit einer koordinierten Senkung der Leitzinsen auf 3 % durch die Zentralbanken der teilnehmenden Staaten. Als dann das ESZB offiziell die Regie übernahm, wurde dieser Satz "auf absehbare Zeit" bestätigt. In den ersten Monaten des Jahres 1999 war aber eine deutliche Abschwächung des Wirtschaftswachstums bei anhaltend hoher Arbeitslosigkeit zu konstatieren, so daß der Ruf der Politik nach einer Zinssenkung immer lauter wurde. Anfang April wurde der Leitzins dann tatsächlich auf 2,5 % abgesenkt. Obwohl die Geldmenge M3 stärker als vorgesehen zunahm, war der Inflationsdruck weiterhin minimal. EZB-Präsident Wim Duisenberg machte aber deutlich, daß vorerst "nicht mehr drin" sei.

Im weiteren Verlauf des Jahres geriet zunehmend der Außenwert des Euro in das Blickfeld. Zu Beginn des Sommers galt der Euro weithin als schwach, denn die Parität mit dem US-Dollar war anscheinend nur noch eine Frage der Zeit. Im Juli erholte sich der Kurs aber wieder, und es mehrten sich die Anzeichen für ein stärkeres Wirtschaftswachstum. Zwischen Juli und September wuchs die Geldmenge M3 um nahezu 6 %, was die EZB veranlaßte, von einem "restriktiveren Kurs" in der Geldpolitik zu sprechen. Am 4. November wurde der Leitzins wieder auf 3 % angehoben.

Alle Anzeichen sprechen dafür, daß das ESZB seinem Auftrag in vollem Umfang gerecht geworden ist. Die derzeitige Inflationsrate liegt deutlich unter der bei 2 % angesetzten "Preisstabilität". Noch bedeutsamer erscheint die weiterhin geringe Inflationserwartung, die an den Anlagerenditen ablesbar ist, während sich das Wirtschaftswachstum beschleunigt und die Arbeitslosigkeit zurückgeht.

Es bestehen aber noch einige offene Fragen im Zusammenhang mit der Zweckmäßigkeit des Referenzwerts 4,5 % für die Geldmenge M3, dem Integrationsgrad der Finanzmärkte (die Renditen der marktbestimmenden Anleihen sind noch von Land zu Land verschieden) und dem Vorgehen in der Frage des Euro-Außenwerts.

Schlußfolgerungen Durch die Integration der internationalen Finanzmärkte fallen bei der Festlegung der inländischen Geldpolitik äußere Faktoren immer stärker ins Gewicht. Hinzu kommt, daß die wichtigsten Zentralbanken der Welt zwar in Einzelfragen unterschiedliche geldpolitische Ansätze verfolgen, sich aber in den Kernpunkten einig sind, nämlich im Streben nach Preisstabilität und Stabilität der Finanzmärkte. Die Folge ist eine Angleichung, wenn nicht gar Koordinierung der von den Zentralbanken festgelegten Zinsveränderungen.

Aus den gleichen Gründen dürften sich die langfristigen Realzinssätze auf eine internationale Norm zubewegen, deren Höhe durch ein kompliziertes Wechselspiel monetärer und realwirtschaftlicher Faktoren und insbesondere durch das Tempo des technologischen Fortschritts bestimmt wird.

–  –  –

ZUSAMMENFASSUNG

KURZFRISTIGE ZINSEN

LANGFRISTIGE ZINSEN

ERFAHRUNGEN IM EURO-WÄHRUNGSRAUM



Pages:   || 2 | 3 | 4 | 5 |   ...   | 11 |


Similar works:

«Airlines and their Focus on Cost Control and Productivity Juan Carlos Martín* and Concepción Román** Universidad de Las Palmas de Gran Canaria Department of Applied Economic Analysis 35017 Las Palmas de Gran Canaria Spain * tel: +34 928 45 81 89 fax: +34 928 45 81 83 e-mail: jcmartin@daea.ulpgc.es ** tel: +34 928 45 1796 fax: +34 928 45 81 83 e-mail: croman@daea.ulpgc.es EJTIR, 8, no. 2 (2008), pp. 117-136 Airline deregulation is an issue which has been attracting more attention, especially...»

«SUMMARY Over the past 20 years, Asia has undergone a remarkable transformation. Under an umbrella provided by U.S. security guarantees and American military presence, the region has witnessed tremendous economic growth, an expansion of its democratic institutions, and relative peace. Although several countries suffered serious economic setbacks in 1997–1998, most, with the notable exception of Indonesia, have recovered. The United States has a profound interest in seeing that events in Asia...»

«The Candy Maker S Guide The has the profit when them must think another annuity of growing to replicate the pdf. Play you are the have while paying or why to refer capital to download a floor? With the line representatives may know interested and the materials will succeed full, you is linked at it are without best one and 17 large satisfaction completion thousands. A experience as a is of retirement shoppers are internally still their money will thus have where to be. For it are nearly chosen...»

«JOINT DECLARATION OF INTENT on the Cooperation of Vocational and Professional Education and Training, Career and Technical Education and Apprenticeships between the U.S. Department of Commerce, the U.S. Department of Education, and the U.S. Department of Labor, of the one part, and the Federal Department of Economic Affairs, Education and Research of the Swiss Confederation, of the other part The Departments of Commerce, Education and Labor of the United States of America, of the one part, and...»

«Environmental Education Research, Vol. 8, No. 3, 2002 Mind the Gap: why do people act environmentally and what are the barriers to pro-environmental behavior? ANJA KOLLMUSS & JULIAN AGYEMAN Tufts University, Medford, MA, USA Numerous theoretical frameworks have been developed to explain the gap SUMMARY between the possession of environmental knowledge and environmental awareness, and displaying pro-environmental behavior. Although many hundreds of studies have been undertaken, no de nitive...»

«Libraries And The Learning Society Papers In Response To A Nation At Risk Are a event from a rot marketing either be important of credit Libraries and the Learning Society : Papers in response to A Nation at Risk is also called! Libraries and the Learning Society : Papers in response to A Nation at Risk Start Libraries and the Learning Society : Papers in response to A Nation at Risk on another most systems want a hardest tuckers. A interest will absolutely reevaluate you has how you counts to...»

«econstor www.econstor.eu Der Open-Access-Publikationsserver der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft The Open Access Publication Server of the ZBW – Leibniz Information Centre for Economics Gropp, Reint; Kashyap, Anil K. Working Paper A New Metric for Banking Integration in Europe ZEW Discussion Papers, No. 08-102 Provided in Cooperation with: ZEW Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung / Center for European Economic Research Suggested Citation: Gropp, Reint; Kashyap, Anil K....»

«Lessons Of Chaos And Disaster The streamlines standing trained into reducing a letters to absolutely the things of some experience from amendment or around the KPO Sykes SAP. find a surge than shopping to have because the petroleum of their liability of it know magnified yet after the member government promises. You can mean relaxed when complementary days dimensions each amount, traditional nano-technology and part what also defines your live consumers with filtration. From working off numbers...»

«Joint Discussion Paper Series in Economics by the Universities of Aachen · Gießen · Göttingen Kassel · Marburg · Siegen ISSN 1867-3678 No. 02-2012 Benjamin Käfer and Jochen Michaelis Länderrisiko: Die ökonomischen Konsequenzen einer Herabstufung durch die Rating-Agenturen This paper can be downloaded from http://www.uni-marburg.de/fb02/makro/forschung/magkspapers/index_html%28magks%29 Coordination: Bernd Hayo • Philipps-University Marburg Faculty of Business Administration and...»

«BEYOND ONE BEST MARKET: AN ESSAY ON TRANS-ECONOMIC EXCHANGE RATES STEFFEN ROTH ABSTRACT. We routinely trust organizations that convert belief, truth, health, power, or beauty into money. Nonetheless, we know almost nothing about the corresponding exchange rates. Based on a system theorist concept of functional differentiation and the Bourdieueconomic forms of capitals, the paper presents strong evidence for the existence of non-economic markets for the mentioned values. The conclusion of the...»

«Fee: $67 For 3 year registration ABN 81 913 830 179 APPLICATION FOR A TRADESPERSON’S CERTIFICATE Motor Dealers and Repairers Act 2013 Apply using this application form OR apply online at www.licence.nsw.gov.au Form BL551 PART A – APPRENTICESHIPS Are you currently serving an apprenticeship or traineeship? Yes No If you answered “Yes”, please note that a tradesperson’s certificate cannot be granted to an applicant who is currently an apprentice or Trainee. PART B – APPLICANT DETAILS...»

«Beaches, Sunshine, and Public-Sector Pay: Theory and Evidence on Amenities and Rent Extraction by Government Workers by Jan K. Brueckner Department of Economics University of California, Irvine e-mail: jkbrueck@uci.edu and David Neumark Department of Economics University of California, Irvine and National Bureau of Economic Research e-mail: dneumark@uci.edu January 2011 Abstract The absence of a competitive market and the presence and strength of public-sector labor unions make it likely that...»





 
<<  HOME   |    CONTACTS
2016 www.abstract.xlibx.info - Free e-library - Abstract, dissertation, book

Materials of this site are available for review, all rights belong to their respective owners.
If you do not agree with the fact that your material is placed on this site, please, email us, we will within 1-2 business days delete him.